Counterpoint: iPhone-Nutzerschaft im vergangenen Jahr kaum gewachsen

Counterpoint Research hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der sich mit aktuellen Nutzerzahlen von Apple-iPhone-Modellen beschäftigt und unter anderem aufzeigt, dass die Gesamtnutzerschaft im Vergleich zum ersten Quartal 2020 in diesem Jahr im selben Zeitraum gerade einmal um 2 Prozentpunkte gewachsen ist. Ebenfalls ist zu erkennen, dass sich die iPhone-12-Gerätereihe im ersten Quartal dieses Jahres trotz etwas schwierigerer Umstände ein wenig besser verkauft hat als die iPhone-11-Serie im ersten Quartal 2020.

So ist das iPhone 12 einen Monat später im Jahr erschienen als es bei seinem Vorgänger der Fall gewesen ist. Zudem hat das 12er-Modell aus dem eigenen Hause auch noch Konkurrenz in Form vom iPhone SE 2020 erhalten.

Im Q1 2020 lag die iPhone-XS-Serie bei 21 % der Nutzerschaft, die Geräte der 11er-Serie schafften es hier schon auf 25 % im Q1 2021. Ebenso habe sich die Anzahl der verkauften Pro-Modelle erhöht, so Counterpoint weiter, was vor allem an den mittlerweile noch differenzierteren Funktionen der aktuellen Pro-Modelle liegen solle.

iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max lagen im Q1 2020 bei 44 %, das iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max kamen im ersten Quartal 2021 auf 54 %. Zu beachten sei hierbei, dass aktuell noch immer das iPhone 7 und das iPhone 11 am häufigsten von den iPhone-Nutzern verwendet werden. Aufgrund langjähriger Updates gibt es für viele Nutzer abseits der aktuelleren Hardware kaum Gründe, zu wechseln.

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24 Kommentare

  1. Wolfgang D. says:

    Wundert mich nicht, die warten alle auf das maskentäugliche Gerät, Wechsler wie auch Altkunden. Und dann wird die Kasse explodieren.

    • Wie manns nimmt, das gibt es schon in Zusammenarbeit mit einer Apple Watch. Habe ich und es funktioniert sehr gut mit einem 12 Pro Max. Es zappelt kurz am Handgelenk und das Iphone ist entsperrt.

      • Wolfgang D. says:

        @3Daniel „das gibt es schon in Zusammenarbeit“
        Entsperrt sich die Uhr auch selber, wenn man die mehrmals am Tag abnimmt (zum Trocknen der Haut darunter), oder darf man wieder mit breiten Fingern auf dem Winzbildschirm versuchen, Zahlen zu treffen? Ich weiss schon, weshalb auf meinen Uhren nie die *Pay Funktion einrichte, dieser Affenkram mit Pins und Passwort *auf einer Uhr* geht mir nur auf den Senkel.

        Sonst heisst es im unpassendsten Moment dann wieder „Geben sie jetzt zur Sicherheit…“.

        • Die Uhr entsperrt sich auch über dein iPhone, wenn du sie anlegst. Ich gebe so gut wie nie die PIN auf der Uhr selbst ein. Und du musst in diesem getragenen, entsperrten Zustand auch keine PIN zum Zahlen eingeben, habe ich jedenfalls noch nie.

          Und das Szenario „ich habe gerade aber eine Maske auf und lege in dem Moment die Uhr an – was nun, he?“ – man kann alles 0,5% Szenarien finden, ja.

          • Wolfgang D. says:

            @Rohan „Die Uhr entsperrt sich auch über dein iPhone, wenn du sie anlegst“
            Zur Erinnerung: Es geht hier ja darum, weshalb viele nicht neu kaufen oder wechseln, also fehlender Zuwachs an Nutzern.

            Man kann sich den auf der Front fehlenden Fingerscanner natürlich weiterhin schönreden. und das Fehlen mit zusätzlicher teurer Hardware (Iwatch S6 44mm ab 350€ gebraucht) totschlagen.

            Allerdings fehlt mir bei der Eier Uhr dann wieder ein echtes AOD wie es meine Garmin oder die Ticwatch haben. Bei 90h-120h Laufzeit, übrigens. Andere Sachen wie Multiplattform sowieso, aber das ist wieder zu speziell – betrifft aber gerade Wechsler.

            Da entsperre ich doch lieber die nächsten Jahre per Klick auf den Homebutton (für die Nutzung z.B. der Rossmann App) oder Doppelklick für Apple Pay, solange das laufende IOS vom App Store unterstützt wird. Oder Apple zu Verstand kommt, und endlich wieder *zwei* alternativ nutzbare barrierefreie Biometriemethoden verbaut. Der Gebrauchtmarkt ist riesig, und der Akku gerade erneuert. Läuft, sogar IOS14.6 gerade hat nichts kaputtgemacht wie bei vielen anderen.

