In den letzten Tagen gab es ein paar gute Nachrichten. Auf der einen Seite gibt es Video-Schnipsel aus dem Bildungsfernsehen (also Bildungsfernsehen, nicht bildungsfern sehen) unter Creative-Commons-Lizenz, dazu die Aussage, dass man noch mehr Inhalte verfügbar machen wolle. Auf der anderen Seite wird der Rundfunkbeitrag steigen.
Die Ministerpräsident*innen der Länder haben den Staatsvertrag für die Erhöhung des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro auf 18,36 Euro unterschrieben. Als nächstes stimmen die Länderparlamente über die Beitragsanpassung ab. pic.twitter.com/OeGFq5fRBB
— ARD (@ARD_Presse) June 17, 2020
Die Länderchefs haben die Stifte gezückt und unterschrieben. Allerdings müssen die Länderparlamente noch zustimmen. Ist dies geschehen, so steigt der Rundfunkbeitrag bereits ab dem 1. Januar 2021. Monatlich würden dann 86 Cent mehr fällig, in Summe zahlt man dann also 18,36 Euro. Dass der Rundfunkbeitrag steigen soll, war schon im März im Gespräch, da hatte die Ministerpräsidentenkonferenz das Ganze abgenickt. Tom Buhrow, ARD-Vorsitzender, gibt sich weiter sparsam. Man wolle die Reformen der ARD fest im Blick behalten.
