Corona-Warn-App: Diese Neuerungen erwarten uns mit der kommenden Version 2.21

Derzeit befindet sich die Corona-Warn-App in Version 2.20 in der Verteilung. Für iOS-Nutzer sollte diese zum sofortigen Download bereitstehen, bei Android-Nutzern kann sich der Rollout über die nächsten 48 Stunden hinziehen.

Angepasst hat man da Dauer für die Anzeige der Risikobegegnungen. Veränderungen gab es auch für Genesenenzertifikate. Die sind nun ohne ein Ablaufdatum in der App hinterlegt. Zudem bereitet man die App bereits auf Android 13 vor, das im Herbst erwartet wird. Während ihr also bereits auf Version 2.20 wartet oder mit jener frisch unterwegs seid, feilt das Projektteam rund um das RKI, SAP sowie die Deutsche Telekom bereits an der nachfolgenden Version 2.21. Dank öffentlicher Arbeiten am Code können wir so bereits einen Einblick geben, welche Neuerungen uns mit der kommenden App-Version erwarten.

So lassen sich in Version 2.21 Tests nun auch für andere Familienmitglieder registrieren und verwalten. Heißt: Ihr könnt in der App Testergebnisse oder digitale Testzertifikate anfordern. Insbesondere für minderjährige Kinder ohne eigenes Smartphone sicherlich eine Erleichterung. Was dann natürlich nicht funktioniert, ist das Warnen anderer Benutzer bei einem positiven Testergebnis.

Logisch, denn das Smartphone wurde ja von einem Elternteil durch die Gegend getragen und nicht vom Kind. Von der Funktionalität ist das ähnlich wie gewohnt: Papierkorb und Co sind da ebenfalls mit am Start. Vor dem Scannen müsst ihr auswählen, ob ihr einen eigenen Test scannt oder einen für ein Familienmitglied. Zudem muss auch der Name der getesteten Person zur Ausstellung des Zertifikats entsprechend hinterlegt werden.

Hinter den Kulissen feilt man bereits an den Möglichkeiten, ein digitales COVID-Zertifikat auch widerrufen zu können. Diese Funktion wurde von der EU kürzlich bekannt gegeben und erlaubt es grenzüberschreitend fehlerhafte oder gar gefälschte Zertifikate wieder aus dem Verkehr zu ziehen. Ab Ende April soll es damit losgehen, einige Staaten hatten derartige Konzepte bereits auf nationaler Ebene verwirklicht, nun folgt die EU-weite Lösung. Logisch, dass man sich da mit der Corona-Warn-App jetzt bereits drauf einstellt.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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34 Kommentare

  1. > Angepasst hat man da Dauer für die Anzeige der Risikobegegnungen.

    Weiß man, was die Dauer vorher war und wie sie jetzt ist? Da ich im Moment fast jede Woche eine Risikobegegnung angezeigt bekomme, überblicke ich es nicht mehr…

  2. Wichtig wäre auch, wenn sie mal den Zeitraum der Begegnung nennen würden. Bei einem ganzen Tag, kann ich es schlecht beurteilen, ob es nun wirklich zu einem Kontakt kam oder ob es eher „ungefährlich“ war…

    • …genau das geht nicht, weil dann die Datenschützer Sturm laufen werden.
      Nachdenken.

      • Das ist mir schon klar, nur was bringt mir eine Meldung, dass ich am Tag X eine Begegnung mit einem Infizierten hatte? Wenn ich an dem Tag im Hallenbad war, danach draußen mit Freunden noch eine Fahrradtour gemacht habe, danach noch einkaufen war usw. oder Skifahren war und anschließend noch Essen war… Wenn ich die Zeit wüsste, dann kann ich mein Risiko einschätzen. Denn wenn ich am Lift jemanden hinter mir hatte ist mein Risiko nicht wirklich hoch. Wenn er beim Essen hinter mir saß jedoch schon. Aus diesem Grund interessiert nicht die Warnung der CWA nicht mehr.

        • Ist die Uhrzeit nicht total egal? Du wüsstest nun, du warst zu dem Zeitpunkt wohl auf der Fahrradtour mit anschließendem Eisessen und nicht im Hallenbad. Und nun? Verhältst du dich jetzt anders?

          • Ja, wenn ich jemandem im Freien begegnet bin, der einen Meter hinter mir sitzt und ich Null Kontakt zu der Person hatte. Sollte ich aber in der Bahn neben jemandem gesessen sein, dann würde ich umso mehr aufpassen und mich evtl. auch mal testen (obwohl nur Homeoffice). Vor allem, ab Sonntag dann, wenn viele keine Maske mehr tragen.
            Dies waren jetzt nur mal Beispiele. Da gibt es viele Alltagssituationen, bei denen man entsprechend handeln würde. Also spielt die Uhrzeit eine Rolle. Aber aktuell ignoriere ich die Warnmeldung, denn es kann überall gewesen sein.

            • >Ein erhöhtes Risiko wird in Rot dargestellt. Sie sind einer nachweislich positiv getesteten Person begegnet. Relevant für das Infektionsrisiko sind Dauer der Begegnung (mehr als neun Minuten), Abstand (weniger als acht Meter), Zeit seit der Begegnung und Infektiosität.

