Deutsche Telekom: echte Flatrate wird 5 bis 10 Euro mehr kosten

Der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme, hat mit der Rheinischen Post ein Interview geführt und auch darüber informiert, wie die Aufpreise für eine echte Flatrate aussehen könnten. Wir erinnern uns an die Nachrichten des Jahres 2013 der Telekom: Die Deutsche Telekom gibt eine Drosselung ab einem bestimmten Volumen bekannt, erhöht die gedrosselte Geschwindigkeit von 384 Kilobit auf 2 MBit, spricht davon, weiter echte Flatrates anzubieten und letzten Endes gibt man dann bekannt, dass alle Passagen in Drosselungs-Neuverträgen erst einmal gestrichen werden.

Pressebild_bBeitband_Glasfaser_01

Niek Jan van Damme gibt gegenüber der Rheinischen Post zu Protokoll, dass in der ganzen Diskussion untergegangen ist, dass man nie vorhatte, das Modell „echte Flatrate“ abzuschaffen. „Wenn wir später neue Tarife einführen, werden wir sicherstellen, dass die Kunden genau wissen, was sie zu erwarten haben. Unbegrenzte Flatrates kosten dann einen kleinen Aufschlag von vielleicht fünf oder zehn Euro, Volumenpakete können auch günstiger als die jetzigen Flatrate-Angebote sein.“. Noch immer kommuniziert man seitens der Telekom, dass nur drei Prozent der Kunden die 75 Gigabyte-Grenze sprengen, dass man die Unsicherheit der Kunden ausnutze, sieht van Damme nicht so.

Man habe es mit mündigen Kunden zu tun, die es sicherlich schaffen, ihr Volumen einzuschätzen, ferner wolle man Messinstrumente schaffen, damit Kunden ihr genutztes Datenvolumen genau messen können. Rund um das Thema Netzneutralität macht man hingegen nur schwammige Aussagen. Auf die Frage angesprochen, ob nur die Großen, die auch zahlen, für ihre Dienste Vorfahrt bekommen, antwortete van Damme: „Wie gesagt, heute weiß noch niemand wie die Zukunft aussehen wird. Nochmal: Wir stehen für das offene Internet. Heute ist vieles denkbar. Wir wollen bewusst auch kleine Anbieter fördern und sind für vieles offen.“.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

40 Kommentare

  1. “ ferner wolle man Messinstrumente schaffen, damit Kunden ihr genutztes Datenvolumen genau messen können.“

    wolle man schaffen… Dass das bereits vor Jahren geschaffen wurde fällt niemandem auf.
    Vorratsdatenspeicherung ist ja aktuell Gesetz, da musste halt nur den Umfang der Daten bis zu einem speziellen Speicherzeitpunkt messen wie es ja heutzutage auch nach nem gerichtlichen Beschluss passiert und gut ist… – Da muss nix mehr neu geschaffen werden…

  2. Ein Vorsatz fürs neue Jahr: Anbieter wechseln und so eine Dreckspolitik nicht unterstützen. Guten Rutsch.

  3. Also mein genutztes Datenvolumen misst mein Router – und die neueren Android-Geräte außerdem jedes für sich auch noch mal.

    Der Rest verwirrt mich jetzt völlig. Soll das jetzt heißen „die Flatrates bleiben so teuer, wie sie sind, aber darunter wird es Volumenpakete geben“? Das wäre ja eine völlig andere (und ob der realen Preis-Situation weitaus plausiblere) Richtung als „für den bisherigen Preis gibt’s fast nix mehr und Flatrate kostet massiv extra“, wie bisher gehandelt wurde?

  4. Kabel Deutschland wird sich über die Neukunden freuen …

  5. Ihr (die Telekom) solltet es erst mal schaffen, die Produkte, die ihr verkauft, den Kunden auch bereitzustellen. Das berühmte Wort „bis“ Leistung wird doch auch nicht gestaffelt. Ich bezahle mit meiner zur Verfügung stehender Leitung von 2 MB genauso viel, als wenn die 16er anliegen würde. Aber beim Volumen soll es Unterschiede geben?! Eigentlich sollte ich Geld von Euch bekommen für die sinnlos vergeudete Zeit, wenn man wieder darauf wartet, das sich eine Site aufbaut oder ein Download aufbaut.
    Ab Januar bin ich weg>es reicht Telekom. Profit, Profit aber keine Leistung.

