Cloud: Wuala bricht Versprechen an Kunden, ändert alte Pressemitteilung

Wuala ist einer der ersten Consumer-Cloudspeicher gewesen, die ich hier im Blog vorstellte. “Damals 2007” gab es verschiedene Möglichkeiten, Speicher kostenlos zu bekommen: Einladungen, Codes oder das zur Verfügung stellen des eigenen Plattenplatzes.

Wuala Logo

Am 11. Juni veröffentlichte Wuala einen Beitrag, der weitreichende Änderungen beinhaltete. Man schwenkt auf das Bezahlmodell um. Kein Speicher für lau, man hat zu zahlen. Und ganz ehrlich? Dagegen ist nichts einzuwenden, Dienste müssen halt irgendwie Geld verdienen, damit Mensch und Maschine gezahlt werden kann. Ich habe mir die Pressemitteilung von damals aufgehoben und ich bitte euch, einmal den fett markierten Text ins Auge zu nehmen.

Bildschirmfoto 2014-10-23 um 12.20.18Remaning customers will keep their free storage. Bestandskunden behalten also ihren irgendwann mal erworbenen Speicher. Klingt fair, oder? Schaut euch mal die Pressemitteilung an – Stand heute:

Bildschirmfoto 2014-10-23 um 12.22.16Da fehlt also einfach mal eine Passage. Macht ja nichts, der Speicher bleibt Bestandskunden ja erhalten. Halt! Bleibt er eben nicht, denn seitens Wuala hat man im Nachhinein nicht nur die Pressemitteilung abgeändert, man stößt seinen Kunden auch noch einmal per Mail vor den Kopf. „Moin Kunde – du bist vielleicht lange dabei, aber egal: der kostenlose Speicher ist ab Ende des Jahres weg! Rette dich und werde Zahlkunde“

wualaMan rudert also zurück, cancelt den Bestandskunden den freien Speicher und sagt: friss (zahl (dann bleibt auch dein alter Free-Speicher)) oder stirb.

Das alles wäre ja nicht so schlimm, hätte man dem Kunden nicht vorab gesagt: alles klar, bleibt kostenlos, was du vorher erworben hast. So hat das einen extrem faden Beigeschmack, da eine transparente Kommunikation fehlt.

Zum faden Beigeschmack erwähne ich noch einmal: Wuala hat sich immer die sichere, neutrale Schweiz ans Revert geheftet. Blödsinn – das Unternehmen gehört mittlerweile zu Lacie, die wiederum dem US-Unternehmen Seagate gehören. Und da gab es ja schon einmal Sperrungen, weil man sich dem Druck der US-Regierung beugen musste.

Behauptung: Wuala ist nun tot und wird entweder künstlich am Leben gehalten oder schließt spätestens 2016. Die letzten Kostenlos-Kunden ist man ab dem 1. Januar 2015 los. Ironie: pünktlich zur Mail mit den Kündigungen schreibt Wuala ein Sonderangebot aus: wer sich beispielsweise 100 GB mietet, der bekommt noch einmal 100 GB als Promo. (danke Jürgen für die Infos!)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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134 Kommentare

  1. Gibt es Alternativen für 100% sicheren Cloud-Speicher. Ich bin auf der Suche…

  2. Wuala war für mich irgendwie schon eine Totgeburt. Das Konzept war damals ja ganz nett, so mit Storage selbst zur Verfügung stellen und so, aber das war dadurch einfach kriechend langsam. Noch dazu war der Client permanent scheiße und die Versprechen hatten schon immer einen wirklich komischen Beigeschmack. Wird also mal Zeit, dass sie den Laden dicht machen, finde ich. Bin also bei deiner Prognose dabei. 2017 erleben die nicht mehr.

  3. Die Idee, eigenen Speicher herzugeben um damit die wuala-Cloud „am Leben“ zu erhalten, war schon faszinierend. Hat offensichtlich nicht funktioniert. Nette Idee von Studenten aus der Schweiz, aber in der Praxis wohl unbezahlbar. Schade eigentlich. Ich war auch ein Weilchen dabei und fand die Idee interessant. Der grottige JAVA-Client wird nun sicherlich aber auch die Letzten vergraulen. Bezahlen würde ich dafür niemals.

  4. @David:

    Klar. Der eigene Server zu Hause…

  5. Die hätten sich damals lieber auf die Linux User konzentrieren sollen.
    Wuala ist einfach zu modern und hat eine schwierige Zielgruppe.

    Mit LinuxUser hätten die ein sehr großes Potenzial.

  6. Oh man, so ein Mist…ich hab seit Jahren bezahlten und mutmaßlich relativ sicheren Speicher bei Wuala. Und muss wieder neu suchen…grummel.

  7. Sicher und in Deutschland: Ja; Leider nur bisher ohne gute Software-Lösung obwohl APIs vorhanden sind und gut dokumentiert.

    http://www.ventengo-cospace.de/

  8. 100% sicheren Cloud Speicher? der war gut

  9. Ich bin langjähriger Nutzer von Wuala und habe dort schon sehr viel miterlebt aber das was dort mit den Nutzern veranstaltet wird ist schon echt nicht mehr schön. Danke Cashy das du so schnell reagiert hast und den Artikel dazu geschrieben hast. Seitdem LaCie den Laden übernommen hat ging es nur noch bergab und die Deadline 31.12.14 für alle die noch freien Speicher haben ist der Todesstoß. Hier entledigt man sich einer ganzen Community und nun auch der letzten treuen User. Dateien verschwinden. Accounts werden gelöscht weil man sich länger nicht einloggt. Das vertrauen ist arg gebeutelt worden in den letzten Jahren und nun komplett dahin. Man muss schon verrück sein um jetzt noch Geld zu investieren in diesen Verein.

  10. 100% sicheren Cloud-Speicher kann es nicht geben. Aber man kann lokal seine Daten verschlüsseln und damit schonmal ein relativ hohen Grad an Sicherheit erhalten. Dann ist es auch egal, welchen Dienst man nutzt (man schränkt meist nur den Komfort stark ein).

    Mit BoxCryptor erhälst du z.B. eine Möglichkeit zur lokalen Verschlüsselung, verwendest du aber auch die mobile App, so ist dein Schlüssel (versprochenerweise sicher) im Netz.

    Ebenso zählt ja zu dem Auslesen reiner Daten auch die Informationen über die Größe, Zeitpunkte etc. – d.h. jeder der Cloud-Dienste nutzt (egal wie verschlüsselt etc.) hat die Daten nicht 100% sicher, wie auf einem Offline-Rechner in der Zimmerecke.

    Leider muss man ebenso bei Verschlüsselungen erwähnen, das es keine 100% sichere Verschlüsselung gibt, es gibt nur sehr (!) schwer knackbare, also quasi sicher. Zudem spielt natürlich der Schlüssel bzw. die Aufbewahrung des Schlüssels eine Rolle.
    Bei Verschlüsselungssoftware, die nicht quelloffen sind, gilt ebenso das Vertrauen zum Entwickler (und sowas wie TrueCrypt zeigt auch, halbwegs quelloffene Software Sicherheitsprobleme haben kann).

    Daher mein Fazit: NUR die Daten in die Cloud, die man quasi auch public machen könnte. Daten die kein Schaden für die eigene Person oder andere Personen anrichten und man ständig über Webdienste erreichen müssen, können in die Cloud, alle anderen sollten möglichst lokal bleiben (oder wenn es nicht anders geht, verschlüsselt den Rechner verlassen)

  11. @David 100% Sicherheit ist so utopisch wie Weltfrieden. Was ich einsetze ist eine Kombination aus HiDrive von Strato (www.strato.de/online-speicher/) als Speicherplatz und TeamDrive (www.teamdrive.com/de/) für Sync, Backup samt Verschlüsselung.

  12. Ich freu mich immer wieder über meine Owncloud 😀

  13. Cloudspeicher Anbieter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Sehr wichtig finde ich dabei auch die Integration des Speichers in andere Dienste, und da ist für mich aktuell Google Drive die rundeste Lösung, zumal ich auch meine primäre E-Mail Adresse dort habe.
    Und ganz ehrlich, ein Preis von unter 2 Euro pro Monat für 100 GB Speicherplatz sind nun auch sehr fair.

