Comdirect: Girokonto nur noch unter Bedingungen kostenlos & höhere Gebühren – auch für Bestandskunden

Die Direktbank Comdirect ist eine Tochter der Commerzbank und seit vergangenem Jahr auch vollständig übernommen und eingegliedert. Mit einem „neuen mobilen Girokonto“ möchte die Comdirect nun aufwarten. Es ist aber nicht alles Gold, was neu ist und unter dem Deckmantel „mobil, leistungsstark und flexibel“ sowie einem neuen Kartendesign glänzen soll, denn damit schlägt die Comdirect einen Weg ein, wie ihn zuvor auch DKB, ING & Co bestritten haben: Kostenlos ist das Girokonto nur noch unter bestimmten Bedingungen. Auch für Bestandskunden gelten die geänderten Bedingungen. Zudem dreht man an der Gebührenschraube für „Zusatzleistungen“.

Die grundlegenden Funktionen und Leistungen sind im neuen Kontomodell auch nach wie vor kostenfrei enthalten. Die Bedingung: Aktive Nutzung. Diese macht die Comdirect an diversen Aspekten fest: Ihr habt einen monatlichen Geldeingang von 700 Euro, wickelt monatlich 3 Zahlungen über Google Pay oder Apple Pay ab oder führt im Monat einen Trade oder einen Sparplan aus. Insofern ihr diese Bedingungen erfüllt ist das Konto für euch kostenfrei, andernfalls fällt eine monatliche Gebühr von 4,90 Euro an. Wichtig: Oder. Nicht und.

Ebenfalls kostenlos ist das Girokonto für Studenten, Praktikanten oder Azubis bis zu einem Alter von 28 Jahren. Inkludiert sind dabei eine Visa-Debitkarte sowie eine girocard. Die enthaltene Visa-Debitkarte erlaubt zudem eine dreimalige Bargeldabholung im Monat. Wie aus den Kontoführungsbedingungen bereits hervorgeht: Bezahlt werden kann auch über die mobilen, kontaktlosen Zahlungsmethoden Google Pay sowie Apple Pay. Weitere Zusatzleistungen, wie etwa eine Auslandsreiserücktrittversicherung oder eine Kreditkarte. Diese lassen sich optional und kostenpflichtig hinzubuchen.

Im Kontomodell „Girokonto Plus“, welches mit monatlich 14,90 Euro zu Buche schlägt, sind dann auch diese Zusatzleistungen allesamt „inkludiert“. Zuvor waren Teile der Leistungen, die nun als Zusatzleistungen gelten kostenfrei enthalten. Seitens der Comdirect heißt es weiter, man werde Bestandskunden mit Girokonto bei der Comdirect eine neue Bankkarte zustellen und diese über die geänderten Bedingungen informieren. Alles neu macht der Mai: Jene Bedingungen seien ab dem 1. Mai 2021 auch für Bestandskunden verpflichtend. Darunter sicherlich auch einige Kunden von „o2 Banking“ sowie Nutzer des HSV- oder BVB-Fan-Kontos.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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131 Kommentare

  1. Apple/Google Pay lasse ich mir ja noch gefallen, aber einen Trade pro Monat…da bin ich dann halt weg.

    • Sorry, gerade erst gelesen, dass zwischen ALLEN Bedingungen ein ODER steht.

    • Alles oder. EINE der Bedingungen muss erfüllt werden. Übler scheint aber die Fixkosten für die KK auch bei Bestandskunden zu sein/zu werden

      • Blacky Forest says:

        Nur, wenn man eine reine Kreditkarte benötigt. Die bisherige wird durch eine Debitkarte ersetzt.
        Ist für mich in Ordnung, da ich umgezogen bin und dadurch keinen Geldautomaten in der Nähe hatte. Mit der neuen Karte geht das dann (wobei ich zugeben muss, ich habe seit über einem halben Jahr kein Bargeld an nem Automaten geholt).
        Was ich aber nicht gefunden habe: Bargeldeinzahlungen, sind da immer noch 3 pro Jahr kostenlos oder nicht? Man kann als Zusatzleistung die unbegrenzt kostenlosen Einzahlungen dazubuchen, aber über das bisherige Modell steht nichts.