              Die Kachel sagt nur das: Du bist einer nachweislich positiv getesteten Person begegnet. Sie sagt überhaupt nichts über die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung aus. Man kann nur sagen, es gibt ein Infektionsrisiko. Das wird durch eine Uhrzeit oder Tätigkeit aber nicht genauer beziffert werden können.

              • Und was gibt es noch an Hinweisen? Genau, man soll möglichst zuhause bleiben und sich isolieren und testen gehen. Das mache ich, wenn ich weiß, dass ich einer erhöhten Gefahr einer Ansteckung ausgesetzt bin. Und das mache ich davon abhängig, wo und wann das war!

      • Ja vermutlich, so wie die Datenschützer schon von Beginn an dafür gesorgt haben, den sinnvollen Einsatz dieser App bestmöglich zu beschränken.

        • Dieses Argument höre ich immer wieder. Welche Funktion hätte den sinnvollen Einsatz denn ermöglicht?

          Ich denke, dass die App GERADE wegen des guten Datenschutzniveaus so erfolgreich ist. Und mit ihrer offenen Entwicklung schafft sie außerdem Vertrauen.
          Ohne diese beiden Bedingungen hätte ich die App nicht installiert.

          • Bspw. die konkrete und verifizierte Registrierung der Nutzer, denn das wäre Grundlage für die Kontaktverfolgung gewesen, die seinerzeit so im Vordergrund stand. Versteh mich nicht falsch, ich weiß nicht, wie sinnvoll das in diesem Kontext generell war oder ist, aber wenn man das möchte (und ich hatte schon den Eindruck, dass das eines der Hauptziele war), macht eine App, die keine persönlichen Daten erfasst und zur Verfügung stellt, nur ganz bedingt Sinn, jedenfalls in diesem Zusammenhang.
            Es mag sein, dass die anonyme Datenerfassung zum Erfolg dieser App beigetragen hat und viele Menschen sie sonst nicht installiert hätten, aber so konnte und kann man sie eben auch nur mit einem begrenzten Nutzen einsetzen.

            • Eine manuelle Kontaktverfolgung wäre ja nur die zweitbeste Wahl gewesen. Diese ist zwangsläufig immer langsamer, als die automatisierte durch die CWA.
              Das ist einfach prinzipbedingt dadurch, dass die initiale Warnung, auf dessen Grundlage eine manuelle Kontaktverfolgung durchgeführt worden wäre, ja sowieso durch die CWA erfolgt wäre.

              Klar, eine manuelle Kontaktverfolgung wäre angeordnet gewesen und hätte eine Strafe bei Nichtbeachtung mit sich gezogen.
              Aber die Leute, die so eine Anordnung umgehen, würden mutmaßlich auch keine freiwillige CWA installieren, die sie im Zweifel „in Gefangenschaft“ (in der eigenen Wohnung) bringt.

              Die Warnung der CWA hat absolut keine direkten Konsequenzen – und das hilft ihr meiner meinung nach.

              Deine ursprungsthese „Ja vermutlich, so wie die Datenschützer schon von Beginn an dafür gesorgt haben, den sinnvollen Einsatz dieser App bestmöglich zu beschränken.“ sehe ich daher weiterhin nicht bestätigt.
              Schließlich weißt du ja selbst nicht, ob diese Daten sinnvoll gewesen wären.
              Und dann wäre ja noch lange nicht geklärt, ob diese Daten auch verwendet worden wären.
              Dass eine manuelle Kontaktverfolgung schon bei relativ niedrigen Inzidenzen nicht mehr stattfindet, hat man in der Diskussion um Luca doch sehr schön gesehen.

              Ich halte den „Erstmal alle Daten sammeln und dann mal gucken, was man damit anstellen kann“ für falsch.

    • Das geht mit einem Fork der App. Nennt sich Corona Contact Tracing. Zur Auswertung ist dann noch die RaMBLE Warn Companion nötig. Man sieht genau wann, wie lange und mit welcher Dämpfung der Kontakt bestand.

    • Oliver Müller says:

      Das geht nicht, weil das Exposure Notification Framework von Google und Apple, auf dem die Corona-Warn-App aufsetzt, diese Information nicht an die App weiterreicht. Die Corona Contact Tracing Germany App kann das aber:
      https://f-droid.org/de/packages/de.corona.tracing

  3. Das muss man, denke ich, ein wenig differenzierter sehen.

    Allgemein befinden sich hinter „den Datenschützern“ häufig Leute, die einfach Wert auf ihre Privatsphäre legen, bzw. die Gefahr hinter großen Datensammlungen oder bestimmten Informationen sehen.

    Ich denke, dass „ich habe nichts zu verbergen“ (was du ja hier nicht gesagt hast) häufig mit „ich habe das große und ganze nicht betrachtet“, bzw. „ich weiß nicht um das Missbrauchsrisiko“ übersetzt werden kann.