  14. Leider ist Owncloud keine Alternative zu den professionellen Anbietern, es hat zuviele Fehler und Bugs.

    Ich betreue beruflich mittelständische Unternehmen unter anderem mit Cloud-Lösungen, bin jedoch dazu übergangen grundsätzlich von Cloud-Speichern abzuraten. Für IT-affine Menschen mag es mit verschlüsselten Containern vermeintlich sichere Lösungen zu geben, diese kann man jedoch nicht auf Firmen mit unbedarften Nutzern übertragen.

    Cloud-Speicher birgt zu viele Risiken, selbst wenn man seinen eigenen Root-Server in ein Rechenzentrum stellt kann man sich heutzutage nicht mehr sicher sein, dass niemand die Daten abschnorchelt, außerdem sind Mitarbeiter, welche Links zu Dokumenten versenden oder Passwörter eingeben sollen ein großer Unsicherheitsfaktor.

    Ich bin dazu übergangen lokale Fileserver aufzustellen, welche bestenfalls über VPNs übers Netz genutzt werden können, außer der Kunde wünscht es explizit anders. Wer übrigens eine ordentliche Alternative zu Owncloud sucht sollte sich mal http://seafile.com/ angucken. Kostet allerdings für Firmenkunden.

  15. Ich habe noch ein altes damals billiges 20 GB GDrive Abo und mit den kostenlosen Speichererweiterungen von Google sollte das laaaange ausreichen.

    Billiger Speicher-Server mit BitTorrent Sync, gerne auch zusammengebaut aus verschiedenen Diensten wäre gut: z.B. DigitalOcean mit BitTorrent Sync + Strato-Speicher oder so. Keine Ahnung ob und wie das geht.

  16. Und auch die Promo ist Bu…it:
    „Example: You buy 100 GB and you get an extra 100 GB free for one year.“
    Und was mach ich nach einem Jahr ? Genau, die 100GB extra auch noch bezahlen!

  17. Da freu ich mich doch schon auf meinen Protonet Server.

  18. Bislang konnte mich noch kein anderer Cloudanbieter von Dropbox wegbekommen. Rennt einfach 1a und machte bislang auch im Team keine Probleme

  19. Uninstalling…

  20. @Bimmelmann

    Da sogar die [url=http://tinyurl.com/p6wehee] TU Berlin [/url] neuerdings auf ownCloud setzt, kann sie so schlecht ja nicht sein.

    Ich verwende privat schon seit Längerem OwnCloud und bis auf die frühen Versionen des Windows Sync-Clients hatte ich keine Probleme damit. Das Sync-Thema habe ich mit dem in diesem Blog auch schon angesprochenen BitTorent-Sync bzw. Syncthing zufriedenstellend gelöst.

  21. Protonet? 1783,81 € für 512 GB? ernsthaft? Ok, sind ja nur so 7 Jahre Strato. Wobei Strato vor 7 Jahren auch mehr kostete. Also sind es wohl mehr so 10 Jahre oder noch viel mehr oder sogar soviel, dass es sich nie lohnt. Und Stromkosten fallen auch noch an.

  22. Eine mögliche weitere Entwicklung von Wuala sehe ich wie Caschy: entweder der Dienst geht über kurz oder lang „baden“ oder wird auf Ewigkeit vor sich hindümpeln.
    Ich fand das Konzept damals interessant (kostenlos, Speicher in der Schweiz), aber nun nach der ganzen Salami-Taktik-Verarsche können die sich ihren kostenlosen Speicher gerne da hinschieben, wo die Sonne nicht scheint. Meine dort noch verbliebenen Daten habe ich nun auf meine eigene OwnCloud umgezogen.

  23. @Bimmelmann

    Da sogar die TU Berlin neuerdings auf ownCloud setzt, kann sie so schlecht ja nicht sein:

    https://owncloud.com/de/technische-universitat-berlin-mit-einer-der-grosten-installationen-von-owncloud/

    Ich verwende privat schon seit Längerem OwnCloud und bis auf die frühen Versionen des Windows Sync-Clients hatte ich keine Probleme damit. Das Sync-Thema habe ich mit dem in diesem Blog auch schon angesprochenen BitTorent-Sync bzw. Syncthing zufriedenstellend gelöst.

  24. Wer das Konzept des Speicher für Speicher Tauschens mag um ein günstiges off-site Backup zu haben kann sich ja mal CrashPlan anschauen. Deren Anwendung ist gratis so lang man deren Online Speicher nicht verwendet und läuft auf so gut wie allen Systemen. Dort muss man sich dann zwar eine 2. Person selbst suchen mit der man dies machen möchte, aber vielen dürfte wohl eh wohler dabei sein wenn die eigenen Daten verschlüsselt auf dem Rechner eines Freundes oder Angehörigen liegen und nicht auf dem einer unbekannten Person.

  25. Ich denke, bei Owncloud hat sich viel getan, aber ob es was für unternehmen ist, ist eine andere Frage. Ich benutze es ja nur privat.

    Als Alternative wäre da noch open xchange…

  26. Wuala hatte ich vor etlichen Jahren auch mal ausprobiert, aber ich fand den Client und die Integration sehr schlecht. Ganz ehrlich- mich überraschen solche Nachrichten allgemein inzwischen recht wenig.
    Jetzt habe mir gerade 200GB iCloud-Speicher geholt und probiere mal aus, wie das so läuft.. das ist wenigstens gut Integriert usw.
    Ansonsten nutze ownCloud für wirklich sensible Daten.

  27. @Robert
    Bis jemand deinen Server zuhause hackt 😉
    Aber vermutlich sogar dann noch, da du den Einbruch gar nicht bemerken wirst.

  28. @Thalon
    Wer dafür Energie aufbringt ist selber Schuld, bei 2 Accounts auf die man dann Zugriff hätte. Und selbst bei physischem Zugriff auf den Speicher sind die Daten verschlüsselt (sind ja auch keine Nacktbilder a la iCloud drauf 😉 ). Aber 100% sicher kann es natürlich nicht sein.

  29. Und ich hab gerade vorgestern tatsächlich überlegt, dass ich doch mal zusätzlich zu meinem Free-Speicher noch was buchen könnte.

    Aber wenn man mir so kommt, lass ich das bleiben. Schade, war eine schöne Cloudlösung.

  30. @288GTO Als Ex-Student der TU vermute ich eher, dass es Kostengründe hat Owncloud einzusetzen. Vermutlich wird ein Großteil der Owncloudinstallationen auch nie Probleme machen, sobald man jedoch mit mehreren Nutzern in einer Cloud arbeitet und womöglich noch auf die Idee kommt an der gleichen Datei zu arbeiten kommt es nach meiner Erfahrung gerne zu Fehlern. Von dern Problemen bei Updates gar nicht zu sprechen, die Probleme werden in diesem Blogbeitrag ganz gut zusammengefasst: https://blog.kovah.de/die-suche-nach-owncloud-alternativen-fur-die-private-cloud

    Für mich ist selbst Privat Owncloud keine Alternative mehr, es gab zu häufig Probleme. Es bleibt zu hoffen, dass sich das mit der Zeit einspielt und Owncloud eine echte Alternative darstellt, das Potential hätte es auf jeden Fall.

