
Photo by Paul Hanaoka on Unsplash
Der Branchenverband eco hat in dieser Woche eine bei Civey in Auftrag gegebene Umfrage vorgestellt, die zu durchaus interessanten Ergebnissen gekommen sind. Aktuell ist mit der Sommer- ja für viele Menschen auch die Urlaubszeit angebrochen. Da ist zumeist auch das Smartphone immer dabei, um Schnappschüsse festzuhalten. Doch die Sicherung dieser Urlaubserinnerungen ist offenbar problematisch geraten.
Laut der eco-Umfrage sichern nämlich nur etwa 25,2 Prozent der Deutschen Handy-Urlaubsfotos in der Cloud. Das Gros speichert die Bilder also offenbar nur lokal. Wobei ich selbst da Zweifel habe, dass das Ergebnis so akkurat ist, da für mich einige Fragen entstehen: Ich nehme an, das Gros der Befragten wird intuitiv an die Cloud-Sicherung bei Anbietern wie iCloud, Google Drive oder auch Dropbox denken. Mittlerweile kenne zumindest ich aber auch viele Menschen, die ihre Urlaubsfotos, durchaus auch unkomprimiert als Dateien, in Telegram-Gruppen für sich und Familienangehörige sichern. Auch da liegen die Bilder letzten Endes in der Cloud, Befragte würden dies aber vermutlich nicht bei ihren Antworten so bedenken.
Insofern sehe ich die Umfrageergebnisse da eher skeptisch. Befragt wurden im Übrigen 2.500 Personen zwischen dem 19. und 20. Juli 2022. Der statistische Fehler der Gesamtergebnisse ist mit 3,5 % auch durchaus groß, wie Civey einräumt.
Interessant ist, dass nach der Umfrage nur 47 % der Befragten angeben, ihr Smartphone durch eine Displaysperre zu sichern. Nur 33 % sichern ihre Daten über Backups und eine generelle Verschlüsselung des Handys nehmen sogar nur noch 28 % der Nutzer in Anspruch. Laut eco erhöhe das natürlich im Gesamtbild für die jeweiligen Nutzer stark das Risiko, dass Daten unwiederbringlich verloren gehen. Denn wird das Gerät gestohlen oder beschädigt, sind die lediglich lokal gespeicherten Daten dann eben futsch.
Da auch nur 34 % die Nutzung offener Wi-Fi-Netzwerke meiden, erinnert eco daran, dass in solchen Fällen zumindest das Online-Banking unterlassen werden sollte. Möglichst sollten in solchen Netzwerken, die den Datenverkehr angreifbar machen, Log-ins ganz vermieden werden – auch in Online-Shops oder bei anderen Plattformen. Wer dies nicht vermeiden kann oder will, sollte dann lieber seine mobile Datenverbindung beanspruchen.
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