Die Corona-Warn-App könnte mehr Funktionen erhalten. Das geht laut dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel aus einem „Bericht zur Weiterentwicklung der App“ hervor, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Vorfeld der Corona-Beratungen im Kanzleramt vorgelegt hat. So geht es beispielsweise darum, dass die Überprüfung auf Risikobegegnungen weniger limitiert sein sollte und dementsprechend häufiger den Risikostatus überprüft. Dies sei wichtig, da mit der App durch schnelle Information von möglicherweise Infizierten weitere Ansteckungen unterbunden werden sollen.
Auch sei man wohl zur Erkenntnis gekommen, dass zu wenig Infizierte ihre Infektion in der App melden. Eine Erinnerungsfunktion soll hier Abhilfe schaffen, zudem soll die Oberfläche der App in diesem Bereich vereinfacht werden. Das Melden bleibt allerdings weiterhin freiwillig. Zudem werde geprüft, in welcher Form ein Kontakttagebuch eingebunden werden kann – hier können Nutzer ihre Kontakte eintragen und leichter nachvollziehen – auf externe Lösungen wiesen wir ja schon diesbezüglich hin.
Ferner werde laut Bericht geprüft, inwieweit eine Cluster-Erkennung technisch umsetzbar ist, Kritiker werfen der App vor, dass sie dem mittlerweile gewonnenen Wissen über das Infektionsrisiko in bestimmten Situationen und Umständen nicht ausreichend Rechnung trägt.
Anmerkung des Autors: Passt auf euch auf. Bleibt gesund. Schützt andere und euch.
