Deutsche Telekom: MagentaZuhause XL mit 250 MBit/s (Super-Vectoring) kommt


Die Deutsche Telekom hat ab 1. Juni Neuigkeiten für all diejenigen, denen ihr Internetanschluss einfach zu lahm ist. Ab dann wird nämlich die Vermarktung von Super Vectoring gestartet, bis zu 250 MBit/s im Downstream sind dann möglich. Das Ganze ist an einen neuen Tarif gekoppelt, MagentaZuhause XL. Dieser beinhaltet nicht nur die Datenflat, sondern liefert neben der normalen Telefonie-Flat auch gleich noch eine in alle deutschen Mobilfunknetze für monatlich 54,95 Euro.

Der MagentaZuhause XL unterscheidet allerdings bei der Uploadgeschwindigkeit nach Netzzugang. So ist über Super-Vectroing ein Upload von bis zu 40 MBit/s möglich, an einem Glasfaseranschluss erhält der Kunde bis zu 100 Mbit/s. Für den Fall, dass Super-Vectoring 250 nicht beim Kunden verfügbar ist, wird auch eine Fallback-Lösung geboten, nennt sich dann Super-Vectoring 175 und bietet eben etwas weniger Geschwindigkeit, der Preis bleibt gleich.

Festhalten muss man aber auch: Zwar wird die Vermarktung von Super-Vectoring gestartet, allerdings wird die Geschichte wohl erst im August verfügbar sein, wie man der Telekom-internen Kommunikation entnehmen kann. Dennoch, das ist mehr als die doppelte Geschwindigkeit, die bisher bei der Telekom möglich war, das klingt nicht schlecht. Wäre ich nicht gerade im Wechselvorgang, vielleicht hätte ich noch einmal überlegt.

Offizielle Informationen werden dann wohl spätestens ab dem 1. Juni zur Verfügung stehen, wenngleich die große Werbung erst Mitte Juni starten wird. Neukunden werden in den ersten 6 Monaten übrigens nur 19,95 Euro bezahlen, bevor sie dann voll zur Kasse gebeten werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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65 Kommentare

  1. Die Telekom soll lieber mal Glasfaserkabel legen, anstatt ständig das tote Pferd: „Kupferkabel“ zu reiten.

    • Klar wär Glasfaser in jedem Haus schön, allerdings würden sich nur wenige Anschlussinhaber für die höheren monatlichen Kosten und den großen monetären Aufwand für das Glasfaserkabel entscheiden. Und es ist nicht so, dass der ISP einfach statt Kupfer das Glasfaserkabel in den Schrank steckt. Es ist extra Hardware auf ISP Seite nötig, die sich einfach nicht bei 1% Kunden/KvZ rechnet. Ist halt ein typisches Henne/Ei Problem…

      • Wenn das stimmen würde, hätte die „Deutsche Glasfaser“ keine Geschäftsgrundlage. Aber irgendwie schaffen die es trotzdem zu vergleichbaren Preisen wie die Telekom, das Netz auszubauen und die Tarife zu stellen. https://www.deutsche-glasfaser.de/glasfaser/bau/

        Wo Sie auf jeden Fall Recht haben, ist die Mindestanzahl an Tarifnehmern, damit ausgebaut werden kann. Wobei dafür Subventionen vom Staat flossen, um das Henne-Ei-Prinzip zu durchbrechen. Die Telekom nutzt diese natürlich leider anders als reine Glasfaseranbieter, was sehr schade ist.

        • Der Bedarf nach echten Glasfaser Anschlüssen ist da, aber halt nicht zu den Preisen die aktuell noch dafür verlangt werden. Selbst die 55 Euro von dem hier genannten Tarif sind für einen privaten Internet Anschluss daheim schon sehr grenzwertig.

          • Andreas G. says:

            Wenn man vorher nur lahmes Internet hatte legt man auch gerne mal etwas mehr Geld auf den Tisch.

