congstar Prepaid: Aktivierung ab sofort mit eID möglich

Ab sofort bietet der zur Telekom gehörende Kölner Mobilfunkanbieter Congstar auch die Möglichkeit an, sich für die Aktivierung einer congstar Prepaid SIM-Karte mit der Online-Ausweisfunktion des neuen deutschen Personalausweises (auch eID genannt) zu identifizieren. Hierdurch lässt sich ein neuer Prepaid-Tarif in wenigen Minuten aktivieren. Auch die Mobilfunktarife von ja! mobil und Penny Mobil verfügen über diese Möglichkeit. Bei dem Legitimationsverfahren arbeitet congstar mit der Deutschen Post zusammen:

Um das neue, schnelle und sichere Verfahren bei congstar nutzen zu können, ist ein deutscher Personalausweis (oder Aufenthaltstitel) mit freigeschalteter Online-Ausweisfunktion erforderlich. Um den Vorgang zu starten, muss der Kunde die PostIdent-App im WLAN herunterladen und starten. Die einzelnen Schritte werden im Rahmen der Benutzerführung genau erklärt. Über die in den meisten aktuellen Modellen vorhandene NFC-Schnittstelle (Nahfeldkommunikation) erkennt das Smartphone den Personalausweis. Zur abschließenden Identifikation muss der Kunde nur noch seine persönliche (und geheime) eID-PIN eingeben. Die Prepaid-Karte wird direkt im Anschluss aktiviert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. Hat das mit dem WLAN irgendwas auf sich? Geht die APP nicht im Mobilfunk-Netz?

    • Naja, so lange du die SIM noch nicht registriert hast, kannst du den Tarif auch noch nicht nutzen und damit auch kein mobiles Internet 😉

  2. Hab die Kaufland Mobil SIM-Karten per Video-Chat aktiviert (Telekom Multibrand), ging sehr schnell und einfach. Kann mir nicht vorstellen, was per eID noch besser laufen soll…

    • … Du kannst auf den Video-Chat verzichten?!?

    • Identifikation per eID wird in einem Bruchteil der Zeit, die es für das Gewurschtel mit dem Video-Chat bräuchte, zum gewünschten Ergebnis führen.

      • Aber nur unter optimalen Bedingungen.
        Vorraussetzung ist die aktivieren der eID im Ausweis, sonst muss man erstmal persönlich zum Amt. Hoffentlich kennt der Anwendung noch seine PIN und den Code zur Freischaltung.
        Dann muss der Nutzer noch die nötige App installieren, feststellen daß sein Handy gar kein NFC unterstützt.

        • Sparbrötchen says:

          Und die App muß mitspielen. Keine Ahnung warum, aber die Identifikation für die Steuererklärung hat mit der ePerso App trotz zig Versuchen nie geklappt „schlechte Verbindung, Ausweis neu positionieren“.
          Im Testmodus funktioniert das Auslesen der Ausweisdaten in jeder Position einwandfrei und auch beim bargeldlosen Zahlen gibt es keine NFC-Verbindungsprobleme.
          Vielleicht geht es bei der nächsten Steuererklärung oder der übernächsten.

          • So ähnlich habe ich das auch schon erlebt.
            Lustig ist vor allem dass *jedes Mal* ein Update der AusweisApp genutzt hat, also z.B.
            Februar: App funktioniert prima.
            März: Ausweis wird nicht mehr erkannt, trotz 10 Versuche. App update -> geht wieder.
            April: Ausweis wird nicht mehr erkannt, trotz 10 Versuche. App update -> geht wieder.
            usw.

            So als sei da ein Verfallsdatum in der App-version eingebaut.