  2. Ich glaub kaum das man über Google Play oder Apple Pay die Zahlungen ausführen muss.
    Das wäre Höchst albern

  3. Gut, die Kostenfreiheit bei aktiver Nutzung ist ja noch einigermaßen nachvollziehbar. Andere Banken verlangen da wesentlich mehr dafür als die €700 pro Monat. Aber:

    Die enthaltene Visa-Debitkarte erlaubt zudem eine dreimalige Bargeldabholung im Monat.

    Und danach werden €4,90 pro Bargeldabholung fällig. Das ist … ordentlich, wenn man bedenkt, dass die Comdirect die Visa-Karte offiziell als ihre „Bankkarte“ ansieht.

    Ich nutze* die Comdirect-Visa-Karte gerne und oft, um im Ausland Bargeld abzuheben, weil sie keine Auslandsgebühren hat. Da trifft diese Klausel verhältnismäßig hart. Kein Dealbreaker an und für sich, aber ein Hinweis darauf, dass auf dem Konto bei der Comdirect nun ein Ablaufdatum steht. Da ich ohnehin in den nächsten Monaten auf die Suche nach einer neuen Bank für mein Geschäftskonto sein werde, kommt wohl der Wechsel des Privatkontos gleich mit in den Hinterkopf.

    *) bzw. „nutzte“, angesichts der derzeitigen Situation offensichtlich im Präteritum

    • Und die neue Visa-„Bankkarte“ ist ja mal hässlich wie die Nacht (wobei ich die leise Befürchtung habe, dass sie in der Nacht leuchtet.)

    • Blacky Forest says:

      Braucht man noch mehr als 3 Bargeldabhebung pro Monat?
      Gerade im Ausland sind Kreditkarten meist eher akzeptiert als in Deutschland, oder sehe ich das falsch?
      Klar, die 4,90 Euro sind heftig, da stimme ich zu.

      • Gerade im Ausland sind Kreditkarten meist eher akzeptiert als in Deutschland

        Das kommt auf das ause Land an. Es gibt noch Länder, in denen (außer in hochpreisigen Geschäften und Hotels) vorwiegend mit Bargeld bezahlt wird. In meinem Fall Japan.

        • In meinem Fall Bangladesch. Aber da bin ich wohl eh Exot. 😀

        • Echt, ist Japan da so anders wie China? Habe ein Teil beim Bäcker gekauft. Wollte mit 100Yuan (ca. 10€) zahlen. War ihnen irgendwie zu viel, wollten KK und ging auch problemlos. Und das war 2008.

          • Yup, Japan ist noch sehr tief im Bargeld verwurzelt, und das Bankensystem generell sehr verkrustet, was bargeldloses betrifft. Klar hat jeder einigermaßen moderne Mensch dort eine Kreditkarte, aber bezahlt wird (abseits von hochpreisigen Restaurants/Geschäften und Hotels) grundsätzlich noch Bar auf Kralle bzw. Bar in Automat. Für Kleinbeträge wird gelegentlich die aufladbare RFID-ÖPNV-„Fahrkarte“ benutzt … die dann aber auch wieder bar am Automaten aufgeladen wird.

            Wie lang das noch so ist, ist die andere Frage, aber tendenziell ändern sich Dinge in Japan erst, wenn die knapp 30% der Bevölkerung über 65 Jahre das mitmachen. Kreditkarten für Kleinbeträge sehe ich da nicht so schnell.

          • Blacky Forest says:

            Dann war das vielleicht der einzige Bäcker, der das akzeptiert…
            Nein, im Ernst, kann das nachvollziehen. Habe hier im Schwarzwald alles gesehen.
            Bäcker und Metzger aktuell nur mit Barzahlung, dann welche mit der 10-Euro-Grenze. Welche, bei denen nur Girocard geht, keine Kreditkarte. Und dann welche, da geht einfach alles. Stand Februar 2021!

