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Cloud-Dienst Infinit macht zu

Tja, was soll man groß erzählen über einen Dienst, der nun schließen wird. Hat das Geschäftsmodell wahrscheinlich nicht gegriffen. Infinit stellten wir hier bereits Anfang 2015 vor. Infinit war ein Cloud-Dienst – ohne die klassische und ausschließliche Speicherung in der Wolke. Man setzte auf  Peer2Peer-Sharing. Zwischen euch und dem Empfänger wurde also eine Verbindung aufgebaut. Dies konnte über den Infinit-Client direkt erfolgen, alternativ konntet ihr auch eine Datei mit Infinit verknüpfen und nur den Link weitergeben.

Der Empfänger musste nicht zwingend Infinit nutzen, sondern kann auf den Link klicken, um den Download zu starten. Letzten Endes war es so, dass die grundsätzliche Nutzung kostenlos war – was schon einmal ein schwieriges Geschäftsmodell ist. Man fand einen vermeintlich starken Partner in HTC, der Infinit in irgendeiner Form nutzen wollte. Hat wohl nicht ganz so geklappt, wie geplant. Kann passieren.

Das Ende wird nun per Blogbeitrag und Mail an die Mitglieder verkündet. Am 31. März ist der letzte Tag, an dem Infinit genutzt werden kann. Man werde sich zukünftig mehr um die Speicherplattform kümmern, die Apps einstellen. Sollten Nutzer noch Daten in der Cloud haben, so mögen sie diese herunterladen, da sie nach dem 31. März gelöscht werden. Premium-Nutzer bekommen anteilig die Gebühren erstattet.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Schade. Sehr schade. Habe Infinit lange Zeit sehr gerne genutzt.

  2. Wolfgang Denda says:

    Wahrscheinlich war der Dienst zu spät, um gegen One- und Google Drive, sowie Dropbox, anzustinken.

    @Caschy
    Ich sehe seit einigen Tagen ziemlich oft und lange „Loading comments…“ und irgendwelche Fehlermeldungen bem Posten.

  3. Verstehe ich jetzt nicht. Was soll es denn für einen Sinn machen, wenn ich Dateien mit jemandem teilen möchte, ihm einen Link zuschicke und mein Rechner dann womöglich die ganze Zeit online sein muß? Die Speicherung von Daten in der Cloud – und sei es nur für kurze Zeit – ist gerade beim Teilen von Inhalten äusserst sinnvoll. Wer die Cloud meiden will, braucht halt ein NAS.

  4. Wolfgang Denda says:

    „400 Bad Request“ „Request Header Or Cookie Too Large“ nginx

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