Deutsche Datenschützer warnen vor Facebook und WhatsApp

Nicht wirklich überraschend kommt die Meldung, dass Datenschützer nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook warnen. Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert ist der Meinung, dass Nutzer künftig auf Facebook und WhatsApp verzichten sollen.

WhatsBook

„Wem die Vertraulichkeit der eigenen Kommunikation etwas wert ist, der sollte auf vertrauenswürdige Dienste zurückgreifen“, sagte Weichert am Donnerstag im Gespräch mit dem NDR. Er rät dazu, dass Nutzer nur Dienste nutzen, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten. Kritiker haben Sorge, dass Facebook die bei Facebook und WhatsApp gesammelten Daten zusammenführt und auswertet, damit diese zu Werbezwecken genutzt werden. „Wir gehen davon aus, dass diese Daten auch mit den Facebook-Daten verknüpft werden“, sagt Boris Wita von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Das sei schließlich bares Geld wert.

Auch der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat so seine Bedenken. Er befürchtet, dass die enorme Übernahme-Summe „eine Kapitalisierung der personenbezogen Daten der Nutzer, die bei WhatsApp sind, hervorrufen wird.“ Caspar will nun mit Facebook sprechen. Dennoch – Casper vertritt eine Meinung, die ich in diesem Beitrag auch schon einmal ins Feld geführt habe: Der bislang dem deutschen Datenschutz weitgehend entzogene Dienst WhatsApp werde nun transparenter. Dass WhatsApp sich dann künftig an das europäische Datenschutzrecht halten werde, sei „ganz entscheidend“, sagte Caspar in Hamburg. Ich schrieb es ja: gerade den großen Firmen, die wir gemeinhin als Datenkraken bezeichnen, wird ordentlich auf die Finger geschaut – was gut und richtig ist.

Ulrich Kühn, der beim Hamburger Datenschützer für Telemedien zuständige Referatsleiter, ist skeptisch: für ihn ist WhatsApp in Sachen Informationspolitik „ein „völlig schwarzer Kasten“. Zuständige seien überaus schwierig zu erreichen, bislang könne man an WhatsApp maximal eine E-Mail schreiben. Und „ob da je eine Antwort kommt, ist dann völlig ins Belieben dieses Hauses gestellt. Wir hätten überhaupt keine Sanktionsmöglichkeiten.“

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

55 Kommentare

  1. Telegram ist ein super Ersatz! http://www.telegram.org

  2. Heute so viele neue Threema Kontakte wie noch nie https://diesunddas.net/threema

  3. Gerade mal Kontalk und Telegram testweise installiert, leider nicht einer meiner Kontakte vorhanden.

  4. Der Herr Weichert ist schon ein ganz schlauer Fuchs, wetten er hat selbst einen Facebook Account und nutzt Whatsapp?

    Innerlich erfreue ich mich ja daran das jetzt einige panisch ihren Messenger wechseln, ist die Gefahr das mir irgendwer auf die Nerven geht geringer. Doch schaut man sich die Sache mal von der anderen Seite an ist es natürlich erst richtig lustig. Jeder hat irgendeinen anderen „sicheren“ Bullshit Messenger installiert hat aber niemand in seiner Kontaktliste. Man kann zwar mit niemand schreiben aber Hauptsache man hat ein „sicheres“ Produkt. Eine wirkliche Sicherheit hat man nie, ich gehe jede Wette ein das auch Kryptho Phonos ala SecuSmart etc. knackbar sind. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.

    Es gilt eben doch der Grundsatz wie du selbst in irgendeinem Neuland Podcast schon gesagt hast Caschy. Was nicht ins Netz soll kommt auch nicht ins Netz. Wer sich daran hält kann wenigstens in einem gewissen Maß Sicherheit schaffen. Zwar nur für das eigene Gewissen aber immerhin dafür. 😉

  5. Nichts wie weg! Heute Threema und Hangouts installiert, Hangouts auch nur deswegen, weil nicht alle meine Kontakte zum Umstieg auf Threema zu bewegen sein werden (da kostenpflichtig) und Hangouts auf vielen Geräten bereits vorinstalliert ist und mit bestehendem Google-Konto ohne zusätzliche Anmeldung genutzt werden kann. btw finde ich die Doppelfunktion als Messenger und SMS-Programm ganz nett

  6. Telegram installieren, bisschen Werbung machen und abwarten! Die User kommen schon ! Telegram ist wesentlich effizienter als dieses threema

  7. deutsche datenschützer nerven langsam. wenn deutsche datenschützer so ein problem mit facebook und whatsapp haben, sollen sie es besser machen.