            Ich hab bei den Leuten die über 5€ oder 10€ Preisunterschied jammern immer das Gefühl das sie in ihrem Leben nie das Vergnügen hatten an einem wackeligen DSL Light Anschluss mit 384 kbit/s zu hängen. Da ist einem schnelles und stabiles Internet die paar Euro mehr schon wert.

            • Keine Frage, ich war auch froh, als bei uns endlich mehr als Schneckentempo in Form von DSL 16.000 möglich war, wobei selbst davon manche ja nur träumen können….

              Aber ich kenne auch die Marktpreise, und vor allen Dingen die Preise in vergleichbaren anderen Ländern, und vor dem Hintergrund ist das was bei uns für einen einfachen 100 Mbit/s Anschluss verlangt wird schon eine ganze Menge Holz.

              • DSL 16.000 ist sicherlich nicht das, was man unter „Schneckentempo“ verstehen kann, da gibt es, wie Du selbst einräumst, ganz andere Beispiele. Und für die Masse der Nutzer sind auch 16 MBit/s mehr als ausreichend.

                • Natürlich, langsamer geht immer, aber selbst ein 16.000er Anschluss ist heute schon für einige Anwendungen zu langsam. Zum Beispiel für 4K Streaming, und das auch dann wenn man den Anschluss alleine nutzt. Hat man mit mehreren Nutzern nur einen 16.000er Anschluss zur Verfügung sieht es schnell düster aus. Und das wird die nächsten Jahre ja nicht besser.

                  Für normales surfen ist ein 16.000er Anschluss noch in Ordnung, aber für Streaming und Co schon an der Grenze bzw. zu langsam (bei 4K Streaming).

                  • Lagen die 16 Mbit auch an? Falls ja, jammern auf hohem Niveau. Wir haben zwei Jahre lang 8,5 Mbit ertragen müssen. Nach einer 50er Leitung mit kompletten Funktionsumfang von Entertain.
                    Hast du eine Ahnung, wie beschissen das ist, wenn du mit den 8,5 Mbit telefonieren musst und dein Radio gleichzeitig darüber läuft?
                    Große Downloads ließ ich nachts übers NAS laufen, wenn möglich, damit der Rechner nicht so viel Strom fraß.
                    Entertain lief über Sat. Statt vorher 5 Kanäle gleichzeit konsumieren (parallele Aufnahmen) konnten wir nicht Mal zwei laufen lassen. Mangels Kabelanschluss blieb aber nicht viel was anderes übrig. Außer normalen Sat. Dann hätten wir aber einen anderen Receiver mit Festplatte gebraucht. Und warum haben wir das in Kauf genommen? Weil der Kindergarten nur 3, die nächste Grundschule 10, Gymnasium und Gesamtschule auch nur 3, Krankenhaus, Ärzte, Apotheke, Supermarkt 15 Fußminuten entfernt sind und mein Sohn das bald alles braucht und wir ihn nicht überall mit dem Auto hinfahren müssen, weil wir in einem schön ruhigen Wohngebiet wohnen. Ein Glück wurde dort September 17 begonnen, Vectoring auszubauen und wir haben jetzt eine 100 Mbit Leitung. Gewusst hatten wir das damals aber nicht. Und Kabel ist in dem Haus nicht vorhanden. Hat der Vermieter Mal entfernen lassen, als ein Bagger vorm Haus den Anschluss in der Straße beschädigte. Manchmal ist es gar nicht so übel, sich Mal anpassen zu können. Musste vor allem meine Frau lernen, die sich erst noch bei der Maklerin entschuldigte, als ich bei der Besichtigung fragte, wie schnell das Internet sei. Sie wusste es natürlich nicht. Ist ja auch kein Argument, heutzutage. Tja, und dann ließen sich die ganzen Serien meiner Frau nicht mehr gleichzeitig aufnehmen. An Netflix und Amazon war quasi nicht zu denken. 4K sind dir dermaßen egal, wenn du beim Laden einer Seite Mittagspause machen kannst.

