Default Programs Editor

Wie ihr wisst gibt es hier ab und an Beiträge zu Programmen, die von euch vorgeschlagen wurden. Dies ist natürlich ganz nützlich – wie jeder von uns habe auch ich einen Horizont, der logischerweise nicht das komplette Softwaregebiet umfasst. Außerdem kann ja ein Programm, welches ich für Mumpitz halte, für viele von euch interessant sein. Soviel zur Einleitung. Markus hat mir (beziehungsweise euch) das kleine portable Tool Default Programs Editor empfohlen.

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Kann ein paar einfache Sachen ohne lästige Fummelei in der Registry erledigen: Ändern von Icons, Festlegen von Standardaktionen / -programmen, Editieren von Einträgen im Kontextmenü und einiges mehr. Einfach mal auf der Programmseite in die Featureliste schauen. Ich selber habe mir das Tool für diesen Beitrag zwar angesehen, konnte aber für mich keine Notwendigkeit für weitere Benutzung feststellen. Aber wie im Eingangstext erwähnt: vielleicht findet es jemand von euch nützlich – womit es dann eine Berechtigung für diesen Beitrag gibt 🙂

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. genau sowas suche ich schon längere Zeit! Genial. Nur blöd dass .NET 3.5 benötigt wird… Schade.

  2. einfach Hammer. genau sowas suche ich. das mit dem .NET 3.5 is mir egal. hat doch eh jeder…

  3. Ändern von Filetype Icons, nett. Kontextmenü und Standardprogramme lassen sich ja auch ohne Hilfe schnell ändern.
    Mit 600kb tuts auch keiner Leitung weh 🙂
    Ich denk mal die Sache mit dem 3.5 wird noch das größte Manko sein. Viele habens schon aber auf etwas älteren Rechner ist normalerweise immernoch .NET 2 drauf.
    Aber 3.5 wird sowieso bald jeder haben da neue Anwendungen immer darauf basieren werden, dank WPF.

  4. Ich suche was, das Programm-Icons wechseln kann. Nicht die Dateityp-Icons. Ich würde sehr gerne das Icon von Notepad++ wechseln. Hat jemand evtl. ein Tipp für mich. Danke im Voraus.

  5. @ Adam:
    Was du brauchst, ist ein Resourceneditor. Ich denke, Google wird dir bei dem Suchbegriff einige passende Programme ausspucken.

    Zum Beitrag: Ich benutze den ebenfalls von dir empfohlenen ExtMan. Der sieht so ein Bisschen aus wie damals in XP und ist damit viel besser, als die Standardfunktion von Vista/Seven.

    Gruß

  6. Vielen herzlichen Dank für den Tip, werde ich gleich testen!
    Nachdem Windows (Vista) so herrscherisch die Icons von Multimedia Files nicht ändern will musste ich mich bisher mit dem Creative Element Tool im Testbetrieb rumschlagen, was alles andere als benutzerfreundlich ist.

  7. Ganz nett, wirklich. Habe ich mir mal in meine Toolsammlung gelegt.
    Kennt jemand ein Programm, mit dem man beliebige Dateien via Kontextmenü mit einem anderen als dem Standardprogramm öffnen kann? Ich meine z.B. Bilddateien, die man sich mal nur angucken will, ohne gleich Gimp zu starten, mal vielleicht bearbeiten will, ein nächstes mal vielleicht konvertieren will. Ich hatte da mal etwas, kann mich aber nicht mehr erinnern.
    Mit dem Programm kann man immerhin schon mal mehrere Aktionen für einen Dateityp festlegen.

  8. Das Programm ist nicht schlecht, hatte mehrere Office-Programme auf dem Rechner und konnte erstmal alle Dateitypen OpenOffice zuweisen. Das Programm ist nichts für den Dauereinsatz, aber wenn man mal ’ne Kleinigkeit ändern will ist das schon ganz ok 🙂

  9. @Cypressious: Danke für den Tipp. Ging mit „XN Resource Editor“ sehr leicht von der Hand.

  10. Off-Topic

    Suche / brauche Windows 7 Forum / Portal – kleine sehr erfahrene Gruppe, ohne Werbung, tuffe Leute, ohne Business. Englisch kein Problem. Mitglieder, die sich gegenseitig sehr gut unterstützen.

    Powershell-, Autoit-, Bat- und Registryfreaks. Speziell auch Tutorials gesucht wie man Win 7 extrem minimalisiert – 60% von dem was mir Win 7 anbietet brauche ich nie.

    Tip? Url?