  31. Ich war von Wuala bis vor einigen Jahren extrem überzeugt.
    Relativ gute Geschwindigkeiten, sehr guter Sync auch großer Ordner, saubere Rechteverwaltung. Aber das war es nun… schade eigentlich…

    Lustig wirds bei mir nur, da die keine Mailadresse von mir haben :D. Mal schauen wie Sie das kommunizieren werden…

  32. Na toll. Jetzt wollte ich meine Dateien runterziehen. Geht nur leider nicht, da:

    http://snag.gy/KjYr9.jpg

  33. Owncloud Alternative? Seafile!
    habe das selbst seit längerem im einsatz und funktioniert alles astrein.
    einziges manko ist momentan, dass sync und webui nicht über standard http-ports laufen, also hat man probleme beim zugriff z.b. von firmennetzwerken. das soll allerdings in einer der nächsten versionen behoben werden

  34. Ich ärger mich gerade irgendwie etwas, dass ich damals nicht für 1,67$/Monat 80 GB oder für 4,17$/Monat 200 GB bei Google Drive abonniert habe. Dann hätte ich wirklich für immer und ewig genug 😀
    http://www.androidpolice.com/2012/04/24/google-storage-prices-go-up-significantly-with-drive-launch-but-grandfathered-plans-will-be-honored-indefinitely-new-vs-old-vs-dropbox-comparison/#grandfathered-plans

  35. …und viiiiel zu viel. Was speichert ihr da alles? Bei mir sind in der Cloud gerade mal 0,5 GB Dropbox + 2,5 GB Google Drive.
    Und danke Caschy, dass du mich wenn auch nicht gewollt mit dem Artikel daran erinnert hast, meine Zahlungsinformationen bei Google wieder richtigzustellen. 🙂

  36. arxshare
    http://www.arxshare.com/

    Das läuft auf jedem 08/15 Webspacepaket und bietet end-to-end-encryption.

    Nachteil: Momentan nur Clients für Windows und IPhone verfügbar. Android Client ist aber grad in der Betaphase und wird demnächst kommen.

    Als reines Datengrab für Files sehr einfach zu managen und administrieren. Einfach auf den Webspace hochladen und Adminscript ausführen. Fertig…

    Auf dem Server liegen dann nur verschlüsselte Dateien, d.h. auch eine Serverfestplattenkopie ist ohne Passwort wertlos.

  37. Wer keine oder eine alte Mailadresse angegeben hat, der hat bei Wuala nun ein Problem. Alle Accounts werden nach 90 Tagen inaktivität nun Suspended (also gesperrt). Wer nun 5 Tage verstreichen lässt und Wuala nicht dafür bezahlt, das er an seine Daten kommt hat ein Problem, denn nun werden diese Daten gelöscht. Herzlichen Glückwunsch Wuala so schafft man sicherlich vertrauen in einen Onlinespeicherdienst.

  38. 250 GB 9$/Monat in den Niederlanden https://backupsy.com/

  39. und https://backupsy.com/ funktioniert mit Bittorrent Sync

  40. Die e-mail habe ich heute auch bekommen.
    Jetzt ist es nicht einmal möglich einzuloggen um die Daten zu sichern.
    Wie kann man solchen Unternehmen überhaupt vertrauen? Also für mich steht es fest.
    Ich werde keine Produkte von lacie kaufen. … Nie

  41. Wuala war mir nie recht sympathisch, ich loge mich aber alle paar Wochen einmal ein um nicht gelöscht zu werden (Daten liegen keine drauf). Ich hatte es als Reserve für die Zukunft sozusagen „aufbewahrt“.
    Wenn der Speicher jetzt aber ohnehin mit Jahreswechsel verfliegt ist das auch hinfällig. Dass Bestandskunden dauerhaft den Speicher behalten hatte ich damals aber auch gelesen und mich gefreut.

    @SilSte
    Bei solchen Erfahrungen bin ich froh, dass ich seit langem auf Dropbox setze. Da gabs jetzt schon öfter temporär mehr Speicher und kürzlich 1 Jahr Pro-Account gratis.

    @Robert
    Klar, aber die selben Daten würde er bei einem Online-Dienst auch abgreifen. Aber selber hosten wird für mich aber auch immer interessanter. Gefühlt lässt die Übertragungsrate bei Dropbox langsam nach und für die Indexerstellung zum Abgleich braucht er jetzt schon ziemlich lange. Dabei liegen nur 90.000 Dateien drin ^o^

  42. Bitte um Meinung / Erfahrung / Austausch: Wie steht ihr zu MEGA? Verschlüsselung Clientseitig ist ähnlich zu Wuala, Mobiler Sync funktioniert bei mir einwandfrei und auch ist ein FUSE-Treiber für unixoide Betriebssysteme sowie ein Windows-Mount geplant. Als mögliches Risiko ist der ausländische Serverstandort (Neuseeland) – was durch die Verschlüsselung jedoch relativiert wird – und der Name Kim Dotcom (mittlerweile jedoch nicht mehr im operativen Geschäft von Mega tätig) anzuführen. Hier könnte eine kurzfristige Abschaltung des Services durch u.U. in der Vergangenheit liegende Rechtsstreitigkeiten drohen. Seht ihr das ähnlich, gibt es andere Bedenken oder auch positives zu berichten? Ich sehe aktuell in MEGA eine gute Alternative zu Wuala zu besseren Konditionen mit vergleichbarer Sicherheit!

  43. @David
    Edward Snowden schwört auf Spideroak!
    https://spideroak.com/

  44. @David (1. Kommentar)

    Hier kannst Du Deine Daten weltkriegsicher speichern:
    https://www.mount10.ch

  45. Bei mir das gleiche. Komme nicht mehr an meine Daten. Heftig.

  46. Ich bin jahrelanger Fan von Wuala gewesen und hatte sogar ein kostenpflichtiges Abo. Ich bin leider nun komplett kuriert von Wuala..

    Vor einiger Zeit haben sie das „Dateisystem“ umgestellt vom „Fragmentierungssystem“ zum neuen „Blobsystem“. Dabei kam es zu Problemen bei der Konvertierung von Dateien zum neuen System. Schlimm war bei der Sache, dass man von den Problemen erst erfahren hat nach dem man sich einloggte, weil keine Email zu der Problematik von Wuala kam. Wie kann man seine Kunden darüber nur per login informieren und nicht von sich aus?
    Man bekam dann beim Login die Meldung man hat bis Ende September Zeit die „problematischen Dateien“ runterzuladen bzw. zu konvertieren, ansonsten werden die Dateien gelöscht!
    Ich merkte davon Anfang Oktober.. also schon nach der Deadline. Der Support schrieb mir dann, dass am 6.10. die Dateien auch wirklich gelöscht würden.
    Ich habe dann die Konvertierung versucht, habe sie aber nach ca. 24h Dauerlauf aufgeben weil es viel zu langsam war und dann versucht möglichst viele Dateien runterzuladen. Den Support habe ich um eine Fristverlängerung gebeten, leider wurde dem nicht entsprochen.
    Das Ende vom Lied war, dass ich über 50 GB an Daten verloren habe. Sie wurden einfach gelöscht. Meine Meinung nach kann man sowas nicht als „sicheren“ Online-Speicher bezeichnen, womit Wuala wirbt. Eine Entschädigung oder ähnliches wurde mir auch nicht angeboten. Ich bin daher weg von Wuala.

    Wer eine alternative sucht, schaut euch http://www.tresorit.com an.

    Leider kann man sich auch nicht mehr im Forum von Wuala äußern, weil dieses deaktiviert wurde. Man findet dort noch einige Beschwerden zu dem „Fragmentation“ problem zu denen man aber nichts mehr schreiben kann.
    Z.B. hier https://support.wuala.com/forums/topic/fragmentation-issue-after-update/

    Meiner Meinung nach ist ein Cloudanbieter der Dateien löscht ohne seine zahlenden User vorher per email draufhinzuweisen nicht als sicher zu bezeichnen. Was bringt einem denn die „sicherste“ Verschlüsselung, wenn der Anbieter die Dateien selber löscht.

  47. @greeny und andere
    CRAZY SHIT
    Damit mir so etwas nie nie nie niemals passiert, werde ich am Wochenende alle meine Daten bei verschiedenen Anbietern runterladen (auch wenn ich nicht denke, dass sich Google und Dropbox solche Fauxpas leisten würden) und mir ein Backup basteln.

  48. Alternativen sind leider rar. Boxcryptor ist ein ziemliches Gebastel. Tresorit bietet keine volle OS X-Unterstützung und synchronisiert nicht alle Dateien, sondern (je nach Plan) nur bis zu einer bestimmten Grösse. Spideroak wird genauso vernachlässigt wie Wuala. BTSync hat keine Nutzerverwaltung und bietet auch keine volle OS X-Unterstützung. OwnCloud muss man selbst administrieren, ansonsten gibt früher oder später unerwünschte Zugriffe auf die Daten. Habe ich etwas Relevantes vergessen?

