Der Rundfunkbeitrag soll steigen

In den letzten Tagen gab es ein paar gute Nachrichten. Auf der einen Seite gibt es Video-Schnipsel aus dem Bildungsfernsehen (also Bildungsfernsehen, nicht bildungsfern sehen) unter Creative-Commons-Lizenz, dazu die Aussage, dass man noch mehr Inhalte verfügbar machen wolle. Auf der anderen Seite wird der Rundfunkbeitrag steigen.

Die Länderchefs haben die Stifte gezückt und unterschrieben. Allerdings müssen die Länderparlamente noch zustimmen. Ist dies geschehen, so steigt der Rundfunkbeitrag bereits ab dem 1. Januar 2021. Monatlich würden dann 86 Cent mehr fällig, in Summe zahlt man dann also 18,36 Euro. Dass der Rundfunkbeitrag steigen soll, war schon im März im Gespräch, da hatte die Ministerpräsidentenkonferenz das Ganze abgenickt. Tom Buhrow, ARD-Vorsitzender, gibt sich weiter sparsam. Man wolle die Reformen der ARD fest im Blick behalten.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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158 Kommentare

  1. Meiner Meinung nach sollte man alles abschaffen, was nicht tatsächlich der Bildung dient. Es ist schließlich eine Zwangsabgabe und damit sollte man weder die Bundesliga noch irgendwelche Volksmusik Veranstaltungen finanzieren. Auch Spielfilme und Serien gehören meiner Meinung nach nicht in die öffentlich rechtlichen.

    Völlig frei von persönlichen Vorlieben und dem Umstand, dass es durchaus sehenswertes bildungsfernes Programm dort gibt. Aber wir werden eben zu diesem Beitrag gezwungen.

    • Kultur gehört auch zur Bildung. Nur weil es nicht dein Geschmack ist ist es nicht unnötig

    • Seit ich in einem Haus lebe wo außer mir alle anderen (6 Wohnungen) Bewohner, Rentner sind, verstehe ich den öffentlich rechtlichen Rundfunk viel besser. Für alle relativ jungen Leute ist das Angebot dort ja nicht zu vermitteln. Aber diese alten Leute, die schauen das Programm gerne. Und es gibt da auch keine Alternative. Niemand wird ihnen in diesem Leben beibringen VoD zu benutzen und auch das Programm der privaten Sender ist noch zu hipp. Und da die älteren Menschen den jüngeren Zahlenmäßig überlegen sind, ist es doch gar nicht verwunderlich das dass Programm des Staatsfunks nicht großartig angepasst wird.

      • Es wird nicht angepasst, weil es zu viele Nutznießer des Systems im System gibt. Wenn man sich das oben mal durchliest, kann man sich ja schon fragen, wie Politiker und Finanzierung des wiederum politisch unabhängigen Rundfunks zusammenpassen. Es ist halt wie meist in Deutschland: einmal gepoppt, nie mehr… ich meine, einmal eingeführt, wird man eine Abgabe, Steuer usw. nicht mehr so leicht los. Eben weil es Leute gibt, die die Kohle haben wollen. Überleg doch mal, 8 bis 9 Milliarden dauerhaft garantierte Finanzierung. Das lässt man nicht so leicht los.

      • Letztlich geht es mir nicht darum, ob das Programm gut oder schlecht ist. Wer Unterhaltung will, soll dafür zahlen. Aber bitte nicht gezwungen werden zu zahlen.

        Aus meiner Sicht erfüllen gerade die Spartensender den Bildungsauftrag. Der Tatort nicht.

        • Hallo hans, wie schon gesagt : auch Tatort ist kultur . Und Bildung ist nicht nur „lernen um etwas damit anzufangen = chulfernsehen“. Dein bildungsbegriff ist einfach zu eng. Und solange RTL und co. keine Sendungen mit Gebärden-einblendungen , Audiodeskription u. ä. bringen , sind sie m. E. gesellschaftspolitisch minderwertig, weil sie die Belange behinderter menschen geringachten. Und ja , das darf dann ruhig auch Deine Gebühren /Abgaben kosten , inclusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und darf daher über öffentliche Pflichtabgaben finanziert werden. Genau wie Kultur , nicht nur bildung. Übrigens: auch in öffentlichen Bücherhallen stehen krimis, Liebesromane und allgemein Belletristik. Wollte man Deiner Argumentation folgen dürften dort ja auch nur noch Sachbühcer ausliegen , denn auch sie werden aus öffentlichen mitteln finanziert.

          • Klar ist Tatort Kultur… manchmal subtil… nicht selten provokant direkt wir lernen dort wie wir zu denken haben und was aus Sicht des Staatsfunks „richtig“… und was „falsch“ ist.

          • Jeder soll seine Kultur bekommen und wenn das in Deutschland solidarisch mit Rundfunkbeitrag geregelt wird ists ok.

            ABER, dann will ich eine Volksabstimmung über die Prüfung der Inhalte der ÖR. 18€ im monat steht einfach in keinem Verhältnis !

            Da kann man gleich mal eine Umfrage machen wer von den 15-40 jährigen überhaupt ÖR schaut.

            Das ist ein schlechter vergleich, da es keinen streamingdienst mit vergleichbaren Inhalten wie ÖR gibt aber Bspw Netflix vs ÖR 8€ (nur von denen die es in D in DE haben WOLLEN bezahlt) vs 18€ (von allen HH in D bezahlt), da kann mir keiner sagen das es beim ÖR nicht massenweise überbezahlte Leute gibt.

            • Netlix bedient aber auch nur eine Zielgruppe. Sollten die alles abdecken wie der ÖR, würde es auch ganz schnell mehr als 18 Euro kosten. Ich zahls gerne. 🙂

            • Wo ist das Symphonie-orchester oder die Swing-Band von netflix? zeige sie mir !

          • Also zählt auch das, was ich als Kultur definiere, dazu?
            Klar gehört auch Kultur zu Bildung, aber dann bitte für jeden was und nicht nur für die etwas betagteren in unserer Gesellschaft.
            Ich würde mich als junger Mensch auch darüber freuen, etwas interessantes im ÖR zu sehen, denn mit den privaten Sendern kann ich allein schon wegen der Werbung oder dem meist abwesenden Niveau nichts anfangen. Doch leider hat das sehr lückenhafte Programm für unter 40-Jährige dazu geführt, dass ich gar kein Fernsehen mehr gucke und auch keinen Anschluss mehr dafür habe.
            Für mich sind die ÖR der teuerste Streaming-Dienst, den ich mir holen könnte, denn bei 1-2 Streams im Monat lohnt sich das nur bedingt…

            • Eine Sache ist mir noch eingefallen, die ich fairerweise ergänzen muss: FUNK finde ich gut, einige YouTube-Kanäle, die ich mir gerne anschaue, werden auch von dem Projekt finanziert. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

              • Danke für die Ergänzung. Ich finde auch, dass die FUNK-Kanäle inzwischen eine wirklich gute Qualität erreicht haben und schaue sie gerne.

                Aber auch im linearen Fernsehen gibt es viele interessante Sendungen (für Leute unter 40 oder wasweißich). Das sind die Nachrichten, die (Polit-)Magazine, auch viele (Polit-)Talk-Shows.

                Ich finde aber auch, dass gesellschaftspolitische Satire, wie die heute-show, oder ein Spielfilm mit gesellschaftlichen Themen, wie ein Tatort, durchaus ihre Berechtigung haben. Selbst Sport ist eine Art „Völkerverständigung“, regional sowie international.

                Preislich könnte man vielleicht bei einigen Dingen auch mal kürzen. Gerade Sportübertragungen sind halt inzwischen manchmal wirklich nur noch Geldmacherei.

