Coolpad bringt zwei günstige Mittelklasse-Smartphones

coolpad logoCoolpad veröffentlicht zwei neue LTE-Smartphones für die Mittelklasse. Während die technischen Daten sich größtenteils recht konventionell geben, sind es die Preise, welche Käufer anziehen könnten. So bezeichnet der chinesische Hersteller das neue Porto S als sein neues Einstiegsmodell. Dieses Smartphone soll mit 5 Zoll Diagonale und 1280 x 720 Bildpunkten Kunden locken. Als Preisempfehlung nennt Coolpad 129 Euro. Dazu gesellt sich dann das Torino S für 199 Euro. Für dieses Smartphone ist eine Diagonale von 4,7 Zoll bei abermals 1280 x 720 Bildpunkten drin.

Für das Coolpad Torino S ist der Hersteller dann nicht verlegen es als „ersten Vertreter dieser Premium-Mittelklasse“ zu bewerben, welche Coolpad recht vage nun ins Auge fasse. Vermutlich meint Coolpad damit auch den Fingerabdruckscanner, der dieses Modell von der direkten Konkurrenz im gleichen Preissegment abheben sollte. Zudem erzählt man von einem „2,5D-Bildschirm“, was im Wesentlichen Marketing-Sprech dafür darstellt, dass das Glas an den Seiten abgerundet ist. Dadurch wirkt das Smartphone quasi mehr wie aus einem Guss. Zur bereits genannten Technik des Torino S gesellen sich ein Qualcomm Snapdragon 410 mit 1,2 GHz Takt, 2 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz. Die Kapazität lässt sich via microSD erweitern. Für den Akku nennt Coolpad eventuell etwas knapp bemessene 1800 mAh.

Was die Kameras betrifft, so bietet das Torino S eher den Mittelklasse-Standard mit 8 Megapixeln für die Haupt und 5 Megapixeln für die Webcam. Ab Werk dient übrigens noch Android 5.1 mit dem Überzug CoolUI 8.0 als Betriebssystem. Coolpad nennt als Maße für dieses Smartphone 139 x 67,8 x 7,9 mm bei einem Gewicht von 120 Gramm. Wie bei chinesischen Geräten üblich fehlt zwar NFC als Schnittstelle, dafür ist das Torino S neben LTE, Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.1 und GPS auch für den Dual-SIM-Betrieb gerüstet. Wer jedoch zwei SIM-Karten einsetzt, muss auf den Gebrauch einer microSD-Speicherkarte verzichten. Dank IR-Schnittstelle lässt sich das Torino S auch als Fernbedienung missbrauchen.

coolpad porto s

Das Coolpad Porto S für 129 Euro ordnet sich dann darunter ein, vergrößert aber wie eingangs erwähnt dennoch die Diagonale auf 5 Zoll bei identischer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten. Hier setzt der Hersteller auf den SoC MediaTek MT6735P mit vier Kernen, 64-bit und 1 GHz Takt, 1 GByte RAM sowie 8 GByte Speicherplatz. Via microSD lässt sich die Kapazität um 64 GByte erweitern. Der Akku legt mit 2000 mAh gegenüber dem Torino S etwas zu, während die Kameraausstattung etwas abgebaut hat. Zwar bleibt es bei einer Hauptkamera mit 8 Megapixeln, doch die Webcam stutzt man auf 2 Megapixel zurecht. Was die Schnittstellen betrifft, so sind LTE, Wi-Fi 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0, GPS und erneut Dual-SIM an Bord. Auch hier belegt die zweite SIM jedoch den microSD-Slot. Auch beim Coolpad Porto S dient noch Android 5.1 mit Coolpads eigenem Überzug als Betriebssystem. Als Maße sind 143 x 72 x 7,6 mm bei einem Gewicht von 125 Gramm angegeben.

Wie ihr anhand der Daten ablesen könnt, handelt es sich hier um Mittel- bzw. Einstiegs-Smartphones deren Preis- / Leistungsverhältnis gekoppelt mit LTE und dem Fingerabdruckscanner (Torino S) ihnen einen Platz am Markt sichern könnte. Für weniger Freude dürften jedoch die knapp bemessenen Akkus und die angestaubten Betriebssysteme sorgen – allerdings ist Android 6.0 aktuell ohnehin noch Luxus und hat selbst viele Smartphone-Flaggschiffe noch nicht erreicht.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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Ein Kommentar

  1. Das kleine ist ja einfach nur arm. Für 100€ sollten heute schon Smartphones mit 2 GB RAM drin sein. Das große ist zu teuer. So geht man halt in der Masse unter.

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