  8. Deutsche Datenschützer warnen vor allem und jedem. Wundert mich nicht das es keinen Deutschen erfolgreichen Ableger von Facebook, Twitter, Microsoft, Apple, etc… gibt.

  9. Sehe ich langsam auch so.

    Facebook ist bisher eine seriöse Firma, denen keine Kundendaten geleaked sind oder ähnliches. Auch Herr Zuckerberg ist eine sehr intelligente Person und kein Geldgeiler Sack (hat letztes Jahr 1 Milliarde gespendet).

    Facebook ist eine tolle Platform die Menschen weltweit vernetzt. Aber wir Deutschen hetzen halt gern gegen alles was Neu und Mainstream ist.

  10. Habe mir auch mal Threema installiert, die Nutzer halten sich jedoch noch in Grenzen. Mal abwarten… 😉

  11. Erik Lautenschlaeger says:

    Was haben nur alle mit Threema? Das ist Serverbasiert und nichtoffen. Das ist also potentiell genauso ein Mist wie alle anderen..

  12. Facebook nutze ich schon seit Monaten ausschließlich im Browser, die App kommt mir nicht mehr aufs Handy, man muss sich auch nicht alles gefallen lassen. Wenn sich da bald was bei Whatsapp ändern sollte, fliegt die App eben auch runter.

    Gibt genug Alternativen, ansonsten verschicke ich halt bald wieder die gute alte SMS und gut.

  13. schnell alle weg von whatsapp und ab zu…. line oder bbm oder wechat oder telegram oder threema oder hangout oder oder oder
    …oder wir beruhigen uns alle und bleiben bei whatsapp.

  14. Logisch, via Facebook kann man mit anderen Kontakt aufnehmen, und man hat immer noch die Kontrolle darüber was man freigibt. WhatsApp schnappt sich einfach das gesamte Telefonbuch und gut is.

  15. Lustig wie hier immer Vorschläge für andere Apps kommen, die genau das selbe Problem haben. Das ist wie ein Wechsel von ICQ zu MSN, sinnfrei.

    Kriegt endlich mal eure Hintern hoch und nutzt existierende Lösungen, für die man einen Client nach Wahl installieren kann und nicht nur für mobile Systeme.

    Wenn eure bestehenden Kontakte unfähig sind, dann bringt ihnen halt die Bedienung bei. So wie jetzt wartet ihr doch nur drauf, dass der nächste Client untergeht oder irgendwelche Probleme macht, was früher oder später kommen wird und ihr verteilt eure Daten an noch mehr Leute.

  16. @Erik: Nutzt bestimmt auch MS Windows, oder? 😉 Letztendlich kann man sich nirgends sicher sein… WA wird auch weiterhin genutzt. Aber es bietet sich jetzt einfach mal an eine Alternative zu nutzen.

  17. Erstmal bleibt WhatsApp auf dem Handy, aber trotzdem hab ich mir mal Threema installiert. Als Alternative im Moment nur noch nicht brauchbar weil einfach zu wenige nutzen. Aber ich denke das werden schon noch mehr.

  18. Ich werde wohl bei WhatsApp bleiben, egal was Datenschützer sagen. Auch bei Facebook bin ich aktiv und finde es toll. Einer meiner Freunde will sich einfach nicht auf Facebook anmelden, obwohl ich es ihm schon öfter geraten hab. Er nutzt aber WhatsApp. Jetzt nach der Übernahme von Facebook, bin ich mal gespannt, wie lange er das noch nutzt…

  19. Ich nutze schon seit Längerem myEnigma mit Ende zu Ende Verschlüsselung, Gruppenchat, … Wir sind alle begeistert … und beruhigter. Kommt schließlich aus der Schweiz. Die haben klare Rechtslage zum Datenschutz und zur (kommerziellen) Datenweitergabe.

  20. Unabhängig der Kommentare zu Sicherheit und Datenschutz – Telegram ist deswegen schon mal interessant, weil die App auch einen Windows, Web und MAC Client bietet.
    Man kann direkt am Rechner antworten, ohne zum Handy greifen zu müssen. Der Nachrichtenverlauf wird über alle Geräte synchronisiert.
    Das vereinfacht die Handhabung, wenn man sowieso schon vor dem Rechner sitzt.
    Ebenso ist eine IP to IP Kommunikation verschlüsselt möglich.

