Corona-Warn-App: Über 10 Millionen Downloads

Die Corona-Warn-App muss man nicht mehr erklären. Die Entwicklung und Arbeitsweise haben vermutlich und hoffentlich genug Menschen mitverfolgt. Da gibt es jetzt neue Zahlen – das Wachstum hat sich merklich verlangsamt in den letzten Tagen, dennoch kommt die App auf momentan 10,6 Millionen Downloads. 7,9 Millionen waren es noch am Morgen des Donnerstag. Zu bedenken ist dabei ja auch, dass es Smartphones und Telefone gibt, die nicht mehr kompatibel sind, auf der anderen Seite gibt es Menschen, die die App aus irgendeinem Grunde nicht auf ihrem Smartphone installieren. Wer sich über die neusten Zahlen informieren will, der findet diese nebst einer FAQ auf den Seiten des „Robert Koch Institutes“.

Jeder Nutzer der Corona-Warn-App leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Eindämmung der Pandemie.

Zum Download der Corona-Warn-App:
Corona-Warn-App für iOS
Corona-Warn-App für Android

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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98 Kommentare

  1. Danke, cashy, dass du regelmäßig wieder die Menschen daran erinnerst, auch einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten zu können. Ich finds wichtig und spitze!

  2. Ohne mich. Mit der App sehe ich den Staat einen Prozess der Gewöhnung des Bürgers an der Aufgabe seiner Privatsphäre in Gang setzen.

    Effektiver bei der Eindämmung der Pandemie, vorallem wenn ich nach Japan, Korea und Südostasien schaue, scheint mir das Maskentragen zu sein.
    Heute eine norddeutschen Innenstadt besucht. Temperaturen 22C° bei Sonnenschein. Maske nicht abgenommen und Gelegenheiten zur Händedesinfektion in Shops genutzt. Was ist daran so schwer?

    • Es geht einzig und allein um die frühzeitige Erkennung von Infektionsketten. Das Virus braucht halt bis zu 14-Tage bis man Symptome zeigt. Wenn wir diese Zeit entschärfen wollen, brauchen wir die App und genügend Leute, die mitmachen. Die Aufgabe der Privatsphäre ist minimal, die Architektur von Apps und Servern ist informations- und datenschutztechnisch wirklich gut.

      • Wegen des asymtomatischen Verlaufs bei vielen Infizierten ist obligatorisches Maskentragen äußerst nützlich. Dass die hinter der App liegende Infrastruktur vom Datenschutzaspekt erste einmal unbedenklich ist , stimmt schon. Ich habe eher Bedenken, dass bei erneuten Krisen die Bereitschaft, Privatsphäre aufzugeben in der Bevölkerung wächst. Und Krisen, nun ja, von denen werden wir IMO noch so einiges serviert bekommen, das das berechtigte Sicherheitsbedürfnis des Bürger triggert.
        Unterm Strich finde ich es gut, wenn die Bürger verantwortungsbewußt ihr Verhalten der Situation anpassen, anstatt auf eine App zu vertrauen, die im günstigsten Fall längst erfolgte Infektionsketten viel zu spät signalisiert. Zudem: Ist nicht ein erfolgter Antikörpertest mit positivem Ergebnis nötig, um überhaupt etwas anzuzeigen? Ich erlebe es in meinem Bekanntenkreis, dass Gesundheitsbehörden Personen mit deutlichen Symptomen vom Testen abzuhalten sucht.

        • „erfolgter ANTIKÖRPER-Test“??

          • Hmm, stimmt, der braucht für ein zuverlässiges Testergebnis verstrichene Wochennseit der Erkrankung (jedenfalls der, den ich habe machen lassen).
            Was nimmt man bei Symptomen? Dieses PCR, das zu Beginn viele falsch negative Ergebnisse geliefert hat?

            • Der war schon immer recht präzise – und ja, PCR. Und wenn du als Antwort jetzt posten willst, dass Tansania ne Papaya positiv getestet hat, dann lass es bitte lieber.

