Deutsche Post DHL Group und Ford stellen E-Transporter StreetScooter WORK XL vor

Seit einiger Zeit gondelt auch bei uns die Post mit dem SteetScooter durch die Straßen. Ein E-Mobil. Nun haben Deutsche Post DHL Group und Ford das neue, größere Modell namens StreetScooter WORK XL vorgestellt. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um ein Fahrgestell eines Ford Transit, welches mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang und einem Karosserieaufbau nach Vorgaben von Deutsche Post DHL Group ausgestattet  ist.

Noch in diesem Jahr sollen rund 150 dieser Fahrzeuge im StreetScooter-Werk in Aachen produziert werden und bei Deutsche Post DHL Group in der Paketzustellung zum Einsatz kommen.

StreetScooter WORK XL 01
© Ford-Werke GmbH / Lothar Stein

Bis Ende 2018 planen beide Unternehmen derzeit, 2.500 Fahrzeuge dieses Modells zu produzieren. Sollte das Ganze gut ankommen, dann möchte man die Fahrzeuge auch an Drittkunden verkaufen, ganz so, wie es bereits bei den StreetScooter-Modellen Work und Work L der Fall ist. Der elektrisch betriebene Transporter wird ein Ladevolumen von 20 Kubikmetern haben und Platz für über 200 Pakete bieten. Der Work XL verfügt über ein modulares Batteriesystem mit 30 bis 90 kWh, das Reichweiten zwischen 80 und 200 km ermöglicht.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

15 Kommentare

  1. Tja da hat VW wohl Pech gehabt, kein Wunder wenn man denkt das sie die besten sind DHL ist schon ein grosser Abnehmer gewesen. Traurig das wir als Autoland, was wir ja sein wollen die Unternehmen ihre eigenen Autos bauen müssen, weil sie das verlangte so nicht kaufen können!

  2. Wer hätte vor einigen Jahren gedacht das die Deutsche Post in der Lage ist auf innovativen Märkten mitzumischen.

  3. Respekt! Da hat DP DHL alles richtig gemacht! Und die Jungs von Ford waren letztendlich schlau genug mitzuziehen!
    Fahre überwiegend Rad, vorm Haus parkt ein deutsches Premiumfabrikat, das nächste wird aber ein E-Auto, sehr wahrscheinlich Tesla M.3 oder Opel Ampera-e…

  4. Damit wir alle die gleiche Diskussionsgrundlage haben, wollte ich noch klarstellen, dass das eckige gelbe hinten NICHT die Batterie ist, sondern der Laderaum.

  5. Gibt es schon Infos, was so ein Transporter kosten soll?

  6. Auch die Deutsche See hat einige dieser Street Scooter bestellt und auch schon am laufen. Da sie von VW enttäuscht waren und sie haben gleichzeitig VW wegen Vertragsbruchs veklagt.

  7. Ich verstehe diesen rant gegen Volkswagen bzw gegen Deutsche Autobauer nicht, das es doch gar nicht so einfach ist ein Auto zu bauen beweisen die Fahrer von DHL siehe https://www.google.de/amp/amp.mopo.de/hamburg/heftige-kritik-am–streetscooter–post-fahrer-haben-angst-vor-ihren-e-autos–28138202

    Ist zwar nur MOPO aber bei Wiso gab es auch schon Beiträge dazu.

  8. Ford liefert allerdings nur ein paar Teile, die ganze Entwicklung hat DHL allein gestemmt. Von dem normalen StreetScooter sind bislang 3500 Fahrzeuge im Einsatz und es haben schon zig Firmen aus allen möglichen Bereichen Bestellungen aufgegeben. Da kam die deutsche Autoindustrie mal wieder nicht von ihrem hohen Ross runter und so ist DHL jetzt Vorreiter im Bereich Elektro Mobilität in Deutschland.