  6. Mehr als 2 MBit kommen bei mir eh nicht durch die Leitung, von daher …

  7. “Wenn wir später neue Tarife einführen, werden wir sicherstellen, dass die Kunden genau wissen, was sie zu erwarten haben. Unbegrenzte Flatrates kosten dann einen kleinen Aufschlag von vielleicht fünf oder zehn Euro, Volumenpakete können auch günstiger als die jetzigen Flatrate-Angebote sein.”

    = Übersetzung
    Wenn wir später (= irgendwann) neue Tarife einführen, werden wir sicherstellen (= versuchen und möglicherweise scheitern), dass die Kunden genau wissen, was sie zu erwarten haben (= was wir sagen ist richtig). Unbegrenzte Flatrates kosten dann einen kleinen Aufschlag von fünf bis zehn Euro (bis zu, also eher 10€ als fünf pro Monat mehr) , Volumenpakete können (= müssen nicht, werden es also aus wirtschaftlicher Sicht für Telekom nicht) auch günstiger als die jetzigen Flatrate-Angebote sein.”

    Es ist einfach unverständlich, wie jemand, der nur die Leitung zum Netz bereitstellt (dafür $Festbetrag bekommt) und sonst nichts leistet, sagen kann: für Videos/ Musik von Anbieter $Anbietername (dessen Inhalt ist nicht Eigentum von Magenta*TM!) doppelt verdienen will.

    Ist halt echt doof zu sagen: wir wollen mehr Geld verdienen. Dafür müsste man offenlegen, was für Kosten pro GB entstehen und somit hat man kein Argument, die Preissteigerung zu rechtfertigen. Managed Services (z.B. Maxxdome) kann man auch seperat anbieten, wie es auch jetzt schon funktioniert (der Kunde kann es ja buchen, wenn er will, muss es aber nicht, wenn er was schauen will!).

    Das ganze ist eine Farce und je mehr Kunden gehen, um so stärker wird sich die Politik solcher Unternehmen ändern, da diese für Geld alles tun. Wenn also beispielsweise die Hälfte der Kunden gehen würde, würde auch der Preis für Bestandskunden steigen müssen, was dazu führen würde, dass noch mehr Kunden abwandern. Da es auf dem Markt deutlich! günstigere Anbieter gibt, muss das Unternehmen also seinen Preis senken, um was vom Kuchen abzubekommen. Natürlich ist bewusst, dass auf dem Land die Netzabdeckung strategisch nur von einem Anbieter gepflegt wird. Alternativen gibt es.

  8. Ja, Marco, da bin ich dann, trotz der auch negativen Sachen, die ich gelesen habe. Für mich, der auch eine instabile Leitung der Telekom hat, kann es nicht schlimmer werden.

  9. Mein aktueller Verbauch (gesammte Familie, vier Personen) liegt aktuell bei 257,61 Gb diesen Monat. Damit gehöre ich wohl zu den 3% der Kunden die eine Flat brauchen.
    Normales Nutzerverhalten in heutigen Zeiten:
    Streaming, Mp3 Dl’s bei Amazon und Konsorten, Gamedownloads über Steam, Internet ansich und das übliche eben.
    Ich sehe uns da eher als Durchschnitt, wie kommen die bloß auf 3% ??

  10. Hier geht man davon aus, dass der Kunde sich mit solchen Themen beschäftigt.
    Da wir eine Flatrate haben, führe ich nicht Buch mit wie vielen GB ich auskommen müsste. Ich könnte es nicht einmal annähernd bei einem 4 Personen Haushalt einschätzen. Es ist anstrengend, dass ständig an irgendwelchen Tarifen/Ordnungen gearbeitet werden muss, nur um die Transparenz für den Kunden undurchsichtiger zu machen.

  11. Wenn es 5-10 sind, kann man damit leben. Gut, die Telekom wird es merken, da sie eh schon teuer ist, aber wenn man keine Alternative hat, ist das schon okay. Solang man dann gar nicht gedrosselt wird, wie bei vielen anderen anbietern.

  12. Das mit den 3% kann nicht stimmen. Ich gucke keine youtube-Filme, surfe bisschen, und gönne mir ab und zu ein AppleTV-Film – in SD – weil HD zu lange lädt. Habe nur 1MBit. Dann noch die OS X Updates und iOS Updates. Rest ist ein bisschen Surfen. Ich komme damit immer auf rund 80 bis 85 GB im Monat laut Fritzbox.

    Ich mache nicht viel, soll aber zu den 3% gehören? Ich vermute, dass viel mehr als 3% die 75 Gb – Grenze knacken.

