Deutsche Post bietet neue Stoßzeitenanzeige für Filialen an

Man kennt es vielleicht schon als ähnliche Funktion aus Google Maps: Da werden für Einkaufszentren Auslastungen zu bestimmten Zeiten visualisiert. Natürlich hat Google da durch Datenerfassung ziemlich gute Möglichkeiten.

Nun will auch die Deutsche Post mit einer solchen Stoßzeitenanzeige punkten. Neben der Möglichkeit, im Standortfinder nahe gelegene postalische Anlaufstellen zu suchen, gibt es jetzt auch eine „Stoßzeitenanzeige“. Auf dieser Seite haben Kunden ab sofort die Möglichkeit nachzusehen, wie stark Postfilialen zu einer bestimmten Uhrzeit frequentiert sind. Lange Wartezeiten sollen auf diese Weise vermieden werden.

Der Service funktioniert dabei wie ein Ampelsystem: Stehen die Zeichen auf „Grün“, ist mit einer geringen Wartezeit zu rechnen, bei „Rot“ ist der Besucherandrang besonders hoch. Angezeigt wird die stündliche erwartete Besucherauslastung. Somit können Kunden von Deutsche Post DHL künftig ihren Besuch besser planen und eine Wartezeit umgehen. Die Stoßzeitenanzeige wird auf Grundlage der Erfahrungswerte regelmäßig aktualisiert.

Wir arbeiten stetig daran, das Kundenerlebnis zu verbessern und einen angenehmen Paketempfang und -versand zu ermöglichen“, sagt Philipp Janßen, Teamleiter Kundenerlebnis Filiale/Packstation von Deutsche Post DHL.

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9 Kommentare

  1. Blacky Forest says:

    Gleich mal „meine Filiale“ verglichen, Post-Seite, Google Maps und persönliche Erfahrung.
    Google Maps stimmt ziemlich mit meiner Erfahrung überein, die Post-Seite hat wohl noch zu wenig Erfahrung gesammelt, da stimmt nur ein halber Tag…

  2. Es gibt noch Filialen? 😮

  3. CroMarmot says:

    Für mich hat die Funktion keinen großen Mehrwert. Die letzte große Postfiliale („Hauptpost“) wurde vor kurzem geschlossen, sodass es hier in der Großstadt nur noch integrierte Filialen gibt. Beim Zeitschriften-Laden um die Ecke stehen sie häufig bis auf die Straße, weil das Personal neben Post/DHL dort auch noch Verkauf, Lotto und Beratung machen muss.
    Das zeigt Google dann deutlich besser an.

  4. Wow vielleicht wäre es mal besser die Paketfahrerinnen mal besser zu bezahlen und realistische Tourzeiten zu planen, damit das Personal weniger gestresst ist und auch mal klingelt und wartet bis jeamd an der Sprechanlage ist.

    Dazu dir Mitarbeiter wieder direkt anstellen und nicht wie aktuell im Süden von Berlin, dass niederländische (ja keine osteuropäischen Subunternehmen) Subunternehmen mit niederländischen gelben Autos und Nummernschilder die reguläre Post und Pakete von DHL ausfahren, sich hier aber nicht auskennen, alles falsch und dazu die öffentlichen marokkanisch/niederländischen Fahrer nicht verständigen können.

    Sollte das so weiter gehen werde ich sicherlich eine Anzeige beim Zoll machen wegen illegaler Arbeitnehmerüberlassung und die Anzeige bei der Bundesnetzagentur erfolgt zusätzlich.

  5. Naja, wenn das genauso zuverlässig klappt, wie das „Live-Tracking“, das komplett verschwindet, wenn das ursprüngliche Zeitfenster zu optimistisch war (zum Beispiel, weil der Fahrer ’ne Pause braucht…), kann man das auch gleich knicken. Toll auch die „kommt vorraussichtlich gestern nicht mehr“-Mail gleich nach Mitternacht (weil man das Schichtende nicht aus Trigger für „heute nicht mehr“ nimmt…).

  6. In der App wird es auch angezeigt.

  7. Woher kommen die Erfahrungswerte? Tracking in der App?

    • Wofür soll Tracking in der App da helfen? Es werden wohl einfach bereits anfallende Daten benutzt, z.B. Anzahl der Vorgänge (Paket abgegeben, Paket ausgehändigt ect. wird ja alles immer sofort digital festgehalten) in der jeweiligen Stunde.

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