                    • Das stimmt natürlich, das ist noch schlimmer.

                      Zumindest für die nicht ganz so alte Generation ist ein schneller Internetanschluss bei einer Immobilie mittlerweile elementar. Wir haben schon einige Wohnungen abgelehnt, bei denen nur DSL Light und ähnliche Scherze verfügbar waren.

                      Als wir uns dann Häuser anschauen waren, das gleiche. Eine Immobilie die keinen vernünftigen Internetanschluss hat ist mehr oder weniger unverkäuflich. Da müsste schon mit dem Kaufpreis erheblich nach unten gegangen werden, damit man von dem Geld sich selbst den Anschluss legen lassen kann. Und das widerrum macht kein Immoblienverkäufer.

                      Der Punkt wird zukünftig immer mehr zum tragen kommen, ein Haus, dass in einem Bereich steht der nicht vernünftig mit schnellem Internet angebunden ist, ist gleich deutlich weniger wert und erheblich schwerer zu verkaufen. Habe das auch schon von einigen im Freundeskreis gehört, die deswegen eigentlich sehr schöne Häuser abgelehnt haben. Bringt ja auch nichts, ohne eine vernünftige Internetanbindung ist man halt viel zu sehr eingeschränkt.

          • Für die meisten dürfte die Grenze selbst mit 55 Euro schon weit überschritten sein. Ich würde das auch nicht bezahlen.

            • Die 55€ im Monat wären mir total egal, wenn die Geschwindigkeit stimmt und es verfügbar wäre. Derzeit bezahle ich 35€ für einen 16Mbit/s Hybridanschluss (2Mbit/s DSL-Anschluss, der Rest per LTE) plus 10€ Miete für den sackteuren Hybridrouter. Macht zusammen 45€ im Monat. Für 16MBit/s.

              • Kauf Dir den Router doch, habe ich damals auch so gemacht. Noch bei eBay da das Ding sehr teuer war, aber mittlerweile kriegst Du ihn ja bereits vom Händler für 55-70 Euro.

                • Die Preise die ich für einen neuen Speedport Hybrid finde, gehen bei 260€ los. Das lohnt sich nach wie vor nicht – bis Ende des Jahres soll hier außerdem ausgebaut werden, dann gibt es eine entsprechende Fritzbox und gut ist. Um die 70€ finde ich höchstens „generalüberholte“ Geräte bei eBay, also durchgefurzte Gebrauchtkisten mit tausenden Betriebsstunden, wo mal jemand mit einem feuchten Lappen übers Gehäuse gegangen ist. Nööö, ist nicht meins.

                  • Ich habe so ein refurbished Gerät im Einsatz, optisch nicht von Neuware zu unterscheiden, und die Dinger kriegst Du mittlerweile für max. 70 Euro.

                    Da könnte Dir das Ding alle 8 Monate kaputt gehen und Du wärst immer noch billiger als jede Routermiete. Aber das muss jeder für sich selbst wissen :).

              • Lass Dir den Vertrag erneuern, der Hybrid geht zur Zeit für 5 euro mtl. raus.

            • Von „für die meisten“ zu sprechen weil man es selbst für zu teuer hält, empfinde ich dann doch sehr überzogen.
              Ich für meinen Teil habe vor vielen Jahren für meinen ersten DSL Anschluss monatlich 100€ gezahlt und war damit auch noch günstiger als vorab mit ISDN Kanalbündelung und abgerechnet nach Minuten.
              Daher kann ich mir nicht vorstellen das den meisten 55€ monatlich im heute noch viel wichtiger gewordenen Internetzeitalter zu teuer sind wenn die Alternative ein extremer Einschnitt in der Alltagsnutzung vieler Bereiche des digitalen Lebens ist.

              Zumal es ja scheinbar auch mehr als genug gibt die meinen 50–80€ monatlich für einen Handyvertrag seien die Norm und das iPhön dazu gäbe es eben einfach geschenkt.