                Bei Netflix und Co werden dafür die Serien teilweise so optimiert, dass indirekt der Suchtfaktor (Sex, Gewalt, Spannungskurve, …) dafür sorgt, dass man dabei bleibt. Manchmal ist das toll. Aber wenn der ÖR sich daran nicht binden _muss_, ist der Inhalt eben neutraler. Und neutraler Inhalt sollte für alle zugänglich sein – Spezialinhalt dann nach Interesse.

                Über den Kosten-Umfang lässt sich sicherlich streiten, aber regionaler und aktueller Content skaliert auch nicht so gut wie internationaler und fiktiver Content aus Hollywood & Co.

                • Hast recht!
                  Du hast einige Punkte genannt, über/an die ich nicht (nach)gedacht habe.
                  Es wäre also mal nötig das Programm nochmal komplett zu besprechen und ggf. ein paar Nieschen-Sendungen durch was gefragteres zu ersetzen.

      • Sebastian says:

        Wohl noch nie was von Funk gehört? Dort gibt es tolle Kanäle wie Str F, Reporter, Puls Reportage, Deutschland 3000, Y-Kollektiv etc.. Diese Kanäle sind nicht für Leute 60+

    • Deutschland ist ein Sozialstaat und wir müssen damit leben, dass jeder für die Allgemeinheit zur Kasse gebeten wird. Hat ja nicht nur Nachteile. Ich persönlich schau gar kein Fernsehen und höre kein Radio, für mich istces rausgeschmissrnes Geld.

      • Das Prinzip befreit jedoch nicht davon, über die Dinge nachzudenken, die man finanziert und die man nicht finanziert. Ich mag französische Croissants und kann sie selber nicht backen. Werden nun Bäckereiketten in Deutschland finanziert und aufgebaut, die französische Croissants backen und allen Interessierten überlassen? Und jeder zahlt das solidarisch? Unsinn? Warum? Und wieso ist es selbstverständlich, dass ich den Sonntagsgarten oder Sturm der Liebe mitfinanzieren muss? Dann gehen auch Croissants.

    • Hallo hans, Kultur und auch Unterhaltung als Teil der kultur ist ein öffentliches Gut, genau wie bildung . Und es ist richtig daß das aus öffentlichen Mitteln finanziert wird. Denn durch Unterhaltungsproduktionen der öffentlich-rechtlichen Sender , aber auch von mit öffentlichen Mitteln geförderten Opern- und Konzerthäusern, Theatern usw. haben wir eben eine so vielfältige Kulturlandschaft . Große Symphonieorchester, aber auch Jazzbands, tanzorchester oder selbst kammermusikensembles sind etnweder selbst bei öffentlich-rechtlichen Anstalten angesiedelt oder leben von Auftragsproduktionen. Wo ist das RTL-Symphonieorchester, wo die Swingband von pro7 ? haben pro7, RTL oder ein anderer privater Radio- oder Fernsehkanal je eine Opernaufführung mitfinanziert?
      Und dann die Audiodeskription und Untertitelung für menschen mit Problemen beim Hören oder Sehen: ich kenne keinen krimi oder keine Serie bei RTL, pro7 und co . die barrierefrei z. B. für mich als blinder mensch produziert werden – dagegen immer mehr Filme . Und ja, auch Unterhaltung und sei es ein Tatort, ist etwas worauf ich als behinderter mensch ein Recht auf Teilhabe besitze. Also: wir brauchen auch Unterhaltung im öffentlich-rechtlichen rundfunk und Fernsehen. Sonst geht Inclusion und Kultur den Bach runter , das ist nämlich SAT 1 und RTL und wie sie alle heißen scheißegal. Wenn abschaffen dann die privaten – ich bin in einer zeit aufgewachsen als es nur die drei öffentlich-rechtlichen Programmkettn im TV gab und habe Radio über UKW oder Kurzwellen-Fernempfang gehört wenn es von weiter weg sein sollte – übrigens ganz ohne Geo-Blocking -. War gut und informativ und unterhaltend. Was haben RTL und SAT 1 an Werten dazugebracht ? Nichts was es nicht schon gegeben hätte. nur mehr vom gleichen . also: sinnlos !

  2. Die und sparsam
    Schon ein guter Witz. Also so sehr ich die öffentlich rechtlichen auch mag und gerne schaue, aber solch ein aufgeblähtes System hätte durchaus mehr Einsparpotenzial.

    • Wolfgang D. says:

      @Reen „mehr Einsparpotenzial“

      Ach komm, die Freunde, Verwandten, Angetraute, Kinder, Onkel, Neffen, etc. müssen doch alle ihr Pöstchen haben.

    • Holger Wachs says:

      Man man man die gez Trolle und fanboys sind wirklich überall wo Kritik am bestehenden System geübt wird!
      Klar sollte es nen ÖR geben nur sollte der auch transparent sein und unter einer unabhängigen Kontrolle stehen.
      An alle die die derzeitige Finanzierung gut heißen. Ich schicke euch jeden Monat eine Pizza meiner Wahl und ihr müsst sie bezahlen. Wenn nicht geht ihr in erzwingungshaft und der Lohn wird gepfändet. Manchmal ist eine dabei die euch schmeckt aber meistens eben nicht ist auch völlig egal denn gezahlt werden muss! Und wenn ihr umzieht dann bekomm ich vom Einwohnermeldeamt sofort eure neue Adresse damit ihr auch immer die Pizza bekommt. Ist das gerecht? Ist das fair?
      Warum wird der ÖR nicht aus Steuern bezahlt wenn er der allgemeinheit dienen soll? So wie auch Kindergärten etc. aus Steuern gezahlt werden.

      • Hallo Holger, du hast immer noch nicht begriffen daß die öffentlich-rechtlichen Sender eben kein „Staatsfunk“ sind und darum gerade _nicht_ aus Steuermitteln finanziert werden. Steuern sind nicht zweckgebundene Einnahmen , nach dem haushaltsrecht gelten alle „Steuer-)Einnahmen zur Deckung aller Ausgaben. Die parlamente haben die haushaltshoheit und entscheiden wie die mittel aus dem Steueraufkommen verteilt werden. Mittel aus der kFz-Steuer werden also nicht zwingend direkt in den Straßenbau umgeleitet. Der eine oder andere Cent aus diesem Aufkommen kann auch einen Radweg finanzieren. Genau um den rundfunk aus dieser politisch verhandelten zuweisung-„zwangsjacke“ herauszuhalten, hat man ihm zweckgebundene Einnahmen zugestanden. über deren höhe entscheiden zwar Parlamente, die Sender sind dann aber erst einmal frei die mittel zur Erfüllung ihres programmauftrages zu verwenden. Klar daß es da Kontrollinstanzen gibt wie die KEF, aber der Rundfunk sollte kein politischer zankapfel der parteipolitik werden. Staatsfunk gab es in der DDR , der Deutsche Fernsehfunk und die DDR-Radiosender wurden direkt von Staatsorganen kontrolliert und bis in die Redaktionen hinein gelenkt. Das ist ganz interessant zu vergleichen und so kann man erkennen, wie es in einem land zwei unterschiedliche rundfunksysteme gab – eines öffentlich-rechtlich mit weitreichender programmlicher unabhängigkeit und eines als Staatsfunk der der linie von partei und Politbüro untergeordnet war. Welches System hättest du nun gern ?

  3. Sehr gut, manche sind kurz vorm Ende finanziell dank Corona, die freuen sich bestimmt riesig über diese Erhöhung…

    Unglaublich

    • 86 Cent/Monat sind sicher vermutlich das Zünglein an der Waage, die über finanzielle Not und finanziellen Tod entscheidet.

      • Das ist doch gar nicht der Punkt, Sondern eher, dass dieses schon jetzt nicht ganz günstige „Vergnügen“ eben noch weniger günstig wird. Ganz generell ist die bloße Existenz dieses Beitrages auch immer weniger Leuten zu vermitteln.

      • Leg mal für deine Kinder das Geld monatlich an der Börse an. Durch Zinsenszins sind deine Kinder mit 50 Millionäre. Soviel zum Thema Kleingeld.