            • Auf dem Wochenmarkt sieht es aber wieder anders aus. Da gibt es den ein oder anderen, der EC-Karten akzeptiert (weil man nicht nur einen Stand hat, sondern auch noch eine Filiale). Aber für den Großteil der Marktbeschicker lohnt sich der Aufwand einfach nicht…

            • Der Punkt ist eben, dass jede EC-Transaktion den Händler Gebühren kostet. Gebühren, die beim Barzahlen halt nicht anfallen und die sich erst ab einem bestimmten Umsatz rechnen. Um diese nicht ausufern zu lassen, führen manche dann eben die gängigen 10 Euro-Limits ein.

              Abgesehen davon sehe ich nicht das Problem, wieso man in 2021 Kleinbeträge nicht weiterhin per Bargeld begleichen sollte und was daran verkrustet sein soll. Das ist so lange bequem wie es keine Ausfälle gibt, aber lass z.B. mal die Bezahlterminals wie neulich im Supermarkt streiken. So viel Chaos und verwirrte Gesichter habe ich an den Kassen lange nicht mehr gesehen. An dem Tag mussten viele Waren zurück getragen werden.

              • Ob Bargeld gebührenfrei ist, darüber kann man auch streiten. Das Geld muss gezählt, einbezahlt und transportiert werden. Bei Lagerung kommt nicht Versicherung dazu und die Gefahr ausgeraubt zu werden…

              • GooglePayFan says:

                Neben den über mir bereits angesprochenen Punkt, dass Bargeld eben doch auch Geld kostet (aber vielleicht fehlt vielen Händlern auch das Wissen dies zu verstehen – Stichwort Opportunitätskosten), ist deine Argumentation auch etwas aus dem letzten Jahrzehnt 😉

                Mittlerweile gibt echt so viele Anbieter für Kartenterminals die nur noch eine prozentuale Gebühr für Kartenzahlungen berechnen und Fixkosten maximal für das Gerät anfallen. Und da erklär mir doch bitte mal wieso auch immer sich dann Kartenzahlungen erst ab höheren Summen lohnen sollten?
                Im Gegenteil, vermutlich gleichen sich Wechselfehler der Kassierer und die Kartengebühr bei kleinen Summen ziemlich gut aus.

                Ganz davon abgesehen, wie oft habe ich z.B. an einem Kiosk oder Bäcker dann doch keine kleine Flasche Cola gekauft, weil die keine Kartenzahlung angeboten haben? Sowas hat die größte Gewinnspanne und gerade bei solchen Artikeln die praktisch nur „Spontankäufe“ sind, ist Kartenzahlung echt strategisch wichtig.
                Es kann mir keiner erzählen, dass es sich wegen der 2 Cent-Kartengebühr für den Händler rechnet auf solche Verkäufe zu verzichten…

      • GooglePayFan says:

        „Braucht man noch mehr als 3 Bargeldabhebung pro Monat?“
        Seit der Corona-Sache habe ich wohl drei mal insgesamt Bargeld abgehoben….

        • Wenn ich Bargeld brauche gehe ich zu REWE wo ich sowieso einkaufe und sage an der Kasse: 200 €

          • Praktisch hast Du zwar Recht. Ich halte es aber für keine begrüßenswerte Entwicklung wenn das Geldhaus seine Kosten an den Einzelhandel externalisiert.

            Überleg Dir mal welche Wortwahl Du benutzt hast. Du hast nicht gesagt „wenn ich eh zu REWE gehe kann ich mir da auch 200€ mitnehmen“ sondern Du hast „wenn ich Geld brauche gehe ich zu REWE“ gesagt. Kommt aufs gleiche raus? Finde ich nicht. Das ist 1a Framing. Wenn ich Geld brauche will ich eben nicht in den Supermarkt gehen.

            Allerdings existiert in meiner Welt kein Anwendungsfall, mehrfach im Monat Bargeld holen zu müssen. Mein Wohnort hat 25’000 Einwohner in Süddeutschland, die Stadt zu der mein Betrieb gehört 500’000 (***). Vor Corona brauchte ich 10 bis 15€ Bargeld die Woche (für die Dönerbude und den mobile Hähnchenbrater), der Rest bis hin zum Eis am Badesee geht mit Karte.

            Dass Banken ggf. durch hohe Preise die Anzahl der Abhebungen beschränkt stellt für mich kein Problem dar.
            Dass man Geld im Supermarkt bekommt finde ich trotzdem nicht gut.

