„Cyberpunk 2077“: Neuerungen des Patch 1.2 vorgestellt

Die Entwickler von CD Projekt RED dürften aktuell ordentlich unter Strom stehen: Ihr Spiel „Cyberpunk 2077“ (hier mein Bericht) erschien nach viel Hype Anfang Dezember 2020 und enttäuschte viele Fans: Nicht nur, dass viele zuvor versprochene Features fehlten, zusätzlich war der Titel, insbesondere an Konsolen, extrem verbuggt. Es kam sogar so weit, dass Sony das Game komplett aus dem PlayStation Store entfernte. Nun sprechen die Polen über den nächsten Patch, der sich wohl der Zielgeraden nähert.

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Eigentlich sollte das Update bereits im Februar 2021 erscheinen, musste dann aber verschoben werden. Ursache war unter anderem ein Hackerangriff, der den Entwickler zusätzlich auf die Probe stellte. In einem etwas verschrobenen Post erklärt CD Projekt RED nun, was sich mit dem Patch 1.2 unter anderem ändern solle. So soll etwa das Verhalten der Polizei angepasst werden, damit jene nicht mehr so extrem aggressiv reagiere bzw. wie auf Knopfdruck hinter dem Spieler spawne.

Außerdem solle das Fahrverhalten der NPCs verbessert werden. Ebenfalls sollt ihr die Chance erhalten, die Empfindlichkeit der Fahrzeugsteuerung im Menü für euch abzupassen. Außerdem solle umgekippte Fahrzeuge sich nun wieder umdrehen lassen, damit sie wieder genutzt werden können. Diese Funktion greift, wenn ihr mit eurem Fahrzeug beschleunigt, es sich aber nicht bewegt, weil es blockiert ist.

Außerdem lasse sich das Ausweichen per Double-Tap bald auf Wunsch deaktivieren. Das führte wohl bei einigen Spielern zu oft zu ungewünschten Aktionen. Insbesondere PC-Spieler klagten darüber.

Wie es um die immer noch vorhandene Masse an weiteren Bugs steht, ist offen. Beispielsweise passiert es mir immer noch, dass manchmal im Inventar Kleidung komplett falsch angezeigt wird – statt einer Jacke sehe ich dann z. B. nur die Mods, welche mit falschen Bezeichnungen und Beschreibungen versehen sind. Auch gibt es immer noch viele andere Bugs wie die berüchtigte T-Pose oder plötzlich ausgefallene Sprachausgabe. Ich hoffe, dass CD Projekt RED sich all jener Baustellen ebenfalls annimmt.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Eigentlich ein wirklich super Spiel, vermutlich das beste Spiel das ich bisher gespielt habe (mein Geschmack), aber die Bugs nerven echt. Bei mir stürzt es zirka alle 2 Stunden komplett ab. Anzeigefehler sind sehr häufig vertreten. Dennoch ein wirklich sehr umfangreiches, beeindruckendes Spiel. Manche Quests bleiben lange in Erinnerung. Ich hoffe das wenigstens die Anstürze auf ein erträgliches Maß reduziert werden können.

    • André Westphal says:

      Mir gefällt es, sieht man von den Bugs ab „gut“, aber wenn ich vergleiche, was mich „The Witcher 3“ damals absolut begeistert hat, dann ist „Cyberpunk 2077“ schon eine Enttäuschung. Insbesondere wenn man bedenkt, was CD Projekt RED alles an Features ankündigte und dann wieder strich. Oder was am Ende eher Blendwerk ist.

      Z. B. haben die verschiedenen Lebenspfade fast gar keine Auswirkung auf das Spiel, sieht man von den ersten 20 Minuten ab.

  2. Die meisten haben kein Interesse mehr an dem Spiel. Wir bleiben jetzt bei Valheim.

    • Ich hab wohl noch interesse. Gibts schon ne Info, wann der Patch genau kommt?

    • Ich auch…aber ich warte auf das nextgen patch und spiele es dann bugfrei

      • Genau darauf warte und hoffe ich auch … Bugfrei halte ich für illusorisch, aber bin gespannt, was der Next Gen Patch bringt und wie der Unterschied ausfällt. Habe es am ersten Tag direkt gespielt, danach noch 1-2x und fand es schon richtig cool, war aber auch von den Bugs genervt.

        Da ich es aber bestimmt nicht direkt 2x spielen werde, warte ich halt auch. Ist ja genug frisches Futter im Gamepass.

    • Stefan Weiss says:

      Ich bin zum Glück nicht „Wir“. Bitte einfach das pauschalisieren bleiben lassen. Danke.

  3. „außerdem“ könnte man vielleicht 2-3 Mal vermeiden 🙂

  4. Kann von Glück reden, dass ich das Spiel auf Stadia gespielt habe. Von großen Bugs und Abstürzen bin ich zum Glück verschont geblieben.

  5. Also ich habe auf meine AMD 5700XT oft Gegner im Boden. Oder Sachen die die NPC halten schweben in der Luft neben der Hand. Und Lustig ist auch das mein Weiblicher Charakter dann ab und an in Gesprächen von einmal eine männliche Stimme hat. eigentlich alles ganz Lustig. Zur zeit kann ich aber eine Mission nicht zu ende Spielen immer wenn ich zum Bahnübergang komme und die Wachen erschießen will Steht das Spiel. Und ich Muss neu starten.

  6. Ich werde es mir für den PC holen aber erst wenn es für 9,99€ in der Wühlkiste liegt.

    • Ich gehöre auch zu den wenigen schlauen Gamer die nie ein Spiel vorbestellen oder direkt am ersten Tag kaufen. Immer erst abwarten, wie laut die ersten heulen und dann entscheiden, ob ich es mir hole.
      Da merkt man eben, wie stark die Manipulation der Werbung alle beeinflusst. Hier wurde unfertigen Schrott zum hohen Preis dem Kunden schön geredet und Zuhause bemerkt der Kunde dann, dass er belogen wurde.
      Einfach Mal über seine Kaufentscheidungen nachdenken, bevor man solche Strategien unterstützt…

  7. Auf der XBSX gab es tatsächlich wenige kritische Bugs. In den drei Wochen intensiver Spielzeit im Dezember ist mir das Spiel auch nur ein- oder zweimal abgestürzt. Was sich aber nach Abklingen der anfänglichen Euphorie nicht mehr leugnen ließ, war die Tatsache, dass das Spiel in nicht-technischen Bereichen weit hinter Witcher 3 zurück bleibt. Der Polizei-Fix in diesem Update ist dementsprechend nur Schminke auf einer wilden Sau.
    Wie will man beispielsweise die Sidequests auf ein immersiveres Level bringen, ohne wie bei Witcher 3 cinematische Dialoge nachträglich einzuarbeiten, was wiederum das Spiel in seiner inhaltlich kompromittieren würde. Das ganze Projekt steht auf tönernen Füßen und viele offenbar aus Gründen der Überforderung getroffenen Entscheidungen sind nicht mehr rückgängig zu machen.

  8. Ein sehr gutes Spiel, die Patches machen es nur noch besser (Nein ich bin kein Fanboy, mir ist das Thema bugs bewusst). Mal sehen was die DLC´s so bringen. (Hype)

  9. Das Spiel ist eine riesige Enttäuschung. Daran werden auch Patches nicht mehr ändern. Man sollte es daher in die Verbannung schicken und sich auf die guten Spiele konzentrieren.

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