  13. Rückschrittsland Deutschland. Willkommen. Wo soll das nur alles hinführen….

  14. „Noch immer kommuniziert man seitens der Telekom, dass nur drei Prozent der Kunden die 75 Gigabyte-Grenze sprengen“.

    Mit diesem Scheinargument verarscht die Drosselkom unbedarfte User. Sie weiß natürlich ganz genau, dass Statisiken zeigen, dass jedes Jahr der durchschnittliche Traffic aller Haushalte sprunghaft ansteigt. Wenn erstmal mehr Leute z. B. einen Smart TV haben, wird 75 GB schnell für die meisten zu wenig sein.

    Unser Haushalt ist nun komplett Telekom-frei, und seitdem sind wir nebenbei auch noch besser dran. Kündigung ist die einzige Sprache, die diese Abzocker verstehen. Guten Rutsch!

  15. Dieses Thema ist einfach wiederlich.
    Das zeigt mal wieder das wir wede Marktwirtschaft noch einen Rechtsstaat haben.

    In diesem Land machen Richter die Gesetze.
    Gerade das DRrosselungs ruteil gegen die Telekom hat deutlich gemacht,
    das dieser Staat 1:1 mit dem Dritten Reich gleichzusetzen ist.

    Schon damals haben die Richter und der staat bestimmt wer wie veil wert ist,und welche gruppe mehr oder weniger rechte hat.

    Früher waren es die Juden,heute sind es Mobilfunkkunden,

  16. Ein wunderbarer Betrug an den Kunden Liebe Telekom, mehr ist es nicht BETRUG.

    Für 0,50€ bekommt man weit mehr als 1TB Traffic bezahlt und der derzeitige Stand der Peerer ist das wir Überkapazitäten ohne Ende haben. Sprich wir tun so als wenn wir es knapp haben und bescheißen die Kunden bis zum geht nicht mehr.

    Wenn die Telekom an der DE-Cix Beteiligt wäre , wie alle anderen Deutschen Internetdienstleister wäre es evtl sogar günstiger für sie. Aber nö wollen sie ja nicht, haben sie halt Pech.

  17. FriedeFreudeEierkuchen says:

    @Hak0: beruflich und privat habe ich die letzten 10 Jahre viele Provider und ihren Support testen „dürfen“. Bis auf einen Ausrutscher schnitt die Telekom dabei am besten ab. Zum Teil können sie als Leitungsbesitzer schon direkt am Telefon das Problem beheben, während andere erst mal vertrösten müssen.

    Vodafone ist die absolute Service-Hölle, selbst bei der Geschäftskunden-Hotline habe ich nur einen einzigen Mitarbeiter gefunden, der wirklich fähig war – und ich habe in einem Jahr 40 Arbeitsstunden mit der Hotline verbringen dürfen (die übliche OfficeNet Hölle). 1&1 drücken ihren Kunden versteckte Kündigungsfristen trotz Gerichtsurteil rein, die KabelBW Business Hotline hat sich auch als wenig hilfreich bzw. zeitfressend erwiesen.

    So: zu wem möchtest du jetzt gehen? Ist dir bekannt, dass du im Kabel die Bandbreite mit deinem Viertel/deinen Nachbarn teilst? Schon mal beobachtet, wie die Download-Rate zur Hauptzeit in den Keller geht? Schon mal das Vergnügen gehabt, im gegenseitigen Schuldzuweisungs-Pingping von Provider und Leitungsbetreiber zu schmoren? Schon gehört, dass auch andere Provider planen Bandbreiten-Beschränkungen einzuführen?

    Wenn du jetzt eine wirklich tolle Idee hast, wer es auf Dauer besser macht wie die Telekom, nur her damit. Der Tipp wird viele glücklich machen…

  18. @Stefan:

    Man kann es auch übertreiben mit den vergleichen….

  19. @Stefan:

    Unglaublich. Wie kaputt muss man sein um so einen absolut schwachsinnigen Vergleich zu bringen?

  20. Wir gehören auch zu den 3%.
    Drei Personen Haushalt.
    Viele letsplays und tutorials bei YouTube schauen. Kein filesharing oder dergleichen.

  21. Mir scheint wir brauchen wieder ein wenig mehr Internet-terrorismus… wenn wir nicht ausbrechen aus der Überwachung und wieder die Oberhand im Netz gewinnen ist es zur totalen Überwachung nicht mehr weit. Wenn es nicht eh schon soweit ist. Ich frage mich derzeit warum in den USA noch keine Autos von NSA Mitarbeitern brennen… ärgert es denn keinen dort das sein Nachbar ihn die letzten 10 Jahre nur verarscht hat?