        • Welche Aktien wären das wohl und welche Aktiengesellschaften schütten „Zinsen“ für Aktionäre aus? Bitte weihe uns doch ein, damit wir unsere Kinder mit nur 20 € im Monat mit 50 zu Millionären machen können.

          • Sebastian says:

            Dem schließe ich mich an. Teile dein Wissen

          • Beschäftige dich doch einmal mit ETF-Sparplänen und den Worten thesaurierend bzw. ausschüttend in dem Kontext. Dann weißt du, was „Zinsen“ sind.

          • Ich gebe zu ich habe etwas übertrieben 🙂 aber dennoch hier eine Rechnung.
            Ich benutze den Rechner: https://www.zinsen-berechnen.de/fondsrechner.php
            Monatliche Sparrate ist 25€ (weniger geht derzeit bei keinen Broker, meines Wissens nach)
            Dynamik: 2%, um die Inflation auszugleichen
            Jährlicher Kurszuwachs: 7% (im Schnitt sind 7% realistisch)
            Ertragsausschüttung: thesaurierend
            Jährliche Erträge: 3% (MSCI World ETF macht 3,2%)
            Laufzeit 50 Jahre
            Ausgabeaufschlag: 0% (manche Broker bieten das an z.B. Onvista)
            Verwaltungsgebühr: 0,3%

            Nach 50 Jahren sind es 432.363,48€.
            Etwas weniger als halbe Million, aber immerhin, sind nur 25€ im Monat.

            Ein wechsel von der Sparkasse zu DKB, IngDiba oder N26, bringt
            noch mal um die 8€ im Monat.

            Ich bin kein Berater und jeder muss selber entscheiden was er macht.
            Aber ich halte von ÖR nicht viel. Claus Kleber bekommt 600.000€/Jahr in den
            Rachen geschmissen. Wofür? Er ist nur ein Nachrichtensprecher!
            Er bring uns als Zivilisation kein Stück weiter, bekommt aber soviel Geld, unser Geld.
            Das Geld sollte man lieber Forschern und Wissenschaftlern zur Verfügung stellen,
            damit diese eine neue Energiequelle erfinden, die unendlich Strom produziert oder
            sowas. Das wäre doch mal was…

            • Hi Alex ,
              „Das Geld sollte man lieber Forschern und Wissenschaftlern zur Verfügung stellen,
              damit diese eine neue Energiequelle erfinden, die unendlich Strom produziert oder“ oh, der glaube an das perpetuum Mobile – ich dachte der sei endgültig ausgestorben … ich finde wir brauchen den Schulfunk und die telekollegs in den Dritten programmen wieder smile ! Dann taucht sowas nicht mehr in kommentaren auf – und in der BBC Deutsch dann „lernt englisch im londoner Rundfunk“ – wir hatten damals die BBC auf UKW in Berlin (West) und das hat mir gut durch die Schulzeit geholfen im Fach englische Sprache – smile

              • Hallo Andreas,
                das mir den Perpetuum mobile war auch nur ein Witz. Ich dachte Ihr wüsstet was ich meine. Außerdem Wissenschaft funktioniert ja folgendermaßen. Einer stellt eine Theorie auf, solange keiner das Gegenteil beweisen kann. Hat er mit seiner Theorie recht. Vielleicht gibt es ein Perpetuum mobile nur der Mensch ist noch nicht soweit für diese Technologie.
                Ach ja, der erste Mensch der behauptet hat die Erde sei eine Kugel wurde auch ausgelacht und gesteinigt, jetzt lacht keiner mehr.

      • Es sind keine 86 Cent, sonder fast 1o Euro. Dazu noch die ganzen anderen Erhöhungen wie Strom oder Wärme anscheinend gibt es jetzt sogar eine corona Gebühr die ich heute zum ersten Mal bezahlen durfte. Aber hey, dafür wird ja die MwSt für 6 Monate gesenkt.

  4. Mehr Geld für betreutes Denken – wunderbar!

    • Was für ein dummer Kommentar. Du kennst bestimmt noch nicht Mal irgendwas außer ARD und ZDF. So viele tolle Podcasts und Radiosendungen die auch deiner Bildung dienen könnten..

      • Und zuviel kindlichen Mülls auf Sendung mit der Maus-Niveau. Selbst wenn man sich auf Arte und 3sat beschränkt. Allein, diese beiden Sender fordern nicht einmal 20 Prozent der Mittel ein. Also komm mir nicht mit tollen Bildungsangeboten.

      • Wolfgang D. says:

        @Ben „So viele tolle“

        Mit dem „betreuten Denken“ liegt @qbrick gar nicht so falsch, schau dir nur mal die Kommentarspalten von meta.tagesschau an.

        • Wenn ich mich hier einmal umschaue sind deren Kommentarbereiche nicht besser oder schlechter als hier bei Caschy.

    • Bin ganz deiner Meinung!

  5. Ich möchte mir auch mal keine Sorgen um Geldnachschub machen können wie die Öffentlich-Rechtlichen, ehrlich.
    Schön regelmäßig tiefer in die Tasche greifen.

    • „Regelmäßig“ tiefer in die Tasche greifen? Um mal bei der Wahrheit zu bleiben: 2015 wurde der Beitrag gesenkt. Seit 2009 war der Beitrag davor stabil. Also nach 12 Jahren die erste Erhöhung.

      • AppleRola says:

        Und 2013 hat man die GEZ-Gebühr in die Haushaltsabgabe umgewandelt, so das auch kein Haushalt mehr auskommt mit der Gebühr. Somit hat man auch die, die bisher „schwarz“ gesehen haben mit drin. Da hat die Senkung dann sicher trotzdem mal richtig mehr Kohle gebracht. 😉

  6. Über die Mehrkosten rege ich mich schon gar nicht mehr auf, aber wohl darüber, dass man Haushalte PAUSCHAL zur Entrichtung des Beitrags ZWINGT! Früher konnte man sich ja noch abmelden, wenn man tatsächlich kein Rundfunkgerät besaß – ich kannte einst durchaus Leute (älteren Kalibers) die darauf bewusst verzichteten.

    Immerhin schaue ich viel ÖR und v.a. Dokus die die so zeigen und versuche mir den Zwangsbeitrag damit irgendwie doch zu rechtfertigen bzw. eher schön zu reden.

    Bezieher von AG II sind ja übrigens davon befreit, aber meiner möglicherweise voreingenommenen Meinung nach, sehen zumindest die FREIWILLIGEN Bezieher ja sowieso nur Private Sender – welch Parodoxon. Oder ist das fast schon wieder logisch?!

    Bin mal gespannt, ob jemand die Rundfunkgebühren hier verteidigt und mit welchen Argumenten. Wenn sie so fundamental berechtigt sind, dann könnte man die doch auf irgendeine Weise mit in die Steuern einbauen?! Ist aber nur so ne Idee; schließlich hab ich ja gar keine Ahnung von dem „System“ und davon, wie es sich selbst ständig zu seinen eigenen Gunsten zurecht optimiert… Und, Nein!, ich bin definitiv nicht von der Alu-Hut-Fraktion, nur angetan vom Sophismus, der ALLES kritisch hinterfragt…

    • Warum sollte man eine Zwangsabgabe verteidigen?
      Wir haben die ARD mit zig regionalen Sendern, die 20 Stunden das gleiche Programm senden.
      Und ein riesiges Bürokratiemonster mit Intendanten, die an Gier nicht mehr zu toppen sind.
      Und obendrauf noch einseitige Nachrichten.
      Wer die ÖRs schauen möchte, kann das ja gerne tun….. aber warum muss jeder dafür zahlen? Obwohl etliche Leute die ÖRs gar nicht schauen.

      • Welche Intendanten sind das, deren Gier nicht zu toppen sind?

        • ALLE!