            ***: Warum schreibe ich das? Um einzuordnen dass bzw. warum ich meine Situation für deutschen Durchschnitt halte und zur Abgrenzung dass es natürlich auch Personen gibt bei denen das ganz anders aussieht.

            • Ich nutze den Service des Bargeldabhebens im Supermarkt auch nie, aber es ist eine Win/Win/Win-Situation. Bank spart am Automatennetz. Supermarkt spart Bargeldhandling (Zählen, Abtransport, Falschgeldrisiko) und du sparst den Weg zum Geldautomaten.

              • Zumal das Bankhaus da keine Kosten „abdrückt“. Rewe kassiert dafür… Aber es ist eben billiger Rewe 4,- zu zahlen als der Sparkasse 6,- für deinen Anbieter…

                • Äh nein. REWE kassiert dafür keinen Cent. Ganz im Gegenteil, sie zahlen sogar einen kleinen Gebührenanteil an den Kartenherausgeber – der aber geringer ist, als beim Anteil des Wareneinkaufs. Für den Laden ist es dennoch interessant – Kundnebindung und Bargeldvermeidung.

      • Sehe das auch unkritisch. Außer man betreibt zum Geldautomaten laufen und Bargeld abheben als Hobby :).

    • Woran lässt sich ausmachen, dass es keine Giro-Card mehr neben der Visa-Card gibt? Da sind zwei neue Karten oberhalb des Textes abgebildet. Ich glaube nicht, dass die Comdirect die Visa-Karte offiziell als ihre „Bankkarte“ ansieht.

      • Steht auf der Webseite der comdirect https://www.comdirect.de/konto/girokonto.html
        Etwas nach unten scrollen und den zweiten gelben Haken anklicken. Die VISA-Debit wird dort als „comdirect Bankkarte“ bezeichnet. Ist auch im Sinne von VISA, die in Konkurrenz zu MasterCard aktuell bei vielen Banken versuchen die Debit-Karte als Hauptkarte zu etablieren (siehe z.B. OLB)

  4. Kniffel König says:

    Die Zeit des „kostenlosen Kontos“ ist halt vorbei. War abzusehen. Das comdirect-Angebot finde ich dennoch vom Preis her nicht schlecht. Online-Überweisungen sind fix erledigt, manchmal innerhalb von Stunden. Ich habe noch ein Konto bei einer Sparkasse, da dauert der Geldfluss deutlich länger.

    • Die Zeit des „kostenlosen Kontos“ ist halt vorbei.

      Ja, war tatsächlich abzusehen. Man darf aber trotzdem lamentieren, dass es angesichts von Kontoführungs-/Leistungs-/Aufbewahrgebühren und Negativzinsen mittlerweile günstiger ist, sein Geld unter der Matratze aufzubewahren.

    • Kostenlos für alle ist so gut wie vorbei. An Bedingungen geknüpft, wie hier auch, gibt es noch sehr viele Angebote.

  5. Für mich ist dann auch die Zeit gekommen zu wechseln.
    Die neuen Gebühren finde ich krass.
    Wir haben drei Konten dort, ein gemeinsames und jeder für sich eins.
    Die eigenen Konten sind „Taschengeld“ Konten, da laufen halt niemals 700€ im Monat drauf.
    Mal die anderen Banken abklopfen, wie es da mit den Gebühren aussieht, wenn wir unser Konten Schema beihalten wollen.

    • Ähnliches haben wir auch… und für ein Taschengeld Konto findet man halt echt nix. Wird also wohl eine NeoBank. Da muss man nur regelmässig wechseln wenn sie wieder pleite gehen, die Lizenz ändern oder ähnliches 😉

    • Wir haben erst vor kurzem mit unserem Gemeinschaftskonto von der Sparda zur Comdirect gewechselt (Gebührenseit 1.1.21). Privat hat jeder noch DKB. So treffen uns die Gebühren noch nicht. Und ne echte Kreditkarte hat so auch jeder noch kostenlos.

      • Die DKB testet auch gerade ein ähnliches Preismodell mit Debit-Visakarte statt Credit-Visakarte.