            • Die PCR hat falsch negative Ergebnisse gezeigt, weil die Viren zum Testzeitunkt (zu spät) nicht mehr im Hals sondern ihn der Lunge waren. Ist auf dem Probentip kein Virus, kann die PCR auch nichts nachweisen. Die PCR als solches ist extrem zuverlässig.

              • Danke für die Info. Hatte im Hinterkopf, dass mit pcr in Heinsberg eine höhere als tatsächliche Infiziertenzahl ermittelt wurde. Habe eben nochmal Meldungen der letzten Zeit gelesen, die das Verfahren als zuverlässig beschreiben.

    • Mich würde interessieren ob Sie dann auch in keine Gaststätten oder Kaffees mehr gehen, da muss man ja aktuell sogar Name und Telefonnummer angeben.

      • *g* heute bei Starbucks erlebt. War mir auch neu und sehr unbequem, aber sei es drum. Mit COVID-19 ist nicht zu spaßen. Ansonsten bevorzuge ich die Außengastronomie.
        Maskentragen und Entspannen ist das Motto.

        • Privatsphäre bei Starbuck u.a. abgeben ist OK? Aber die Warn-App aus Prinzip nicht nutzen, weil in unabsehbarer Zukunft irgendjemand was machen könnte? Seltsame Einstellung. Und die Infektionkette die du bemühst wird durch App eben schneller aufgeklärt. Nach einem positiven Test meldest du dich freiwillig in der App, und noch am selben Tag können alle, die die App haben und sich möglicherweise angesteckt haben, freiwillig in Quarantäne gehen.

          • Meine persönliche Meinung ist, dass Daten bei Unternehmen grundsätzlich besser aufgehoben sind als beim Staat. Nach den Snowden-Leaks, in denen sich weitergehende Befürchtungen bewahrheitet hatten, sind Privatunternehmen nicht mehr so uneingeschränkt von allem Verdacht freitzusprechen.
            Im speziellen Fall denke ich, dass die handschriftliche Herausgabe von Namen und Telefonnummer von vielleicht zwanzig Starbucks-Kunden am Tag nicht als prtoblematische systematische Datensammelei zu bezeichnen sind. Zudem wurden die gemachten Angaben nicht durch einen Abgleich mit dem Personalausweis/Führerschein auf ihre Richtigkeit geprüft. 🙂

            • Na dann solltest du die App bedenkenlos nutzen können. Das gesamte Handling der pseudonymisierten IDs findet innerhalb der Tracing-API von Google und Apple statt. Da kommt die App nicht dran. Deshalb können auch Statistiken wie „wieviele Kontakte mit Austausch von IDs hatte ich“ nicht angezeigt werden. Erst wenn du aktiv eine Infektion angibst bekommt die App Zugriff auf deine eigenen IDs um sie hochzuladen.

              „we discussed this with the dev team, and there currently is no way of doing this from the application end. Sending and receiving Beacons is handled entirely by the ENF and there is no way for the app to provide the information you want to present.“
              https://github.com/corona-warn-app/cwa-wishlist/issues/5

              Ergo: Fröhliches App-Nutzen!

    • Mit der App kann man sich schnell sein Gewissen beruhigen, ohne dafür etwas tun zu müssen. Das erledigt ja nach der Installation die App

    • Es gibt ohnehin eine Pflicht in Läden eine Maske zu tragen, was ist also an deinem Vorgehen besonders bemerkenswert? Dass du auch außerhalb eine Maske trägst? Das ist zwar virologisch absolut unnötig aber Hauptsache du fühlst dich besser, wenn du dich zum Märtyrer machst, der auch noch bei 22 Grad eine Maske trägt (was so warm nun auch nicht ist).

      • 1. Der Maskenpflicht wird von Vielen nicht gefolgt.
        2. Draußen im Innenstadtbereich, wo es ständig zu engeren Begegnungen kommt, ist das Maskentragen sinnvoll. Macht halb Asien (s. Tokio / empfehle dir auch die Klimadaten zu Thailand).
        2. Bei läppischen 22C° jemanden einen Märtyrer zu nennen, weil er einen MNS trägt, ist pussymäßig. Manche schämen sich einfach für die falschen Dinge. *g*

  3. Wie viele Leute sind effektive Nutzer?
    Ich habe ein Privat- und ein Arbeitshandy.
    Das sind also schon 2 Downloads.
    Und wie viele haben die App aus Interesse geladen, dann aber gleich wieder deinstalliert?