          • Du kennst keinen einzigen Intendanten mit Namen ohne nicht vorher gegoogelt zu haben und erzählst, dass alle gierig sind.

            Dir ist schon klar, dass wir Dich so nicht ernst nehmen können, oder?

            • „wir“?

              Wer soll das sein und warum siehst du dich legitimiert, im Namen anderer zu sprechen?

              Wenn ich raten sollte, würde ich meinen, du versuchst dich größer zu machen als du bist…

              • Ich entschuldige mich, Du hast Recht: ich kann ihn nicht Ernst nehmen. Und vielleicht noch weitere Personen, aber das ist Spekulation.

              • Error-404 says:

                @Holger mit WIR meint @Jan zumindest auch mich !

                Zur info…
                Eine Gruppe von 2 oder mehr Personen wird übrigens als „wir“ bezeichnet wenn man in ihrem Namen spricht / schreibt.

                Sowas kann man übrigens im Öffentlich Rechtlichen Bildungsfernsehen lernen. 

                • @Holger mit WIR meint @Jan zumindest auch mich!

                  Da sind es dann schon drei – und mehr als zwei sind eine Gruppe

            • Das kannst du nicht wissen.

        • Wenn ein Nachrichtensprecher 600000€ bekommt, kann man das nur Gier nennen. Denn außer Nachrichten vom Blatt abzulesen macht der nicht wirklich viel, von dem die Allgemeinheit irgendetwas hätte (okay, Menschen mit Lese-Rechtschreibschwäche ausgenommen). Um Nachrichten vorgelesen zu bekommen (multimedial aufbereitet) brauch ich kein Radio und Fernsehen. N Screenreader liest mir das auch vor.
          Du darfst gerne weiter die ÖRs schauen. Aber dann bürde die Last nicht der Allgemeinheit auf.

          • Rolf (ein anderer) says:

            Nachrichtensprecher machen ja mehr als das, was man in den 15 Minuten Sendung auf der Scheibe sieht.
            Vorbereitung und Auswahl der Themen, redaktionelle Aufarbeitung, dazu die Leitung eines Teams und alles natürlich unter Zeitdruck. Zum Abschluss eines langen Arbeitstages dann 10 Minuten vor Millionen Paar Augen Nachrichten präsentieren, korrekt und in einem konsequent anständigen Sprachduktus. Dat kann irschendwie net jeder. 😉

            Ob der eine Nachrichtensprecher (also: Claus Kleber) jetzt für das Aushängeschild der Öffentlich-Rechtlichen dann 600.000€ bekommen sollte oder nicht, ist natürlich eine Frage, die man stellen kann. Ich würde sie auch unter marktwirtschaftlichen Aspekten sehen – wäre interessant, zu erfahren, warum die ARD sich regelmäßig dafür entscheidet, ihn wiederzunehmen, wenn er regelmäßig so hohe Gehälter fordert?

            Aber im Vergleich zum Gesamtbudget von 8Mrd. € ist das jetzt auch nicht so die größte Schraube zum Einsparen (<1 cent pro Jahr pro Einzahler). Klar, es summiert sich alles, aber da findet sich auch größeres.
            Persönlich wäre mir da die Transparenz wichtiger, wenn die ARD das Gehalt für gerechtfertigt hält, würde ich gerne die Gründe wissen und wieviel die anderen Nachrichtensprecher im Vergleich bekommen.

      • Der Hansi says:

        Mich stört, dass bei den öffentlich rechtlichen Werbung kommt. Treppenlift, Rentenlotto und Kytta Salbe,…werden durch uns mit finanziert.
        Was würden Netflix Nutzer sagen, wenn alle 30min Werbung kommt?
        Weiterhin sind viele Nachrichten in meinen Augen nicht objektiv und propagieren den Zuschauern eine richtig/falsch Ansicht.

        • Nachrichten können niemals objektiv sein. Schau. Noch bevor eine Nachricht ausgestaltet wird, müssen erst die Nachrichten ausgewählt werden welche überhaupt präsentiert werden sollen. Und da hört die Objektivität auf denn man kann nur eine gewisse Anzahl an Meldungen präsentieren.

          Aber du meinst wahrscheinlich das die Staatmedien jene Meldungen welche präsentiert werden, objektiver dargestellt werden sollten. Da solltest du aber beachten das der Staat ja gegen das Angebot im Internet gegensteuern muss ( was die Meinungsmache angeht)

        • Netflix hat genug Schleichwerbung.

      • Ich stimme dir ja zu. War lediglich neugierig, OB das wer verteidigt und mit welchen Argumenten.

        Der Punkt ist ja, es ist denen egal, ob man schaut oder nicht bzw. ob überhaupt ein entsprechendes Gerät zur Verfügung steht (zumindest seit man die Gebühr pro Haushalt pauschal zu entrichten hat – theoretisch auch wenn man ein im Wald lebender Aussteiger ist).

        Meine letzte Recherche ist bestimmt über 10 Jahre her, aber nach dieser kamen auf 13 Sender ca. 13 Milliarden an Gebühren pro Jahr zusammen.
        Und viele (v.A. Reichsbürger) haben dagegen – natürlich vergeblich – geklagt.

        Ich persönlich sehe es nicht ein, weil es a) eine Zwangsentrichtung ist und b) ich mit vielen Inhalten alles andere als d’accord bin. Zwei Beispiele:
        1) Diverse Jugendprogramme sind so auf pseudo-cool gemacht, dass Jugendliche es als Comedy betrachten, was gemäß den verstaubten ÖRn den so „abgeht“ bei der heranwachsenden Generation. Meine verwandten Millenials lachen sich einen ab und nehmen das mit Sicherheit nicht ernst! Die sind übrigens im Prozess einer sehr guten Bildung, wozu die ÖRn NICHTS dazu beigetragen haben, rein garnichts!

        2) Stand-up Migranten. Hier könnte ich wütend werden. Bin selbst Migrant, quasi erste Gen. da mit 5 Jahren immigriert und ich lebe imho den Deutschen Traum aufgrund meiner selbstverschuldeten scheiß Bildung – das einzige was den ÖRn daran zu verdanken ist, sind Zwangs-Videos in der Grundschule die ich mir natürlich ansehen musste).
        Zurück zu Stand-up Migranten: Ich find die Sendung und Akteure da ja oberflächlich ziemlich witzig aber im Grunde dient sie zur Verbreitung von kulturellen und RASSEN*-Klischees und animiert eher weiter dazu, Klischees festzustellen (seitens Deutscher Mitbürger) oder „zu feiern“ seitens uns Kan-… Immigranten ^^.

        Vor Ewigkeiten hatte ich irgendwelche konkreten Beispiele erörtert, weil ich selbst klagen wollte aber langsam füge ich mich in Ohnmacht vor etwas größerem wie der Institution formerly known as GEZ. Hoffentlich gibt es Leute, die nicht wie ich, mit ihrem Idealismus schnell kleinbei geben, weil es zwischen Schlaf und Alltag einfach viel zu anstrengend ist gegen diese Mühlen zu reiten.

        *(Das Wort soll ja aus dem GG fliegen, aber das wird ja sonst nix weiter bringen, ausser, dass es da nicht mehr steht…)

        • Die Begrifflichkeit ist biologisch-wissenschafzlich auch falsch.
          Die Rasse ist hier der homo sapiens, also der Mensch. Die Gene unterscheiden sich so gut wie gar nicht und selbst die Basenpaare der DNA lassen sich nicht auf regionale Unterschiede fest definieren. So gibt es kein einziges der 3,2 Milliarden Basenpaare das einer Population einer bestimmten Region fest zugeordnet werden kann.

          • Mit Basen und DNA kenne ich mich nicht so gut aus, aber ist das nicht bei Tieren ähnlich oder gar genauso? Hunde beispielsweise gehören auch zu einer Gattung (ich hoffe, das ist korrekt so, ansonsten bitte ich um Nachricht, ich bin da wie gesagt kein Fachmann), trotzdem gibt es doch verschiedene Rassen. Wird das dann auch abgeschafft?

