
„Cyberpunk 2077“ war 2020 wohl das meist gehypte Spiel überhaupt. Da kann auch ich selbst mich nicht ausnehmen: Nach dem grandiosen „The Witcher 3: Wild Hunt“ hatte ich auf einen weiteren Meilenstein gehofft. Leider erschien das RPG extrem verbuggt, insbesondere auf den Spielekonsolen – hier lest ihr meinen Bericht zur Version für die Xbox Series X. Nun tauchten neue Gerüchte um die angeblich turbulente Entwicklung und interne Konflikte sowie Stress mit Sony auf. Jene hat CD Projekt RED aber nun als unwahr deklariert.
Was wurde behauptet? Nun, es kursierten Posts eines vermeintlichen Mitarbeiters von CD Projekt RED, der angebliche Einblicke ins Studio gab. Demnach sei die Beziehung zu Sony durch die verhunzte Release-Version von „Cyberpunk 2077“ extrem belastet worden. Außerdem habe man aus Zeitdruck Inhalte kürzen müssen wie etwa eine komplette Kanalisation und viele Nebenaufgaben. Aktuell werde der Code generalüberholt und im Juni 2021 solle quasi die Version des Spiels erscheinen, die eigentlich zum Start hätte da sein sollen – ähnlich wie „No Mans Sky“ sich fortwährend verbesserte.
CD Projekt RED hat aber eben, ohne auf Einzelheiten einzugehen, die Beiträge als falsch bezeichnet. Aktuell ist der Stand der Dinge also immer noch, dass „Cyberpunk 2077“ jeweils im Januar und Februar 2021 große Patches erhalten soll. Alles andere ist offen: Es sind ja DLCs geplant, an denen aktuell aber sicherlich aufgrund der vielen Probleme mit dem Spiel nur wenig gearbeitet wird. Auch die versprochenen Next-Generation-Updates für die PS5 und Xbox Series X|S könnten sich dadurch verzögern – einen Termin nannte CD Projekt RED aber ohnehin bisher nicht.