      • Die DKB soll auch schon an einem Modell werken wo die charge Visa kostenpflichtig wird. Debit Karte soll wohl kostenfrei bleiben.

      • Bei uns das Gleiche. Beide die Hauptkonten bei der DKB und das Gemeinschaftskonto bei der comdirect. Ausschlagend war hier eigentlich, dass die DKB immer noch keine Wunsch-PIN anbietet und ich keine Lust hatte mir die 10. PIN für irgendeine Karte auch noch zu merken :).

    • Gehalt auf das eigene Konto buchen lassen und dann von dort auf das Gemeinschaftskonto überweisen 😉

    • Mach doch einfach gegenseitige Daueraufträge, mit denen Du 700€ von links nach rechts und wieder zurück überweist. Dann bleibt alles wie es ist.

      Oder ab und zu mal mit den Taschengeldkonten bezahlen…..oder nur noch das gemeinsame (so sind wir inzwischen unterwegs, ich war anfangs skeptisch, aber bin inzwischen froh dass ich weniger Aufwand und Karten habe)

      • Und genau das wird nicht akzeptiert.
        Gerade nachgefragt. 😉

        • Wir haben auch die Konstellation zwei Hauptkonten und gemeinsames bei der Codi. Bekommen beide unsere Gehälter auf die eigenen Konten und überweisen von dort aufs gemeinsame weiter. Von dort gehen dann Miete, Versicherungen und Supermarkteinkäufe ab. Das sollte doch dann weiterhin kostenfrei sein, oder? (Notfalls wird halt noch ein kleiner ETF-Sparplan eingerichtet …)

    • Hm. TASCHENgeld, da steckt die Lösung ja schon im Wort. Nicht KONTOgeld. ;-D

  6. Hat jemand eine Info über die CoBa (nicht Comdirect) Konten gefunden? Ich habe noch ein bedingungslos kostenloses Vorteilskonto…

  7. Einfach via Dauerauftrag 700 Euro von einer anderen Bank hin und zurück überweisen. Sehe da keinen großen Aufwand.

  8. Für den Fall der Fälle, wäre DKB-Cash eine Alternative?

  9. Lustig so etwas zuerst über einen Blog zu erfahren und nicht von der eigenen Bank. Wird wohl dann baldsmöglich gekündigt 😀

    • Das wundert mich ebenfalls. Ich finde als Bestandskunde in meiner comdirekt-Postbox keine Informationen hierzu. Kann das jemand bestätigen? Wann muss die Bank diese Änderung mitteilen, damit es zum 1.5. greifen könnte?

    • GooglePayFan says:

      Was siehst du denn als Alternative? Die DKB oder ING sind es jedenfalls nicht. Und mein Gehalt möchte ich auch ungern an Banken wie Revolut oder Vivid überweisen lassen….

      • Wenn du dein Gehalt darauf bekommst ist es doch Wumpe, oder bist du unter 700,-?
        Dann kannst du bleiben wo du bist, oder eben zur ING & Co gehen.

    • Es gibt ja auch 2 Preismodelle wenn ich das richtig verstehe.
      Girokonto (Kontoeröffnung bis 14.02.2021)
      und
      Girokonto (Kontoeröffnung ab 15.02.2021)

      • „ab dem 1. Mai 2021 auch für Bestandskunden verpflichtend“
        Hab ich wohl verdrängt nach dem ersten lesen. Geht aber für mich auch nicht klar aus dem PL Verzeichnis hervor.

    • ja, und hier gibt es die Tips noch gratis dazu. Die Bank-AGB soll doch keiner verstehen.

  10. Wichtig ist, dass es Geldeingang ist und nicht Gehalt, wie manch andere Banken fordern! 1. sind meine Ausgaben eh höher und 2. kann man das durch Umbuchungen leicht realisieren.

  11. Ich glaube ich wechsele dann jetzt wirklich. Kreditkarte ist mir schon sehr wichtig. Ich nutze parallel eh schon ING, die was kostenlos Geld abhaben angeht ein deutlich breiteres Angebot hat, auch wenn ich das selten nutze. Ich glaube, sie werden viele Kunden so verlieren.