            • Biologisch ist der Begriff Rasse natürlich vorhanden (zum Beispiel bei Hunden) aber er trifft beim Menschen nicht zu, weil die Rasse ist bei allen Mensch.
              Das wäre so, als wenn du zum Beispiel Pudel einfach unterteilst

              • Das halte ich aber für schwer vermittelbar. Wieso ist denn dann bei Hunden die Rasse nicht überall Hund? Für mich klingt das eher so, dass man sich das so zurecht legt, wie es einem gerade am besten passt.

                • Beim Hund bzw. bei domestizierten Tieren ist das etwas anderes. Diese sind in der Regel durch Züchtungen wirklich durch Basenpaare zu unterscheiden. Hier nutzt die deutsche Sprache die Begrifflichkeit Rasse, was allerdings auch nicht ganz korrekt ist. Hier lässt sich aber mehr diskutieren.
                  Im englischen Sprachgebrauch spricht man von „breed“, was zu deutsch „Zucht“ bedeutet.

          • Nachtrag: Nachsicht habe ich gemeint, nicht Nachricht… Hier fehlt eindeutig eine Korrekturfunktion.

    • Naja, wie viele Leute gibt es wirklich, die kein TV, kein Radio (auch kein Auto mit ebensolchem) und keinen Internetzugang (egal in welcher Form, z. B. Pc, Smartphone, usw.) im Haushalt haben?
      Also wenn man da auf einen Anteil von einem Prozent der Bevölkerung kommt, wäre ich schon überrascht.

      Alleine der Smartphone-Anteil (ohne die „nicht smarten“ Mobiltelefone mit Internetzugang) liegt ja schon bei 80%.

      • Das heißt aber noch lange nicht das man auch öffentlich rechtliches Programm konsumiert. Es wäre technisch mit jedem Gerät möglich, dafür hat man gesorgt, damit jeder weiß was er kaufen und wählen soll. Mit Spotify kann ich den ganzen Monat für ein 10er Musik hören und für 5.75€ schaue ich Amazon, normales TV schaue ich nicht mehr. Für 15.75€ kann man durchaus seine Medien die man gerne schaut, nach seinen Bedürfnissen gestalten, ohne Werbung und sonstigen Schrott. Für mich wäre Spotify und Amazon Video völlig ausreichend und ich will eigentlich kein ÖR Programm haben.

        • Du gehörst noch zu einer Minderheit

        • Bei Netflix, Prime und Co zahlst du aber auch nicht für den Konsum, sondern für die Möglichkeit es zu konsumieren. Und genau die Möglichkeit hat quasi jeder Mensch in Deutschland in irgendeiner Form.

          Die einzige Weg, wäre ein Berechtigungssystem, für das Nutzer sich registrieren müssten. Das wiederum hätte aber zur Folge, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk aufgrund der geringeren Zahl an Beitragszahlern so teuer würde, dass sich einkommensschwächere Menschen diesen gar nicht mehr leisten können. Diese Art von Zugangsbeschränkungen sollten deswegen vermieden werden.

          • Das ist wohl richtig, aber der artige Zugangsbeschränkungen sind doch nicht ungewöhnlich und nahezu überall in der Tagesordnung. Ich möchte auch gern so vieles, was ich mir nicht leisten kann, dann muss ich eben darauf verzichten. Das ist nicht schön, aber so ist das nun mal im Leben…

          • Ihre Argumentation ist doch nur ein Beweis dafür, dass die ÖR eben aufgebläht bis zum geht nicht mehr sind. Und nicht mehr zeitgemäß, wenn sie das überhaupt mal waren.
            Unterhaltung gibt es für weniger als die ÖR kosten als Flat. Sowohl Musik als auch Film. Mit Werbung sogar kostenlos.
            Und was haben einkommensschwache Menschen in ihrem Argument FÜR die ÖR zu suchen? Gerade diese sind, wenn nicht ÜBERPROPORTIONAL von der Abgabe betroffen. Das jetzige System kommt Ihnen nicht zu Gute, sondern belastet mit bald schon 20 Euro das knappe Budget. Wer hunderte Euro locker hat versteht das aber wohl weniger.
            Es gibt einen Grund warum die Linke für eine Reform der Abgabe war.
            Wenn der Politik daran etwas gelegen wäre hätten wir eine andere Preisregelung. Die jetzige ist schlimmer als bei den Krankenkassen, und das sagt schon einiges.

    • „Bezieher von AG II sind ja übrigens davon befreit, aber meiner möglicherweise voreingenommenen Meinung nach, sehen zumindest die FREIWILLIGEN Bezieher ja sowieso nur Private Sender – welch Parodoxon.“

      Yep, quasi mit dem Verlust des Arbeitsplatzes legt sich da ein Schalter um und Leute schauen nur noch Privatfernsehen (Stufe 1 ALG1). In Stufe 2 (ALG2) dann nur noch das ganz schlechte Programm.

      Das erkennt man natürlich nur, wenn man ALLES kritisch hinterfragt. Außer sich selbst.

    • Ich versuchs mal. Also es ist ja so das über den Fernsehen der Staat Einfluss auf die Lebens-und Denkweise des Volkes nehmen möchte. Noch geht das ja weil die meisten deutschen Wähler ihre Informationen über den TV bekommen. Und der Staat macht das so weil das managen des Volkes viel einfacher, günstiger und effizienter ist wenn wir alle im großen und ganzen gleich Denken und Handeln. Deswegen (unter anderem) herscht ja auch Schulpflicht anstatt das die Eltern selbst ihre Kinder lehren und erziehen. Also denk mal so. Dem öffentlich rechtlichen Rundfunk ist es teilweise zu verdanken das wir so friedlich und relativ unbeschwert hier leben können. Und das weil wir uns nicht gegenseitig an die Gurgel gehen weil wir relativ ähnliche Ansichten haben.

      • >Dem öffentlich rechtlichen Rundfunk ist es teilweise zu verdanken das wir so friedlich und relativ unbeschwert hier leben können.

        Ja, tatsächlich. Zum Beispiel wird der Unbeschwertheit zuliebe über einige einige Vor- und Einzelfälle gar nicht erst berichtet, denn dann wäre es schnell vorbei mit dem Frieden. Augen zu und durch!

  7. Ich bin so froh über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Gut, dass es ihn gibt. Hauptvorteil ist, dass ich durch die Aufbereitung des Weltgeschehens nicht gezwungen werde, mir eigenen Gedanken machen zu müssen, nein, mir wird recht detailliert mitgeteilt, was gut und was schlecht ist und was ich konkret von den einzelnen Themen zu halten habe. Trump schlecht, da darf, nein muss man kräftig draufhauen; jegliches Ansinnen vom Geld anderer Leute zu leben (also alles, was links ist) ist hingegen uneingeschränkt gut und wer irgendwas an der so schön klar vorgegebenen Haltung in Frage stellt, ist einfach nur ein AfD-Wähler und damit sowieso zu keiner Meinungsäußerung qualifiziert. Ich wüsste jetzt auch gar nicht, womit ich ohne ARD-Brennpunkte oder ohne Bares für Rares im ZDF meine Zeit so verbringen sollte oder wo ich mich sonst mit Nachrichten versorgen sollte. Danke, weiter so!

    • Vielleicht die vielfältigen restlichen Angebote nutzen. Ist nützlich aber was erwarte ich im Internet wenn es um die öffentlich rechtlichen geht

      • Zum Glück darf jeder noch selbst entscheiden, was er für nützlich hält, und nicht Du…..
        Erkläre mir doch mal, warum ich für eine Leistung zahlen muss, die ich nicht will und nicht nutze…..

        • Weil öffentlich-rechtliche Medien wichtig sind. Wer in Geschichte aufgepasst hat weiß auch warum.