  49. Als Caschy das erste mal darueber berichtete, dass der Laden Wuala Seagate gehoert habe ich sofort meine Daten von meinem 12GB grossen Speicherplatz abgezogen und auf dem Server geloescht. Man gut, dass ich sofort reagiert habe Dank Caschy.

    Danke Caschy!

    http://www.mount10.ch ist eine anstaendige Loesung wenn man z.B. sensible elektronische Daten vererben moechte, aber ganz schoen gepfefferte Preise. Wenn ich das Geld haette wuerde ich einen 100 Jahres Vertrag abschliessen und Rabatt einfordern. Ich habe dort mal angefragt was es kosten wuerde.

    Details zum sichersten Datencenter Europas: http://www.swissfortknox.ch/

  50. Für die Nutzer, die nun diese Mitteilung nicht bekommen, weil sie seinerzeit eine alte E-Mail-Adresse oder gar keine eingegeben haben,, ist das sicher besonders ärgerlich, allerdings ist so ein Verhalten auch recht fahrlässig.

    Auf die Frage, wofür man so viel Speicher braucht, ist die Antwort ganz einfach: Für ein Backup der Daten und damit man nicht nur daheim Zugriff darauf hat, Außerdem ist das wie mit Stellfläche in der Wohnung (Keller, Dachboden), wovon man auch nie genug haben kann: Man braucht genau den Platz, den man hat.

    Denen, die darauf verweisen, man solle doch nur unwichtige Daten in der Cloud speichern, entgegne ich gerne, dass ich schlicht keine unwichtigen Daten habe. Wenn sie unwichtig wären, hätte ich sie nicht – so einfach ist das.

    Leider gibt es keine 100%ige Sicherheit, das bringt das Internet nun mal so mit sich. Und auch der „Serverstandort Deutschland“ ist im Grunde nichts wert, denn letztlich muss man sich auch dort auf das Wort des Anbieters verlassen. Aber ganz darauf verzichten möchten doch auch nur die wenigsten, oder? Ich jedenfalls nicht, denn das würde den Komfort deutlich schmälern.

  51. Bei der Cloud muss man immer die Balance sehen zwischen Funktionen und Sicherheit. Ein wirklich sicherer Dienst wird immer die Daten lokal verschlüsseln und dann erst hochladen, aber das schränkt im gleichen Zuge auch viele Funktionen ein. Außerdem muss man zwischen Cloud-BackUp- und Cloud-Sync-Diensten unterscheiden. Das eine ist für Archivierung, das andere für den täglichen Gebrauch.

    Was Funktionen angeht liegt meiner Meinung nach Google Drive ganz vorne, obwohl Dropbox sicher im gleichen Atemzug genannt werden kann. Ich persönlich sehe außerdem ein Sicherheitsplus bei Drive, wenn man es als Apps for Work Kunde nutzt. Was ich im übrigen jedem empfehlen würde, der auf 1TB dort abzielt. Dann ist man erstens bei allen Google Diensten die Werbung los und zweitens werden dann auch nicht Emails gescannt. um irgendwas zu „personalisieren“.

    Was Sicherheit angeht, würde ich an SpiderOak denken, weil die knallhart die Zero-Knowledge-Politik durchführen, von Snowden empfohlen werden (der ja relativ unkäuflich ist :D) und ganz nebenbei BackUp UND Sync Dienst ist. Man kann es zum Archivieren von Festplatten und auch Netzwerkspeichern (im Gegensatz zu BackBlaze und co) nutzen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Firma SEHR offen mit den Kunden umgeht. Einfach mal durch den Blog lesen. Das einzige Manko ist der Preis. Wer aber Interesse an SpiderOak hat, soll sich mal die umsonst Version installieren und den Newsletter abonnieren, weil ich habe vor ein paar Monaten ein echten Unlimited Offer bekommen für 100Euro im Jahr. Was besseres muss mir erst noch jemand zeigen 🙂

  52. Wirklich schade! Die Grundidee von Wuala war ja wirklich super, ich habe mit Begeisterung meinen Speicher freigegeben 😉
    Der erste Dämpfer kam dann mit der Umstellung auf einen „normalen“ Cloud Speicherdienst, der Zweite dann mit Seagate (oder umgekehrt, wie auch immer…). Aus purer Faulheit habe ich dann letztes Jahr mein 50 GB Abo noch verlängert, aber nun ist wirklich Schluss. Nach dieser Meldung traue ich der Wuala Zukunft auch nicht mehr. Wenn sie nun nicht mal mehr mit Dropbox, etc. und ein paar freien GB mithalten, verliere ich den Glauben an eine gewisse Tragfähigkeit des Modells.
    Meine neue Wahl wird auch Spideroak sein, wenn es schon von einem gewissen Herrn Snowden empfholen wird, dann scheint das ja nicht ganz so unsicher zu sein.
    @Cashy: Da du dich ja auch seit jeher mit Online Speichern beschäftigtst, wie ist deine Meinung zu Spideroak?

  53. Hallo,
    nutze Wuala für die übergreifende Verfügbarkeit von halbwegs persönlichen Daten und um Fotos gezielt im Familien/Freundeskreis zu teilen. Fand das sympatisch, dass die Daten vor dem upload verschlüsselt wurden und ich mich damit nicht noch extra rumschlagen muss. 100% sicher gibt es wohl eh nicht, aber Wuala erschien mir ein guter Kompromiss.
    Hat jemand mit Hubic Erfahrung gesammelt oder eine Meinung dazu?
    Danke

  54. Ach menooo. Ist doch Mist. Ich bin doch erst dieses Jahr von SugarSync dahin gewechselt. Gibt es denn ne Alternative, die beliebige Ordner miteinander synchronisieren kann? Darum geht es mir nämlich hauptsächlich, das können ja die großen (Google/OneDrive/Dropbox etc.) alle nicht.

  55. Fuer mich kommen Speicherloesungen in Laendern die von Geheimgerichten unterwandert sind nicht in Frage. Dazu zaehlt auch spideroak.com. Auf einmal sind alle Festplatten aus dem Rechenzentrum weg und Du kommst nicht mehr an Deine Daten ran.
    Das Risiko gehe ich sicherlich nicht ein. Keine Ahnung wie Herr Snowden auf den Gedanken kommt spideroak.com sei eine kluge Loesung nachdem sein eMail Provider den Laden dicht gemacht hat nachdem man dem Inhaber einen geheimen Geheim-Gerichtsbeschluss unter die Nase hielt und die Herausgabe der Masterkeys zwecks Entschluesselung forderte entgegen der Geschaeftspolitik des Unternehmens.
    Der eMail Provider hat den Laden dicht gemacht, ist an die Oeffentlichkeit gegangen, hat die Masterkeys in gedruckter Form auf Papier gebracht und and die FBI rausgerueckt.
    Dropbox ist bereits im Aufsichtsrat „verseucht“ und ist ernsthaft nur fuer Datenmuell sinnvoll.

  56. @greeny und Folgekommentare – Sehr eindrucksvoll beschrieben wie der Laden seine Kunden einfach im Regen stehen lässt und einfach Daten löscht. Ein absolutes NO GO für einen Online Speicher Dienstleister. Ich habe zusammen mit vielen anderen auch seid der Alpha Phase mit Wuala gearbeitet, Daten gesichert und mit Familie & Freunden geteilt. Als die Firma noch von Luzius Meisser und Dominik Grolimund geführt wurde gab es einen regen Austausch mit der Community und es wurde mit den Usern an Lösungen und Bugbehebung gearbeitet. Nachdem LaCie /Seagate den Laden übernommen haben ging alles nur noch Bergab. Kein Feedback mehr vom Support, Speichertauschsystem wurde entfernt, Überführung der Daten in Rechenzentren, keine kostenfreien Accounts mehr und zum Schluss die Abkündigung aller Accounts die noch freien Speicher haben. Während der Umstellung zum PAY Only System massenweise Probleme und Datenlöschungen/Account Deaktivierungen.Leute das macht keinen Spaß ein System das einen jahrelang begleitet hat so den Bach runter gehen zu sehen.

