Denon CEOL-N11DAB: Netzwerk-Musiksystem mit DAB+ und CD-Player

Auch irgendwie nostalgisch: Deon veröffentlicht sein neues Netzwerk-Musiksystem CEOL-N11DAB, das neben DAB+ sogar noch einen CD-Player an Bord hat. Hier kombiniert man also durchaus Retro und Moderne, denn das System ist via Heos Built-in auch in Multiroom-Setups integrierbar. Zudem ist die Sprachsteuerung via Amazon Alexa bzw. über den Google Assistant möglich.

Das System lässt sich also über die Heos-App mit mehreren Denon-Home-Lautsprechern koppeln. Denon bietet das CEOL-N11DAB inklusive zwei SC-N10-Zwei-Wege-Lautsprechern ab August 2020 in Grau, Weiß und Schwarz für 629 Euro an.

Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale laut Denon:

  • CD-Player (WMA oder MP3), DAB+/DAB/UKW Radio und USB-Anschluss
  • HEOS Built-in für Multiroom-Funktion
  • Bluetooth, WLAN und Apple AirPlay 2 für kabelloses Streaming der beliebtesten Musikdienste
  • Amazon Alexa und Google Assistant Sprachsteuerung
  • Zwei optische Eingänge mit automatischer Eingangserkennung des TV-Signals
  • Infrarot (IR-) Lernfunktion für die TV-Fernbedienung
  • Strapazierfähige, doppelschichtige und kratzfeste Oberseite
  • Zwei-Wege-Lautsprecher mit 12 cm Tiefmitteltöner und 3 cm Kalottenhochtöner (der CD-Receiver RCD-N11DAB ist auch ohne Lautsprecher erhältlich)

Falls ihr nicht via Wi-Fi rangehen wollt, könnt ihr das Gerät auch per Ethernet ins Netz schicken. Direkter Zugriff kann z. B. auf Spotify, Amazon Music HD oder Tidal erfolgen. Neben DAB / DAB+ ist auch ein analoges UKW-Radio an Bord. Denon verspricht „echten High-Fidelity-Sound“ und ein unauffälliges Design. Anhand der Bilder erkennt ihr ja schon, ob ihr dem zuletzt genannten Punkt zustimmen würdet.

An der Oberseite des Geräts befindet sich ein beleuchtetes Touchfeld zur Bedienung. Vorne ruht ein OLED-Display, um Informationen zur Wiedergabe anzuzeigen. Könnte das Denon CEOL-N11DAB für euch etwas sein? Oder greift ihr dann lieber einfach zu Bluetooth-Lautsprechern oder anderen Systemen wie von Sonos und Co.?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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20 Kommentare

  1. DAB nutzt das überhaupt jemand. Das neue Auto hat das auch. Kannst keine 1000 Meter fahren ohne das es Aussetzer gibt. Auf dem Weg von Hannover nach Dortmund hatte ich selten Empfang. Seitdem nutze ich es einfach nicht mehr. Da höre ich lieber Internet Radio da gibt es weniger Funklöcher.

    • Ich kann mich nicht erinnern JEMALS auch nur einen EINZIGEN Aussetzer beim DAB+ Empfang gehabt zu haben, mal abgesehen von Tunnel und Tiefgarage. Fahre allerdings auch meist innerhalb der Stadt und selten größere Autobahn-Strecken queer durch Deutschland.

      Vielleicht hat jemand in der Produktion vergessen die Antenne anzuschrauben 🙂

    • Ich kann es auch nicht nachvollziehen. Ich fahre viel quer durch Deutschland und hatte bisher 2-3 Aussetzer, wenn der Sendebereich (Lokalsender) nicht mehr da ist. Ansonsten will ich es nicht mehr missen. (Ford Focus).

      • Mhh, UKW Empfang ist ok gibt es denn unterschiedlich Antennen für und DAB?
        Da es ein Neufahrzeug ist werde ich das reklamieren. Ich dachte es wäre nicht so lückenhaft.
        Ich kann nicht einmal hier durch die Stadt fahren ohne das es Unterbrechungen gibt. Vielleicht hat ja auch das Radio Teil nein Schuss.

    • Ingo Podolak says:

      Nutze im Auto eigentlich nur noch Deezer oder Podcasts aber wenn ich doch mal Radio höre dann seit Jahren nur DAB+ Im Rhein Main Gebiet ist der Empfang deutlich besser als bei FM.
      Zuhause würde ich DAB aber definitiv auch nicht nutzen.

    • Ich und meine Frau haben in beiden Autos DAB# und weder Aussetzer noch so Kratzer wie beim FM Empfang.

