Deutsche Bahn: Bis 2021 Sprachassistent in App und Web


Mitte Juni hat die Bahn SEMMI vorgestellt, einen Roboterkopf, der Reisenden Auskunft erteilen soll. Das Ganze sprachgesteuert, als eigener KI-Assistent. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten, die mit der Internetverbindung zu tun hatten, konnte SEMMI dennoch für ein positives Fazit bei der Bahn sorgen. Und er war eben auch nur ein Experiment, wenn auch mit Folgen.

Denn das dahinter stehende System soll in weitere Bereiche Einzug halten. Bis 2021 möchte die Bahn das System nicht nur in Bahnhöfe und auf die Webseite bringen, sondern auch in die App, die sich dann per Sprache bedienen lässt, mehrsprachig versteht sich. Nicht der einzige Punkt der Digitalstrategie der Bahn.

Denn auch Punkte, für die man immer wieder Kritik erntet – zum Beispiel die aufwändige, analoge Bearbeitung von Rückerstattungen bei Verspätungen – möchte man angehen. Das sei aber Teil eines größeren Plans, den man zeitlich offenbar noch nicht kommunizieren möchte.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ich bezweifle ja stark, dass die DB das so „schnell“ schafft.
    Der Punkt mit Rückerstattung wird sicher auch nicht ganz einfach zu realisieren sein, da bisher mit dem Flexpreis jeder Zug auf der Relation genommen werden kann. Das heißt für eine automatisierte Erstattung wie bei der französischen Staatsbahn SNCF schon möglich, müsste in Zukunft beim Scannen des Tickets auch noch mitgemeldet werden, in welchem Zug das Ticket gescannt wurde, um die Verspätung korrekt erfassen zu können.

  2. tomasioBLITZ says:

    Die Bahn soll an ihrer pünktlichkeit und zuverlässigkeit arbeiten – alles andere ist eine Farce

  3. Felix Heine says:

    Einfache Sachen, wie Fahrkarten für Fahrräder über die App buchen, bitte zuerst implementieren!

  4. Funktioniert aber nur, wenn es nicht schneit, oder wärmer als 23 Grad ist, oder Wind weht, oder zu viele Anfragen auf einmal eingehen.

    Anstatt alles digital zu machen wäre mehr analog wahrscheinlich sinnvoller. Schaffner, die auf den gleichen Strecken eingesetzt werden und fließend Englisch können, Fenster, die man bei Ausfall der Klimaanlage öffnen kann (!) und warum muss bei Verspätung der Kunde seinem Geld hinterherrennen? Automatische Erstattung für alle bei Einstieg erfassten Tickets, wenn der Zug zu spät am Haltepunkt eintrifft.

    Aber Service in Schland? Eher kommt die Bahn pünktlich!

    • Ach jetzt kommt doch erstmal die digitale Schiene, da können dann bis zu 30% mehr fahren, und bei Baumaßnahmen fährt noch weniger, da man sich die reelle Infrastruktur eingespart hat.

      Aktuell feiert die DB werbewirksam, dass sie mehr ausbauen denn je und auf der anderen Seite werden weiterhin Strecken und Gleise in Bahnhöfen abgebaut.

  5. Bahn Sprachassistent, soso.
    Wie wäre es, wenn man den sogenannten Komfort Check-in mal überarbeitet.

    Bis dato:
    Ticket in der App –> Wagennummer ausfindig machen –> Sitzplatz merken
    und dann alles in die App eintippen.
    Für wen ist das ein Komfort Checkin?

    Ein echter Komfort Checkin wäre es, wenn man einfach einen QR-Code am Sitzplatz scannt.

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