  22. @stefan:
    vllt sollte man dir das inetz ganz wegnehmen. du belustigst zwar viele leute, aber wer so denkt braucht hilfe die man online nicht bekommt.

    mensch, ihr habts nicht verstanden. das netz in deutschland is marode. ausbau kostet zuviel. die telekom scheut eine große investition und finanziert den lukrativen ausbau in stadtgebieten halt mit solchen mitteln. der gesetzgeber sollte den preis bei 16000 als 100% festlegen und dann bei nur 8000 wird nur 50% gezahlt. lte sollte wür die leute verfügbar sein die jetzt nur kriechdsl haben. aber das ginge auch nicht weil dann lte in die knie geht und die telekom dann dem mit werbung verklatschten kunden erklären müsste weshalb diese supertechnik auch stolpert wennse gefordert wird. sinnvoll wäre mal ein paar milliarden in die hand zu nehmen und glasfaser oder megamega-lte zu konstruieren. aber da hat dieses land andere sorgen als all die itunes und amazonstreamer, steamfreds, spotifyhörer, downloader etc.
    es is doch ziemlich auffällig dass dieses thema eigtl immer die selben kommentare verursacht. wo is eigtl der kunde der auch ma meckert was heutzutage ein simpler festnetz anschluss bei der telekom kostet?

    https://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/WFS/EKI-PK-Site/de_DE/-/EUR/ViewCategoryTheme-Start;sid=Ba_ITnVJYvbETieL14LZ-n5M2gGz_zW6MtQhCeVoRVz_NTp5njrgZx3ikrYehA==?CatalogCategoryID=uxkFC7ITJMsAAAEdXHsm7tPA

    aber das interessiert hier ja keinen. is ja nich internet.
    is absolut in ordnung sauer zu sein wenn etwas teurer wird. aber immer son „freiheitskampf“ daraus zu machen is ja wohl albern.

  23. @stefan
    FAIL. idiot

  24. also ich halte das mit den 3% auch für schwachsinn, erst recht wenn das in kraft tritt (2016?) werden viele kunden mehr als 75GB verbrauchen. in unserem haushalt mit internet-affinen-durchschnittsusern verbauchen wir jetzt schon 150gb und es wird sicherlich die nächsten jahre durch streamingdienste noch viel mehr werden. aber die telekom hat ja auch gesagt, dass man die 75gb an die realität anpassen werde, wenn es soweit ist… also zb. auf 100-120gb erhöht.
    wenn die einem dann für 5-10 euro die möglichkeit geben eine flatrat ohne limit zu buchen, dann finde ich es fair, wenn die dafür weiterhin das beste produkt anbieten. ich habe schon einige anbieter durch und an die telekom kommt keiner heran. derzeit bin ich bei kabel deutschland und das ist schon was anderes, wenn auch deutlich günstiger. in sachen mobilfunk ist die telekom jedoch so viel besser, dass ich dort gerne mehr bezahle. dafür habe ich immer ein top netz, gute gesprächsqualität und jetzt schon ständig LTE empfang…. schon beim vergleich mit vodafone merkt man wie gut die telekom ist.

  25. @ Stefan

    Meinst Du, in einem „Unrechtsstaat“ dürftest du schon vor Sonnenuntergang mit dem saufen anfangen?

  26. Es geht nicht um die 5 – 10 Euro Aufpreis (wobei selbst das schlicht blanker Wucher wäre wenn man bedenkt wie lächerlich gering die Großhandelspreise für Datenvolumen sind) sondern es geht darum, dass hier ein sehr gefährlicher Weg beschritten wird, und zwar dies sowohl im Hinblick auf die unverzichtbare Netzneutralität als auch im Hinlick auf die Attraktivität Deutschlands als Wirtschaftsstandort wenn dieses Vorgehen Schule macht.

    Letztendlich bleibt zu hoffe, dass Unternehmen welche diesen Weg einschlagen deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen müssen durch Kundenabwanderungen, dass diese Idee zum generieren von zusätzlichem Umsatz schnell wieder verworfen wird.

