Dateimanager: muCommander 1.0.0 veröffentlicht

Der quelloffene Dateimanager muCommander wurde in Version 1.0.0 veröffentlicht. Es handelt sich dabei um einen Dateimanager mit zwei Fenstern, der kostenlos, quelloffen und für Windows, Linux und macOS zu haben ist. Rein technisch setzt man da auf Java als Voraussetzung. Mac-Nutzer müssen beachten, dass die App nicht digital signiert ist und der Gatekeeper sich zu Wort meldet. Eine entsprechende Infoseite findet sich hier.

Der muCommander unterstützt nicht nur lokale Dateien, sondern auch FTP / SFTP, SMB, HTTP, Amazon S3, Dropbox und den Google Drive. Die Neuerungen im Vergleich zur Version 0.97 fallen überschaubar aus. So gibt’s u. a. die Unterstützung der Komprimierung und Dekomprimierung von XZ-Archiven, durch Drücken der Tabulatortaste beim Bearbeiten eines Dateinamens wird die ausgewählte Datei umbenannt und der Name der nächsten Datei wird automatisch editierbar, und ebenfalls gibt’s nun eine Aktion „Im umschließenden Ordner anzeigen“ für ein Dateisuchergebnis, die eine neue Registerkarte mit dem umschließenden Ordner öffnet und das Ergebnis auswählt.

Des Weiteren gibt’s aber noch einen Schwung Verbesserungen bei vorhandenen Funktonen sowie einige Fehlerbehebungen. Das Changelog gibt’s hier.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Java? Warum sollte ich mir sowas im Jahr 2022 installieren? Also ganz ernsthaft, gibt es irgendetwas, was dafür spricht, dass man noch Java nutzt?

    • Also als Softwareentwickler ist Java schon recht Standard, da viele große IDEs in Java geschrieben sind (Eclipse und alles von Jetbrains). Geschweige denn wenn man Java-Entwicker ist, was halt nach Javascript wohl die häufigste Sprache ist…
      Und wenn man Electron-„Apps“ nutzt, ist jede Java-Anwendung ja wohl eine Offenbarung dagegen.

    • Windows? Warum sollte ich mir sowas im Jahr 2022 installieren? Also ganz ernsthaft, gibt es irgendetwas, was dafür spricht, dass man noch Windows nutzt?

      WhatsApp? Warum sollte ich mir sowas im Jahr 2022 installieren? Also ganz ernsthaft, gibt es irgendetwas, was dafür spricht, dass man noch WhatsApp nutzt?

      Corona-Warn-App? Warum sollte ich mir sowas im Jahr 2022 installieren? Also ganz ernsthaft, gibt es irgendetwas, was dafür spricht, dass man noch Corona-Warn-App nutzt?

      Ab hier kannste dann selbst weiter machen….

    • Komische Frage: Es kommt auf die Programme an, die Du nutzen möchtest. Ist eins dabei, dass Java benutzt und es nicht selbst mitbringt, wie z.B. muCommander, dann brauchst Du Java.

      Ich frage ganz ernsthaft, was hält Dich etwas davon ab? Ist Java ein Ausschlußkriterium?

      • verstrahlter says:

        Genauso wie bei Flash sollte man der Vollständigkeit halber doch die Notwendigkeit hinterfragen.
        Der Einfachheit der Programmierung gegenüber stehen dauernd Sicherheitslücken und Betreiber, die selbt nicht mehr dran glauben und abraten.
        Alternativlosigkeit kann man als zweites Pro-Argument auch nicht anführen …

        • Sicherheitslücken sind natürlich unhaltbar, man sollte nichts nutzen, dass Sicherheitslücken haben kann! Aber mal im Ernst: Java führt Programme aus und Fehler/Sicherheitslücken sind schwerwiegender. Dass Flash durch Animationen im Web das System außerhalb des Browsers gefährden kann, ist etwas ganz anderes. Und Java im Browser (Java-Applets) gibt es schon lange nicht mehr.

          Die Betreiber raten davon ab, als Anwender das „Java Runtime Environment“ (JRE) zu installieren. D.h. sie raten eher den Entwicklern davon ab darauf zu setzen und stattdessen das benötigte Java mitzuliefern um Anwender nicht zu verwirren. Offenbar kann man den Anwender nicht mehr zumuten Java zu installieren und vor allem aktuell zu halten.
          Über das .NET-Framework, was das gleiche ist (es war sogar mal Java, wenn ich das richtig verstanden hab), beschwert sich keiner (jedenfalls bekomme ich das nicht mit). Grund wird sein, dass es mit Windows installiert und aktualisiert wird und so fällt es nicht auf.

          Alternativlosigkeit ist so eine Sache: für muCommander gibt es keine Alternative zu Java (mit PHP wird es nicht laufen). Aber es gibt viele Alternativen zu muCommander.

    • JAVA ist Dreck, aber JAVA ist bei Software-Entwicklern beliebt, weil sich Anwendungen damit einfach bauen lassen.
      Auf meinem Mac ist kein Java drauf und kommt da auch nicht drauf.

  2. Hallo Team, es wäre schön, wenn Ihr bei Euren diversen Softwarevorstellungen auch mal dazu schreibt, ob jene nativ auf dem M1 laufen, oder on man dafür Rosetta braucht. So muss man es jedesmal, im schlimmsten Fall durch eine Testinstallation, selber rausfinden. Wäre sehr hilfreich. Danke.

    • Hä? Ist doch Java wie es im Artikel steht.

    • … und selbst wenn es nicht in Java wäre: Wo ist denn das Problem, eine solche Software im Rosetta-Modus laufen zu lassen? Da steckt doch nichts Rechenintensives drin. Ok, außer Komprimieren von vielen/großen Dateien vielleicht. Eine Alternative, die garantiert im M1-Modus läuft, ist übrigens der Midnight Commander, lässt sich ganz easy über Homebrew installieren (Oh Schreck, das nächste böse Wort ).

  3. Hm…
    Erinnert mich an den Total Commander, nur mit weniger Funktionen.

    • Dafür aber „kostenlos, quelloffen und für Windows, Linux und macOS“.

    • Total Commander war schon einen andere Liga, den vermisse ich auf den Mac total, alleine schon die ganzen interen, mächtigen Funktionen wie z.b. Dateiumbenennung.
      ‚One Commander nutze ich, der ist ja gut, aber sowas wie Dateiumbennungen mit vielen Möglichekten bedarf direkt wieder Zusatztools.

  4. Nicht quelloffen, aber free und native für Mac:

    https://marta.sh/

  5. Nicht quelloffen, aber free und für Windows

    http://multicommander.com

  6. Java Ostern bei mir nur in einer VM installiert, ich als Anwender halte da Null von.
    Habe aber auch zum Glück nur ein Programm, welches das benötigt.

    • Was genau stört dich dadran?

      Mich würde es nicht wundern, wenn Du mehr als nur ein Javaprogramm nutzt (und damit meine ich nicht irgendwelche Androidapps). Nur bringen viele Java Anwendungen ihre eigene Javaumgebung mit, sodass man das nicht auf dem ersten Blick bemerkt. Auf diese Weise muss (und kann) sich der Anwender auch nicht drum kümmern.
      Die beste Lösung ist da ein Packetmanager, der sich um alle Abhängigkeiten kümmert. Wird von Microsoft auch irgendwann kommen …

      Und was ist eigentlich mit „.NET“? Das ist das gleiche nur von Microsoft. Scheint niemanden zu interessieren, da es inzwischen in Windows vorinstalliert ist und vom Windows Updater aktuell gehalten wird.

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