Cyberduck 6.0 erschienen, bringt OneDrive- und Cryptomator-Integration mit

Dem einen oder anderen Leser ist Cyberduck bestimmt ein Begriff. Open-Source-Programm, welches für Windows und macOS zu haben ist. Es verbindet sich auf Wunsch mit eurem FTP-Server, aber es wird auch SFTP, WebDAV, Amazon S3, Backblaze B2, Microsoft Azure & OneDrive, Google Drive, Dropbox und OpenStack Swift unterstützt. Eine große Neuerung der finalen Version 6.0 von Cyberduck ist die Einbindung der Unterstützung von Cryptomator-Archiven.

Cryptomator haben wir hier im Blog ja bereits vorgestellt. Cryptomator ist eine Open Source-Lösung, um verschlüsselte Container zu erstellen. Mit Version 6.0 von Cyberduck wird man dann auch auf diese Container zugreifen und diese erstellen können – mit allen Protokollen und bei jedem Provider. Wer also irgendwo einen mit Cryptomator erstellten Container lagert, kann diesen direkt und ohne zusätzliche Software mit Cyberduck 6.0 öffnen.

Nicht nur dies, man kann einen kompatiblen Container sogar direkt aus Cyberduck heraus erstellen. Im Menü „Datei“ kann man einen neuen verschlüsselten Tresor erstellen. Der Tresor lässt sich mit Cyberduck 6.0 auch lokal erstellen und öffnen.

Standardmäßig werden Inhalte und Dateinamen verschlüsselt, durch die Aufteilung in Einzeldateien im Tresor wird auch bei Speicherung auf einem externen Datenträger bei Änderung von Dateien immer nur die veränderte Datei geändert, nicht der komplette Inhalt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei X, Threads, Facebook, LinkedIn und Instagram.

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14 Kommentare

  1. Cyberduck bedient sich immer noch umständlich und fühlt sich alles andere als nativ an.Ein an sich gutes Programm schlechte GUI total versaut.

  2. Edelweisser says:

    Klasse Nachricht. Wo kann man die Version 6 denn runterladen. Auf der Cyberduck-Webseite kann ich sie nicht finden.

  3. FileZilla empfinde ich unter Mac OS X als Katastrophe. Cyberduck macht da schon einen besseren Job. Hat jemand von eine noch bessere alternative?

  4. @Paul: Hatte mir damals günstig YummyFTP geschossen, wenn es um rein FTP geht. Cyberduck kann ne Ecke mehr…..

  5. Hier steht, dass es noch Beta ist: https://cyberduck.io/changelog/

    Kennt jemand das offizielle Release-Datum? Also weder nightly noch beta?

  6. Ich hatte bei Truecrypt immer die Sorge, dass, wenn „ein Bit umklappt“, der ganze Container unbrauchbar wird. Bin daher, und aus anderen Gründen, auf Boxcryptor umgestiegen.Da erwischt es nur eine Datei. Hat hier jemand die Info, was in so einem Fall bei Cyberduck die Konsequenz ist?

  7. Hier steht, dass es noch Beta ist: https://cyberduck.io/changelog/

    Weiß jemand das offizielle Release-Datum? Also nicht nightly oder beta?

  8. @argie: Sind auch Einzeldateien…

  9. Truecrypt, Boxcryptor, Cyberduck…wenn man eine einfache Lösung sucht, um z.B. bei Google Drive seine Dateien zu verschlüsseln, gibt es da eine Empfehlung mit dem Fokus „Anwenderfreundlichkeit“/Usability?

  10. @ argie
    Ein umgekipptes Bit macht den (true- /vera-) container _nicht_ unbrauchbar.
    Es sei denn es hat den Header getroffen. Vom Header sollten man sich eh immer ein Backup machen.

  11. NameName says:

    @Name
    Der Schaden eines gekippten Bits hängt von der eingesetzten Chiffre ab und lässt sich keineswegs pauschal ausschließen.

  12. @gedoens
    Sieh dir mal Cryptomator an. Ist in etwa als würdest du mit einem USB Stick arbeiten. Alles was du drauf schiebst wird verschlüsselt und geht in die Cloud(s).

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