  57. Danke für den Hinweis. Eine Frechheit wie hier mit Kunden (auch wenn es kostenlose Accounts sind) umgegangen wird. Ich fand Wuala eigentlich immer sympathisch, da ich end-to-end-Verschlüsselung an Rechnern benutzen konnte ohne einen Client installieren zu müssen. Aber was momentan dort abgeht ist ein No-Go. Ich habe bisher noch keine Kündigungs-Mail bekommen. Aber egal, habe eben meine Daten dort komplett abgezogen. Wer weiß, vielleicht werde ich plötzlich auch ausgesperrt (obwohl ich mich regelmäßig eingeloggt habe), nur um dann zu blechen damit ich wieder an meine Daten komme. Hat für mich etwas von Wegelagerei. Werde mir arXshare mal anschauen, da ich OwnClound und Seafile auf meinem Webspace nicht zum laufen bekomme. Wenn man den Upload-Ordner von arXshare noch mit Cloudfogger schützt sollte man gut aufgestellt sein, verschiedene PW vorausgesetzt 🙂

  58. Da ich momentan versuche alles runterzuladen.

    Es ist krass wieviele Daten Wuala anscheinend verloren hat.

    Ca. 3% meiner Dateien sind grau (Also scheinbar als defekt erkannt), weitere ca. 10% sind nicht herunterladbar. Der Client fängt an, läuft in einen Timeout und macht mit der nächsten Datei weiter…

    http://snag.gy/C0RTW.jpg

    erschreckend. Und die Dateien waren übrigens mal online. Komplett und haben auch funktioniert.

  59. @StilSte Das ist leider kein Einzelfall. Viele andere haben ähnliche Probleme sofern Sie sich überhaupt noch einloggen konnten. Ich konnte auch einiges meiner Daten die alle mal komplett sauber hochgeladen waren nicht mehr runterladen.

  60. arXshare sah nicht schlecht aus, aber wenn ein simples Script Dateien in einen Ordner laden und neue erstellen kann – hm, ich weiß nicht. Und User nur anlegen, nachdem ich meine Mail-Zugangsdaten hinterlegt habe? Muss nicht sein. Hab es wieder gelöscht.

  61. Wuala gekündigt…. 🙁
    Der Schweizer Mount-Dienst wirkt interessant. Sehr teuer. Hat den jemand ausprobiert?
    Hoffe, Cashy bleibt am Ball und findet die beste Lösung 😉 Ist ja ein extrem unübersichtlicher Markt. Warum eigentlich?
    Nutzt jemand Qnap Sync ?

  62. @Flo

    Du kannst mount10 30 Tage kostenlos testen (1GB). Auf der Startseite einfach auf „Jetzt testen“ klicken.

    http://www.swissfortknox.ch/infografik.html

    Californien ist Erdbebengebiet (San-Andreas-Verwerfung). 😉

  63. @Sascha jo, Test läuft.

    Boxcryptor scheint mir bisher die sinnvollste Lösung…

  64. Joar, ein wirklich wichtiger Punkt in dem Bericht ist meines Erachtens aber die Änderung der Pressemitteilung und das brechen des Verbrechens.

    Ich linke mal die Blick auf Bitcasa.
    Die haben vor einem Jahr richtig ein Fass aufgemacht (price increase von 99€ auf 999€ pro Jahr gut für unendlich, echtes unendlich, aber trotzdem Hammer). Damals wurden die bestehenden (zahlenden!) Nutzer „grandfathered“. Das war Ok. Einzige Einschränkung, dass die alten Nutzer nicht den Linux Client nutzen konnten.
    Zusage: dauerhaft!

    Gestern/Heute, fast ein Jahr später, gab es den nächsten Knall:
    Das „dauerhaft“ endet per 15.11…. Alle grandfathered Kunden sind enterbt. Es gibt auch sonst keinen Infinite Plan mehr… Jeder hat auf einen von zwei Plänen zu wechseln: 5TB oder 10TB…. Kein Free mehr, kein Infinite.
    Und der Download der Daten ist kaum machbar wegen völlig lahmen UND überlasteter Verbindung.

    So, was die Anbieter vergessen: sie haben JAHRE gebraucht, um uns Kunden so weiter bringen, unsere Daten der Cloud anzuvertrauen. Vertrauen Ist dort essentiell.
    Wir sind mit Sicherheit nicht die einzigen, die jetzt sagen, danke Cloud, bitte andere. Wir mögen Home Server.

    Die Branche steht sicherlich irre unter Druck. Aber Bitcasa sucht sich die Sahne Stücke raus, Wuala kann ich nicht beurteilen.
    Fakt ist, der traumatisierte Kunde kehrt sich von der Cloud ab – oder wird den ganz Großen in die Arme getrieben….

    Deutsches Bestandsrecht ist nicht überall Usus.

    Vertrauen ist so wichtig in Fragen der Cloud.

  65. wie schrieb cashy mal in einem anderen artikel „nur lokale daten, sind gute daten“ 😀

    wenn man liest wie oft sowas einfach so zugemacht wird oder nutzer gesperrt und daten gelöscht etc..

  66. Bei Wuala konnte man über den Client neben der Synchronisation auch Verzeichnisse für ein Backup einrichten. Neben der Fragmentierung und Verschlüsselung der Dateien war das für mich der Grund für die Nutzung von Wuala neben OneDrive zur reinen Synchronisation aller sicherheitsunrelevanten Dateien (Katzencontent).
    Nun kann man Wuala komplett vergessen. Leider vergessen die neuen Inhaber, was Wuala überhaupt groß gemacht hat. Ich schätze, in zwei Jahren wird keiner mehr den Namen Wuala kennen.
    Aber eine gute Seite hat die Deinstallation des Wuala Java-Clients noch: Endlich kann ich auf Java insgesamt verzichten und somit mit einem Streich zwei amerikanische Unternehmen von meinen Festplatten verdammen. Gar nicht schlecht für einen Freitag… 😉

  67. Ich fand es vor allem cool, dass man Verzeichnisse anlegen konnte, die dann nicht alle auf dem lokalen Rechner herunter geladen werden mussten. Gerade wenn man Wuala im Unternehmen einsetzt, müssen ja nicht alle 15 Mitarbeiter einer Gruppe die gesamten 25 GB Daten auf ihre schnellen aber kleinen SSD Platten herunter laden. Die meisten anderen Anbieter bieten nur eine komplette Synchronisierung, bei der sich wiederum o.g. Problem ergibt.

  68. Ich werde mal SecureSafe in die Runde.

    https://www.securesafe.com

    Meines Erachtens sicherer Speicher + Vererbung + Passwort Manager

  69. @Jan

    Securesafe werde ich meine Daten nicht anvertrauen.
    Es gibt zuviele Unstimmigkeiten für mich bei der Art der Verschlüsselung und der Dokumentation der Sicherheit.
    Als Überschrift findet man bei den Features „Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“. Im Zusammenhang mit Dateien speichern, würde dies heissen, dass beide Enden
    die Daten im Klartext kennen, also sowohl der User als auch das Unternehmen…
    Daher nutzt man den Begriff bzw. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eigentlich nur um sichere Kommunikation zwischen Empfänger(n) und Sender(n), die den Inhalt jeweils im Klartext sehen dürfen, aber nicht die Vermittler. (http://de.wikipedia.org/wiki/Ende-zu-Ende-Verschl%C3%BCsselung)
    Hier also entweder falsch verwendet oder meine Vermutung, tatsächlich verwendet.
    Dann wäre es aber keine clientseitige-Verschlüsselung im Sinne von „Zero-Knowledge“ und auch das Unternehmen könnte zumindest theoretisch auf die Dateien im Klartext zugreifen bzw. ein Angreifer mit Zugriff auf den laufenden Server.

    Dann liesst man weiter unten, dass die Dateiverschlüsselung mit SSL stattfindet, also einer Transportverschlüsselung.

    Bei hochsensiblen Daten wird dann angeblich nicht nur SSL, sondern zusätzlich noch AES verwendet, ohne aber näher zu schreiben, was weniger hochsensible Daten sind und wie überhaupt unterschieden wird zwischen hochsensiblen Daten und weniger sensiblen Daten.
    Auch ist nicht ersichtlich wie AES implementiert ist und wie bei Verwendung des Webbrowsers eine Dateibasierte-Verschlüsselung funktionieren soll.