  4. Wie viele der Nutzer hinterlegen auch, dass sie getestet worden und mal
    Positiv waren/sind? 10 Millionen negative bringt halt nichts …

    • Ja, „bin dabei“ schreien, weiß bequem ist und einen besser fühlen lässt. Aber wenn es an die unbequemeren Aspekte geht, sieht’s dann wieder ganz anders aus. Ich bin dieser Ewig-Morgigen überdrüssig.

      • Ich frag mich ja, was unbequem daran wäre nen QR-Code mit der App zu scannen? Das positive Testergebnis hat das Gesundheitsamt auch ohne App und die damit einhergehende Quarantäneanordnung ließe sich durch Nichteingabe des positiven Tests auch nicht verhindern.

        Im Endeffekt hat es keinerlei Nachteile seinen positiven Test auch der App zu melden.

        Oder worin siehst du da nen Nachteil?

  5. Jo, Super 10 Millionen Downloads. Warte nun nur noch auf Ergebnisse. Nur daran lässt sich der eigentliche Erfolg messen. In spätestens 2 Wochen wissen wir mehr. Inzwischen lesen wir lieber von inzwischen 1029 Infizierten in einer Wurstfabrik die man auch ohne App erfassen konnte 😉

    • Die 1029 schon, aber mit App wäre es einfacher, deren Kontaktketten zurück zu verfolgen.
      Im Moment sinds halt die direkten Angehörigen, aber nicht die, mit denen sie sonst in Kontakt kamen.

  6. Enrico Hahn says:

    Verstehe den Sinn noch nicht so ganz von der App. Wenn ich positiv getestet werde, muss ich doch zwangsweise in Quarantäne, bis ich wieder negativ getestet werde. Was nützt dann mir die App, oder den anderen, ich darf ja eh nicht raus, wenn ich positiv bin …?

    • Die App informiert einen, wenn man Kontakt mit einer Person hatte, die nachher ihren positiven Test in die App eingegeben hat und das ohne dass die positiv getestete Person sich erinnern muss, die Kontaktdaten vorliegen, das Gesundheitsamt gerade soweit ist, einem Bescheid zu sagen oder man erst auf eigene Symptome warten muss.

      Klar wird es auch falsch positive Warnungen geben, aber es wird doch immer gesagt, es gäbe noch mehr Tests, aber dann weiß man wenigstens dass man nicht die Großeltern ansteckt weil man gerade symptomlos von einem anderen symptomlosen angesteckt würde.

    • Es stimmt. Dir selbst nützt die App nichts. Wenn du erkrankt bist, hast du aber vielleicht Menschen infiziert, bevor du Symptome entwickelt hast. Hier kann die App helfen, diese Menschen schneller in Quarantäne zu schicken, bevor diese ihrerseits weitere infizieren. Um mal im Facebook-Jargon zu sprechen: Du schützt mit der App nicht dich selbst und auch nicht deine Freunde, aber die Freunde deiner Freunde. Und das ist doch schonmal was.

      • Abgesehen davon schützen die anderen Leute ihn mit der App natürlich genauso wie er die anderen schützt. Insofern kann man schon sagen, dass die Nutzung der App auch für jeden einzelnen sinnvoll ist – da der Typ, der vielleicht in 3 Tagen hinter dir an der Kasse gestanden hätte aufgrund einer App-Benachrichtigung eben nicht einkaufen gehen wird.

        • Elim Garak says:

          Wenn ein Typ mehr als 15 Minuten näher als 2 Meter bei mir steht (nur dann schlägt die App an) würde ich den bitten Abstand zu halten und das gegebenenfalls auch von der Polizei durchsetzen lassen. Wer sich an Abstandsregeln hält, braucht die App nicht.

    • Wenn du positiv getestet wurdest, hast du vielleicht VORHER schon jemand angesteckt. Die Leute denen du begegnest bist könnten von der App benachrichtigt werden, dass sie sich möglicherweise angesteckt haben. Dann verschieben sie den Besuch der Oma, bleiben zu Hause. Damit hättest du vielleicht ein Leben gerettet.

