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CyanogenMod Installer aus Google Play Store verbannt

Das ist hart. Der CyanogenMod Installer, also die APK, die auf dem Smartphone installiert wird, ist nicht mehr im Google Play Store verfügbar. Google wandte sich an die Entwickler und erklärte, dass die App gegen die Nutzungsbedingungen verstoße. Man könne sie entweder selbst entfernen oder sie würde von Google entfernt.

CyanogenMod

[werbung] CyanogenMod argumentierte, dass die App lediglich ADB aktiviert, der Rest vom Installer-Programm auf dem Computer durchgeführt wird. Google konterte, dass man die Nutzer ermutige, einen Garantieverlust in Kauf zu nehmen. Die App konnte bereits mehrere hunderttausend Downloads vorweisen. Ein klarer Anhaltspunkt, dass die Nachfrage dafür da ist.

CyanogenMod bietet die App nun direkt auf der Webseite an, auch wird sie im Amazon App-Shop und in Samsungs App Store eingereicht werden. Auch wenn das zwei relativ gute Alternativen sind, wird man so leider nie die gleiche Aufmerksamkeit bekommen wie in Googles Play Store. Was meint Ihr, hat der CyanogenMod Installer ohne die Präsenz im Play Store überhaupt noch eine Chance? Er war ja für die breite Masse gedacht, die sich eben nicht so auskennt und mal eben eine App über andere Wege sucht.

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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25 Kommentare

  1. „Garantieverlust in Kauf nehmen“ – das machen nur Leute, die nicht wissen, wie sie ihre Tätigkeiten wieder rückgängig machen können. Viele Geräte kann man durch Factory Images und durch ein schließen des Bootloaders wieder komplett auf Werkszustand setzen… Einige (wie Galaxy S4 und co) zählen aber auch mit, wie oft der Bootloader entsperrt war…

  2. Sicher, aber das nichts für unbedarfte Anfänger.
    The Next Web hat übrigens nachgebohrt und einen weiteren durchaus plausiblen Grund für die Google-Entscheidung herausgefunden: Denn der Play-Store-Betreiber verlangt in den Entwicklerbedingungen, dass wenn eine App Veränderungen am System des Nutzers vornimmt (mit dessen Wissen und Einverständnis), dieser in der Lage sein muss, die Änderungen leicht rückgängig zu machen. Das müsse entweder in der App oder durch eine komplette Deinstallation möglich sein, beides ist bei CyanogenMod aber nicht möglich.

    Und nochmal:
    Android ist offen, niemand ist auf den Play Store angewiesen. Jeder kann Apps aus anderen Quellen installieren, wenn er will. Der Play Store ist nur eine Quelle von vielen, und Google kann dort anbieten was sie wollen. Der User hat die freie Auswahl.

    Niemand erwartet bei einer Linux-Distribution wie z. B. Red Hat einen Button auf dem Desktop mit der Aufschrift: „Red Hat deinstallieren, Festplatte löschen und Ubuntu installieren“.

    Fazit: Viel Lärm um nichts.

  3. CM braucht Hardwarepartner. Sonst wird das nichts mit der breiten Masse.

  4. CyanogenMod hebelt Google’s eisernen Griff auf Android aus. Natürlich wollen sie das nicht im eigenen Store verbreiten. Google’s Partner wollen das auch nicht weil es die Bloatware der Drittanbieter entfernt. Die Story ist auch nicht neu, Google hat sich schon vor Ewigkeiten proprietäre Apps entfernt haben (Gmail, Maps, etc). Dann ging’s um die Treiber.

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