  2. „Super-Vectoring 175 und bietet eben etwas weniger Geschwindigkeit, der Preis bleibt gleich“
    Läuft.
    /eigene Meinung: Solche Summen mit möglichen Einschränkungen und diversen „abers“ und „wenns“ bin ich einfach nicht mehr bereit auszugeben (20/35€ für ne 100er-Leitung von 1und1 reicht) und Festnetz nutze ich seit 5 Jahren nicht mehr.

    • DerZocker says:

      Es gibt ein aber. Und diese Rückfalloption hab es schon immer in den Tarifen. Gibt es bei jedem Anbieter. Wenn die 50k nicht gehen der Kunde aber nicht auf normales DSL runter möchte gibt’s halt 25…
      Wobei ich persönlich auch finde das für einen 1-2 Personen Haushalt ne 100er vollkommen ausreicht. Solange die stabil ankommt. In größeren WG’s etc. kann man dann schon über mehr nachdenken.

  3. Was würde ich dafür geben wenn wenigstens mal mehr wie die 3,5 Mbit/s daheim zu haben wären. Aber naja… Vielleicht in 25 Jahren…

  4. Ich verstehe nicht ganz was Glasfaser mit Vectoring zu tun hat? Wenn ich Glasfaser bis in Haus habe dann brauch ich doch kein Vectoring weil das doch nur für Kupfer ist, oder irre ich mich da?

  5. Erhältlich für alle Telekom Kunden deren Anschluß nicht weiter wie 50 m von der nächsten Verteilstation entfernt liegt.

    • Genau dies ist der Knackpunkt. Super Vectoring dürfte damit für viele Kunden nicht möglich sein. Der Klingeldraht hat nun einmal sehr starke technische Limitationen in Bezug auf Reichweite.

      Wenn die Telekom flächendeckend Bandbreiten von über 100 Mbit anbieten will wird sie nicht umher kommen FTB zu implementieren.

      Da haben es die Kabelnetzbetreiber mit Koax grundsätzlich besser wobei dort das Problem darin liegt die Zahl der Anschlüsse pro CMTS zu begrenzen. Diese kommen aber dadurch effektiv auch nicht daran vorbei, Glasfaser immer dichter zum Kunden zu bringen.

      • Jörg Debus says:

        Junge, Junge,
        da ist ja einiges durcheinander geraten. HIer ein paar Fakten:
        1. Vectoring liefert 100 Mbit/s bis 500 Meter und bis 1.000 Meter noch 50 Mbit/s Kabellänge. Schon geschaltete Anschlüsse!
        2. Super Vectoring liefert 300 Mbit/s bis 300 Meter, 200 Mbit/s bis 500 Meter Kabellänge.
        Bei beiden jeweils bei guter Qualität der Kupferadern. Um der schwankenden Qualität der Kupferadern Rechnung zu tragen, sind die tariflichen Zusagen etwa 15% abgesenkt.

        Und nur mal so zum Nachdenken:
        1. Ein CAT5e LAN-Kabel kann locker bis 100 Meter 1 Gbit/s und ein CAT6a/7-Kabel 10Gbit/s auch bis 100 Meter voll duplex übertragen. Glasfaserkabel können können bei 1 Gbit/s (Multimode-Kabel) etwa 3x so lang sein. Nur Singlemode-Kabel kommen auf größere Entfernungen. Die sind aber für FTTB/FTTH weniger geeignet

        2. Der Unterschied zwischen FTTC und FTTB ist nur die Gebäudeanschlussleitung. Ihre Länge beträgt in D in Städten im Durchschnitt etwa 300 Meter. Ein FTTC-Umsetzer versorgt im Durchschnitt ca. 200 Gebäude. Das bedeutet, dass man pro FTTC 200*300 = 60.000 Meter Kabel austauschen muss. Die Kabel werden natürlich in Rohren verlegt, die dann vor den Gebäuden herausrangiert werden (Muffe). Kosten zwischen 3.000 und 30.000 EUR pro Gebäude.