  21. Die Werbung für Threema in den Kommentaren nervt solangsam. Und natürlich auch die anderen Messenger….

  22. Julian der Weise says:

    Telegram ist ein suuuuuper Ersatz. Ich liebe den Dienst

  23. Erik Lautenschlaeger says:

    @An Dy
    Sorry, aber ich verstehe nicht ein Bisschen von dem was du geschrieben hast, außer: Nein ich benutze kein Windows. Warum?

  24. Was soll das immer mit Threema, das ist doch nicht opensource oder? Also kann mir doch keiner versichern, dass es wirklich sicher ist, warum nicht Chatsecure? Es ist kostenlos opensource und bietet die bewärte otr verschlüsselung einfach gehts doch nicht.

  25. Zum Glück gibt es die Datenschützer, sonst würden in diesem Land noch mehr Vollpfosten rumlaufen, die keine Ahnung hätten was profitorientierte Firmen mit ihren persönlichen Daten machen…

    Es ist unglaublich, wie naiv viele Menschen sind… nach dem Motto: Ich hab doch nichts zu verbergen. Wenn euch die Polizei abholt, weil ihr bloss mal nach einem falschen Wort gegoogled habt, dann sagt das denen doch!

    Was Zuckerberg in 1 Satz von so naiven Menschen hält, könnt ihr hier lesen:

    http://www.cyber-magazin.de/2010/05/facebook-grunder-diese-vollidioten-vertrauen-mir/

    http://www.stern.de/digital/online/facebook-chef-zuckerberg-in-der-kritik-die-trauen-mir-die-idioten-1566374.html

    Das Spionage-Tool gehört weg, über Alternativen darf sich jeder selber schlau machen 🙂

  26. @Erik: Du hast oben was von „nichtoffen“ geschrieben. Meinst du dass jede Software, deren Hersteller nicht alle Quellen offen legen, gleich böse ist? Deshalb erstmal der Bezug zu Windows, weils viele nutzen und vertrauen, keiner aber genau weiß was dort getrieben wird. Wer Angst um seine Daten hat, hat im Internet nichts zu suchen! Fertig!

    Lustig sind hier eh alle die über offene Quellen reden, selbst aber niemals einen Quellcode durchforstet haben und sich selbst ein Bild davon gemacht haben was dort wirklich getrieben wird. Da vertraut man lieber einem „Hacker“ aus dem tiefsten Indien der irgendwelche „Lücken“ gefunden haben will 😉 Also was nutzt euch die „offene Quelle“?

  27. @An Dy, closed source Crypto ist SnakeOil. Gute Kryptograhpie lebt von Peer-Review und das ist bei closed source nunmal nicht möglich. Irgendwas auf eine Webseite schreiben kann jeder Depp und noch mehr Deppen glauben’s.

    Wenn die Quellen erstmal da sind, wird sich die irgendeiner mit Ahnung vornehmen, das war schon immer so. Das heißt nicht, dass Hinz und Kunz das machen, aber wenn sie wollten, könnten sie, auch wenn sie dafür was lernen müßten.

    ClosedSource und Datenschutz gehen nicht zusammen. Punkt.

  28. In einem Artikel auf Spiegel online auf einen sehr interessanten Eintrag gestoßen: http://missingm.co/2014/02/fighting-dishfire-the-state-of-mobile-cross-platform-encrypted-messaging/

    Hier wird surespot empfohlen, die Verschlüsselung von Telegram als schlecht angesehen (dies bezüglich habe ich leider auf den einschlägigen Blogs wenig gelesen) und in der Tat Threema für die nicht Offenheit kritisiert. Sehr lesenswert.
    Eine vollständige/ordentliche Gegenüberstellung der verschiedenen Messenger (detaillierter) wäre wirklich hilfreich. Kennt da jemand was?

  29. Erik Lautenschlaeger says:

    @An Dy

    GÄHN-
    Ich hab Informatik studiert und schreibe selber Open Source Software. Du kannst ja mal meinen Namen in ne Suchmaschine eingeben 😉

    Ansonsten hast du zwei Möglichkeiten bei Cryptosachen, ähnlich wie Mike das schon schreibt:
    Entweder Open Source oder ein Unternehmen das vertrauenswürdig ist.