  7. 10 Millionen Downloads sind natürlich eine Hausnummer. Die Zahl berücksichtigt aber nicht, wie viele derer die App direkt wieder gelöscht oder mehrfach (verschiedene Devices) installiert haben.

    Ich würde es viel mehr begrüßen, wenn man eine Statistik integriert, die mir sagt, mit wie vielen App-Nutzern ich überhaupt in Zeitspanne X Kontakt hatte.

    • Stimmt ein Zähler, wie viele verschieden fremde Id’s ich schon gesehen habe, wäre schön. Muss ja irgendwo gespeichert sein, kann nicht mal jemand im Sourcecode nachrücken, wie?

  8. Für mich ziemlich verwunderlich wieso diese App vom Autor beinahe täglich als Wunderwaffe angepriesen wird und alle Kritiker indirekt als Mörder abgestempelt werden. Auf die technischen Inhalte wird allerdings wenn dann nur in den Kommentaren eingegangen – sehr schwach für einen Technik-Blog. Was dezentraler Ansatz ist kann auch ein Redakteur von gmx erklären. Das Datenschutz-Thema ist sicher nicht unwichtig, aber hat auch nichts mit der eigentlichen Technik zu tun.

    Auch wenn die Abstandsmessung wohl im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie erfahren hat möchte ich die Wirksamkeit doch stark anzweifeln. Etliche unterschiedliche Sender und Empfangsgeräte mit eigener Funkwellen-Ausbreitungs-Charakteristik, unterschiedlichen Pegeln und Antennen. Noch dazu etliche Störquellen, Hindernisse, indoor, outdoor, Glasscheiben oder Signalreflexionen. Noch dazu bewegen sich Sender und Empfänger und stehen nicht still.

    Das bekommt man mit keinem Algorithmus geglättet. Die App produziert am laufenden Band falsch positiv und falsch negativ Kontakte. Die Wirksamkeit dieser App wird stark überschätzt. Eine Kameraüberwachung mit Gesichtserkennung ist da sicherlich effektiver, aber wer will das schon?

    • Niemand wird als Mörder abgestempelt. Sonst gehts gut?

      Das ist hier auch schon länger kein Technik-Blog mehr sondern ein Konsum-Blog. Macht aber nichts, schaue trotzdem gerne rein.

  9. Ich möchte hier auf keinem Fall über Flüchtlinge oder Gastarbeiter schimpfen -ABER- der aktuelle Ausbruch in Tönnies wurde von Gastarbeitern verursacht, zumindest habe ich das so gelesen. Bei uns sind ständig Ausbrüche in Flüchtlingsheimen. Ich soll mir eine App installieren, soll am besten zu Hause bleiben, soll einen Mundschutz tragen wenn ich irgendwo hin gehe, und das obwohl täglich hunderte oder sogar tausende potenzielle ansteckungs Gefährder ungehindert nach Deutschland kommen. Es gab hier sogar Tode unter den Erntehelfern. Für mich passt da was nicht zusammen. Ich glaube kaum das unter den Erntehelfer oder Flüchtlingen jeder eine App Installiert hat. Vielleicht sehe ich das falsch aber schaden von den Leuten wendet man nicht mit so einem Verhalten ab. Die App soll die Leute anscheinend in Sicherheit wiegen, die es nicht gibt.

    Es gibt sehr viele Beschwerden wegen einem viel zu hohen Akkuverbrauch. Kein Wunder das Smartphone sendet ständig Signale per GPS und Bluetooth.

    Bleibt Gesund! Auch wenn ihr keine App installiert.

    • MrNilsson says:

      Der Ausbruch wurde dadurch verursacht, dass die Gastarbeiter unter teils menschenunwürdigen Bedingungen leben. Wenn die Gastarbeiter wie Hühner in einem Stall gehalten werden, dann verteilt sich der Virus so rasant wie in Ischgl. Hinzu kommt, dass der Arbeitsschutz wohl nicht eingehalten wurde.

