Dell XPS 15 und XPS 17 (2020) sind offiziell

Neulich geleakt, nun offiziell. Dell hat zwei neue Notebookserien vorgestellt, einmal das XPS 15 und auf der anderen Seite das XPS 17. Direkt dürfte auffallen: Das Unternehmen nutzt nun die schlankere Bauform, die man vielleicht schon vom XPS 13 kennt.

Wie immer bei Dell: Unterschiedliche Konfigurationen in Sachen CPU, SSD und Arbeitsspeicher stehen zur Auswahl. Dell setzt bei den neuen Geräten auf den Intel Core der zehnten Generation. Im neuen Dell XPS 17 kommt zudem bis zur NVIDIA RTX 2060 mit 6 GB Speicher als Grafikkarte zum Einsatz, man sieht das Notebook offensichtlich auch im Bereich Desktop Replacement.

Es wird mehrere Ausstattungsmöglichkeiten beim XPS 17 geben und diese betreffen auch das Display – da gibt es einmal FHD+ mit 1920 x 1200 Pixeln, wer mehr möchte, der bekommt UHD+ mit 3840 x 2400 Pixeln. In Sachen RAM geht es von 8 bis 64 GB, die SSD ist in folgenden Konfigurationen zu haben:

256 GB, M.2 2230, PCIe NVMe Gen3 x4, SSD
512 GB, M.2 2280, PCIe NVMe Gen3 x4, SSD
1 TB, 2 x 512 GB, M.2 2280, PCIe NVMe Gen3 x4, SSD
1 TB, 1 x 1 TB, M.2 2280, PCIe NVMe Gen3 x4, SSD
2 TB, 2 x 1 TB, M.2 2280, PCIe NVMe Gen3 x4, SSD
2 TB, 1 x 2 TB, M.2 2280, PCIe NVMe Gen3 x4, SSD

Bei der CPU sieht es wie folgt aus:

10th Generation Intel Core i5-10300H, 8 MB Cache, 4 Core, 2.50 GHz to 4.5 GHz
10th Generation Intel Core i7-10750H, 12 MB Cache, 6 Core, 2.60 GHz to 5 GHz
10th Generation Intel Core i7-10875H, 16 MB Cache, 8 Core, 2.30 GHz to 5.1 GHz
10th Generation Intel Core i9-10885H, 16 MB Cache, 8 Core, 2.40 GHz to 5.3 GHz

Hier einmal das Spec-Sheet des Dell XPS 17, für das bisher nur der US-Preis von ab 1500 Dollar feststeht. Es kommt im Juni in den Handel.

 

Kommen wir zum Dell XPS 15, welches nach Jahren mal wieder eine Aufwertung erfahren hat. Auch hier gibt es mehrere Konfigurationen. Der neue Dell XPS 15 9500 verfügt jetzt über einen InfinityEdge-Bildschirm, Waves Nx 3D-Audio, Generation 10. Intel-Prozessoren und Grafik bis zu NVIDIA GeForce GTX 1650 Ti. Kostet in den USA ab 1300 Dollar.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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15 Kommentare

  1. Habe ein XPS 15 beruflich im Einsatz und kann persönlich davon nur abraten. Zu viel Performance in zu kleinen Gehäuse welches zu wenig Kühlung bekommt und drosselt sich regelmäßig auf 0.78Ghz. Danach ist mit dem Teil nichts mehr anzufangen. Leider bin ich mit diesem Problem nicht alleine…

    • Höre auch immer wieder viel schlechtes, das XPS 13 soll immer noch Probleme mit nervigen Spulen fiepen haben.

      • Kann ich beides nur bestätigen. Hatte beruflich auch zwei Dell XPS ausprobiert und beide machten nur Probleme, u. a. enormes Spulenfiepen

    • Alexander says:

      Ich hab mein XPS 15 jetzt fast 3 Jahren intensiv im Einsatz als Hauptcomputer… auch für Videoschnitt und After Effects. Ich kann verstehen dass viele unzufrieden sind, weil die Kühlung oft am Limit ist, wenn CPU und GPU gleichzeitig belastet wird. Neue Wärmeleitpaste, Undervolting etc. schafft Abhilfe…sollte aber natürlich nicht nötig sein.
      Leider gibt es nicht sehr viele Alternativen, die ähnlich kompakt, upgradebar und gut verarbeitet ist.

