Dell Venue 10 7000 vorgestellt: Lollipop-Tablet mit magnetischer Tastatur

Mit dem Dell Venue 10 7000 hat Dell ein neues Android-Tablet im Angebot. Es handelt sich dabei um eine größere Version des Dell Venue 8 7000. Während das 10 Zoll-Modell direkt mit Android 5.0 kommt, kündigt Dell auch gleich noch ein Update für das bereits länger erhältliche 8 Zoll-Modell an. Den großen optischen Unterschied zwischen den beiden Tablets sieht man auf der Unterseite des Gerätes, den Akku packt Dell in einen Zylinder, der auch als Aufnahmevorrichtung für die magnetisch anklickbare Tastatur dient. Der Rest des Tablets ist 6,2 mm schlank. Klingt nach den Yoga-Tablets von Lenovo und sieht auch sehr danach aus, kommt aber in diesem Fall von Dell und beherbergt auch nicht den praktischen Aufsteller der Yoga-Tablets.

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Ausgestattet ist das Tablet mit einem 10,5 Zoll OLED-Display, das 2.560 x 1.600 Pixel auflöst. Im Venue 10 ist ein Quad-Core Intel Atom Z3580 untergebracht, dem 2 GB RAM zur Seite stehen. Das Tablet kommt mit 32 GB Speicher, kann aber auch mit microSD-Karten erweitert werden. Außerdem verfügt das Venue 10 7000 über RealSense Kameras, die eine räumliche Erfassung ermöglichen. Das System besteht aus einer 8 Megapixel-Kamera und zwei 720p-Kameras, die die Tiefeninformationen bereitstellen. Durch die Kameras wird auch ein refokussieren von Aufnahmen möglich, Dell stellt entsprechende Anwendungen dafür auf dem Tablet zur Verfügung.

Schließt man die Tastatur an das Tablet an, kann es wie ein Laptop genutzt werden oder die Tastatur kann auch als Ständer dienen, um das Tablet in einem besseren Betrachtungswinkel auf dem Tisch zu platzieren. Im Sommer wird es dann noch eine Office-Lösung für das Tablet geben. Denn auch für den beruflichen Einsatz ist das Gerät gedacht. Durch Dell Mobile Management kann das Tablet in Unternehmen administriert werden, Android for Work ist ebenfalls vorhanden.

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Ob Dell das Tablet auch hierzulande anbieten wird, muss abgewartet werden. Ab Mai ist es erst einmal in den USA, Kanada und China erhältlich. 499 Dollar werden für das Tablet alleine fällig, im Paket mit Tastatur kostet es 629 Dollar. Etwas günstiger und ab sofort verfügbar ist das Dell Venue 10 5000. 299 Dollar für die Variante ohne Tastatur und 349 Dollar, wenn man auch tippen möchte.

(Quelle: Dell, via The Verge)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Zielt preislich exakt auf das Surface 3 ab, wobei für das Surface der neuere Prozessor, mehr Speicher und Win 8 / 10 sprechen während Dell die höhere Auflösung hat. Imho zu teuer, da greife ich doch lieber zum Yoga Tablet 2, das ich mit schnellerem Atom inklusive Tastatur schon für 349 Euro bekomme und für 50 Euro Aufpreis auch mit LTE. Dell halt…

  2. MarioWario says:

    Finde ich preislich schon schwierig, da bei Saturn ein MB Air 13.3″ für rund 750 Euro zu bekommen ist – ist ein Delta von rund 130 Euro. Dafür gibt’s dann ein komplettes OS, einen besseren Wiederverkaufswert, bessere CPU (i5), mehr RAM (4 GB) und Festspeicher (128 GB) – insgesamt ein besseres Office-Gerät. Ein Android-Gerät ist vllt. gut für Checklisten (Werkstatt, Meinungsforschung) oder bei Busfahrten, aber im Office und zuhause ist ein Notebook noch immer Trumpf.

  3. Bin mal gespannt ob es in Deutschland erhältlich sein wird oder eben nicht wie auch das Dell Chromebook 11 ?

  4. MarioWario says:

    Den Chromebook-Trend finde ich ja noch verständlich, da sind keine (großartigen) Administrationsaufgaben fällig – ideal für Schulen und kleine Firmen.

  5. @MarioWario
    Ich bin kein Applekenner, aber ich nehme mal an, dass das Macbook kaputt ist, wenn ich die Tastatur abreiße? 😉

  6. Das Yoga 2 Tablet lässt grüßen. 😉

  7. MarioWario says:

    @Bulli
    Da sind eigentlich nur ‚Minor Adjustments‘ nötig – Apple kann alles 🙂
    Was natürlich interessant wäre: Atom-Android vs. ARM-WindowsRT – wo laufen weniger Apps rund …

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