
Laut Cliqz sei dies nötig, da auch die Tracking-Methoden immer aggressiver werden. Darüber hinaus gibt es eben auch eine eigene Suchmaschine, die Suchergebnisse nicht auf einer Ergebnisseite, sondern auf einzelnen Karten darstellt. Bereits während des Tippens der Suchanfrage werden diese Karten angezeigt. Sollte Cliqz einmal nicht das passende Ergebnis liefern, tippt man einfach auf die vierte Karte, die standardmäßig mit der Google-Suche belegt ist. Nutzer können hier aber auch eine andere Suchmaschine einstellen.
Außerdem stehen Karten mit Wetterinformationen, Wechselkursen, Sportergebnissen oder anderen nützlichen Informationen zur Verfügung. Diese sollen auch bei einer schlechten Verbindung verfügbar sein.
Daten sammelt Cliqz aber dennoch. Zwar keine Nutzerdaten, dafür aber Nutzungsdaten. Ein großer Unterschied, denn die Nutzungsdaten werden anonymisiert gesammelt, ein Rückschluss auf den Nutzer soll sich so nicht ziehen lassen. Cliqz für Android basiert auf Lightning, alle anderen Versionen auf Firefox.
Solltet Ihr also Privatsphäre-Bedenken bei der Nutzung Eures mobilen Browser haben, könnt Ihr ja einmal Cliqz ausprobieren. Der Browser ist kostenlos im Google Play Store verfügbar.
Der Browser kommt aus Deutschland, dahinter steht die Cliqz GmbH aus München. Die wiederum ist eine Tochter des Medienunternehmens Hubert Burda Media, welche sich seit Jahren mit Google in Sachen Leistungsschutzrecht streitet.
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.cliqz.browser