      Wenn du jemanden den Ausbruch in die Schuhe schieben willst, dann fang ganz oben an. Die Profitgier ist in der Fleischindustrie so stark, dass der Mensch (der Arbeiter) auf der Strecke bleibt.

    • Dann kann man ja hoffen das in einem Cafe oder Restuatant nie ein ansteckender in deiner Nähe sass, denn mit der App wäre die Chance auf Benachrichtung vorhanden gewesen. Ka was die Leute für Probleme haben. Ich kann sagen 1x am Tag sync die App die Ids zur Überprüfung laut PiHole. Mein Akku benötigt 1% mehr dank aktiven Bluetooth. Ermittelt mit Gsam Battery Monitor App. Verwendeich um die Akkufressenden Apps zu ermitteln. Und GPS verwendet die App unter Android 10 gleich gar nicht. Du kannst ihr die Berechtigung nicht mal geben und somit entziehen. Es sind einfach Propoganda Verschwörungskommentare in Foren die solch ein Mist in die Welt gesetztwerden Android 6-9 benötigt beim aktiveren fürs Blutooth GPS, aber das wird nicht genutzt. Das kannst du sogar im Nachhinein der App wieder entziehen bzw. einsehen das GPS von der Corona App gar nicht in Anspruch genommen wird.

    • Bluetooth haben die meisten eh an, wegen Freisprecheinrichtung, SmartWatch, Kopfhörer… GPS braucht die App selbst nicht, aber unterhalb Android 10 muss leider GPS freigegeben, werden, da die Bluetooth Abstandsmessung darüber freigeschaltet wird. Das Problem sind die anderen Apps, die das freigeschaltete GPS jetzt nutzen. Schmunzeln musste ich über dein Handy, was GPS sendet!

    • Jetzt nehmen uns diese Ausländer auch noch UNSERE Viren weg! Alda!

    • Es sind um die 1000 Infizierte, aber bisher sind null davon krank bzw krankenhauspflichtig! Die wurden auch nicht wegen Symptomen getestet, sondern weils gesetzlich vorgegeben ist. Würde man das ganze im Einzelhandel machen, hätte man ähnliche Zahlen.

      In zwei Wochen geht Tönnies ab wie Schmidts Katze, kann als erster Coronafrei auf seine Wurst stempeln!

      Und man darf sich fragen, wozu der ganze Zirkus noch gut ist, wenn bei 1000 Infizierten keiner auf intensiv muss.

      • Na ja, wenn man einen Jebsen-Informationsstands hat, muss man sich natürlich fragen, warum von 1000 Infizierten keiner auf die Intensiv muss.
        Wenn man die Quellen liest, weiß man, das 739 positiv getestet, davon 18 im Krankenhaus und 5 auf der Intensiv sind und 3 beatmet werden.
        https://www.kreis-guetersloh.de/aktuelles/corona/pressemitteilungen-coronavirus/20-06-2020-coronazahlen-samstag/

        Wozu ist jetzt der ganze Zirkus gut?

        Ich meine, 1 von 1000 stirbt. Kann man sich überlegen: würde ich noch Auto fahren, wenn ich weiß, dass ich bei 1 von 1000 Fahrten sterbe? Würde ich noch Aspirin nehmen, wenn ich weiß, dass jeder 1000ste dran stirbt? Würde ich in einen Freizeitpark gehen, wenn ich weiß, dass da pro Tag 60 Menschen sterben (Europapark – 60.000 Besucher pro Tag)?

        Also, was soll der Zirkus?

        • Also wenn ich bei einer von 1000 Fahrten sterben würde, würde ich mir das mit dem Auto fahren tatsächlich gut überlegen. Dann würden alle die mit dem Auto zur arbeit fahren innerhalb der nächsten 3-4 Jahren sterben.
          Wie war das mit dem Zirkus?

          • Bei gut 220 Arbeitstagen im Jahr una gelegentlichen Privatfahrten wären es bei den meisten kaum mehr als 2 Jahre.

