Cotton Candy: Ein Android-PC auf dem USB-Stick

Cotton Candy. Nicht nur der Name einer Porno-Darstellerin, sondern übersetzt schlicht und einfach Zuckerwatte. Zucker könnte in der Tat das sein, was den geneigten Fan da so erwarten könnte. FXI Technologies nennt sich die Firma, die angekündigt hat, einen solchen Computer auf den Markt zu bringen. USB-Stick-Größe, HDMI-Anschluss, microSD und WLAN / Bluetooth zur Konnektivität.

Einsatzgebiete? Den Computer immer in der Tasche haben, oder Android 2.3 auf seinen TV bringen – quasi Smart TV-Umrüstung für alte Geräte. Hört sich ganz nett an – doch viele Smartphones haben ja bereits diese Möglichkeiten mittels HDMI-Ausgang. Technische Daten? 1,2 GHz Dual Core ARM Cortex A9, 1 GB RAM und die Möglichkeit, via microSD bis auf 64 GB Speicherkapazität zu kommen. Bislang nur im Entwicklungsmodus – vor Mitte 2012 sollte man nicht damit rechnen. (via)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

24 Kommentare

  1. Kann man auf dem Teil auch Google TV installieren?
    Internetverbindung ließe sich über WLan realisieren. Und über den USB-Anschluss würde man eine TV-Karte anschließen. Vorraussetzung wären natürlich passende Treiber.
    Dann wäre es für manchen sicherlich wirklich ziemlich perfekt 😀

  2. Nur eine Pornodarstellerin? 😀

  3. Das klingt mal richtig interessant! Und ich denke das ist auch ganz realistisch, ich mein, wenn man sich zum Beispiel das GSGII mal anschaut, gehen da 80% des Platzes auf Akku und Bildschirm drauf. Bin auf jeden Fall mal gespannt (:

  4. Hört sich ganz interessant an. Mal schauen was der preislich macht, wenn er veröffentlich wird.

    Als Alternative kann man auch den Raspberry Pi im Auge behalten (http://www.raspberrypi.org/) der nur 25$ kosten soll.

  5. ColaCheater says:

    Hört sich für mich irgendwie wie nen RaspberryPi-Klon an der nur nicht „möglichst billig“ als Ziel hat sondern auf Gewinn geht und die maximale Leistung reinpacken will…

    Ich würde mir trozdem eher nen RaspberryPi zulegen als sowas.
    Entweder komplett minimalistisch oder nen „richtigen“ Rechner 😀

  6. Oh ja :3 Micropc, langsam wirds interesant!

  7. Weiß jemand inwiefern das Ding an Android gebunden sein wird? Hab jetzt nicht die Motivation das selbst in Erfahrung zu bringen.
    Nya … ich kann’s nicht erwarten endlich mit nem Raspberry Pi rumzuspielen, da ich da mit Arch Linux, Fedora o.Ä. arbeiten kann. Wie frei man auf Android ist weiß ich ja nicht … von daher … nett dass sich noch mehr Leute mit solchen Mini-Systemen befassen. : )

  8. Coole Sache…
    Das bleibt über, wenn man vom Smartphone das Display entfernt.

  9. Großartig. Allmählich werden die Micro-PC so klein, leistungsfähig und billig, dass man damit ernsthaft basteln kann. Foxboard und Co. waren ja noch nicht so das Gelbe vom Ei, da musste man sich ja noch sehr einschränken was Funktionalität und Entwicklung anging; Arduino (für das es ja auch Android-Bindings gibt) ist ja noch was anderes. Eigentlich logisch, dass man dafür abgespeckte Handyhardware nutzt. (Um genau zu sein: Für solche Bastelsachen nutze ich im Augenblick „alte“ Handys; selbst günstige, alte Smartphones sind ja schon leistungsfähige und gleichzeitig einfach zu programmierende Rechner.)

  10. wie bekommt das teil eigentl. strohm der usb anschluss ist doch für peripherie

  11. … und was ist wenn man das teil an den flachbildschirm anschließt, der steht dann etwas von der wand ab, wenn diese eigentlich geniale erfindung an hdmi anschließt, hm und eingabegeräte? gibt’s nicht dafür. wird schwierig bei der markeinführung sein, das teil wird weniger praktischen lösung als geek nieschenprodukt sein

  12. aber cashy immer vielen dank für solche artikel, k.a. wo du sowas aufsammelst ist immer interessant was es alles für entwicklungen gibt

  13. also, das Ding an meinen kleinen LED-Beamer und fertig ist mein „PC“, ich mag Miniaturisierung, sofern ich das Ding..ha wo is nur meine Micro-Brille wieder?

  14. Das ist ein USB-Stecker und keine Buchse, der ist für die Stromversorgung.

    Und Eingabegeräte gibt es eine Menge dafür. Dafür ist Bluetooth da.

  15. Hat sich Nvidia das nicht patentieren lassen? ^^

  16. Bin ich der Einzige der sich fragt, warum er den Namen direkt mit einer Porno-Darstellerin verbinden kann?
    DIESEN Namen?

    Ich mein….“Cotton Candy“?….Dude wtH?!

  17. Das ist ja mal richtig genial

  18. Interessant. Was könnte sowas kosten? Materialaufwand ist ja recht minimal.

  19. Die Specs hören sich für mich gut an.
    Mit ICS und vielleicht sogar noch WiiMote Treibern wäre es fast ein guter HTPC Ersatz.
    Warum WiiMote Treiber ? Da es sich um eine System vorwiegend für Touchscreens handelt, halte ich die Bedienung mit Geräten wie der WiiMote für besser, als zB. mit einer Tastatur mit Touchpad/Mini Trackball.

  20. Cool!
    Da ein Android 4 ICS drauf, da hat man die Buttons ja im Screen,
    und dann braucht es nur noch eine Bluetooth Maus, super! 😀
    Jetzt müsste der Strom nur noch über HDMI kommen,
    und man hätte die geilste Lösung zum Filme gucken ever. 🙂
    Wenn sowas für 150 Euro zu haben sein sollte, würde ich es mir sofort kaufen.

  21. Ob es sich bei dem Cortex A9 Duo um einen Tegra 2 handelt ?
    Und hoffentlich handelt es sich bei den 1 GB RAM wirklich um den Arbeitsspeicher und nicht um den Onbard Flashspeicher.
    Mehr als 150 Euro würde ich für überteuert halten.
    Tegra 2 Tablets gibt es schon für 200 Euro, wenn man davon das Display, Gehäuse und den Akku weg rechnet…

  22. Wenn man genauer darüber nachdenkt, dann wäre der TI OMAP4 für Videos besser geeignet, als der Tegra2.
    Deswegen wird mein nächstes Tablet Spielzeug (neben dem HP Touchpad) wahrscheinlich das Archos 80 G9 (TI OMAP4 als CPU, ein gutes Display für die 250.- Preisklasse und Honeycomb von Haus aus, zudem darf man für Archos Tablets für gewöhnlich auch einige Custom Roms erwarten).