            • Thomas Neidlinger says:

              Könnte ja gut sein, als „Sicherheitsfunktion“ für später entdeckte Sicherheitslücken.
              Aber dann könnte man einfach die Meldung anzeigen „Bitte updaten“…

        • Thomas Neidlinger says:

          Dass das System nicht optimal ist, ist sicherlich jedem bewusst, aber immerhin wird es mal genutzt, nachdem es ja schon vorhanden ist 😉

        • Apropos optimale Bedingungen beim Videoident:
          Grauselig. Man wartet ohne zu wissen wie lange, fliegt öfters raus, Übertragungsprobleme trotz einwandfreier Leitung,…

  3. Gilt diese Pflicht der Identifizierung nur bei Prepaid Karten oder auch bei Laufzeitverträgen?

    • Bei Laufzeitverträgen wurde seitens der Provider schon immer auf die Identifizierung geachtet, schließlich geht es da um deren eigene Kohle, die man schlecht von Herrn oder Frau XHardi einfordern kann. 😉

      • Aber läuft die Identifizierung in diesem Fall auch über ein Video Chat? Ich denke nicht.
        Bei den postpaid SIM-Karten von premiumsim ist überhaupt keine (Video) Identifikation notwendig.

        • Bei Postpaid Verträge kann der Staat sicher den Nutzer durch das notwendige Bankkonto eindeutig zuordnen. Eine Ausweisnummer muss man bei Postpaid Verträgen auch angeben.

  4. Heisenberg says:

    Warum berichtet eigentlich keiner über die neuen unverschämten Tarife der Telekom!?
    Erst wurden vor einiger Zeit die Preise erhöht so dass man bei Prepaid 13x anstatt 12x im Jahr Aufladen muss, und seit ein paar Wochen ist es jetzt so, das man nicht mehr einfach eine 28 Tage flat buchen kann, weil die 13x die man Aufladen muss jetzt fix im Kalender sind!
    Also wenn man jetzt eine flat aktiviert, dann bekommt man keine 28 Tage ab Aktivierung mehr, sondern bezahlt anteilig die Tage bis zum nächsten fixen Datum, und nur an diesen festgesetzten Tagen kann man wirklich für zb 9,95€ ganze 28 Tage bekommen!
    Das ist eine ganz große Unverschämtheit, und scheint völlig am der Öffentlichkeit vorbei eingeführt worden zu sein, so dass es anscheinend noch niemanden aufgefallen ist!?

    • Das steht sicher in Verbindung mit der Corona-Verschwörung.
      Siehe Stillhalteabkommen zw. Regierung und B. Gates!
      Darüber sollte Mal berichtet werden!

    • Warum wechselst du nicht einfach den Anbieter? Es gibt ja genug Prepaid Anbieter im Netz der Telekom.

      • Heisenberg says:

        Ich befürchte dass wird noch flächendeckend eingeführt, war damals bei der Umstellung von 10sek Takt auf 60sek so, ist mit den 28 statt 30 Tage Flats so, und die fixen Daten an der eine flat wider von vorne los geht wird sich auf Dauer auch durchzusetzen, weil es ja niemanden stört, da anscheinend bis jetzt keiner davon weiß, und IT Seiten berichten ja auch nicht davon.
        Was dabei auch noch massiv stört, ist die Tatsache dass beim anteiligen bezahlen der flat ja Guthaben übrig bleibt, und man direkt wieder aufladen muss, weil ja an deren fixen Datum dann eine ganze flat gebucht wird!
        Wie auch immer, habe jetzt erst Mal als Backup SIM eine alte Netzclub Karte in Slot 2 gesteckt, hab nämlich keine Lust immer auf mein Guthaben zu achten, brauche mobiles Internet ja nicht jeden Tag, aber wenn soll es laufen ohne diese komischen Zwangstermin faxen beim flat buchen -.-

        • Das Guthaben verfällt nicht und wird dir bei der Kündigung der Karte wieder ausgezahlt.
          Ja, es sind vielleicht ein paar Euro auf deinem Prepaid Konto anstatt deinem Giro Konto, aber dieses Geld ist ja nicht weg.