            Dennoch stellt sich beim Umgang mit Corona die gleiche Frage wie bei dem Umgang mit Abgasen, Alkohol, Pestiziden etc., nämlich welche Risiken welchen Einschränkungen gegenüberstehen uund ob wir als Gesellschaft bereit sind, die Einschränkungen der Freheit zur Risikominimierung hinzunehmen. Daher gibt es eine Gurt- oder Kennzeichenpflicht, Abgasnormen, Verbote bestimmte Pestizide, aber eben nicht alles, was schadet oder gefährlich ist, wird auch verboten.

            Problem: Als mehr oder weinger unbeteiligter, kann man kaum nachvollziehen, welche Einschränkungen wirklich verhältnismäßig sind. Eine Diskussion dazu ist also ein wichtiger Prozess. Zumal jeder andere Prioritäten haben mag. Als gelegentlicher Pfeifenraucher wäre ein totales Tabakverbot für mich sehr ärgerlich, andere wären dankbar.

            Nur ist die App freiwillig und jeder kann es selbst entscheiden. Auch wenn ein Gesetz zur Freiwilligkeit manchen Leuten fehlt…

  10. Bei mir waren es mehr als 20% Batterieverbrauch für das Covid-19 Kontaktprotokoll aber vielleicht bin ich frei nach Steve Jobs nur zu dämlich um die Äpp richtig zu benutzen.

    • Zeitraum? 4 Tage?

      • 24 Stunden! Allerdings hatte die Mail App bis vor kurzem ein ähnliches negatives Batterieverhalten gezeigt.

        • Da würd ich dann doch mal eher auf ein generelles Problem tippen und einfach Mal das System zurücksetzen. Bei mir braucht die App so 2-3% pro Tag.

          • Zurücksetzen ist jetzt keine Option, da ohne Nutzung des Kontaktprotokoll alles Wunderbar läuft. Evtl. mache ich mit iOS 13.6 einen neuen Versuch aber alles neu einrichten kommt jetzt wirklich nicht in Frage.

    • Eine solche relative Angabe ist ohne Angabe der absoluten Bezugsgröße sinnlos. Die Prozentzahl bezieht sich ja auf den Stromverbrauch. Wenn also dein Handy auf dem Tisch liegt und nichts anderes tut als Kontakt zum Mobilfunknetz zu halten und Corona-IDs zu senden und zu empfangen, dann ist der Anteil des Kontaktprotokolls natürlich relativ gesehen sehr hoch. Der absolute Stromverbrauch ist dann aber auch minimal. Wenn du dagegen zockst, Videos schaust und so den Akku in wenigen Stunden leernuckelst, wird der Anteil des Kontaktprotokolls am Stromverbrauch sehr gering sein. Beobachte also besser mal die Akkulaufzeit und du wirst sehen, dass der Mehrverbrauch in den täglichen Schwankungen untergeht.

      • Ne,… Bei normaler Nutzung. Der Zeitraum bezieht sich unter iOS immer auf die letzten 24 Stunden bzw. die letzten 10 Tage. Der AppStore ist voll mit diesen Symptomen. Das scheint also allgemein ein Problem mit iOS zu sein. Bei Plus/Pro Modellen mit größeren Akkus evtl. vertretbar, bei kleineren iPhones, z.B. bei mir mit iPhone 8 macht sich der Mehrverbrauch deutlich negativ bemerkbar.

        • Du hast aber immer noch nicht verraten, wie hoch der absolute Stromverbrauch bei dir war. Ohne diese Information sind deine zwanzig Prozent immer noch eine Nullaussage.

          • Sag mir bitte wie ich das bei einem iPhone messen kann? Das Health Protokoll verbraucht laut Batterieverbrauchsanzeige relativ viel Leistung. Hier also ca. 20% bei unveränderter Nutzung.