        3. Glasfasern altern durch das Licht und durch Erschütterungen. Ein 50 Jahre altes Glasfaserkabel in Microtrenching 20 Zentimeter unter der Straßendecke verlegt wird es wohl nicht geben.

        4. Die Akzeptanz von > 200 Mbit/s in Privathaushalten ist äußerst gering. Kein Wunder: über 60% sind Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte.

        M.E. ist das FTTH-Thema ein Hype, den wir der Glasfaserlobby verdanken. Das kann man schon daran sehen, dass die meisten Vergleiche mit Ländern gemacht werden, die vor 30 Jahren nur in jedem 100ten Gebäude ein Telefon hatten. Klar das die das dann mit Glasfaser ausbauen. Alles andere wäre schlicht falsch.

        Es geht nämlich nicht darum, ob Glasfaser oder Kupferkabel besser für eine flächendeckenden Versorgung mit hoher Übertragungsleistung geeignet ist. Es geht darum, ob wir eine funktionierende und noch entwicklungsfähige Infrastruktur pensionieren und für den Ersatz einen Haufen Geld ausgeben für geringen Zusatznutzen bei den Kunden ausgeben.

        Oder anders gesagt: Es geht darum, ob wir intelligent und sparsam wirtschaften oder unser Geld den Investoren hinter den Glasfaser-Firmen mir nichts dir nichts in den Rachen werfen.

  6. Meckerfilip says:

    Wie wäre es erst einmal mit Flächendeckend 100Mbit?
    Das reicht momentan selbst bei 4 Köpfigen Familien mit Intensivnutzung um sich nur bedingt gegenseitig auszubremsen. – Und in den meisten Ausbaugebieten kommt ja auch solide was an

    Aber es ist natürlich Werbewirksamer in Großstädten 250mbit anzubieten…

    • Ich kann es nicht mehr hören!!!

      Die Hälfte der Bewohner von München und anderen Großstädten bekommen auch nur 16 Mbit. Einfach Mal in der Karte ein bisschen reinzoomen, dann sieht man wie viele weiße Flecken es gibt.

      Zur Erinnerung:
      Ein kleiner cm auf der Karte ist auf dem Land ein Haus für eine Familie. In der Großstadt sind das 12 Stöckige Hochhäuser, also je rund 50-100 Haushalte pro Haus die nur 16 Mbit bekommen.

      Ich bin inzwischen auf die „Landbevölkerung“ neidisch, dass sie deutlich schnelleres Internet bekommt, als wir hier im Münchner Zentrum.

      Und weils für die Großstadt keine Förderung gibt, bewegt sich hier auch nichts! Die Telekom rüstet nur 50 Mbit auf 100 MBit auf. Die, die 16 haben, bleiben da auch noch eine Weile! Die Landbevölkerung wird also bevorzugt.

      • Genau so ist es! Wohne in München Mitte, direkt an der TUM mit 20.000 Studenten und hier haben wir auch nur 16.000 mbit von der Telekom ;(

    • Flächendeckend 100Mbit/s geht mit Kupfer nicht. Auf dem Land sind die Strecken zu weit. Wenn man dann Glasfaser verlegen muss, ist meistens viel mehr kein Problem.

      Die 250mbit/s bringen halt Geld. Wenig Investitionen und ein höherer möglicher Preis sind verlockend. Die Telekom muss nur aufpassen, dass ihnen andere mit neuen, modernen Hausanschlüssen nicht zuvorkommen. Der Bedarf an Bandbreite wird weiter wachsen, sie sind ziemlich im Grenzbereich des möglichen und so ein Netz baut sich nicht über Nacht. Wäre nicht der erste Riese, der zu lange an alter Technik festgehalten hat.

      Außerdem, auch in Großstädten sind die Netze teilweise mist. Klar, DSL gibt es, aber oft nicht so schnell wie heute wünschenswert.