      • Naja, die Funktion ist eher eine Notlösung als alles andere. Meistens habe ich eine Maske auf wenn ich mit dem Telefon irgendwas bezahlen will, und genau da funktioniert das ja nicht (berechtigter Weise). Wenn das nächste iPhone wieder Fingerprint neben FaceID mitbringt werde ich es mir kaufen. Wollte eigentlich erst nach 4 und nicht nach 3 Jahren wechseln, aber was solls.

  2. Gibts so eine Auswertung auch zu Androiden oder zumindest Samsung? Um zu sehen, ob iPhones wirklich länger verwendet werden als Androiden.

    • Natürlich nicht represäntativ, aber in meiner Familie gibt es noch alte Schätzchen die fünf Jahre alt sind und immer noch verwendet werden, wie zwei 6s oder ein 7 Max (das ist noch nicht fünf Jahre alt aber bald). Ansonsten haben wir noch ein Air 2. Ich glaube Apple Geräte werden schon länger verwendet, aber beweisen kann ich es natürlich nicht.

      • Nach meiner anekdotischen Evidenz, würde ich das nicht so ganz sehen. iPhones werden oft weitergeben, aber immerhin holt sich häufig einer dann ein neues Telefon. Ich kenne aber massenweise Leute mit uralt Androids, die eben nicht mehr brauchen als WhatsApp auf dem Smartphone. Wie neu Software darauf ist, interessiert da niemanden. Das sind richtig abgehalfterte Geräte mit zahlreichen Sprüngen im Display etc. Die holen sich höchstens ein neues Handy, wenn das alte den Geist aufgegeben hat. Viele Apple User haben hingegen alle zwei Jahre das neuste Gerät.

  3. Christian says:

    Bei uns bekommt nächsten Monat JEDER ein ipad auf der Arbeit.
    Will keiner, braucht keiner, damit bin ich als Apple Ablehner dann auch in so einer Statistik zu finden.

    • Wäre interessant zu erfahren, was Du so arbeitest. Ich habe ein Ipad von der Firma und finde es ganz praktisch.

    • Zitat „Will keiner, braucht keiner“ Süß, klingt nach Covid Leugner vor der Zwangsimpfung…. ok der Kommentar wird nicht duchkommen……

      • Christian says:

        Ok, dann erkläre mir mal bitte, was die rund 1000 Leute im Büro, die ALLE einen Laptop haben, mit einem iPad sollen.

        Und nebenbei, ich gehöre definitiv nicht zu den Corona Leugnern, aber ich würde mich nicht impfen lassen, wenn man nicht durch die Hintertür quasi gezwungen wird.

        • Thomas Höllriegl says:

          Ich würde den Leuten eher ein Detachable kaufen. In der Firma mit Dockingstation und ansonst können sie es als Tablet oder „Laptop“ verwenden. Es gibt dahingehend wirklich gute Geräte. Laptop und Tablet ist natürlich möglich, würde ich aber zu vermeiden suchen. Sehen viele Firmen aber anders. Die Strategie dahinter würde mich interessieren.

          • Die Idee gab es bei uns in der Firma auch. Ich habe z.B. ein Lenovo Yoga Thinkpad. Am Schreibtisch mit Dockingstation, unterwegs als Laptop. Man kann das Display auch ganz umklappen und es als Tablet mit Stift verwenden. Habe ich ein paar Mal ausprobiert und dann nie wieder benutzt, genau wie der Großteil der Kollegen. Hauptsächlich ist das Windows 10 geschuldet, das ist einfach kein passendes Betriebssystem für ein Tablet aber die Dinger sind auch zu schwer und unhandlich. Dafür nehme ich viel lieber das 6 Jahre alte Ipad Air 2, E-Mail, Kalender, Browser, PDFs und andere Office-Dokumente kommentieren geht damit noch wunderbar.
            Ich vermute, dass man strategisch gedacht hat, man könne Ipads mit Windows Convertibles oder Detachables ersetzen, das funktioniert (zumindest bei uns in der Firma) aber nicht, weil die Leute es nicht akzeptieren.

            • Thomas Höllriegl says:

              OK, kein Windows natürlich, hätte ich dazuschreiben sollen. Everything but Microsoft.