    • Dir bleibt ja weiterhin eine Debit-Kreditkarte. Lediglich bei Autovermietungen im Ausland kann es Probleme geben. Die ING-Karte ist auch nur eine Debit-Kreditkarte.

      • Eben. Und schon stehst Du ganz schön blöd da.
        In gemeinsamen Urlauben mit Freunden habe ich schon mehr wie einmal allen den Hintern gerettet weil ich der einzige war mit einer echten Kreditkarte und wir sonst keinen Leihwagen bekommen hätten mit den Debit-Kreditkarten :).

      • Der Redakteur says:

        Funktioniert die Debit-Kreditkarte grundsätzlich nicht oder nur da ggf. das Limit durch andere Zahlungen ausgereizt ist?

        • du kannst keine „Reservierungen“ bei einer Debit machen. Entweder abbuchen oder nicht. Und Autovermieter reservieren sich meist eine „Kaution“ auf der Karte.

        • Der Zahlungsempfänger kann sich entscheiden ob er Debitkarten akzeptiert oder nicht. Das kann viele Gründe haben, z.B. dass der Zahlungsdienstleister des Empfängers extra Kohle für Debitzahlungen haben will weil damit ggf. eine Echtzeit-Limitprüfung verbunden ist die man sich bei Kreditkarten sparen kann. Ich erinnere mich an Tankstellen in den USA die vor 10 Jahren drei unterschiedliche Preise hatten: Bar, Kredit und Debit.

  12. Da Comdirect nur mein 2. Konto ist und ich mindestens einen Sparplan im Monat ausführe, bleibt für mich alles so wie gehabt.

    Kreditkarte kündige ich einfach und gut is…

  13. Wird der ETF-Sparplan halt wieder aktiv geschaltet…

  14. Bei der Commerzbank selber sind die Bedingungen nicht so extrem, komisch.

    Zitat Commerzbank:

    Das Girokonto „Basic“ ist unter folgenden Voraussetzungen für Sie kostenlos:

    Sie nutzen das Girokonto privat.
    Sie haben einen monatlichen Mindestgeldeingang von 700 Euro.
    Gehen in einem Monat weniger als 700 Euro auf Ihrem Konto ein, fallen für diesen Monat 9,90 Euro Kontoführungsgebühren an. Dieser Betrag wird jeweils im nächsten Monat von Ihrem Girokonto eingezogen. Aber keine Sorge – Sie haben genug Zeit, um Ihr Konto einzurichten und umzuziehen. Die Prüfung des Mindestgeldeingangs erfolgt erst im zweiten vollen Monat nach der Kontoeröffnung. Vorher ist das Konto vom Mindestgeldeingang befreit.
    Wenn Sie das Extra „Klassik“ oder das Extra „Premium“ gebucht haben, entfällt der Mindestgeldeinang.
    Sie führen das Girokonto digital (beleglos) und nutzen Geldautomaten der Commerzbank oder der Cash Group.
    Zusätzlich anfallende Kosten: 2,50 Euro je Vorgang/Scheck für beleghafte Inlands-/SEPA-Überweisungen, je Einzug von auf Euro ausgestellten Inlandsschecks sowie je Bargeldaus- und Bargeldeinzahlung am Schalter der Commerzbank.
    Soweit kein Verwahrentgelt anfällt.
    Ggf. fällt ab 100.000 Euro Gesamtguthaben 0,5 % p. a. Verwahrentgelt an. Berechnungsgrundlage ist der 100.000 Euro übersteigende monatliche Durchschnittsbetrag der auf allen Einlagen- und Girokonten bei der Commerzbank verbuchten, auf Euro lautenden Einlagen, ohne Berücksichtigung negativer Salden.

    Stand: Oktober 2020

  15. Wird „Geldeingang“ so definiert wie bei der DKB? Also es muss kein Gehaltseingang sein und die Gesamtsumme aller Eingänge muss nur über 700 Euro im Monat liegen?

    Dann wäre das kein Problem, wir nutzen ein comdirect Konto aktuell als gemeinsames Haushaltskonto.