    Auch die Aussage „SecureSafe verschlüsselt alle Passwörter bis zur Anzeige auf dem Bildschirm im Speicher des Computers mit AES-256“. Soll dass heissen Passwörter werden auf dem Bildschirm angezeigt? Vielleicht handelt es sich hier nur um einen Übersetzungsfehler auf der Website?!

    Statt Webbrowser kann man auch einen clienten am PC/Mac nutzen, der ist aber noch BETA. Und mein genereller Rat, kann man die Dateien per Webbrowser einsehen, können sie auch von dritten eingesehen werden, eine „sichere“ Dateiverschlüsselung per Browser wurde leider noch nicht erfunden.

  70. Nachtrag:
    Securesafe zeigt tatsächlich Passwörter an, da es ja auch ein Password-Manager ist 😀 Also doch kein Übersetzungsfehler..

  71. Mittlerweile auch die E-Mail bekommen. Daten heruntergeladen, danach gelöscht und den Account vom Support löschen lassen, da ich es selbst durch das kostenlose „Abo“ bis 1.1.2015 nicht konnte. Schade Wuala, mit solch einem Verhalten gegenüber Kunden fährt man ein Unternehmen gegen die Wand.

  72. Kennt jemand eine Alternative, welche eigens ausgewählte Ordner von Hause aus unterstützt. Das ist das einzige, was ich bisher noch nirgends so schön gesehen habe, gerade auch beim Syncen verschiedener Geräte. Bitte hier dringend um einige Vorschläge zur Hilfe… (darf natürlich gerne etwas kosten der Anbieter)

  73. @Nesur: Genau sowas such ich auch. Sugar Sync kann das, nur leider auch Anfang des Jahres kostenpflichtig geworden, deshalb bin ich zu Wuala gewechselt. Fand ich aber besser.

    Sollte sich keine Alternative finden werde ich notgedrungen erstmal bei Wuala bleiben.

  74. Hauptsache günstig muss es sein…

    Mir sind meine Daten wichtig und dementsprechend auch der Support des jeweiligen Unternehmens. Das hat nunmal seinen Preis. Ich bin seit Jahren sehr zufrieden mit Mount10 (Datenhaltung Schweiz) und kann Euch denen Lösung nur empfehlen.

  75. Und es geht doch noch unterirdischer:

    Wuala drohte, mein Konto mangels Login-Aktivität zu löschen.
    Also, kurz angemeldet (auch um meine Daten zu sichern) – ABER:

    Es kam ein PopUp, dass ich angeblich zuviel Speicher belege (keinerlei Angabe, wieiviel zu viel) und auf ein kostenpflichtiges Modell umsteigen müsste um an meine Daten zu kommen. Danach sofortiger LogOut (ohne Chance irgendetwas herunterzuladen).

    Nach einer deutlichen eMail an den Support habe ich heute (ein paar Tage später) erneut versucht mich einzuloggen – UND?

    Ich komme in mein Konto, jedoch hat Wuala eigenmächtig Daten von mir gelöscht! Von ehemals irgendwas zwischen 3-5 GB sind meine Daten auf sageundschreibe 50,8 MB (Mega!) geschrumpft.

    Ich tippe auf den nunmehr leeren Video-Ordner. Aber woher soll ich wissen, was alles zusätzlich gelöscht wurde, wenn Wuala sich einfach eigenmächtig an meinen Daten vergreift?!

    Unglaublich unterirdisch!

    Fassungsloser Gruß, raimerik

  76. Ich bin seit Jahren bei Wuala und habe mein kostenpflichtiges Abo Mitte November beendet. Trotzdem habe ich noch 5GB frei. Bei mir also alles wie gehabt.

  77. @raimerik: Das ist natürlich Mist. Wusste nicht, das die so restriktiv sind, wenn man sich längere Zeit nicht einloggt. Geht eigentlich garnicht sowas. Noch ein Grund mehr, seine Daten niemals ausschließlich in der Cloud zu haben.

    @Christoph: Gilt ja auch erst ab 31.12.2014. Bei mir ist auch noch alles wie gehabt, hab weiterhin meine 7 GB. Ab Mitte Dezember werd ich mich aber so langsam kümmern müssen.

  78. Kleine Ergänzung noch zu allem, was die anderen hier geschrieben haben und was leider richtig ist:

    Der Blog, in dem Wuala unter anderem auch die Änderung der Geschäftspolitik gemeldet hat, hatte mal eine Kommentarfunktion. Nachdem dann nicht ganz begeisterte User ihre Meinung geäußert haben (es blieb alles harmlos, soweit ich es verfolgt habe), wurde diese Funktion abgeschaltet.

    Das Supportforum ist schon seit Monaten deaktiviert.

    Wahrscheinlich brauchen sie deswegen zahlende Kunden – damit alles schöner und besser wird. Zu dumm nur, dass sie nicht zuerst jemanden eingestellt haben, der dafür sorgt, dass die potentiellen Kunden das auch glauben.

  79. Hallo zusammen,

    nun, ich denke auch, dass Wuala nicht mehr lange existieren wird und man sich deshalb um Alternativen umhören sollte.

    Ich kann hier Your Secure Cloud ( https://www.yoursecurecloud.de ) nur empfehlen, die Daten werden noch am Computer verschlüsselt und anschließend ebenfalls verschlüsselt auf einem Deutschen Server abgespeichert. Dabei wird das eigentliche Passwort jedoch nicht mit auf den Server übertragen.

    Für alle die dennoch einen Server zuhause haben wollen, kann ich OwnCloud (http://owncloud.org) oder Seafile (http://seafile.com) empfehlen. Jedoch, wie schon oft in den Artikeln erwähnt, mit dem Nachteil einer womöglich langsamen Internet-Geschwindigkeit und dem vergleichsweise schlechten Schutz vor einen Computer Angriff oder Feuer, Überschwemmung, etc.

  80. Das ist nun zwar alles schon eine Weile her, ich fasse aber der Übersicht halber trotzdem noch einmal die schönsten Momente zusammen:

    – Bei nicht verlängerter Speichererweiterung wurde nicht wie ursprünglich versprochen der Speicher in den Nur-Lese-Modus versetzt, sondern man wurde komplett davon ausgesperrt, schlimmer noch, die Daten gelöscht wenn man das Abo nicht erneuert hat.

    – Eine technisch total verbockte Portierung auf ein neues Speichersystem, bei welcher schätzungsweise 90% der Daten nicht portiert werden konnten und vom Kunden hätten neu hochgeladen werden sollen. Durch die miserable bis nicht existende Kommunikation haben die meisten User davon nichts mitbekommen, und somit den Grossteil ihrer vermeintlich gesicherten Daten verloren. Was für ein Speicherdienst!

    – Die stillschweigende Abschaltung der Web-Oberfläche. Keine Ankündigung, keine Erklärung vom Support, einfach eines Tages nur noch 404.

    – Die im Artikel dokumentierte Abschaltung des kostenlosen Grunddienstes, die man nachträglich noch schnell verschärft hat um den Speicher auch wirklich den letzten Kunden noch wegzunehmen. Der Standpunkt ist erneut, Wuala-typisch, „ihr müsst halt selbst schauen wo ihr mit euren Daten bleibt.“

    – Die Deaktivierung der Kommentarfunktion im Blog, sowie erst das Einfrieren und kurze Zeit später das restlose Löschen des Kundenforums. Es braucht wohl nicht weiter erläutert zu werden welche Art von Unternehmen ein Interesse daran hat, öffentliche Diskussionen über ihren Dienst wo immer möglich zu unterbinden.

    Wem jetzt immer noch nicht das Licht aufgegangen ist, dass es absolut fahrlässig wäre nicht auch um die bezahlten und Business-Dienste von Wuala einen grossen Bogen zu machen, der kann seine Daten auch gleich bei Rapidshare „sichern“.