            • Du könntest die Akku-Kapazität deines Handys heraussuchen (z.B. iPhone XS: 2659 mAh), und damit die laut „Batteriezustand“ angegebene maximale Kapazität verrechnen (sagen wir 90%). Dann schaust du, um wie viele Prozentpunkte die Akkuanzeige in 24 Stunden runtergeht (sagen wir 40 Prozentpunkte) und wie hoch der relative Anteil des Corona-Protokolls ist (bei die also 20 Prozent). Du rechnest also 2659 * 0,9 * 0,4 * 0,2 / 24 und kommst auf ca. 8. Das wäre eine Zahl, die man mit anderen vergleichen könnte. Das macht natürlich niemand, ist mir auch klar.
              Einfacher wäre es, wenn du nur darauf achtest, um wie viele Prozentpunkte der Akku im Laufe des Tages runtergeht. Den Wert vergleichst du mit deiner Erinnerung an den Akkuverbrauch vor Aktivierung des Protokolls. Das sollte einen Eindruck vermitteln, wie sich der Mehrverbrauch auf dein Handy auswirkt.

              • Ok. Dann habe ich mit Covid-19 Kontaktprotokoll laut Erinnerung ca. 30%-40% weniger Akkulaufzeit.

                • Das klingt dann aber eher danach, dass bei deinem Gerät etwas grundsätzlich defekt ist. Ich schließe mich Numis Empfehlung an.

                  • In meiner Region ist das Kontaktprotokoll sowieso nicht verfügbar,… Von daher spielt es ja eh keine Rolle.

                    • Es ist in deiner Region nicht verfügbar aber du konntest einen erhöhten Akkuverbrauch feststellen? Wie passt das denn zusammen? o.O

                    • @Numi Ganz einfach. Die App „Corona Warn“ bzw. das Backend der Kontaktverfolgung ist noch nicht so ganz fehlerfrei. Der Wechsel zwischen Wi-Fi und Mobilfunk und der Flugmodus bringt da noch einiges durcheinander. So stand es jedenfalls in den Antworten (RKI) zu den Kommentaren zur App im AppStore. Mit dem hohen Stromverbrauch wird es ähnlich sein. Es sei denn das NRW wirklich nicht zur unterstützen Region zählt.
                      Wenn in ein paar Monaten dann die gröbsten Fehler beseitigt sind schaue ich mir das vielleicht noch einmal an.

    • Absolute 20% oder doch nur relative 20%?

      • Relative 20% bei normaler Nutzung (Health Covid-19 Kontaktprotokoll) und bei der Corona Warn App waren ca. 2-3%. Wie schaut es bei anderen iOS Nutzern hier aus?

        • Du hast den Kommentar von Tim überhaupt nicht verstanden, die Prozentzahl des Batterieverbrauchs hat quasi keine Aussagekraft! Also macht ein Vergleich überhaupt keinen Sinn, da das eigene Nutzungsverhalten entscheidend ist.

          Die Auflistung gibt nur deinen anteiligen Verbrauch wieder, wie groß war der Anteil der App von 100% (wenn man alle addiert) Gesamtleistung, aber nicht wieviel Prozentpunkte Akku tatsächlich verbraucht wurden.

          Nochmal:
          Öffnest du an einem Tag ausschließlich die App bzw. lässt sie im Hintergrund laufen, werden wahrscheinlich rund 98 oder 99 Prozent angezeigt.
          Nutzt du den ganzen Tag andere Apps, wird für die Warn App vielleicht 1% angezeigt.
          Es handelt sich lediglich um den Anteil am Gesamtverbrauch!

          • Peter! Das wird mir jetzt ein bisschen zu dämlich. Die Corona Warn App hatte ich jetzt zwei mal geladen und installiert, dann jeweils wieder gelöscht, weil der relative Verbrauch einfach zu hoch war.

    • Bei mir sind es 12% pro Tag auf einem iPhone XS mit iOS 13.5.1. Schon viel.

  11. Da Mein Smartphone jetzt 3 Jahre alt ist, hält der Akku eh nur ein Tag. Ob mit Corona-App oder ohne macht zwar ein paar Prozent aus, aber bleibt trotzdem bei einem Tag.

  12. Mein Gott habt Ihr sonst keine Sorgen? Installierts oder lasst es..

  13. Die meisten Überlegungen teile ich mit:
    https://www.youtube.com/watch?v=unc9XulgJ2k

  14. Die Downloads sind aber nicht entscheidend. Sondern nur die Frage der dauerhaften Installationen. Ich selbst habe die App schon dreimal heruntergeladen und zweimal wieder deinstalliert. Die Zahl der Downloads sagt also gar nichts aus.