              • Wolfgang D. says:

                @Thomas Höllriegl „Everything but Microsoft“
                Microsoft Teams ist wohl (nach Aussage verschiedener Kontakte) der „Industriestandard“ für Videokonferenzen in Unternehmen, was nimmt man also stattdessen? Ich brauche den Rotz zum Glück nicht mehr. Da würde ich doch trotz Apps und Clients für alle Plattformen (auch Linux) lieber beim Heimsystem bleiben.
                Oder ist vielleicht so wie mit den „Whatsapp böse!!!!“ Verkündern, die bei ihrem Signal/Telegram/Threema alleine vor sich hin weinen, weil keiner auf ihre SMS antwortet?

        • Genau Christian, aber das begreifen heutzutage leider die wenigsten. Apple stellt ein ein neues iPad vor, behauptet man kann damit arbeiten und schon meinen viele man muss es haben und braucht nichts mehr anderes.

  4. Wir dürfen nicht vergessen wir sprechen von Höherpreisigen Produkten, die kann sich nicht jeder leisten, sei es mit, oder ohne Vertrag.

    • Och, wenn ich mich so umgucke, könnte man meinen, je weniger Knete zur Verfügung steht, desto mehr iPhone.

      Ist wie beim Einkaufen: das Prekariat kauft bei Real / Kaufland teuer ein, während die, die sich teure Einkäufe leisten könnten, günstig bei Aldi und Lidl wegkommen.

      Ich habe übrigens ein güntiges Oneplus Nord. Geld spielt bei mir keine Rolle, trotzdem will ich kein Apple-Gerät haben.

      • Wolfgang D. says:

        @Holger „Ist wie beim Einkaufen: das Prekariat kauft bei Real / Kaufland teuer ein“

        Immer wieder wieder schön, diese Eleetdenken von speziellen Leuten. Wenn es den zu kurzen Penis kompensiert, ok.

        Das schlaue Prekariat kauft da nämlich fußläufig bestimmte Standard Nahrungmittel, die auch in normalen Supermärkten nicht mehr kosten (was etliche Preisvergleiche bestätigen – ÖR TV sei dank), und spart sich die teure Fahrerei im spritfressenden SUV (den ja jeder Prekariat’ler bekanntlich vor seinem Wochenendhaus stehen hat) zum weit entfernten Einkaufszentrum.

        Iphones kauft der schlaue Prekariat’ler übrigens, weil die lange halten und nutzbar sind – bei passendem Nutzerprofil – und somit ein super Preis/Leistungsverhältnis besitzen. „Geld spielt bei mir keine Rolle“ Menschen sind nur geizgeil, weil sie nicht rechnen können.

        Schöne Woche noch!

        • Hier ist es nun einmal so, wie es ist und das lässt sich auch durch eine Weltsicht mit deutlicher Schlagseite nach links nicht wegdiskutieren: Kaufland und Real liegen etwas außerhalb und sind nur mit dem Auto einigermaßen praktikabel zu erreichen während zahlreiche Discounter zwar auch gut bis sehr gut mit dem Auto angefahren werden können, aber auch aus vielen Wohngegenden fußläufig erreichbar sind. Die Quote des Prekariates ist bei den großen Läden durchweg höher. Einmal hin, alles drin. Und drin keineswegs nur No-Name-Produkte und günstige Eigenmarken, sondern alles, was die Läden so hergeben. Gerne mangels eigener Kochfähigkeiten auch ohnehin überteuerte „Convenience-Food“-Artikel und flaschenweise Coca-Cola. Die Blagen dürfen sich an der Kasse noch schnell Süßkram aussuchen, sonst gibt’s lautstarkes Geschrei. Da fragt man sich, wer eigentlich wen erzieht. Oder verzieht, je nach Sichtweise. Eingepackt wird der Einkauf dann gerne in Autos, die eigentlich zwei Nummern zu hoch angesiedelt sind, aber was macht man nicht alles, um andere zu beeindrucken. Da spart man notgedrungen dann lieber an der Miete und fährt zurück in’s Ghetto, den teuren Einkauf hochtragen, das iPhone gut sichtbar (und ohne Hülle, sonst sieht ja keiner den Apfel!) in der hinteren Hosentasche.

          Das Problem des Prekariates ist allzu oft nämlich nicht, dass insgesamt zu wenig Geld da ist, sondern der Umgang mit selbigem. Da kann das Konto schon mal überzogen sein, bevor der Monat zu Ende ist. Alleine schon aus diesem Umstand nützen übrigens auch höhere Löhne, Mindestlöhne, bedingungsloses Grundeinkommen etc. nichts, wenn das Geld rausgehauen wird, als wenn es kein morgen geben würde.

          Ich fahre übrigens einen günstigen Dacia. Ich muss nichts kompensieren. 🙂

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