    Unter den ursprünglichen Entwicklern der ETH war Wuala eine feine Sache. Damit hatte Wuala unter LaCie aber innert kürzester Zeit rein gar nichts mehr zu tun. Wie man das Vertrauen seiner Kunden (ob kostenlos oder zahlend), gerade in diesem Business, innert nur einem Jahr wiederholt auf solch krasse Weise missbrauchen kann, und dann noch zu erwarten im Markt weiter bestehen zu können, ist mir schleierhaft. Ganz grosser Zirkus den hier irgendwelche Managertypen mit null Ahnung von der Materie abgezogen haben. Und hoffentlich eine Warnung an einige verblendete Cloud-Aposteln allgemein.

  81. Das darf doch nicht wahr sein. Ich hatte (!) einen freien Account. Den haben die mir jetzt auf „quota überzogen“ gesetzt. So weit so gut. Aber unter Windows konnte ich da nicht mehr dran. Die App wechselt zwischen dem Filebrowser und der Warnbox und es gibt keinerlei Möglichkeit, an meine Daten heran zu kommen. Ich kann noch nicht mal notfallmässig schauen, welche Daten da noch relevant sein könnten. Der wechselt die Fenster im 3 Sek. Takt.
    Und stoppen lässt sich das nervige Fenster auch nicht. Ich muss den über den Task Manager rausschmeissen.
    Sowas von UNSERIÖS!

  82. Ich nutze Wuala seit 2010 und seit 2011 mit Bezahl-Business-Account.
    War immer ein grosser Fan von Wuala.

    Seit 2 Wochen geht aber praktisch nichts mehr.
    Wuala mehrfach deinstalliert und installiert auf WinXP und Win8.
    Half mal kurzfristig. Jetzt geht nichts mehr.

    Kann keine Kundendaten mehr hochladen. Bekomme keine Fehlermeldungen.
    Nach 10 MB upload bleibt Wuala einfach stehen. Ende.

    Ob hier jemand dafür bezahlt, dass der Dienst zugemacht wird?
    Alles sehr seltsam. Auch in Google ist nichts aktuelles zu Wuala zu finden.

    Gründer Dominic hat wohl ein neues Projekt und beschäftigt sich
    mit Web-Optimierung. Sehr schade. Er hatte mit Wuala so einen schönen Dienst ins Leben gerufen.

    Bin jetzt umgestiegen auf TeamDrive.

  83. Patrick Klauser says:

    Hab mal versucht Wuala anzurufen heute. Keine Chance. Bei Lacie AG in Basel probiert, die meinten Wuala gehört seit 6 Monaten nicht mehr zum Unternehmen!!!

    Im Wuala Impressum steht aber immer noch Lacie AG.

    Meine Daten kann ich nicht downloaden, da der DL immer abbricht. Export funktioinert nicht, Ordner-DL ebenfalls nicht. KATASTROPHE!

    Tippe auch drauf, dass der Laden bald dicht macht.

  84. Ich hatte mein gesamtes Foto-Archiv bei Wuala gesichert. Hatte 5GB kostenlos und 50GB gekauft, die ich bis dahin 2x verlängerte. Nachdem ich auf Anfragen nie Antworten erhielt und dann die Beschwerden im Netz immer mehr wurden, entschied ich mich dafür, meine 50GB nicht mehr zu verlängern und den Account löschen zu lassen. Kurz im Jänner 2015 ein Mail an Wuala geschickt, dass ich meinen Account gekündigt haben möchte. Da ich nie eine Antwort erhalten hatte, dachte ich auch dieses Mal, dass ich noch genug Zeit hätte meine online gesicherten Daten zu verwalten und zu löschen. Ausserdem lief mein Account ja auch noch bis Mitte Februar 2015. Aber da habe ich mich ziemlich geschnitten. ca. 1/2h später bekam ich bereits Antwort, dass die mein Konto bereits gelöscht hätten. TOLL, ich konnte natürlich nicht mehr an meine Daten, da ich über dem Limit war (klar 50GB weniger), somit sind 27GB Daten irgendwo auf deren Server und ich konnte nicht mehr drauf zugreifen. Ich fragte dann noch nach, was der Scheiß eigentlich soll, ohne das Abo auslaufen zu lassen einfach sofort zu kündigen –> Antwort –> ich habe doch per MAil gewünscht, dass mein Account gelöscht werden soll. HAHA, das war der Witz des Tages.

    Nun suchte ich eine Alternative, und kam nach stundenlangen, ja sogar tagelangem Suchen auf keine ordentliche Lösung, die verschiedene Ordner in Echtzeit up to date hält, die verschlüsselt sicher wirkt und wo man ohne jedes einzelne Bild herunterladen zu müssen per Handyapp eine Art Gallerie zur Verfügung hat.

    ICh entschied mich nach vielen Tests für MOZY Home Backup. Soll ein führendes Backup-Unternehmen sein, aber ist eben eher nur ein Backup. Echtzeit-Sync läuft nicht so wie bei Wuala und es gibt auch keine ordentliche App wo ich schnell Bilder herzeigen kann.

    Somit geht die Suche weiter und ich freue mich über jede Alternative.
    Strato HiDrive wäre mein totaler Favorit, leider kann ich das Angebot als Österreicher nicht wahrnehmen — sehr SCHADE.

    Livedrive, SpiderOak, usw. habe ich alle schon ausprobiert, kommen aber alle nicht an das ran wie einfach Wuala war.

    Also wird weiter gesucht ob irgend ein würdiger Nachfolger für Wuala auftaucht.
    NAS und Zugriff habe ich zwar, ist aber durch die Internetleitung stark limitiert.

  85. @Wolfgang

    Ich bin gerade durch Zufall auf diesen Artikel gestoßen und kann dir gerne einen kostenlosen Demoaccount bei unserem Cloud-Dienst anbieten (Your Secure Cloud). Schreibe mir einfach auf unserer Website eine kurze Nachricht (-> https://www.yoursecurecloud.de/kontakt).

    Gruß
    Marcus

  86. Bisher zum Ende 2014 war der Dienst kostenlos, dann auf Bezahlung umgestellt. Dagegen ist grundsätzlich nicihts einzuwenden. Aber: die Nachricht über die Umstellung habe ich nicht wahrgenommen und heute festgestellt, dass ich nicht mehr an meine Daten komme. Der Kundenservice reagiert zwar prompt, aber unwillig mir eine einmalige Download-Möglichkeit anzubieten. Stattdessen wird mir geraten. Warum sollte ich bei denen zahlender Kunde werden, wenn Wuala mir von heute auf morgen den Zugriff auf meine Daten sperrt? Hände weg von diesem Anbieter!!!

  87. Nebst all dem bereits erwähnten hat Wuala auch Personen, die keinen bezahlten Individual-Storage hatten aber Mitglieder in einer bezahlten (teuren!) Business-Gruppe sind, im Lauf ihrer Free-User-Aufräumaktion ausgesperrt. Sowas geht echt gar nicht…

  88. Nachdem hier genug gejammert wurde (begründet oder auch nicht), würde ich eigentlich einige Tipps zu vergleichbaren Anbietern erwarten. Ist aber leider fast nix dabei. Wenn ich mir nur schon die Anleitung zum Ausschliessen von Dateien bei Your Secure Cloud durchlese, bekomme ich schon fast Durchfall. Entweder versteh ich da was falsch oder die sind tatsächlich noch nicht im Drag and Drop-Zeitalter angekommen.
    Bedingung für „meine“ Cloud wäre:
    – Ein einfach zu konfigurierendes Programmfenster in dem ich auswählen kann welche Daten auf meinen verschiedenen Accounts automatisch und ohne mein Zutun synchron gehalten werden.
    – Die Möglichkeit von einzelnen Daten ein BackUp zu erstellen und davon einige Versionen (10?) auf sicher zu haben.
    – Serverstandort Zentraleuropa.
    – Datenübertragung und Speicherung verschlüsselt.
    – Benötigte Grösse maximal 20GB
    – Es darf durchaus was kosten.
    – Allenfalls Zugriff via Webbrowser.

    Massstab für die Funktionen wäre DropBox (Datenabgleich einwandfrei, BackUp nicht ausprobiert, mittlerweile aufgegeben) oder Wuala, mit deren 20GB-Account ich bisher sehr zufrieden bin. Datenabgleich auf Mac und Windows einwandfrei, Geschwindigkeit recht gut, preiswert und das BackUp macht was ich davon erwarte.