          • Heisenberg says:

            Ja aber Buche ich 10€ auf und aktiviere meine flat bekomme ich ja jetzt nicht mehr für 10€ meine 28 Tage sondern anteilig zb für 6,73€ anteilig bis zum nächsten fixen reset Datum die jeweiligen Tage, muss also wieder aufladen um am besagten Tag 10€ für die 28 Tage flat zu haben.
            Also wird man indirekt gezwungen immer Guthaben zu haben, und man kann auch nie selber 28 kaufen, da es ja nicht mehr ab Aktivierung/Aufladung zählt, das ist für mich als wenig Nutzer ein massiver Nachteil.
            Aber egal Sim 2 läuft ja nie ab da Netzclub, so muss ich als wenig Nutzer diese fixen quasi Zwangs Aufladungen nicht mitmachen, und habe trotzdem Internet für WhatsApp und Co, sofern man bei o2 davon sprechen kann xD

    • „Das ist eine ganz große Unverschämtheit,“

      Hä?
      Wo ist denn da die Unverschämtheit?
      Du bekommst genau die selbe Leistung wie vorher!

      Ist halt ein Update im Buchungssystem welches die Buchungen auf fixe Tage zieht anstelle wild über den Monat verstreut.

      Wenn überhaupt, ist das eher eine Verbesserung für den Kunden:

      Tarif aktivieren (= aktiviert sich für den Rest des 28-Tage-Fensters, zum entsprechenden Anteil des Preises) und Tarif gleich wieder deaktivieren. -> Man zahlt nur den „Bruchteil“, sagen wir mal die Hälfte für 14 Tage.
      Wenn jemand nur mal eine Woche braucht zB aufgrund einer Reise, kann er damit 50% des Geldes sparen.
      Ist doch toll!

      Ja, das hängt davon ab wann der Stichtag der 28 Tage ist, aber immerhin: bisher gab es die Möglichkeit gar nicht, ist also auf jeden Fall ein Gewinn!

      • Habe noch nie gehört, dass man Tarife einfach Deaktivieren kann. Ich habe seit Mitte 2019 einen Prepaid Vertrag ohne Guthaben bei der Telekom. Da beginnen und enden auch die 28 Tage Leistungszeiträume ohne Guthaben und daher ohne das Leistungen erbracht werden. Wenn ich da mal Guthaben einzahle, beginnt dann nicht Automatisch der 28 Tage Leistungszeitraum neu. Wenn man sich richtig Aufwand macht, kann man hier und da 1-5 Euro sparen. Dürfte sich weniger lohnen.

  5. Ich bleibe dabei und werde die eID nicht verwenden. Das größte Problem ist die Beweislastumkehr, im notorisch unsicheren Internet, soll ich auf Beweisen, dass ich es nicht war? Das will ich nicht erleben. Den aller Erfahrung nach, werden Kriminelle auftreten, sobald es sich wirtschaftlich auch lohnt. Und das Ziel lohnt sich! Das andere Problem sind Leute wie Axel Voss, wenn die irgendwann ein Geblubber von Klarnamenszwang ablassen, wird es gefährlich. Also sollten eID, besser nie die kritische Masse an Nutzern erreichen um einen Gruppenzwang ausüben zu können. Es ist doch wesentlich angenehmer, auch mal kritische Posts ohne Klarnamen zu verfassen.

    Ich muss aber auch sagen, die AusweisApp2 ist im Gegensatz zu ersten Version quelloffen, wohl größtenteils in C++ geschrieben. Es fehlt, die offizielle Linuxversion. Immerhin um eine oder zwei Ligen besser als die ersten Version. Also die erschein enthielt das Archiv neben nativem Libraries und Executables, auch noch .NET und Java.

    • Du wirfst hier wohl einige Sachen durcheinander.
      Was hat die Identifikation für eine Prepaid-SIM mit theoretischen Klarnamen(zwang) zu tun?
      Es ist eine zusätzliche Möglichkeit zu Post ident per Coupon oder Video und ist per eigenes vergebener Pin gesichert. Wo ist da das Missbrauchspotential?

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