    • Wie wäre es erstmal damit, überhaupt flächendeckend DSL anzubieten? Das wäre sehr viel sinnvoller als der punktuelle Ausbau und die Versorgung mit Bandbreiten, die für die Masse der Nutzer keinen praktischen Wert haben.

      • Man muss der Telekom schon zu gute halten, dass sie die letzte Zeit ganz massiv am ausbauen sind. Ich kenne einige wirkliche Mini-Ortschaften in der Umgebung, die mittlerweile per 100.000 DSL angebunden sind.

        Aber eine echte flächendeckende Anbindung per Kabeltechnologie an jedes (!) Haus in Deutschland wird es wohl nie geben, das lohnt sich schlicht nicht.

  7. Super! Ich fräume mich dadrüber.

    Fände es super wenn die „Bundesregierung“ das noch unterstützen würde.

  8. Und während die Telekom Werbung mit bis zu 250 Mbit macht, liefern Vodafone und Unitymedia 500 Mbit an Millionen Haushalte. Und ja ich kann meine 500 Mbit problemlos auslasten. Zu jeder Uhrzeit.

    • Nützt aber niemandem bei dem kein Kabelanschluss verfügbar ist.

    • „Und ja ich kann meine 500 Mbit problemlos auslasten. Zu jeder Uhrzeit.“

      lol
      get a life

    • LOL, is klar, wenn du bei KabelDeutschland bist, wärst du der erste von dem ich so eine Aussage lese. Bei mir sind die 400 Mbit nur zwischen 1 Uhr in der Nacht bis ca. Mittag, abends um 20 Uhr bleiben davon oft nur um 6-10….

      • Vodafone hat Kabel Deutschland 2015 übernommen. Ich habe nach und nach von 50 auf 200 dann auf 400 und dann auf 500 Mbit/s aktualisiert und hatte nie Probleme mit der Geschwindigkeit. Das mag nicht überall so sein, und wenn ein Knoten ausgelastet ist, dann dauert es wohl auch bis die Probleme behoben sind. Die Telekom hat hier auch Vectoring ausgebaut. Die Telekom kann mir hier nur 25 Mbit, trotz Vectoring, bieten.

    • Freut mich für dich, und ich hoffe dass es so bleibt. War bei mir bei meinem Kabelanschluss auch mal so, wurde dann aber nach etwa einem Jahr eine absolute Katastrophe die schlicht völlig unbenutzbar war.

      Ich hatte dann Abends nicht einmal mehr 5 Prozent der Bandbreite die ich vorher zur Verfügung hatte, und die auch noch nur mit Glück. Oft gibt überhaupt nichts mehr.

    • Ja, klar kann man das auslasten, auch rund um die Uhr … nur eben nicht sinnvoll und meist auch nicht mit legalen Angeboten.

  9. Thomas Wiesmann says:

    Ich bekomme nicht mehr als 2,3 MBit. Die sollen mal lieber die angeblich fast nicht vorhandenen weißen Flecken auf der Landkarte beseitigen!

    • Andreas G. says:

      Für die Telekom ist Super Vectoring einfacher da sie nur eine Linecard in einen bereits vorhanden Outdoor DLSAM stecken müssen um das anbieten zu können. Und mit großen Zahlen kann man schön Werbung machen.

  10. Samsono39 says:

    Ich meine, die Telekom ist in den Ausbaugebieten (da wo im DSLAM alles ausgetauscht wurde) bereits vorbereitet.
    Meine Fritzbox zeigt seit einiger Zeit 111 Mbit/s als Download-Rate an. Die müssen irgendwann etwas umgestellt haben.,

    • Andreas G. says:

      Das ist nicht gesagt das Super Vectoring bei dir direkt geschaltet wird. 111 Mbit/s kann man auch mit normalem Vectoring (Profil 17a) haben. Die Geschwindigkeit wird dann einfach auf das beschränkt was man gebucht hat.