    Man kann im Internet ganz gewiss zu nem gewissen Grad sicher kommunizieren. !(Aber danke für deinen Input)

  30. @Mike: Hast du schonmal die Software eines Geldautomaten bei der Bank oder deren Verwaltungssoftware als OpenSource gesehen? Zeigt dir dein Rathaus genau was sie mit deinen persönlichen Daten machen? Und dennoch gibst du diesen deine wichtigstens Infos/Daten weiter 😉
    Aktuell baut die POL (und alle BOS) deutschlandweit ein neues Funknetz aus, alles geheim! Auch darüber werden DEINE Daten geschickt, sobald du z.B. den Rettungsdienst brauchst oder du einer Polizeikontrolle unterzogen wirst 😉 Wie kann dass sein? Datenschutz!!!! 😉 Versteckt euch im Wald, ohne jegliches technisches Gerät. Dann habt ihr geg. euren Datenschutz…

  31. @Erik: Ein Studium alleine sagt garnichts 😉 Woher willst du denn wissen welches Unternehmen vertrauenswürdig ist? Siehe Kommentar an Mike.

  32. Erik Lautenschlaeger says:

    @An Dy

    G e n a u das ist ja mein Punkt, gibts nicht – deshalb Open Source.

    Und bei deinem Kommentar an Mike.. Ich wüsste nicht mal, wo ich anfangen sollte bei der Argumentation. Auweia

  33. Alle Nutzer von WA haben zugelassen, dass WA ihr Adressbuch kopiert, in dem private Daten ihrer Freunde sind (zB Adresse, Geburtstag …). Zu Diesem Kopiervorgang fehlt die Zustimmung aller die WA nicht nutzen.

    Vor diesem Hintergrund der unerlaubten Weitergabe von persönlichen (fremden) Daten kann man alle obigen Kommentare von WA Nutzern zum Datenschutz nicht ernst nehmen (und somit in die Tonne werfen)!

  34. Ergänzung:
    Steht doch einfach dazu, dass Euch Datenschutz egal ist oder ihr hiervon keine Ahnung habt.

  35. Tja Erik… du musst nicht anfangen. Spar dir die Arbeit! Du weißt genau dass keine Daten wirklich sicher sind, auch bei OpenSource nicht!

  36. @An Dy, fällt dir der Unterschied auf zwischen Daten, die man freiwillig abgibt und denen, zu denen man auf Grund von Gesetzen oder Verträgen verpflichtet ist?

    Rein zufällig verdien ich mein Geld mit IT-Sicherheit und Netzwerktpologie, ich bin also weit entfernt von ahnungslos.

    Nebenbei gibt es hierzulande/EU Gesetze, die es bei Strafe verbieten, Kontakt- und sonstige private Daten ohne Zustimmung des betreffenden Dritten an Server/Firmen im Ausland zu senden. Foglich macht sich jeder strafbar, der WA und Konsorten Zugriff auf sein Telefonbuch erlaubt.

    Abgesehen davon, nur weil du kein Problem damit hast, dass die ganze Menschheit weis, wann du scheißen gehst, heißt das nicht, dass andere damit nicht ein Problem hätten. Deine Freiheit hört an der Grenze zu meiner Freiheit auf und wenn du möchtest, dass deine Meinung toleriert wird, solltest du dich nicht über die von anderen Menschen lächerlich machen.

    Wenn man in der Historie zurückgeht, gibt es unzählige Beispiele, was zuviele Daten anrichten können, China, Stasi, Hitler, um nur einige zu nennen.

  37. Heute flog der D**** gleich vom Telefon. Wollte eigentlich den Account löschen. Was kam: „Account kann derzeit nicht gelöscht werden. Bitte versuche es in einigen Augenblicken erneut.“

    Na ja, die Jungs dort können wohl nicht mal gescheit programmieren… Oder ist das etwa Absicht????? Hmmmm. weis nicht. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Aber egal. Hab das eh nie genutzt seit ich das vor 2 Monaten installiert hatte. Fand das immer ne ziemlich sinnfreie Sache. Auch wenn der Rest der Menscheit anderer Meinung ist.

    Bei meiner Kaum-Nutzung des Handys ist das egal.

    Aber wo das „Fratzenbuch“ mitmischt, hört für mich das Verständnis auf.

  38. Noch 10-20 Jahre und dieser Datenschutzheini ist geistig im 18.Jhd angekommen …

  39. Das oben gesagte gilt übrigens auch für Nutzer von MyEnigma, da auch hier das Adressbuch mit persönlichen Daten von Freunden, welche MyEnigma nicht nutzen, weitergegeben ohne deren Einwilligung weitergegeben wird.