          • So ist es auch. Die Geschichte die uns erzählt wird, das sind auch die selben, die erzählen das ÖR Medien wichtig sind. Bei dir hat es anscheinend gut funktioniert, bei mir eher weniger.

          • Weil sich ohne 21 ÖR-Fernsehsender und 74 ÖR-Radiosender 33 – 45 wiederholt?

          • Das ÖR System ist die perfekte Grundlage für eine einfache Übernahme in einer Diktatur. Statt einem Klein Klein an (voneinander und untereinander) unabhängigen Medien kann ein Zentrales System mit einer etablieren Finanzierung genommen werden. Redaktionelle Direktion nach unten liegt in der Natur der Sache.
            Wer wirklich glaubt dass die NSDAP es Dank der damaligen Medienlandschaft leicht hatte und der heutige ÖR eine Barriere darstellt, hat sich eindeutig nicht mit der Gleichschaltung und deren Verlauf beschäftigt und weiß auch nicht, wie in der Weimarer Republik die Zeitungs- und Rundfunk-Landschaft ausgesehen hat.

            • Erst hat Hugenberg die Nazis mit seinen Zeitungen groß gemacht und dann haben sie kaltgestellt und seine Blätter übernommen. Was hat das jetzt mit ÖR-Rundfunkanstalten zu tun?
              Der Rundfunk war zur Zeit der Weimarer Republik ein Staatsrundfunk, musst also gar nicht von den Nazis übernommen werden. Deshalb haben wir jetzt ja vom Staat (nominell) unabhängige Rundfunkanstalten.

            • Nachtrag: Ein „Klein Klein“ von unabhängigen Medien haben wir hier und heute auch nicht. Der größte Teil liegt in der Hand von ein paar wenigen Konzernen wie Springer, Bertelsmann oder Pro7SAT1.

  8. Mutiger Schritt. Ich sehe da einen wirklich gewaltigen Shitstorm kommen und sehr viele die ihre Zahlung einstellen werden. Nicht das es um 86 Cent geht… aber ich glaube es gibt ohnehin schon viele die kurz davor sind mal auf die Barrikaden zu gehen… das könnte der Tropfen auf dem heißen Stein sein.

    • Das können die ja dann dem Gerichtsvollzieher erzählen… „Die Zahlung einzustellen“ ist in diesem Fall nicht so leicht.

      Mal ganz abgesehen davon, dass mich mal interessieren kann, wer, außer einer im Internet lauten Minderheit, das tatsächlich machen würde. Ich für meinem Fall kenne quasi niemanden.

      • Ich glaube es war auch, dass sich viele darüber ärgern, letztlich aber wird das nicht dazu führen, dass großartig Zahlungen eingestellt werden. Am Ende hat der Beitragsservice auch den längeren Atem, fürchte ich..

    • Und dann? Bürgerkrieg?
      Ich bin froh, dass es die öffentlich-rechtlichen gibt.

      • Genau. Beweis:

        USA, kein ÖR: bürgerkriegsähnliche Zustände.
        Deutschland, ÖR: alles ruhig.

        Vor allem hervorzuheben Horst Lichter. Wenn es den in den USA geben würde, wären die Leute da auch ruhiger.

  9. Prof. Droste ist mir jeden Cent wert und wer einmal einen Nachmittag „Toggo“ auf RTL2 ertragen musste, der weiß was er am KiKA hat.

    Von Angeboten wie dem DLF oden den regionale Rundfunksendern will ich gar nicht erst anfangen. Wer musikalisch nur ein ganz klein wenig über den üblichen Bla-Bla-Chart-Mainstream hinausguckt oder besser gesagt hinaushört will – und damit meine keine Klassik oder andere E-Musik – , der kommt an den ÖR-Sendern nicht vorbei.

    • Ich muss zugeben das ich fast immer den DLF im Auto höre. Die Meinungsmache ist ganz klar links-grün, was mir missfällt. Aber ich höre auch gerne Meinungen mit denen ich nicht d accord bin. Dazu mal eine runde klassische Musik oder eine Lesung um das Hirn etwas anzuregen.

    • Dann hat du sicher einen Tipp für Liebhaber schwarzen- und Todesmetalls! Wo doch das Feuileton schon bei Rap ganz feucht wird.

      Das Problem ist: die Apologeten, so sie es denn Ernst meinen, sind mittlerweile selbst 100 Prozent geschmackskonform. Der örr hat dieses Publikum über Jahrzehnte herangezüchtet.

      • Das ist schon sehr weit über meinen Musikhorizont hinaus ;-). Hast Du es einmal bei DLF Rock et cetra probiert? Zumindest Metall als solches ist dort nicht unbekannt. Die Playlists und eine Vorschau auf die nächste Sendung findest Du auf der Webseite des DLF.

        Für jemanden der sich nicht eindimensional auf eine Musikrichtung festgelegt hat, sondern auch einmal etwas neues entdecken will, ist der „NDR Nachtclub mit Paul Baskerville“ auf „NDR Info“ mein Tipp. „Baskischer Hochland-Punk“, „Hipp-Hopp-Jazz mit Einflüssen traditioneller Inuit-Musik“ oder eine New-Wave Band aus Tonga, die er bei der Präsentation ihrer ersten Platte in einem Club auf Island kennengelernt hat, findest Du nur dort. Einmalig im Radio ist wohl auch die Sendung „Popkocher“, in der Goetz Steeger regelmäßig aktuelle Popsongs in ihre Einzelteile zerlegt und selbst musikalischen Analphabeten wie mir erklärt wie ein Song aufgebaut ist und warum er mir gefällt :-). Den Nachtclub moderieren u. a. auch Ruben Jonas Schnell oder Gitti Gülden, also anerkannte Musik-Journalisten und keine dummschnackenden Plattenaufleger oder Chart-Abspiel-Algoríthmen.
        Auch immer Abseits des musikalischen Mainstreams ist im dann Anschluss an den Nachtclub die „Nightlauch“. Die Sendungen werden tagsüber noch einmal auf „NDR Blue“ zusammen mit mit Sendungen anderer ARD-Anstalten recycled.

        Nicht zu vergessen auch die Konzerte und Musik-Dokus auf 3Sat, One usw. Gab es da nicht letzten Sommer eine mehrteilige Doku über die Geschichte des Hard/Metal/Wasauchimmer-Rock der BBC, Übertragungen vom Deichbrand, Rock am * und einigen anderen?

        Das alles und die Tagesschau, die Sportschau, die heute-Show, Markt, Ditsche, ZwWdF, die Maus, Monitor, Panorama usw. sind mir die 18 € oder umgerechnet 2,5 Schachteln Zigaretten pro Monat allemal wert.

    • Wer „musikalisch nur ein ganz klein wenig über den üblichen Bla-Bla-Chart-Mainstream hinausguckt oder besser gesagt hinaushört“, bedient sich m.E. besser eines der vielen Internet-Radiosender als dem, was der ÖR bietet.

      • Der Nachteil der meisten Internet-Radios ist ja auch, dass sie auf ein Genre festgelegt sind. Anders können die sich ja auch vermutlich nicht finanzieren. Ein Werbetreibender will und muss ja wissen, wer seine Spots hört. Das geht natürlich nicht oder nur schwer, wenn sich der Musikstil des Sender oder sogar der Sendung ständig ändert. Damit könnte man außer mir wohl kaum Hörer und damit Konsumenten dauerhaft binden. So ein Programm können nur Sender anbieten, die nicht von Werbeeinnahmen abhängig sind.

        • Ich empfinde das nicht als Nachteil, ganz im Gegenteil. Ich finde es ausgesprochen gut, dass man sich „seinen“ Sender nach Genre auswählen kann, dann muss ich nämlich nicht hören, was gerade kommt, sondern kann mich bewusst für dieses oder jenes Genre entscheiden.