  27. @Hak0
    Auch für dich gilt wie für alle anderen auch, erst denken bevor man irgendwelchen Müll erzählt. Andere werden Nachziehen und das die Flat teurer wird hab ich damals schon gesagt aber immer schön brav nach Petitionen schreien und dabei noch nicht einmal merken das man auf den Ast wo man sitzt selbst abschneidet.
    Diese Welle alles für umsonst haben wollen und keine Gegenleistung dafür bringen zu müssen ist vorbei, aber in einigen Köpfen wie deinen scheint das immer noch nicht angekommen zu sein.

  28. ein programm, das das verbrauchte datenvolumen notiert, den anbieter aufnimmt und beides jeweils hochlädt, wäre gut. wichtig wäre, dass es opensource ist, weiterhin müsste es eine große kampagne geben. dann ließe sich transparenz herstellen und die hier schnell aufgekommenen zweifel, dass es mehr als 3% gibt die über 75 GB verbraten, könnten somit bestätigt oder ausgeräumt werden.

  29. @Harry
    danke, sehr amüsant. Was zahlst du als Telekomkunde für 16.000er ? 29,90 nach Einführungsphase? Wo zum fck nochmal ist das mit „alles umsonst schmarotzen-Kultur“ verankert, wenn du doch schon zahlst? Hab ich was von Petitionen geschrieben? Wenn du den Geiern nicht kündigen willst, dann ist das dein Ding. Auf solche Kunden setzen die, kann man nichts machen, ist ja auch doof, wenn das internet jetzt mehr geld will – moment mal, da stimmt was nicht.
    Du widerst mich an, weil du nicht selbstständig denkst.

  30. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    Alle, die in etwa mit „der preis is völlig ok für mich“ geantwortet haben, kann ich nicht leiden. genausowenig, wie die yuppies, die in unsere kölner altbauwohnungen ziehen und die miete in die höhe treiben.

  31. @namenlos
    telekom ist ein premiumanbieter, bietet also das beste produkt und den besten service. wieso darf man da nicht sagen, dass man dafür gerne einen angemessenen preis zahlt. es ist doch wirklich niemand gezwungen bei der telekom kunde zu sein, es gibt schließlich reichlich billiganbieter.

  32. Mein Wunsch für 2014: Hoffentlich verrecken die Telekom-Verbrecher. Fahren die fettesten Autos auf Kosten ihrer Arbeiter und wollen den Leuten das Internet teurer machen.

  33. also ich kann teilweise die Wut in den Kommentaren auch nicht nachvollziehen : bin seit Jahren bei 1und1, (6 MB Leitung , mehr geht nicht in meinem Mehrfamilienhaus) , und zahl 24,99 EUR für unbegrenztes Volumen.
    1und1 hat auch das gekappte Angebote mit 100 GB pro Monat, für 19,99 EUR, wer also weniger braucht, kann sparen, wer bei ca 300 GB pro Monat wie meine family liegt, löhnt halt ein bisschen mehr.
    wo ist das Problem?
    ich hab auch vom Netzclub seit Jahren die alte 100 Min kostenlose SIM Karte, reicht mir locker, und ich hab für meine cousins die 100MB für deren Smartphones geholt, reicht den meisten von denen auch locker, die meiste Zeit habe sie entweder in der eigenene Wohnung oder auf der Arbeit „kostenlos“ WLAN (also das gesamt DSL Paket müssen sie zu Hause natürlich auch zahlen, oder es ist eh kostenlos weil inklusive im Studentenwohnheim).
    wenn irgendeiner von uns mehr bräuchte, also das was günstig oder kostenlos ist, soll er zahlen.

  34. Moin und ein gutes Neues zusammen,

    wir sitzen hier etwas abgelegen und dürfen uns über Highspeed LTE mit 30 GB Volumen für 40 € für einen vier Personen Haushalt freuen. Diesen Monat hatten wir sogar noch 10 GB übrig. Nun ja, eine Person ist im Urlaub, große Downloads werden geplant (auf das Ende des Monats, wenn Kontingent übrig ist) oder ausgelagert. Freie Entfaltung, so möchte ich es nennen, ist etwas anderes.

    Aktuell laufen wieder Steam Deals, GOG hatte Angebote und gestern lud ich mir einige TechED Sessions mit je 800 MB herunter. Da gäbe es im legalen Bereich noch so viel mehr… Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man da guten Gewissens 30 GB für 40 € im „besten Netz“ vermitteln kann. Für schlappe 15 € kann man dann als Gepeinigter noch 10 GB dazukaufen. Scherz, oder?