  9. Der eigentliche Skandal ist doch, dass uns die deutschen Autohersteller jahrelang erzählt haben, e-Mobilität sei nicht serienreif – wie soll sie das auch sein, wenn man nicht in ihre Entwicklung investiert. Die Dominanz des nicht-zukunftsfähigen Verbrennungsmotors ist mindestens zu Teilen hausgemacht, schon die Entwicklung der Brennstoffzellentechnik wurde damit erfolgreich blockiert.
    Mag sein, dass der StreetScooter noch nicht völlig ausgereift ist (vgl. MoPo), aber er wird es sein und mit jeder Entwicklungsstufe wird er besser. Bei Mercedes (mit dem Sprinter immerhin im Verteilerverkehr ganz vorne dabei), VW (mit T4/5/6/7 bei Handwerkern und Co. und mit dem Crafter im Lieferwagen-Segment dick vertreten) und auch BMW und Audi herrscht derweil gähnende Lehre. Außer ihre dicken Limosinen und SUVs mit Plug-In-Hybriden auszustatten, fällt denen scheinbar nix in Sachen e-Mobilität ein.
    Wenn die großen deutschen Hersteller nicht aufpassen, gehört die Weltmarktführerschaft bald der Vergangenheit an, denn die Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität wächst und japanische (und sogar amerikanische!) Hersteller sind ihnen um Längen voraus. Vom asiatischen Technikglauben und amerikanischem Entrepreneurship à la Elon Musk hätte man sich ruhig mal inspirieren lassen können. Schön, dass wenigstens Ford die Zeichen der Zeit einigermaßen erkannt hat und das Vorhaben der Post unterstützt.

  10. Die großen deutschen Autobauer haben doch schon Elektro Fahrzeuge bei VW e Golf und e Up und das sind super autos.
    An einem VW T als Elektro wird auch schon lange gearbeitet der einzige Unterschied ist das der rauskommt wenn er sicher für Fahrer und restlichen Straßenverkehr ist und nicht wie bei der Post erstmal auf die Straßen und dann gucken ob es klappt.
    Das die Entwicklung an Elektroautos so stockend vorran geht liegt er daran das viele Batterie Patente von Öl Produzenten aufgekauft wurden um ihre monopolstellung im Markt zu sichern.
    Warum sind denn die Batterie Kapazitäten als einziges in den letzten Jahren nicht angestiegen und Prozessoren verdoppeln sich in einem gegeben Rhythmus?

  11. > Das die Entwicklung an Elektroautos so stockend vorran geht liegt er daran das viele Batterie Patente von Öl Produzenten aufgekauft wurden um ihre monopolstellung im Markt zu sichern.

    Ein alter und unwahrer Mythos.

  12. Tja, jetzt muss DHL nur noch die Pakete zuverlässig ausliefern.
    Und das das noch mal was wird, daran glaube ich nicht mehr.
    Bin zu oft von den Fahrern an der Nase herum geführt worden.

  13. Schon vor hundert Jahren fuhren Lieferwagen innerstädtisch elektrisch.

  14. „Reichweiten zwischen 80 und 200 km “
    Für die Post reicht das schon – allerdings nur im Sommer. Wenns mal kalt ist wird die Reichweite schnell auf die Hälfte sinken.
    Und für Handwerker und andere Menschen, die auch mal Termine einhalten müssen (oder außerhalb des Nahbereichs fahren) ist diese Technik noch für lange Zeit nix.

  15. Um das ganze zu finanzieren, wird sicherlich nochmal kräftig das Brief- und Paketporto erhöht. Zuverlässigkeit sinkt. Fahrer bleiben weiterhin unfreundlich. Prost Mahlzeit! Was sagt uns das? Es wurde verschlimmbessert! Nix anderes! Stop und Go Fahrten? Auch nur weil sie zu faul sind. Früher hat es Postkutschen gegeben! Warum nicht wieder ein Pferdegespann losschicken? Billiger als ein E Auto und ein Pferd hält sicherlich auch länger.

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