          • Ich bin eben nicht auf ein bestimmtes Genre festgelegt, sondern höre auch gerne mal was Neues.

            • Das geht mir ja genau so, aber dann wechsel ich eben den Sender … wie gesagt, ich sehe durch die Festlegung vieler Angebote auf ein Genre nicht unbedingt einen Nachteil. Natürlich hat man dann etwas Mehraufwand (durch den Senderwechsel), das ist aber m.E. überschaubar.
              Eigentlich wollte ich ja nur darauf hinaus, dass man dort deutlich mehr Auswahl hat als bei dem, was der ÖR bietet.

  10. Ich habe mit dem Namen ein Problem. Genannt wird es Rundfunkstaatsvertrag. Ein Vertrag muss immer von zwei Parteien gewollt werden. Auch wenn ich Internet (PC, Tablet, Handy) und einen TV habe, nutze ich die Möglichkeit des Genusses von öffentlich-rechtlichen TV nicht. Also ist der „Vertrag“ für mich unsinnig. Für das „Fernsehen“ das ich schaue, zahle ich bei einem Streaminganbieter ohne Werbung weniger pro Monat. Mir ist bewusst, das Streaminganbieter zum Teil ihr Geld auch noch auf andere Weise (z. B. Onlinehandel und Marktplatz) verdienen oder eine wesentliche größere Mitgliederzahl haben, aber ich finde das rechtfertigt mehrere Dinge nicht:
    * den Preis beim Bezug von Werbegeldern durch externe Firmen (zumindest bis 20:00 Uhr),
    * die häufigen Wiederholungen und doppelt und dreifach Ausstrahlung auf mehreren Senderformaten (MDR, WDR, NDR, BR …) und
    * die teilweise echt schlechte Qualität der Sendung und exklusiver Filme und Serien. Natürlich gibt es auch Ausnahmen! Und nein, ich schaue auch keine Bundesliga.
    Mir ist bewusst, dass die Altlasten der öffentlich-rechtlichen Sender mitgetragen werden müssen (Intendanten sind meines Wissens auch Tarifangestellte des öffentlichen Dienstes und dem entsprechend werden damit auch Renten/Pensionen bezahlt).
    Über die Steuer kann das nicht gemacht werden, da eine Steuer nicht zweckgebunden sein darf, sondern in einen Haushaltstopf fällt und von dort wieder aufgeteilt wird. Somit gibt es keine Planungssicherheit für die Institution und es besteht nicht die Möglichkeit langfristige vertragliche Konstrukte einzugehen, da ja theoretisch jede Regierung jederzeit den Haushalt der öffentlich-rechtlichen wieder beschränken könnte.
    Witzig finde ich, dass die MwSt zeitweise gesenkt wird und gleichzeitig die Preise der „GEZ“ erhöht werden. Auch wenn das nicht ins Gewicht fällt, hat es einen faden Beigeschmack.
    Um ehrlich zu sein, würde ich sogar gerne bis zu 15 Euro pro Monat, wenn die Qualität mir passen würde, aber so zahle ich nicht gerne. Aber wen juckt das schon. 😀
    Geklagt wurde schon und der BGH hat den Vertrag für gültig erklärt.

    • Der Rundfunkstaatsvertrag wird nicht mit dir und dem ARD geschlossen sondern mit den Bundesländern untereinander. You are welcome

      • Ja, das stimmt, aber ich bezahle für den Rundfunkstaatsvertrag, den die Ministerpräsidentinnen, Ministerpräsidenten und Bürgermeisterer beschlossen haben.

        • Die Du gewählt hast.

          Wir leben ja glücklicherweise in einer Demokratie und es steht Dir damit frei bei der nächsten Wahl eine Partei zu wählen, die Dir verspricht den Rundfunkbeitrag abzuschaffen. Findest Du keine Partei, die Dir das versprechen will, steht es Dir ebenso frei, zusammen mit zwei anderen Personen eine Partei zu gründen und zur nächsten Wahl anzutreten. Seit Ihr dann im Parlament könnt Ihr entsprechende Anträge stellen.

          • Damit hast du recht.
            Es ging mir um die Begrifflichkeit „Vertrag“.
            Wie in einem anderen Kommentar geschrieben bin ich nicht vollends gegen den Beitrag, aber noch zu anderen Rahmenbedingungen. In die Politik möchte ich nicht und auch wenn ich hier hierüber mit euch diskutiere, ist mir diese Thematik bei einer Landtags- oder Bundestagswahl nicht so wichtig wie andere Dinge.
            Ich freue mich aber tatsächlich, das die meisten Kommentare hier (hab nicht alle gelesen) sachlich und nicht emotional aufgeladen sind.

  11. Man will anscheinend nicht sparen, zumindest nicht an den Gehältern und Pensionen. Am Programm spart man ja schon seit Jahrzehnten. Es gibt niemanden in der Politik der irgendwas daran ändern will. 8 Milliarden Gebühren, was macht man damit? Ein Wahnsinn. Ich hoffe dass es irgendwann in Deutschland eine Ruck gibt und die Leute keine Angst mehr haben und sich nicht mehr alles gefallen lassen. Dazu gehört aber auch keine ÖM mehr zu konsumieren, denn die sorgen auch oft für Angst und Schrecken. Es wird meist von Mord und Totschlag berichtet, damit die Leute schön ihre Angst behalten. Ein ängstlicher Mensch lässt sich gut beherrschen.

  12. Das Problem mit der GEZ Geb sind nicht die Inhalte, sondern der ausufernde Verwaltungsapparat und deren Gehälter und wie die Direktoren, Verwaltungsrätinnen und Intendanten ihre Jobs bekommen und anschliessend ihre Pensionen die on top noch vom Steuerzahler übernommen wird.

    Schreibt eure Landtags Mitglieder aus euren Städten oder Landkreisen an dem zu widersprechen und Reformen einzufordern das ganze schlanker und zeitgemässer zu gestallten !

    • Meines Wissens sind die Pensionen nicht aus Steuergeldern.
      Aber wenn der Intendant des WDR Bührow so viel verdient wie der Bundespräsident, finde ich es nicht gut.

      • Genau das ist das Problem, meist sind das Posten die an Partei Freunde vergeben wird. Die Inhaltsdiskussion löst das Problem der Öffentlich-rechtlichen nicht sondern werden noch mehr Sender geschaffen die wieder Verwaltung brauchen mit neuen Jobs.

  13. Fuck, auf Prime sehe ich letztens Greenway-Filme und „Flucht nach Varenne“. Wo finde ich solche Perlen im Programm des örr? Stattdessen: Reportagen sind durch die Bank ideologisch verseucht, Kirchen und Parteien haben ihre Schwengel tief in den Sendergremien stecken. Von der nicht endenden Schwemme stupider Krimi-Produktionen ganz zu schweigen.
    Ein öffentlich-rechtlicher in dieser traurigen Verfassung ist mir nicht einmal mit fünf Euro monatlich wert.

  14. Unabhängiger, den Grundbedarf abdeckender Rundfunk ist wichtig, bezahle dafür auch gerne. Allerdings sind unsere ÖR weder unabhängig, noch decken sie lediglich den Grundbedarf ab.

    • Wie definierst DU „unabhängig“ und wie definierst DU „Grundbedarf“?
      ICH vermutlich ganz anders. 😉

  15. Ich möcht wirklich keine Situation haben, wo ich nur noch die Wahl zwichen Bild-TV, Fokus-TV und Zeit-TV habe …

    Das tue ich aus meiner Erfahrung der Zeit, wo ich in Ländern lebte, wo es nur privates Fernsehen und Rundfunk gibt – und das war allemal weitaus schlechter, weitaus manipulierender und sogar am Ende teurer.

    Vielmehr sollte es Reformen und auch verstärkt ÖR Angebote im Web geben. Also, die paar Euro zahle ich gerne.

