DeepL spricht nun auch Ukrainisch

Das Übersetzertool DeepL haben wir im Blog schon häufiger thematisiert. Es zeichnet sich durch hervorragende Übersetzungsfähigkeiten aus – vor allem von längeren Texten mit Kontext. Damit bietet man als deutsches Unternehmen auch Platzhirschen wie dem Google Übersetzer Paroli. Auf Basis von neuronalen Netzen treibt das Entwickler-Team die Entwicklung des Übersetzers sukzessive voran. Inzwischen bietet man Übersetzungen in zahlreichen Sprachen an, mit dem Anspruch, besonders natürlich zu klingen. Zum heutigen Tag legt man mit einer weiteren Sprache nach: Ukrainisch.

Laut DeepL hatte man einige Nachfragen zur Unterstützung der ukrainischen Sprache. Logisch, aufgrund des russischen Angriffskrieges will man da mehr und mehr Sprachbarrieren überwinden. Aus aktuellem und leider traurigem Anlass sei es die meistgefragte Sprache des Jahres bei DeepL. Ab heute steht Ukrainisch im Portfolio des Übersetzungstools als eine von insgesamt 29 Sprachen bereit.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Na endlich! Nun brauche ich Google Translate nicht mehr. Ich benutze schon lange Deepl, und nur für Ukrainisch musste ich zu Google Translate wechseln

    • Was übersetz du den?

      • Nachrichtenseiten, Blogs, Twitter, Facebook-Posts und Kommunikation in Messenger-Apps.

        Ich habe zwar angefangen, mit Duolingo Ukrainisch zu lernen und kann mehr oder weniger gut lesen, verstehe aber noch nicht alles.

        • Nicht schlecht. Lernst du die Sprache einfach so aus Eigeninteresse?

          • Wir sind im Krieg halt und ich will die Sprache des Landes verstehen, das ich unterstütze.

            Allerdings lerne ich nicht von 0, da die Sprache des Aggressors meine Muttersprache ist und ich je nach Dialekt 20%-80% so verstehen kann.

            • Finde ich gut von dir.
              Einer Sache muss ich dir widersprechen „wir“ sind nicht im Krieg.

              • Oh doch. Im Wirtschaftskrieg mit Russland. Außerdem werden unsere Waffen eingesetzt (Gott sei Dank sehr erfolgreich).

                • Naja den Wirtschaftskrieg haben wir ja angefangen wenn man es genau nimmt. Putin will ja weiterhin an uns Gas verkaufen, er will ja Geld haben. Nur wir, bzw. unser Politiker wollen den Gas nicht.
                  Außerdem wenn wir im Wirtschaftskrieg sind warum freust du dich dann darüber, dass wir mit Waffen antworten? Das finde ich nicht korrekt. Zudem muss ich sagen und du kannst es mit Sicherheit auch nachlesen, dass jede Menge Ukrainer ein Hals auf Zilensky haben. Deren Vorwurf, er soll einfach sagen, dass Ukraine der NATO nicht beitritt. Dann wäre eigentlich alles vorbei, so deren denke. Weil Putin ist nur deswegen einmaschiert. Krieg will keiner weder die Russen noch die Ukrainer, jedenfalls nicht das Volk. Es sind nur Interessen weniger Menschen auf dieser Welt die den Hals nicht voll kriegen.

                  Egal. Ich finde es auf jeden Fall gut, dass Leute wie du einfach so neue sprachen lernen und dass Deppl ukrainische Sprache integriert hat. Ich nutze deepl täglich, es ist ein tolles Werkzeug.

    • Das ging mir genauso 🙂
      @Hektor: Ich schreibe mit ukrainischen Kollegen, englisch geht auf beiden Seiten ohne Probleme, ich schreibe ihnen aber gerne Dinge in ihrer Landessprache.

  2. Deepl macht auch durchaus Sinn wenn man zum Beispiel Deutsche Beschreibungen von Speisen oder ähnlichem schnell übersetzen will/muss. Der Inhalt ist deutlich besser übersetzt als es Google anbietet. Zwar erlaubt sich auch Deepl Schnitzer aber da kann man ja händisch nachhelfen

  3. Deepl bietet dem Google Übersetzer keine Paroli, sondern zeigt, wie schlecht der eigentlich ist. Da kommt ja im Vergleich fast nur Grütze bei heraus. Was Deepl da veröffentlicht hat, ist in meinen Augen echt der Wahnsinn. Es hakt zwar hier und da, aber im Grunde kommen vernünftige Texte bei heraus, selbst wenn komplexe Tech-Themen oder Fachartikel aus der Medizin übersetzt werden. Absolut Wahnsinn!

  4. “Deepl bietet dem Google Übersetzer keine Paroli, sondern zeigt, wie schlecht der eigentlich ist.”

    Du hast wohl noch nie mit dem Apple-Übersetzer zu tun gehabt, etwa um in Safari eine Website automatisch übersetzen zu lassen. Wenn bei “He nailed it” dann “Er hat es genagelt” rauskommt, dann weisst du den Google-Übersetzer wieder zu schätzen.

    Aber ich bin natürlich ebenfalls der Meinung, dass Deepl Lichtjahre voraus ist. Und für ein Safari-Plugin, um ganz Websites zu übersetzen, würde ich sofort ein Pro-Abo abschliessen.

  5. Ich gehe daovn aus, dass Google hier schon sehr gut beobachtet und irgendwann den Geldbeutel aufmacht und sich DeepL einfach einkauft und diesen dann als Übersetzungstool mit einbindet. Einfach gigantisch was da geschaffen wurde!

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