    • Reines Interesse: Warum hast du sie 3 mal runtergeladen und 2 mal wieder gelöscht?

      Aber natürlich hast du ansich Recht – die Nutzung ist das Entscheidende

      • Weil ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich die App wirklich brauche – oder nicht. In Eigenquarantäne werde ich mich nach einer Warnung nämlich nicht begeben, dafür ist mir die App zu fehleranfällig. Aber ich habe sie jetzt dann doch installiert, denn der Fall Tönnies zeigt, wie schnell es gehen kann.

  15. Ich habe gerade die Sendung über die App auf Sunshine Live gehört und werde jetzt die App auch installieren. Die Sendung läuft noch. Die haben mich richtig aufgeklärt. Sogar der Chaos Computer Club hat grünes Licht gegeben. Denen vertraue ich seit Jahren, was die in Sachen Computer und iT melden. Ich werde die App auf jeden Fall auch auf allen Smartphones meiner Familie installieren. So schnell kann man seine Meinung ändern. Ich finde die App jetzt super und werde sie jedem empfehlen den ich kenne. Wenn man richtig Bescheid weiß ist das eigentlich eine super Sache. Ein mulmiges Gefühl bleibt allerdings noch.

  16. Ja, Toll, wie kann ich die an meinem Nokia Lumia 935, mit Windows Phone Installieren?
    Soll ich mir nun extra ein neues Handy kaufen, nur weil die einen Teil der Bevölkerung einfach vergessen haben?
    Antwort: Ich kauf mir kein neues Handy…

    Denn eine APP schützt mich nicht, im Gegensatz zu einem effektiven Mundschutz ist die APP letztendlich nur ein Messinstrument für die Behörden.

    • Nur ein richtig getragener uns regelmäßig gewechselter FFP Mundschutz ohne Ventil schützt Dich und Deine Kontakte.
      Der Marktanteil von Windows Phone lag schon 2017 nur bei 0,1 %. Da kann ich es irgendwie nachvollziehen, dass man die in 2020 nicht mehr berücksichtigt. Ob man sich deswegen ein neues Handy kauftt. Allein deswegen würde ich es wohl auch nicht machen.
      Wobei ich es schon spannend fände, ob die Grenze bei Android und IOS wirklich zwingend war oder man nur keine älteren Geräte unterstützen wollte.
      Vielleicht kennt da jemand einen Link?

      • Es mag stimmen, das der Anteil Windows Phone Weltweit gesehen nur 0,1% oder sogar geringer ist. Aber schaue ich mich, nur mal bezogen auf die Firmen Handys in dem Unternehmen wo ich arbeite, was 160.000 Mitarbeiter hat. Sind da aktuell noch ca 40% mit Windows Phones. Und nicht jeder hat noch zusätzlich ein. 2. Handy.

        • 64.000 von 82 Mio ist sogar weniger als 0,1 % ;).

          Nein schon klar, dass das ärgerlich ist. Bei uns existieren auch noch Blackberrys und iPhone 6 als Firmengeräte. Trotzdem kommt sonst der berechtigte Einwand, dass zusätzliche Entwicklungskosten für ein paar Geräte auch nciht angemessen wäre und dem Staat wird Geldverschwendung vorgeworfen.

  17. Kein Angst, lieber Lars, inzwischen liegen schon einige auf Intensiv. Und keine Sorge, es werden von den Tönnies-Mitarbeitern auch noch einige Sterben…

    Alter, manchmal fehlen mir bei dir echt die Worte…

  18. Leider hat die App tatsächlich ein sehr hoher Akkuverbrauch und hat sich gestern 25% der Akkukapazität genehmigt. Ich lasse die App diese Woche mal laufen, aber dauerhaft werde ich das nicht tun. Eventuell werde ich sie nur aktivieren wenn ich unterwegs oder unter andern Leuten bin.

    • Welches Handy nutzt du?
      Läuft vielleicht die Standortmodus von Android Amok? Hab es auf Akkusparmodus gestellt (WLAN und Mobilfunk). Die App nutzt dies zwar nicht aber evtl. ist die Implementierung von Google nicht ohne Bugs.

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