  16. Hatte schon befürchtet, dass sich die Übernahme durch die Commerzbank negativ auf Comdirect auswirken wird.
    Ich bin schon locker 15 Jahre zufriedener Comdirect-Kunde und habe wenig Lust zu wechseln. Ich habe aber auch wenig Lust auf schlechtere Bedingungen! Muss mir das jetzt echt mal durch den Kopf gehen lassen, denn mich nerven insbesondere die Spielchen mit den Karten. :/

    • Ja das war leider abzusehen, dass das sicher nicht zum Vorteil für die Kunden ist.
      Aber die Banken haben wohl aktuell wirklich Stress, wenn sogar schon die DKB mit solchen Gedanken spielt :).

    • Die Frage ist halt: Wohin noch ? Die DKB wird auch nachziehen, Testphase läuft ja schon. ING bietet seit Jahren nur noch Visa Debit, das ist das gleiche wie hier. Gibt also keine Alternativen mehr langsam.

      Vielleicht muss man akzeptieren, dass die Zeit der Gratis Konten und Karten vorbei ist.

      Und die echte Kreditkarte kostet 1,90 im Monat, das ist immer noch ok – wer’s denn überhaupt braucht.

  17. Schade, ich war lange Kunde bei der comdirect inkl. Depot, Girokonto und damals noch Tagesgeld. Aber wenn ich ab Mai trotz „aktiver Nutzung“ für eine vollwertige Kreditkarte Gebühren zahlen soll, bin ich weg. Da ist mir das neue Design auch völlig egal.

    • Du könnte eine KK von einem anderen Anbieter nehmen und die bei der comdirect kündigen. Das ist mein Plan. Bin nämlich soweit mit der Bank, vor allem mit der App, sehr zufrieden.

  18. Man kann wirklich nur hoffen, dass die DKB das nicht als Chance nachzuziehen, sondern gerade deshalb es so zu belassen wie es aktuell ist. Durch einen eventuellen Kundenstrom HIN zur DKB, kann man doch wohl auch so „genug“ Geld verdienen. Das zeigen auch die letzten Jahresabschlussberichte, die DKB ja selbst auf der Website kommuniziert.

    Also bitte liebe DKB, seht das als Chance das RICHTIGE zu tun, nicht der Masse hinterherzulaufen!

    Back to topic: Finde die neuen Karten echt sexy. Klar bin Borusse, aber auch so echt schick, oder? 🙂

    • Die DKB will von guten 4Mio Kunden auf 8Mio wachsen und musste in den letzten Jahren zu viele Kunden ablehnen, da sie für eine echte Kreditkarte nicht in Frage kamen. Daher überlegen sie auf die Debit Karte umzustellen. Wäre aber dennoch toll wenn die DKB die Debitkarte nur für Neukunden oder gar nur für die Kunden bringt, die sonst abgelehnt werden müssten.

  19. Kann jemand die norisbank empfehlen? Für mich ist nur wichtig, kostenlose Kontoführung unabhängig von irgendwelchen Bedingungen, Bargeld abheben bei der cash-group und Bargeld Einzahlung ohne Gebühren.

  20. Das wird nur noch kostenlos sein unter 28 jahre verabschiedet euch vom Free Konto, das stand in der wirtschaftwoche..

    DKB war immer Stabil haben paar sachen gestrichen zum 1 April 2021 aber immer noch Free !!!

    Was ändert sich beim DKB-Cash in 2021 für Standard- und Aktivkunden?

    Das DKB-Cash Girokonto inkl. Girocard und Visa-Kreditkarte bleibt auch weiterhin kostenlos – sowohl für Standardkunden (weniger als 700 Euro Geldeingang / Monat) und Aktivkunden (ab 700 Euro Geldeingang pro Monat)!
    Guthaben auf dem Tagesgeldkonto auf der DKB-Visa Card wird ab 01.04.2021 nicht mehr verzinst
    Alternativ zum Tagesgeldkonto (DKB-Visa Card) wird es ein extra Tagesgeldkonto geben
    Entgelt für Einzahlungen von Bargeld an DKB-Geldautomaten
    Alle online getätigten SEPA-Überweisungen (beleglos) bleiben kostenlos
    Alle nicht online getätigten SEPA-Überweisungen (beleghaft) sind in Zukunft mit Gebühren verbunden

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