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Dell entwickelt keine Android-Hardware mehr, stellt Venue-Tablets ein

artikel_dellTablets, dank immer größer werdender Smartphones sind sie nicht mehr der Renner, die sie vor ein paar Jahren waren. Als Hersteller hat man da zwei Möglichkeiten, entweder man steckt Energie und Geld in die Entwicklung von Produkten, die sich dann nicht so wirklich verkaufen – oder man lässt es eben sein. Letztere Variante hat Dell nun gewählt. Neue Venue-Tablets mit Android wird es nicht mehr geben, alte Tablets werden keine neuen System-Updates mehr erhalten, allerdings wird Dell natürlich die Garantie- und Service-Verträge erfüllen. Auch Wyse Cloud Connect, ein Stick, der ein Display zum PC macht (auf Android-Basis), wird nicht mehr angeboten.

Der Grund ist so simpel wie einleuchtend, die Nachfrage nach Android-Tablets ist nicht vorhanden, während die Nachfrage für 2-in-1-Geräte mit Windows 10 allerdings steigt. Das soll allerdings nicht heißen, dass Dell nun nie wieder Android-Tablets entwickeln wird. Über die Venue-Reihe von Dell wurden bis 2012 Android-Smartphones verkauft, dann eingestellt und später mit Tablets fortgeführt. Alles mit niedrigen Margen, also nicht mehr wirklich lohnend.

Ein Sprecher von Dell zum Wegfall des Android-Hardware-Angebots:

[color-box color=“gray“ rounded=“1″]We are seeing 2-in-1s rising in popularity since they provide a more optimal blend of PC capabilities with tablet mobility. This is especially true in the commercial space. […] For customers who own Android-based Venue products, Dell will continue to support currently active warranty and service contracts until they expire, but we will not be pushing out future OS upgrades.[/color-box]
(Quelle: PCWorld)

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