      Für Super Vectoring (Profil 35b) muss mindestens eine entsprechende Linecard verbaut sein. Die werden von der Telekom etwa seit April 2017 verbaut aber bisher wohl nur in in Nokia DSLAMs. Es gibt Online Listen bei denen man sich über die „DSL Informationen“ der Fritzbox raussuchen kann was beim eigenen Kabelverzweiger verbaut wurde. Bei mir ist es z.B. ein Huawei DSLAM. Also erst mal nix mit Super Vectoring.

      Zudem muss der Router das auch können. Bei AVM können das bisher nur die 7590 und die 7582.

      • Christian Bendig says:

        Falsch die 6890 LTE kann auch Supervectoring

        und es bekommt jeder in im Nahbereich ist also bis 300 meter Reichweite vom MFG bzw wie die Dämpfung ist also es wird so angegeben.

        • Andreas G. says:

          Stimmt die 6890 LTE hatte ich übersehen.

          Aber es bekommt nicht jeder. Jedenfalls nicht von Anfang an.

          Ich hab heute was gelesen das bis Ende 2018 etwa 15 Millionen Haushalte Super Vectoring bekommen sollen und bis Ende 2019 etwa 28 Millionen Haushalte.

  11. Schön wäre Mal ein 50Mbit Anschluss und nicht nur 3,5 DSL mit LTE auf 5Mbit für die wir auch schon 42 € zahlen. Hier wären alle froh wenn es Vectoring gäbe…. von Glasfaser ganz zu schweigen.
    Wo bleibt denn das Breitbandversprechen bis 2018?
    Die bekommen nicht Mal eine Glasfaserleitung 3km in den Ort gezogen wenn nicht die Kommunen fördern …. aber da macht die Politik wieder einen Strich durch …. man fördert ja jetzt nur Glasfaser … und macht wieder neue tolle Ausbauprojekte bis 2025 … daran glaubt hier niemand mehr … vielleicht öffnet ja auch bald der BER .. .

  12. Boah ey, leckt mich.
    Bei mir aufm Dorf in 20 Jahren nicht.

  13. Mir ist mein Internetanschluß zu langsam. Ich bekomme nämlich ar keinen von der Telekom. Aus ein Call Tarif. Nicht mal DSL 384. Danke Telekom.

  14. „…ab 1. Juni Neuigkeiten wird nämlich die Vermarktung von Super Vectoring gestartet, bis zu 250 MBit/s im Downstream sind dann möglich…“

    Also wie in Schweden.
    Vor 10 Jahren.

  15. Dank https://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland?ActiveTabID=map hab ich erfahren dass bei uns in Berlin ein „Highspeed-Ausbau“ geplant ist, was bedeutet das denn? Bisher sind hier 50MBit/s, also 100 sollten es dann mindestens werden oder?

  16. DerZocker says:

    Naja so ganz richtig ist die Aussage das wäre mehr als das doppelte der bisher verfügbaren Bandbreite nicht.
    Mit der Option im Magenta Zuhause L (Speed XL oder sowas) konnte man auch jetzt schon 200 MBit haben. Theoretisch glaube ich sogar bis 500. Wenn Glasfaser verfügbar ist natürlich.
    Was sich also geändert hat ist das nun auch über Kupfer die 200er durchbrochen wird.

  17. Sebastian says:

    (Jetzt auch mit richtigem Link) Unter https://www.review-center.de/netzwerk/574-vorstellung-avm-fritz-box-7590-mit-supervectoring-in-neue-h%C3%B6hen.html?showall=&start=5 findet man auch schon einen der ersten SuperVectoring-Ports mit dem 175er Fallbackprofil.

  18. Wird direkt gebucht, wenn verfügbar.

  19. Noch nichts zu sehen von den neuen tarif.
    Wird es hier noch ein update geben sobald verfügbar?

  20. Ich konnte mich vormerken lassen für 250… Mal schauen ob es ab august dann tatsächlich auch kommen wird…

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