    • Hat das Radio überhaupt ein externe Antennen ? – ich nutze DAB schon seit Jahren im auto und das ohne Probleme.

  2. Die Anlage sieht zwar nicht schlecht aus, aber ich sehe keinen Unterschied zur Ceol N10 außer dem DAB+. Aber gut, so kann Denon die alte Technik nur durch DAB+ noch mal zum Vollpreis verkaufen.
    Insgesamt finde ich diese Denon Kompaktanlagen aber sehr praktisch. Ich habe eine alte Denon F101 im Einsatz, wenn die mal den Geist aufgibt, werde ich mir auch wieder so eine Kompaktanlage holen. Mir reicht das, statt einem klobigem AVReceiver.

  3. Christian Kurz says:

    Also ich benutze solche Anlagen noch, schön mit 2 Boxen rechts und links neben dem TV, Subwoofer auf dem Boden. Zur Zeit habe ich eine Onkyo CS-575D. Falls ich mal aufrüsten würde wäre die Denon für mich interessant, da sie endlich auch DAB hat und mir das eindeutig besser als UKW und mancher TuneIn-Stream gefällt. Außerdem ist noch der Sonos Amp in der Auswahl. Bei Denon ist das vorhandene DAB ein Vorteil, sowie eine klassische Fernbedinung. Bei Sonos die Möglichkeit das System auf Surround zu erweitern und ein vorhandenes Bass-Management zur Steuerung des Subwoofers.

  4. UKW, nutzen das überhaupt noch jemand? Unterwegs nahezu nur DAB+, zu Hause nur Internetradio.

    • UKW ist sicher bei der Generation 60+ in Benutzung und bestimmt auch im größten Teil der PKW‘s. Das auf UKW immer noch Programme ausgestrahlt werden finde ich persönlich sehr gut, obwohl ich es nicht mehr nutze. Aber im Fall eines staatlichen Totalausfalls, Alien Angriff oder EMP, etc. lässt sich ein UKK Empfänger noch selbst zusammen löten. Bei dem „Digital Kram“ geht das ja nicht mehr.

      • Friedhofsblond says:

        Moin, sorry ich bin Ü60 😉 und fahre quer durch Deutschland nur mit DAB+ (auch abseits der BAs).
        Habe meist den gleichen Sender (Bundesweiter) an und merke kein Umschalten.
        Mit MBUX (neue B-Klasse) macht das auch optisch viel Freude!

  5. Wir haben seit einigen Jahren den Vorgänger N8 und sind sehr zufrieden damit. Schön, dass Denon weiter diese Serie produziert und verbessert. Ein CD-Player ist gerade für kleinere Kinder immer noch einfacher zu bedienen, als dass gewünschte Hörbuch auf dem NAS zu finden. Somit nicht nostalgisch sondern praktisch.

  6. erinnert auf den ersten Blick auch an die Marantz Melody Serie.

    • Kein Wunder, ist ja der gleiche Hersteller.

      • Don Omerta says:

        Denon und Maranzt gehören doch mittlerweile zu Sound United. Merkt man auch bei den Vollverstärker, Inhalt ist fast gleich, nur das Blech/Plastikkleid ist anders…..Sound United wollte letztes Jahr auch Onkyo und Pioneer schlucken aber die Übernahme wurde von Onkyo verhindert. Wenn das Teil die mittlerweile gewohnte Denon-Qualität ist, gibt es besseres auf den Markt….

  7. Würde ich es mit meinen Symfonisk-Boxen (Sonos oder AirPlay2) koppeln können, wäre es eine spannende Option. Vielleicht auch noch mit der Möglichkeit, die Bluetooth-Box im Bad zu koppeln. Ansonsten … nee.

    • Hi meszi , wenn ich den Text oben richtig gelesen habe wird Airplay 2 unterstützt und damit auch die neueren Sonos-Geräte . Airplay ist zwar Apple-Technologie aber was die zielsysteme angeht herstellerunabhängig . Sobald sie Airplay 2 zertifiziert haben ist es nicht nur auf Apple-eigenen Speakern sondern eben auf allen nutzbar und es sthen auch alle Features wie synchronisiertes Streaming auf mehrere Boxen , selbst von unterschiedlichen herstellern zur verfügung : solange sie Airplay 2 können – das oft so wegen seiner Abschottung gescholtene Apple macht hier vor wie multirom-Streaming auf diverseste endgeräte aller möglicher hersteller funktioniert. Sonos kann nämlich nur sonos , raumfeld/teufel nur Raumfeld/teufel susw. Airplay und zu einem gewissen maß chromecast Audio sind da echt gute Alternativen .

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