  40. Was ist eigentlich aus Hike geworden? Sollte der nicht mal die WA Alternative sein… Gibt einfach zu viele Messenger.

  41. Der Casperl darf auch wieder an die frische Luft. Soll er doch mal vor NSA warnen.

  42. coriandreas says:

    Bis jetzt gibt es kein einziges Tool, was sowohl auf Client- als auch auf Serverseite komplett Open-Source ist. Habe mich zuvor schlau gemacht. Und Heml.is gibt es noch nicht.

  43. Der Hammer sind natürlich die Leute, die zu Hangouts wechseln möchten, denn das ist vom Regen in die Traufe 🙂
    Prinzipiell ist Threema aber eine gute Sache, weil es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet ohne dass der Bedienkomfort nachlässt. Da kann man sehr leicht umsteigen, E-Mails zu verschlüsseln ist deutlich schwieriger (nicht für uns Techies, aber Otto-Normalnutzer).

    Völlig auf WhatsApp zu verzichten wird sicher schwierig, aber immer nur zu sagen „hat eh niemand“ ist auch der falsche Ansatz, man kann ja durchaus mal mit gutem Beispiel vorangehen und für den Anfang parallel installieren.

  44. Nachlässigkeit beim Umgang mit den eigenen Daten kann töten! Ja, töten! Erinnern wir uns nur an den ersten „Terminator“-Film. Da kommt der Terminator aus der Zukunft und findet sein Opfer nur, weil es mit VOLLER ADRESSE im Telefonbuch steht!

    Da sieht man es: alles geheim halten und verschlüsseln! Denn sonst klingelt der Terminator am Ende auch an Deiner Tür!!!

  45. Es gibt ja durchaus auch sichere Alternativen…
    https://prism-break.org/de/categories/android/#instant-messaging

  46. „Nebenbei gibt es hierzulande/EU Gesetze, die es bei Strafe verbieten, Kontakt- und sonstige private Daten ohne Zustimmung des betreffenden Dritten an Server/Firmen im Ausland zu senden. Foglich macht sich jeder strafbar, der WA und Konsorten Zugriff auf sein Telefonbuch erlaubt.“

    Großartig, das war echt der Halbwissen-Brüller des Tages!
    Die momentan herrschende Hysterie in Sachen Facebook/Whatsapp wird doch sowieso in einer Woche verebbt sein, denn sofern die Leute nicht höchstpersönlich irgendwelche Konsequenzen konkret spüren (und nicht nur lesen), ändert sich das Kommunikationsverhalten der überwiegenden Mehrheit ohnehin nicht. Nur so kann man auch die Lethargie der Öffentlichkeit in Sachen NSA erklären, die ja seit Monaten Dauerthema in den Medien ist. Ein paar Tausend Techies wechseln zu Threema? So what, sollen sie, denen weinen Zuckerberg und Co. keine Träne nach, die klicken auch nicht auf Werbebanner.

  47. Whatabout: sms!

    Uncool, aber für die allermeisten ausreichend und Datenschutz technisch gesehen eine Alternative!

    Freue mich schon, wenn alle WA Nachrichten plötzlich per sms gesendet werden und dadurch die Infrastruktur der Netze in die Knie geht à la Silvester.

  48. wozu telegramm says:

    Man liest immer wieder Telegram sei ein super ersatz, warum sollte das so sein?

    Ja, die Entwickler meinen, Ende zu Ende Verschlüsselung. Aber wie will man das kontrollieren? Man startet die App und weiß nicht mal, ob ein private/public Key erzeugt wurde, sondern chatet banal drauf los. „Der Entwickler sagt, das sei sicher, also muss das so richtig sein“. Ich sehe das eher skeptisch.

    Bei Threemore wird einem wenigstens das Gefühl von Sicherheit suggeriert, weil man erst nach dem Scanen der ID alle drei Sicherheitspunkte auf Grün bekommt man man so sicher sein kann, dass der Gegenüber auch tatsächlich derjenige ist, und das ganze auch verschlüsselt abläuft.

    Telegramm ist für mich nur whatsapp aus Russland.

