Der europäische App-Markt brachte 1 Million Jobs hervor, die Hälfte davon durch Apple

Der App-Markt in Europa wächst, allerdings langsamer als in anderen Teilen der Welt. Laut dem European App Economy 2014 Report von Vision Mobile werden 19% der App-Umsätze in Europa generiert. 86,3 Milliarden US-Dollar schwer ist der Markt mit den Apps schwer, außerdem sorgt der Markt für 1 Million Jobs in Europa. So viel zu den Eckdaten des Gesamtmarktes. Apple gibt auf einer extra Seite weitere Einblicke in das Unternehmen und die Jobs, die dadurch entstanden, aber auch den App-Markt innerhalb Europas.

Apps_iPad

Der App Store von Apple sorgt für 497.000 Stellen in Europa, verglichen mit den 16.000 Mitarbeitern, die Apple in Europa direkt hat, eine enorme Zahl, stellt sie doch ungefähr die Hälfte der in Europa geschaffenen Stellen dar. Von den 20 Milliarden US-Dollar, die bisher an Entwickler ausgezahlt wurden, entfallen 6,5 Milliarden auf europäische Entwickler. In Deutschland gibt es bei Apple 52.200 Mitglieder im kostenpflichtigen Developer-Programm, in Europa sind es 280.500.

Abseits von Apps sorgt Apple aber auch für weitere Jobs, zum Beispiel durch europäische Zulieferer. Das deutsche Unternehmen Seele versorgt Apple mit Glas für Retail Stores und andere Gebäude. Mehr als 60 Stores wurden von Seele mit Glas ausgestattet, unter anderem auch der Glaswürfel des Apple Stores in der 5th Avenue in New York. Auch wird das Glas für den neuen Apple Campus 2 von Seele bereitgestellt werden. Seit 2001 sind Seele und Apple Partner, finden in Sachen Glasproduktion immer wieder neue Grenzen, sorgten in den letzten Jahren für Superlativen in der Produktion.

Das ist alles nicht uninteressant, schließlich sieht man oft nur das Unternehmen an sich, nicht aber, was da alles noch so hinten dran hängt. Man könnte dies auch noch weiterführen, schließlich gibt es ein weit verzweigtes Netz an Jobs, die so entstehen. Etwas detaillierter führt dies Apple an, solltet Ihr Euch einmal anschauen, wenn es Euch interessiert. Natürlich gilt dies für jede Firma, die Produkte entwirft und vertreibt, aber der Umfang (und die Aufschlüsselung) bei Apple sind schon beeindruckend. Man darf ja nicht vergessen, dass Apple dies alles mit sehr kleinen Gesamt-Marktanteilen erwirtschaftet.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Halte ich für Schönrederei.
    Wenn man liest, wie viel Umsatz solche Apps in Endeffekt bringen.
    Ausnahmen ausgenommen.
    http://wdrblog.de/digitalistan/archives/2014/08/ernuchterung_statt_goldrausch.html

  2. Hmm, die 1 Million haben vorher nicht irgendwo gearbeitet … solche Aussagen sind für mich blosse Statistik

  3. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    „…die Hälfte davon durch Apple“
    Wow, wat ne hanebüchene Aussage!

  4. übelste Apple Propaganda

  5. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    Wie ist das hier eigentlich mit der Kommentar-Bearbeitungs-Funktion?

    Ist die nur noch an ungeraden Tagen in halbstündigen Abständen bei günstigen Erdbeerpreisen und Vollmondgefahr aktiv, oder wird sie sporatisch an- und ausgeschaltet, damit …. tja…. damit was eigentlich….?
    Irgendwie komm ich nicht dahinter.
    Mal so, mal so…

  6. @matze
    das app-business hat 1 mio arbeitsplätze geschaffen. es geht doch überhaupt nicht darum was die leute vorher gemacht haben und wieviele jobs in anderen branchen weggefallen sind.

    @namenlos
    ja, dass apple für die hälfte verantwortlich ist, kann man wohl schlecht belegen. allerdings hat apple das app-business erfunden und mit iOS apps wird immer noch das meiste geld verdient. daher könnte es stimmen.

    die kommentarfunktion geht wohl seit dem server-umzug nicht mehr, glaube ich zumindest.

  7. Fakt ist: Apple hat bisher 6,5 Milliarden Dollar an europäische Entwickler ausgezahlt. Dazu kommen noch Entwickler, die in den Firmen Apps Entwickeln, die kostenlos sind (für Versandunternehmen und was weiss ich). Das sind auch Arbeitsplätze. Da könnt ihr labern und dummschwätzen bis ihr schwarz werdet, wenn es sich mal wieder um Apple handelt. Was ist das für eine Mentalität. Eine Firma wird erwähnt und das Getrolle geht los. Muss ein scheiss Leben sein.

  8. @HO
    „allerdings hat apple das app-business erfunden“
    Firmen die Programme/Software für ein bestimmtes Betriebssystem entwickeln hat also Apple erfunden ? Nur weil man es App statt Programm nennt, ist es nicht gleich etwas ganz anderes.

    Also ich finde die Zahl bisschen arg hoch, aber wahrscheinlich kommen da auch Entwickler rein die am Rande was für ein App machen. Wäre mal Interessant welche Entwickler nur mit Apps ihr Geld verdienen.

  9. @namerp
    ich nehme dir nicht ganz ab, dass du die bedeutung des app-zeitalters verkennst. und erklären muss ich dir den unterschied zwischen apps und programmen für den computer wohl auch nicht.

    und warum willst du wissen, wie viele entwickler NUR mit apps ihr geld verdienen. wenn einer zu 50% sein geld damit verdient, dann wird er halt mit 0,5 gezählt. ich persönlich kenne einige entwickler, die teilweise oder ganz ihr geld damit verdienen und es gibt hier viele firmen, die ein reines app-business-modell haben, die es also ohne app-stores nicht geben würde.

  10. Ist nicht mit Symbian der App Markt entstanden?
    Nein halt, ich konnte auf meinem uralt Nokia Snake nachinstallieren.
    Aber meinen Gameboy konnte ich auch mit „Apps“ erweitern, ua Spiele- und Kamera-App.
    … (O_o)“

  11. @sieben: danke für deinen super Kommentar.
    Ich fürchte so etwas kannst du bei diesem Blog, insbesondere bei @Sascha nicht mehr wirklich erwarten. Hier werden doch quasi täglich Pressemeldungen abgeschrieben. Klar, schnell erstellter Artikel, die hohen Klickraten sorgen dann für die Einnahmen.
    Vergleich doch mal wie viele Artikel heute und vor 3 Jahren täglich veröffentlicht werden, es muss jetzt immer Masse sein.

  12. coriandreas says:

    Und die meisten werden bald wieder verschwinden. Als Bestätigung dieser Aussage kann man den neuesten Deal mit IBM (Watson: Künstliche Intelligenz) heranziehen. Programmierer wird es in 10 Jahren nur noch sehr wenige geben, nennen wir sie einfach mal eher Forscher. Aber heute noch kann sich Apple nochmals feiern lassen!

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