  2. Bergischer aussem Pott says:

    Das 17 Zoll Gerät wäre nach langer Zeit mal wieder ein Wunschgerät für mich gewesen.
    Leider hat es kein Nummernpad, was mir sehr wichtig ist bei der ARbeit. Platz wäre vorhanden.

    • Das ist auch bei mir ein Ausschlusskriterium. Verstehe nicht, warum bei einem Arbeitsgerät darauf verzichtet werden muss. Sehr schade.

    • 1+

      Hier ebenfalls ein potenzieller Kunde.
      Nummernblock muss sein, daher bin ich raus.

    • Karsten Meyer says:

      Angesichts des freien Platzes verstehe ich den Wunsch. Vermutlich hat hier wiedermal Design gegen Funktionalität gesiegt, denn mit Zifferntastatur müsste das Touchpad wohl asymmetrisch angeordnet werden. Andererseits: Es gibt spottbillig Zifferntastaturen, die mit USB angeschlossen werden – falls man das nur ab und zu braucht.

  3. Karsten Meyer says:

    Ein Traum – wenn es den Trackpoint hätte, den ich von meinen Thinkpads seit etlichen Jahren gewohnt bin. Ach, wenn doch Lenovo nur auch endlich mal weg von diesen 16:9-Sehschlitzen käme!!

    Bliebe noch die Frage nach der Erweiterbarkeit. Zwischen den Zeilen lese ich, dass für Massenspeicher zwei M.2-2280-Karten vorgesehen sind und etl. gibt es auch zwei Steckplätze für RAM. Das wäre schonmal deutlich besser als bei der Hardware von Microsoft.
    Bin auf Tests gespannt!

    • Alexander says:

      Hab mich immer gefragt ob es Leute gibt, die diesen Gummihubbel benutzten. Den Vorteil davon hab ich irgendwie nie verstanden.

      • Ging mir früher auch so, mittlerweile benutze ich den an meinem ThinkPad auch ganz gerne – je nach Situation.
        Der große Vorteil ist, dass Du die Position Deiner Hände nicht mehr ändern musst wenn Du die Maus bedienst oder tippen willst. Wenn man sich erst mal an den Trackpoint gewöhnt hat, was recht schnell geht, ist das schon eine feine Sache. Aber zu 90% benutze ich auch das normale Touchpad, alleine schon wegen den Multitouchgesten für die Navigation beim surfen etc. aber manchmal ist auch das Trackpoint praktisch.

      • Karsten Meyer says:

        Ich wollte hier eigentlich keine Diskussion über den Trackpoint lostreten, dessen Vorteile nur der versteht, der mit 10 Fingern schreibt. Ich wundere mich vor allem deshalb, weil es bei Dell ja auch Geräte gibt, die so etwas haben – auch wenn es da vermutlich anders heißt.

        Aber mal eine ernstgemeinte Frage an die Touchpad-Bediener, vielleicht speziell bei Dell:
        – Wie scrollt man damit, z.B. auf einer Webseite?
        – Kann man auch horizontal scrollen?
        – Kann man auch in einem Fenster scrollen, das im Hintergrund liegt und dort bleiben soll?
        – Wie macht man einen Rechtsklick, um an das Kontextmenü eines Elements zu kommen?
        Eine kurze Antwort wäre nett.

  4. Vor einigen Jahren hatte ich schon einmal einen XPS von Dell, was Tobi schreibt kann ich bestätigen. Das Ding wurde so heiß, dass ich mich fast daran verbrannt habe. Es hat auch relativ schnell den Geist aufgegeben. Ich werde Dell daher keine weitere Möglichkeit geben mich zu enttäuschen.

  5. Im beruflichen Umfeld war auch mal ein Dell XPS 15 im Einsatz, allerdings nur kurze Zeit, nachdem ich feststellen musste, dass es bei Auslastung von CPU und GPU die Taktfrequenz ordentlich nach unten drosselt, obendrein die Lautstärke der Lüfter auf Grund des hohen Kühlungsbedarfs auf Dauer nicht zu ertragen war. Von Spulenfiepen habe ich selbst nichts mitbekommen, nur bei einem Arbeitskollegen.

    Preislich sind die Dell-Notebooks leider auch keine Empfehlung wert. Dazu gibt es auch keine Alternativangebote mit AMD Ryzen, was für mich persönlich ein Unding ist.

    • Karsten Meyer says:

      Ich sehe im Windows-Bereich leider überhaupt keine Alternative zu dem hier vorgestellten XPS 17:
      17″ UHD+ mit 16:10 – oder überhaupt höher als 16:9, großer Farbumfang…

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