    Persönlich hätte ich auch gerne die Funktion, den Risikokontakt auf einen bestimmten Zeitraum eingrenzen zu können. Das ermöglicht eine bessere Einschätzung: War es im Freien? Oder in der Bahn?

    Letztlich trifft die CWA-Entwickler hier keine schuld. Das Feature, die Uhrzeit anzuzeigen, wird auf Github häufiger nachgefragt. Es scheint so, als hätten die Entwickler das Feature selbst gern.
    Der Grund, warum es nicht geht, sind aber nicht „die Datenschützer“ im allgemeinen, sondern Google und Apple im speziellen.

    Die CWA baut auf deren Framework auf. Und sie kann nur mit diesem Framework funktionieren. Und das Framework stellt diese Information ganz bewusst nicht zur Verfügung.

    Dank Open Source gibt es aber Versionen des Frameworks und der CWA, mit denen sich die Uhrzeit ermitteln lässt. Allerdings nur für Android.

    • Danke für deine ausführliche Erklärung. Mir war nicht bewusst, dass die API seitens Google und Apple dies nicht zulassen. Wieder etwas gelernt.

  4. > Tests nun auch für andere Familienmitglieder registrieren und verwalten.

    Das hat mir gefehlt, denn die App ständig sagte, dass ein Test-Zertifikat bereits auf einem anderen Smartphone bereits importiert wurde.

    Ich wollte natürlich die Testergebnisse von den Kindern auf den Elternhandys einlesen und musste auf die Luca-App ausweichen.

  5. Ein Kompliment an die Betreiber dafür, dass man CWA-Beiträge nun wieder kommentieren kann!

    • Das stimmt. Ich hoffe nur, dass die Diskussion auch sachlich bleibt! Es soll hier um die App gehen!

  6. Was sind denn die Gesamtkosten für diese unnötige App mittlerweile, die den Steuerzahler gegenüber gestellt werden? Warum muss hier laufend ein Update gemacht werden? Die App wird kurz gezeigt zum einlesen eines Zerts und zum Anzeigen eines Zerts – fertig. Warum benötigt es weitere Features und warum muss hier weiter Geld für ausgegeben werden? Warum kann Germoney nicht den anderen Ländern folgen und unnötige Maßnahmen fallen lassen um somit in einer Zeit von über 7% Inflation unnötige Ausgaben zu sparen?! Unverständlich sowas…

    • André Westphal says:

      „Die App wird kurz gezeigt zum einlesen eines Zerts und zum Anzeigen eines Zerts – fertig.“

      Da verwechselst du die Warn-App wohl mit CovPass. Die Warn-App beherrscht ja auch das Tracing, wird also für mehr genutzt, als fürs Hinterlegen und Vorzeigen von Zertifikaten.

      • Die Frage ist ja welcher Irrer dieses Überwachungs-Feature tatsächlich eingeschaltet hat…Wer hier seine persönlichen Daten hinausschleudert hat wohl aus der Luca Affaire nichts gelernt, welche natürlich stillschweigend hingenommen wurde (mal wieder. In Germoney)…also ehrlich… 😀

        • Das war bestimmt nicht das, was „masc“ mit „Sachlicher Diskussion“ meinte.

        • Ich, ich hab das „Überwachungs-Feature“ tatsächlich von Anfang an eingeschaltet. Wenn du jetzt noch erklärst, welche persönliche Daten die CWA da „rausschleudert“, dann wäre ich dir sehr dankbar.

          Ich habe immer mehr den Eindruck, dass viele die Funktion dieser App überhaupt nicht verstehen wollen.

        • Zum einen sollte man Nutzer, die letztlich damit auch zur Bewältigung der Situation beitragen möchten, nicht als „irre“ bezeichnen (außer natürlich, man will deutlich machen, dass man selbst nicht ernst zu nehmen ist), zum anderen kann das, was bei Luca passiert ist, hier gerade nicht passieren, weil solche Daten gar nicht erst erhoben werden.

        • Du hast die Funktionsweise der App nicht verstanden. Es gab und gibt eine Breite Diskussion über die Daten, die da gesammelt werden, und persönliche Daten sind da nie dabei gewesen.

          Außerdem muss man die Kosten mal im Verhältnis sehen. Was sind einige Millionen für die Entwicklung dieser App, wenn gleichzeitig Milliarden an effektiven Tankkosten-Rabatten (Senkung der Steuer auf Kraftstoffe) rausgehauen werden, wobei locker 50% der Empfänger (grob geschätzt, vielleicht sind es auch 30% oder 70%, in jedem Fall genug) genug Geld auf der hohen Kante haben und diese Unterstützung einfach nicht benötigen.

        • @Horder: wieso muss man alle als Irre bezeichnen, die die CWA nutzen? Wieso kann man nicht sachlich bleiben. Genau deswegen wurde die Kommentarfunktion in der Vergangenheit deaktiviert. Also nächstes mal netter ausdrücken!

        • Oliver Müller says:

          Welche „persönlichen Daten“ genau meinst du denn im Zusammenhang mit der Corona-Warn-App?

        • PetrosiliusZwackelmann says:

          ‚Germoney“ – keine weiteren Fragen…

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