DaaS: HP wird mit Device as a Service zum Vollausstatter für IT-Abteilungen

artikel_hpspectreAbo-Modelle, es kommt einem vor, als wären sie aktuell in aller Munde. Jetzt mischt auch noch HP mit, allerdings nicht im Bereich der Software. Device as a Service – kurz DaaS – heißt das Angebot, das IT-Abteilungen in Unternehmen aufatmen lassen soll. Aktuelle Technik, jederzeit erweiterbar und mit monatlicher Abrechnung kommt der Rundum-Service von HP. Interessant ist dabei, dass sich das Angebot nicht auf Geräte von HP beschränkt. Android-Smartphones gehören ebenso zum Portfolio wie iPhones oder Macs, neben Windows-Geräten auch von Herstellern abseits von HP. Durchaus schlaue Strategie, alles aus einer Hand, dem belieferten Unternehmen könnte hier ein ganzes Stück Arbeit abgenommen werden.

Muss sich natürlich auch erst einmal rechnen, das wiederum ist eine individuelle Sache. Aber gerade der Punkt aktuelle Hardware ist toll. Wie oft kommt es vor, dass gerade in größeren Unternehmen die ältesten Krücken herumstehen. Abgesehen davon, dass dies für Unternehmen gedacht ist, könnte ich mir so etwas echt auch im privaten Bereich vorstellen. Allerdings gehöre ich da bestimmt auch zu einer Minderheit. Weitere Informationen zu DaaS gibt es bei HP. Falls Ihr in der IT einer größeren Firma arbeitet, wäre so etwas generell interessant oder kann sich das gar nicht lohnen?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. Warum die Beschränkung auf IT-Abteilungen? So jeder Mitarbeiter ist doch mit IT ausgestattet?

    Und dieses DaaS sorgt doch eher dafür, dass IT-Abteilungen schrumpfen.

  2. Was ist der Unterschied zum Leasing, dass es heute schon gibt? Nur „mieten auf Zeit“ dünkt mich noch nicht als die super Neuerung.

  3. @Dober, das hast glaub ich falsch verstanden, dass ist natürlich für die ganze Firma und würde IT Abteilungen aufatmen lassen.

    Allerdings ist das bei uns sowieso schon so, alle 3 Jahre gibts ein neues Gerät….

  4. HP ist nicht die erste Firma die das macht, allerdings der erste Hersteller, von dem ich das in dem Umfang höre. Bei uns in der Firma ist es so, dass die Ausführung der Hardwarebeschaffung (für Deutschland) zentral an einen Dienstleister ausgelagert ist. Die Hardware selber wird aber mit einem Hersteller von uns verhandelt, der Dienstleister kauf die dann beim Hersteller zu unseren Konditionen. Die Auslieferung an den Benutzer wird vom Dienstleister organisiert, allerdings wird das wieder an Subunternehmer abgegeben, sonst müsste der Dienstleister an jedem unserer Firmenstandorte ein eigenes Büro mit eigenen Leuten öffnen. Die dürfen auch kein Büro auf unseren Firmengeländen haben, sonst gibt’s Probleme wegen Arbeitnehmerüberlassung.
    HP wird das sicher auch mit Subunternehmern realisieren.
    Problematisch wird es, wenn man Verträge über Austauschintervalle der Hardware mit einem Komplettlierferanten für die Hardware und die Dienstleistung verhandelt hat, und dann das Austauschintervall anpassen will. Es ist durchaus ein Kostenfaktor, wenn man feststellt, dass die im aktuellen Jahr auszutauschenden 10k Endgeräte noch 8 Monate länger betrieben werden können.
    Das nimmt einem Flexibilität.

  5. Ich arbeite in der IT einer ca 100 Mann starken Niederlassung eines weltweit operierenden 3600 Mitarbeiter-Unternehmens. Local-IT-technisch entscheiden wir, was wir beschaffen. Aktuell ist es so, dass wir alle 3-4 Jahre die PCs/Laptops tauschen. Ist natürlich ein irrer Verwaltungsaufwand.

    Man muss da einfach ein bisschen hin und her rechnen. Wir setzen aktuell sowies auf HP-Desktops mit 3-Jahre Service-Garantie. Und auch bei den Laptops wird es wohl hierauf hinauslaufen. Wenn ich das mal kurz im Geiste durchrechne, was Arbeitszeit bei Austausch der Rechner plus Investition in die Hardware betrifft (welche ja abgeschrieben werden muss), dann dürfte sich ein solches Modell durchaus rechnen – insbesondere dann, wenn man die Steuervorteile mit einberechnet…

    Ich denke, ich werd das mal bei uns vorschlagen – für MICH klingt das allemal interessant!