  11. Also soweit ich von PortableApps informiert bin sind Programme die „Microsoft .Net Framework“ nutzen niemals Portabel!
    Evt schreiben sie keine RegEinträge aber sind nicht wirklich Portabel.

    Aber das Tool ist ganz nett. Nutze aber auch Extman.

  12. Also es sieht beim Aufruf eher so aus wie eine der netten Windows-Fehlermeldungen, wenn mal wieder irgendwas kaputtgegangen ist, aber davon abgesehen ist das echt mal ein praktisches Tool. 🙂 Bisher hab ich das immer im Explorer eingestellt, aber seit Windows 7 (oder Vista?) gibt es diesen Menüpunkt dort nicht mehr. Hat mir schon ne Menge Probleme gemacht mit Frickeleien in der Registry, Neustarts des Explorers etc.
    Ich weiß nicht, warum Microsoft da nicht einen Eintrag in der Systemsteuerung für anlegt. Kann doch nicht so schwer sein: Dateierweiterung auswählen, danach Programm, Icon und Beschreibung festlegen. So soll’s sein.

    Für Default Programs Editor wünsche ich mir noch Optionen, unnötige Erweiterungen wieder zu löschen. Oder kann mir jemand die (alle) Stellen sagen, die ich dafür in der Registry anpassen muss?

    @Basian: Wieso sollte das Tool nicht portabel sein? Wenn er nirgendwo was hinschreibt und alle seine Einstellungen an Ort und Stelle behält, ist es portabel. Es mag nicht plattformunabhängig sein (da .NET3.5 benötigt ist), aber es ist portabel. Das ist nämlich nicht dasselbe.

    .NET3.5 ist ab Windows 7 mit eingebaut. Finde ich gut so.

    @Caschy: Wann wird denn mal Strg-Entf im Kommentareditor funktionieren? 🙂

  13. @Rainer
    Das ist nicht wirklich die Definition von Portabel.
    Ein Laptop wäre ja nicht Portabel wenn ich überall wo ich damit bin Strom brauche. Also keinen Akku hätte.
    Plattform unabhängig hin oder her. Aber es ist nicht komplett Portabel.

    „Because of this, at the PortableApps.com website, .NET applications are considered NOT to be portable.“

  14. Hallo,

    schade, dachte das Tool könnte meine „ich habe kein ‚Öffnen mit'“ Problematik beheben. Sieht hübsch aus aber das ganze ist soweit ich weiß auch mit Windows Haustools machbar (bis auf das Icon ändern glaube).

  15. @Basian:

    Der Vergleich mit dem Laptop hinkt etwas. Das eine ist ein Stück virtuelle Software, das andere ein stromfressendes Ding zum Anfassen. Aber mal zum Kern der Sache: Portable Software benötigt keine Installation und hinterlässt auf den verwendeten Einsatzrechnern keine Spuren bezüglich Benutzung oder Einstellungen. Dies trifft auch auf obige .NET-Software zu.

    Was meinst Du mit „komplett portabel“? Ein Linuxtool läuft auch nicht auf Windows oder umgekehrt. Bei dieser Definition gibt es eigentlich kaum ein „komplett“. Oder meinst Du damit „muss überall laufen, wo Windows ist“? Das wäre dann deine persönliche Definition von portabel.

    Nimm nun mal ein portables Programm, was nur unter Windows läuft. Es ist definiert z.B. für alle Windows-Version ab XP. Dann würdest Du trotzdem sagen „ja, es hat ja auch niemand mehr Windows 2000, und ist es portabel.“ Genauso gut kann man dann sagen, „Default Programs Editor“ sei definiert für alle Windowsversionen ab „7“. Die beinhalten .NET3.5. Und unser Tool bleibt definitionsgemäß portabel. :-p

    Übrigens, die Wikipedia setzt Portabilität mit einem Maß für Plattformunabhängigkeit gleich, meint damit aber wirklich letzteres. Der Punkt, dass ein Programm keine Installation benötigt und seine Einstellungen nicht auf fremden Rechnern speichert, gibt’s da nicht als eigenen Begriff (oder ich hab ihn nicht gefunden).

    Habe gerade bei portableapps.com geguckt. Du meinst, meine Definition wäre „nicht wirklich die Definition von portabel“. Genau das steht aber auch auf der Webseite:

    you have access to your software and personal data just as you would on your own PC. And when you unplug the device, none of your personal data is left behind.

  16. Merkwürdig, das Programm schreibt die „program settings“ in die Registry und noch schlimmer telefoniert er bei jedem Start nach Hause, was man auch nicht irgendwo abstellen kann…

    So ein „portable“ brauche ich nicht, trotzdem Danke für den Artikel 🙂

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