  49. was für ne lächerliche Sicherheits Diskussion,
    seit NSA sollte jeder aber auch wirklich jeder, mit etwas Hirnschmalz, wissen das es im Netz keine 100%ige Sicherheit gibt PUNKT ! Das Smartphone im nächsten Fluss versenken, ist auch nicht unbedingt die 100% Sicherheits Lösung !
    zudem isses mir völlig Banane wer meine Messis abfängt, mir wurscht ! ,absolut wichtige Dinge die niemand hören soll, die tauscht man seit NSA eh nur noch von face to face aus.
    Kontakte hat das Netz eh schon von mir in Hülle und Fülle, egal ob Provider, Bank , KK ,Google, Amazon,Lotto, Poker Steamund und und auf jeder Rotzseite muss man sich legitimieren, und da redet noch jemand wirklich von Datenschutz ? LACHHAFT
    @wozu
    Der Unterschied bei telegram ist eindeutig, das der komplette Code offengelegt ist, und man somit zumindest sicher sein kann das es keine absichtlichen Hintertüren ala MS & Google & FB uvam. gibt !
    So kann man zumindest für sich entscheiden, das in dem Fall das Restrisiko sehr klein gehalten ist , zudem ist ein offengelegter Code fairer als alles andere !
    und das hat mit russischer Whatsapp absolut gar nix am Hut ! Darüber kann jeder selber seine Schlüsse ziehen …
    Was mir auch immer gewaltig stinkt, das nur weil das „Rudel“ zu bequem ist zu wechseln , lässt man alles beim alten, anstatt mal etwas mit den Leuten vernünftig reden, dann wechseln auch die meisten , zumindest die die einen ernst nehmen und weiter mit mir kommunizieren wollen, alle anderen …..cest la vie !
    Gibt leider immer noch genug Leute die der Meinung sind das 1000e Kontakte egal obin FB oder WA das wichtigste im Leben sind !

  50. Erik Lautenschlaeger says:

    @Micha

    „Der Unterschied bei telegram ist eindeutig, das der komplette Code offengelegt ist“

    Falsch

  51. Erik Lautenschlaeger says:

    @Micha

    „Der Unterschied bei telegram ist eindeutig, das der komplette Code offengelegt ist“

    Falsch, sorry

  52. BlackBerry Messenger.Lohnt auf jeden Fall anzuschauen. Die Umgewohnung auf PIN statt Telefonnummer geht schnell und ist im Endeffekt einfacher zu handhaben. Diese kann ich ohne Probleme veröffentlichen; im Gegensatz zur Telefonnummer. Es ist werbefrei und hat sogar Kanäle (Mischung aus Facebook und Twitter). Und das ganze für lau. Auch die Gruppenfunktionen lohnen anzuschauen!

  53. Ich verstehe das ganze Theater um Datenschutz nicht. Bevor Facebook Whatsapp gekauft hat, wusste niemand was Whatsapp mit seinen Daten macht, und heute stehen wir genau an dem selben Punkt. Ich wette über die hälfte der Leute, die über Facebook fluchen, nutzen genau diese Community und geben im gleichen Moment Ihre Daten freiwillig frei.

    Leute… Ihr werdet doch alle nicht gezwungen diese Programme zu nutzen. Als ob die NSA und Co. nicht überall mitlesen könnten.

  54. Wer Telegram nutzt sollte wissen:
    1) Das nur der Client opensource ist, auf Serverseite closedsource
    2) Sollte man sich mit ein wenig Verstand mal fragen WARUM der Dienst kostenlos ist?!? – (allein die Sms zur Verifizierung kostet den Anbieter Geld), aber vielen die sich für 500 – 800 € ein Smartphone kaufen sind 1-2€ für Verschlüsselung dann zu viel…
    3) ist das MProto Protokoll von Mathematikern entwickelt worden (!), wie viel Ahnung von Kryptographie die haben, kann man sich vorstellen…
    4) werden bei Telegram Nachrichten nicht per standard end-to-end verschlüsselt, nur bei „privaten Chats“. Und da ja jeder seine Nachrichten über mehrere Geräte synchron haben will, wird die kaum jemand nutzen.
    5) werden die Nachrichten standardmäßig dauerhaft auf Servern gespeichert, unsicherer gehts kaum…

    Aber wechselt alle zu Telegram… ist ja schließlich kostenlos und sieht genauso aus wie das „grandiose“ WhatsApp…

    Wer seinen gesunden Menschenverstand einsetzt, wird gute Alternativen finden. Es gibt genug.

  55. Erik Lautenschlaeger says:

    @Christian

    Gibt es?