Creative Commons: Neue CC Search schafft den Sprung aus der Beta

Die CC Search von Creative Commons hat den Sprung aus der Beta bewältigt. Dort sind über 300 Mio. Bilder indexiert. Im Rahmen der Beta hat man das Design für die finale Version optimiert, die Geschwindigkeit erhöht und die Relevanz der Ergebnisse verbessert. Dabei greift die CC Search über offene APIs und das Common-Crawl-Dataset auf 19 Sammlungen / Plattformen zu. Dazu zählen unter anderem Behance, DeviantArt, Flickr und CC0 3D Designs von Thingiverse.

Auch auf Werke aus dem Metropolitan Museum of Art und dem Cleveland Museum of Art besteht etwa Zugriff. Somit erreicht die Suche ein ganzes Sammelsurium von Fotos, Bildern und Kunstwerken. Laut den Entwicklern von Creative Commons habe man Wert auf eine saubere Site mit benutzerfreundlicher Navigation gelegt und die Filter für die finale Version verbessert. Außerdem gehe das Design insgesamt nun besser Hand in Hand mit der Hauptseite CreativeCommons.org. Zudem solle es nun leichter sein, Rückmeldungen einzureichen, da man das Angebot natürlich weiter überarbeiten wolle.

Die CC Search ist nun auf der offiziellen Creative-Commons-Website als Standard-Suche für Bilder mit CC-Lizenz eingebunden. Das alte Portal ist aber immer noch hier zu finden, falls ihr es vermisst. Die neue Suche erreicht ihr hier. Vergleicht man beide Suchen, so wird schnell deutlich, dass die neue Version deutlich moderner und entschlackter wirkt.

Viele Optimierungen sind aber für euch nicht direkt sichtbar, da die Entwickler viel im Hintergrund an den Ladezeiten oder eben der bereits erwähnten Relevanz der Ergebnisse gebastelt haben. Der gesamte Code ist Open Source und man heißt auch neue Entwickler jederzeit willkommen. Ziel ist es immer noch, den Katalog an Bildern zu erweitern. Die Priorität liegt insgesamt dabei weiterhin auf Europeana und Wikimedia Commons. Später möchte man gerne auch andere CC-Werke einbinden – etwa auch Audiodateien.

Für das zweite Quartal 2019 hat man noch ganz konkret erweiterte Filterungsoptionen für die Website auf dem Plan. Auch die Möglichkeit bestimmte Sammlungen zu durchstöbern ohne einen Suchbegriff einzutippen, steht ganz oben auf der Agenda. Ebenfalls möchte man noch die Oberfläche für mobile Endgeräte optimieren. Wie gefällt euch denn die neue CC Search – also nicht nur im Design, sondern euch mit den potentiell relevanteren Suchergebnissen?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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