  16. Also ich (43) zahle sehr gern dafür. Ich habe alle Privatsender aus meinem TV verbannt, und gucke nur ÖR und Streamingdienste. Grade im Bereich Dokus (ZDF Info/3Sat/Arte), Nachrichten (ARD/ZDF/Phoenix) finde ich keine Alternativen die etwas taugen. Dazu kommt noch „unser“ NDR hier, ich weiß einfach gern was in meiner Region los ist.
    Außerdem mag ich die Sendung „Bares für Rares“, die einfach so herrlich entspannt ist, das sie kein Privatsender senden würde. Ich finde einfach das die ÖR’s eine gewisse „Grundqualität“ liefern, für die ich gern zahle.

    Allerdings wäre ich dafür, das die ÖRs GAR KEINE Werbung mehr zeigen, so nach Art der BBC, die ich ebenfalls sehr mag.

    An alle die von Zwangsabgabe reden: Guckt nach England…die BBC, Vorbild für alle ÖRs der Welt, ist durch Steuern finanziert.
    Klar, wir können die Gebühren abschaffen und nehmen es aus dem Steuertopf und erhöhen halt die Steuern. Ist da irgendwem mit geholfen? Ich finde es so wenigstens „ehrlich“ zu sagen, was der Kram kostet.

    • Wow, endlich mal ein sinnvoller Beitrag. Die Kommentare zu ÖR Meldungen sind in der Regel wirklich ermüdend.

    • Ehrlich wäre, das Kind so zu nennen, was es dem Wesen nach im Grunde ist, nämlich eine Steuer. Und was den Konsum angeht, ist es bei mir umgekehrt, wenn ich TV schaue (was stetig weniger wird), schaue ich ausschließlich die privaten Sender. Und das ohne arbeitslos, ohne Perspektive und schlecht gebildet zu sein. Und vielleicht führt auch gerade das dazu, dass ich in den öffentlichen rechtlichen Rundfunk nicht konsumiere.

      • Es ist eben ganz bewusst keine Steuer. Warum findest du sicher selber noch raus, wenn du eine Suchmaschine dazu befragst.

        • Ich kenne die Gründe schon, keine Sorge. Das ändert aber nichts daran, dass es dem Wesen nach mehr eine Steuer als ein Beitrag ist.

    • Was passiert wenn ein Sender aus Steuergeldern finanziert wird, müssen wir ja leider auch gerade in GB sehen. Die BBC redet Klartext über Corona, Brexit und den wirren Boris und schwupps soll die BBC kastriert oder sogar ganz abgeschafft werden. Dann lieber ein Konstrukt wie bei uns, auch wenn es längst (noch) nicht so funktioniert wie von den Väter des ÖR geplant war.

  17. Bei Artikeln zum Rundfunkbeitrag kommen fast genau so viele Helden unter ihren Stein hervor gekrochen die dann hier Mist verzapfen wie bei Artikeln über O2.

  18. Eine Ankündigung einer durchaus ordentlichen Preiserhöhung im Jahr des Corona? Tatsächlich keine gute Idee. Knapp 19 Euro in Zukunft und nicht mal eine monatliche Zahlungsweise möglich? In 2020 nicht mehr zeitgemäß.

    Dennoch: Ich bin bereit zu bezahlen, wenn es doch nur ein paar Euro weniger wären, so 15 maximal.

    Denn: Wisst ihr warum ich nicht jedes Mal einen riesen Ausraster kriege? Weil von den Gebühren auch durchaus geiler Scheiß finanziert wird – wie die Rocket Beans zum Beispiel! Das kann man sich im Gegensatz zu der ganzen Influencer-, Long-Play-Kiddie-Scheiße nämlich durchaus täglich antun.

    • Dir ist schon klar, das Kinderschokolade in den letzten 5 Jahren 30 % teurer geworden ist? Warum? Um die teure Werbung im „kostenlosen“ Privatfernsehen zu bezahlen. 😉

      • Ich verstehe nicht, was du mir sagen willst.

        • Musst Du auch gar nicht. Das war die Antwort auf einen anderen Beitrag 🙂

          • Musst Du doch, es war doch der richtige Beitrag.

            Was Du als „ordentliche Preiserhöhung“ bezeichnest sind lächerliche 5% in 10 (?) Jahren, während die Unternehmen die das „kostenlose“ Privatfernsehen mit Werbung finanzieren, ihre Preis in letzten Jahren weitaus mehr erhöht haben. Ferrero, einer der ganz großen Werbekunden, hat z. B. bei der Kinderschokolade die Preise in 5 Jahren um satte 30% erhöht. (Die Zahl hatte ich gerade bei MyDealz gelesen).

  19. Ich bin vermutlich die große Ausnahme, aber ich zahle meine Rundfunkbeiträge tatsächlich gerne. Dass das einige nicht verstehen können, die sich ihren Netflix-Account mit ein paar Freunden teilen, damit es nicht so sehr auf die Brieftasche drückt, muss ich vermutlich hinnehmen.

    Ich möchte weder auf das umfangreiche digitale Angebot von FUNK verzichten, das ich ziemlich häufig via YouTube nutze, noch auf die lokale Berichterstattung, die bei privaten Sendern nicht in dem Umfang zu bekommen ist. Es gibt tatsächlich auch viele Fernsehfilme, die Kinoqualität haben (wenn man nicht gerade nur die drölfte Staffel von „Two and a half men“ sehen will) und angesichts der Kinoticketpreise quasi fast für lau zu haben sind.

    Natürlich ist nicht alles toll: gegen Berichterstattungen von Weltmeisterschaften will ich noch nicht mal was sagen, nur weil mich Sport im Fernsehen nun mal nicht interessiert. Natürlich gibt es Einsparpotenzial, denn es ist nicht wirklich notwendig, dass zu solchen Events jede Sendeanstalt (inkl. der ARD-Landesprogramme) ihre eigenen Teams anrücken lassen.

    Aber wer sich über die 19 € aufregt sollte auch mal darüber nachdenken, wovon die „Gewinnen Sie in der Werbepause 5 Suzuki Vitara!“ finanziert werden. Nur zahlen wir dafür nicht ganz so unmittelbar wie für den Rundfunkbeitrag.

    Fazit: der Rundfunkbeitrag soll erhalten bleiben, damit auch weiterhin – halbwegs – unabhängige Berichterstattung im Fernsehen stattfinden kann.

    • Nichts gegen unabhängige Berichterstattung, aber den Löwenanteil des Rundfungbeitrags bekommt die ARD und da lief heute tagsüber ab 14 Uhr zum Beispiel:

      Tagesschau

      Rote Rosen
      Folge 18

      Tagesschau

      Sturm der Liebe
      Friedrich will wissen, woran er ist. Patrizia sät Zweifel bei Pauline. Michael und Coco verbringen…
      Folge 1828

      Tagesschau

      Verrückt nach Meer
      Heißer Flirt auf den Molukken
      Folge 289

      Tagesschau

      Brisant

      Da stellt sich mir schon die Frage, ob man nicht statt einer riesigen Anstalt einen Sender für die Tagesschau aufmachen sollte und gut is. Jedenfalls kann ich das ARD-Programm von den Privaten hier nur durch die Tagesschau unterscheiden.

      Und ja, es gibt haufenweise gute Produktionen und viele Einzelkanäle und Sender. Ich wollte damit nur sagen, dass ich etwas gegen die meiner Meinung nach veraltete Auffassung habe, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk gemäß Staatsvertrag alles machen muss, was gesellschaftlich existiert. Inklusive Sonntagsgarten und Sportschau. Das finde ich nicht mehr zeitgemäß und das behindert auch massiv den Wettbewerb.

  20. +/- 2 Millionen menschliche Evolution versus ca. ein paar hundert Jahre sogenannter Rassenkunde und imaginäre Grenzen!

    Danke Daniel, Du checkst was ich meine!

    Thymin, Guanin, Cytosin und Adenin in verschiedenen Kombis, that’s it!

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