    Warum wird der Ausbau von immer schnelleren Leitungen vorangetrieben, wenn manche noch DSL Light oder beschränktes (in vielerlei Hinsicht) LTE nutzen müssen? Ich hoffe, mein Bauchgefühl täuscht mich da nicht, aber was braucht die Mehrheit der Bürger 50 MBit? Konstante 16-25 MBit reichen doch für so Vieles aus, nicht?

    Natürlich ist TKOM ein wirtschaftlich orientiertes Unternehmen, aber wie viele Alleinstellungsmerkmale hat man denn bei denen noch und wohin wollen die es treiben? Im mobilen Geschäftsbereich zahlt man ca. 60 € für einen Tarif, den ich bei Congstar für 35 bekomme. Und dort habe ich eine komplette Flat inkl. 500 MB Volumen. TKOM bietet hier großzügig 200 MB Inklusivvolumen für 40 € an… und natürlich die SpeedOn Option, bei der Traffic auch zu unterschiedlichen Preisen verkauft wird. Wahrscheinlich wird der vorab noch veredelt? Die schmücken sich ja auch damit, dass die am Handy Mobilvolumen im 100 MB Bereich verkaufen *lach*.

    Man/Wir sind ja hier mittlerweile so genervt, dass man auch mehr zahlen würde, WENN es denn nur eine echte Flat wäre. Das Internet ist zumindest in meinem Leben ein so integraler Bestandteil (nein, ich meine nicht FB) geworden, als dass ich es dem TV vorziehe(n würde). Aus diesem Kanal kommt mittlerweile so viel: Bücher, Musik, Filme, Kontakte, Kommunikation, Arbeit, Informationen, etc. Für die Erhaltung dieses Standards, dieser Komfortzone, würde ich auch zahlen. Doch muss es irgendwo nachvollziehbar bleiben und Grenzen haben.

    Viele Grüße
    Daniel

  35. coriandreas says:

    Wer meint, dass andere Netzbetreiber nicht nachziehen ist naiv.
    Mir ist das aber allemal lieber, als dass Netzbetreiber heimlich verschweigen, dass gedrosselt wird. So musste ich bereits einen 100-Mbit/s-Anschluss kündigen, weil ich spätestens nach 3 Minuten Full-Download-Speed plötzlich auf Null war (Downloads brachen nicht ab, sondern es flossen einfach keine Daten mehr.), und das wiederholte sich dann Tag für Tag. Ohne Downloads konnte ich den ganzen Tag surfen, aber wozu brauche ich dann 100 Mbit/s?? Also her mit dem Aufschlag und der Flatrate-Garantie als diesen unsäglichen Zustand der Heimlichtuerei und Kundenverarsche!
    Was mich leider auch nervt, ist dieser endlose Streit um die Netzneutralität. Um sich dafür endlos weiterzustreiten, nimmt man gewissermassen in Kauf, dass (auch gelegentliche) Power-User über Monate, wenn nicht Jahre weiter verarscht und geneppt werden. Wie mich das ankotzt.

  36. schon erstaunlich wie anonyme Foren asoziale Kommentare von scheinbar linken Spinner anziehen…

    Da die Dauersauger jetzt (hoffentlich) alle von den bösen Telekomikern zu der VIEL BILLIGEREN !!! und natürlich leistungsstärkeren Konkurrenz wechseln, habe ich im Gegenzug ein unlimitiertes Call&Surf bei den Inhabern des Kupfers frisch abgeschlossen… da also die Leecher bald alle weg sind wird die Netzqualität sicherlich auf dem gewohnt hohen Niveau bleiben, der Service ist ja sowieso #1.

    Sollte eine Flat wirklich mal lächerliche 5-10 €uronen mehr kosten (was kostet ein Päckchen Kippen), werden sich die meisten ‚Heavy User‘ das sicherlich leisten können und wollen… oder eben wie ich, mit meinen 10 gb/Monat, mit 75+ gb locker auskommen.

  37. Hammelwade says:

    Mit anderen Worten: „mindestens 10 Euro mehr“

  38. Meine FRITZ!Box ist schon ein Messinstrument für mein Dateivolumen und im Dezember kam ich auch 125GB da weis ich das 75GB nicht ausreichen aber bei den VDSL Tarifen der Drosselkom wird man ja auch mehr haben aber auch 200GB werden wohl in 1-2 Jahren knapp werden auch wen ich die 200GB Grenze bisher erst 1-2 mal geknackt habe …

  39. Kann jede Fritzbox das messen?!?

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.