  89. @ Hans

    Vielen Dank für den Hinweis, ich habe mir gerade die betroffene Anleitung angeschaut. Diese bezieht sich allerdings noch auf unser altes System. Natürlich haben wir dieses Problem in der Zwischenzeit auch viel effizienter gelöst und werden die Anleitung demnächst aktualisieren.

    Natürlich sollte ein Cloud-Anbieter seine Funktionen auch so einfach wie möglich halten, jedoch ist es nunmal so, dass mit zunehmenden Möglichkeiten auch die Einfachheit diese zu bedienen, sinkt. Dafür gibt es bei uns jedoch auch einen deutschsprachigen Support 🙂

    Dennoch denke ich, dass Ihre Anforderungen durchaus ganz gut zu unserem Clouddienst passen, hierezu erstelle ich Ihnen gerne bei weiterem Interesse einen Testzugang.

    Meiner Meinung nach gibt es im Moment nur sehr wenige Anbieter, die aktuell wirklich auf dem Markt mithalten können, da die Konkurrenz (Dropbox, Google Drive) einfach zu groß ist. Zudem kosten Server, die in Deutschland stehen, deutlich mehr Geld, v. a. auch deshalb, weil amerikanische Anbieter mit anderen Datenschutzrichtlinien arbeiten und sich somit ganz anders finanzieren (z.B. NSA, etc.).

    Für Your Secure Cloud steht dagegen jederzeit die Sicherheit der uns anvertrauten Kundendaten an oberster Stelle. Deshalb verzichten wir auch auf jegliche Zusammenarbeit mit amerikanischen Unternehmen. Was mit einem Serverstandort in Deutschland beginnt, setzt sich mit einem SSL-Zertifikat aus der Schweiz fort – Obwohl amerikanische Zertifikate deutlich günstiger zu erwerben wären.

    MfG
    MM

  90. Superwolf says:

    Ich habe lange Abende, Tag ein, Tag aus gelesen, gesucht und verglichen. Ich habe auch alle möglichen Anbieter ausprobiert. Mozy, Sugarsync, Backblaze, Crashplan usw. aber überzeugen konnte mich eigentlich keiner so wirklich. Derzeit habe ich meine Fotos bei JottaCloud liegen bis ich etwas Wuala-Vergleichbares gefunden habe.

  91. Hallo Superwolf,
    Mir geht es etwa gleich. Und solange Wuala, bei denen habe ich den 20GB-Bezahlaccount, existiert werde ich bei denen bleiben.
    Und ob Your Secure Cloud zu meinen Favoriten gehören wird, bezweifle ich. Jemand der nicht mal seine FAQs auf dem laufenden hält, ist eigentlich schon durchgefallen. Denn immerhin ist es das Gesamtpaket das den Eindruck bestätigt oder eben auch nicht.

    Was ich eigenartig finde: Gibt es wirklich Leute welche die Originale auf eine Gratiscloud auslagern ohne davon noch Kopien zu haben? Ich weiss nicht, aber so blöd kann man doch fast nicht sein. Oder irre ich mich da? Mir käme es jedenfalls nicht mal in den Sinn auf einen Bezahlaccount die Originale auszulagern und sie daheim zu löschen.

    Noch läuft Wuala. Benutzt wird es nur als BackUp und zum Daten synchronisieren. So gesehen besteht keine Eile. Und wenn es dereinst und über Nacht abgeschaltet wird, ist es zwar schade aber auch kein Beinbruch.

  92. Superwolf says:

    Ich bin jetzt bereits eine Weile bei Jottacloud, aber das ist kein Wuala-Ersatz, eher eine weitere Dropbox. Somit werde ich höchstwahrscheinlich zu Mozy Backup wechseln. Ist zwar auch US, aber irgendwie gibt es nichts leustbares hier in Österreich wie Wuala.

  93. Oder man bleibt bei Wuala weil es ja nach wie vor funktioniert. Dass es mittlerweile nicht mehr gratis ist, stört mich nicht da ich kurz nach den ersten Versuchen zur 20GB-Variante gewechselt habe. Was aber das Vorgehen mit den bestehenden „Gratis-Kunden“ nicht rechtfertigen soll.
    Und das mit dem „wird es bald nicht mehr geben“ halte ich noch für ein Gerücht.

  94. Ich wollte mich mal wieder bei Wuala einloggen, und die haben einfach meine Daten gelöscht, bei Nachfrage was passiert sei, sagt der Support sie hatten mich mehrmals per mail informiert und es wäre meine Schuld, mehrere freche Mails vom Support erhalten inhaltlich sei ich ein unfähiger Computeruser und man hoste Daten nicht nur in der Cloud, Fazit: Vorsicht bei Wuala lieber zu einem anständigen Hoster wie OneDrive, da werden die Daten nicht gelöscht.

  95. Superwolf says:

    Ich bin jetzt bei Mozy, habe dort einen 50GB Account genommen und aus. Die ewige Sucherei nach etwas verschlüsselten, mit Ordner-Verwaltung und und und, ähnlich wie Wuala muss ein Ende haben. Wenn ich nach einem Jahr nicht mehr dabei bleiben will kann ich ja wieder wechseln, aber es sieht vielversprechend aus. Für mein Foto-Backup vom in Ordnung. Meine Dokumente hab ich ebenfalls hoch geladen. Die waren teilweise zwischenzeitlich auch auf Dropbox oder GDrive gespeichert, somit die diese Variante bei Mozy doch noch sicherer sein. Aber was ist heute schon sicher.

  96. Wer noch Alternativen sucht, sollte vielleicht auch mal einen Blick auf das wiederbelebte (und in den Kommentaren schon mal erwähnte) MEGA werfen. Wie bei Wuala gibt es End-zu-End-Verschlüsselung, 50 GB sind kostenlos, darüber bewegen sich die Preise im ähnlichen Rahmen wie bei der Konkurrenz. Ich nutze den Dienst nur sehr wenig, hatte aber bisher keine Probleme, und die Geschwindigkeit aus Europa ist gut.

    Andere Kommentarschreiber haben auch die Verwendung als Backup erwähnt. Hier würde ich noch die beiden Dienste CrashPlan und Backblaze empfehlen. Beide kosten sehr wenig Geld (um die US$ 5 pro Monat) ohne fixes Speicherlimit. Der Unterschied zu üblichen Cloud-Speicherdiensten ist dann eben, dass sie sich rein auf Backup spezialisieren. Es wird gespiegelt, was auf den lokalen Festplatten ist. Kein grosses Ordner verwalten, Dateien jonglieren, Teilen, oder sonstige Zusatzfunktionen. Aussuchen was rauf soll, hochgeladen wird im Hintergrund, und bei Bedarf können Dateien, Ordner oder ganze Platten wieder heruntergeladen werden. Zusätzlich bieten beide Dienste Mobil-Apps an, mit welchen man auch unterwegs kurz einzelne Dateien aus dem Backup laden kann.

    Ich erwähne diese beiden unter vergleichbaren Diensten, weil sie auf Wunsch ebenfalls die End-zu-End-Verschlüsselung mit selbstdefiniertem Schlüssel unterstützen. Das ist bei den meisten Konkurrenten wie Carbonite oder Mozy nicht der Fall.

    Ich bin immer noch daran die Dienste abzuwägen, aber soweit sehr zufrieden mit beiden. Bei Backblaze läuft der Upload aus Europa momentan (dank Multithreading) deutlich schneller, und die Bedienung ist einfacher (prinzipiell sucht man nur Partitionen aus, und gesichert wird alles). CrashPlan richtet sich an etwas erfahrene Anwender und bietet mehr Optionen, man sucht manuell und auf Wunsch feiner aus was gesichert werden soll. Ausserdem bietet CrashPlan aus derselben (kostenlosen) Applikation die zusätzliche Sicherung auf lokale Speicher oder andere Computer an.

  97. Superwolf says:

    Bei Mozy kann man für die Verschlüsselung ebenfalls vom Serverseitigen Schlüssel auf einen privaten Schlüssel für End to End umsteigen. Kann man in den Optionen der Software einstellen.

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