Clever Tanken für Android: Wenn 1,99 Euro pro Jahr aus Prinzip zu viel sind

artikel_clevertankenSparfüchse, nicht nur sie sind Ziel von Apps wie Clever Tanken. Die App hilft dabei, den günstigsten Sprit in der Umgebung zu finden. Werbefinanzierte App, die man nun von Werbung befreien kann. Allerdings nicht durch eine Einmalzahlung, sondern über ein Abo. 1,99 Euro pro Jahr möchte Clever Tanken von den Nutzern haben, also 16,6 Cent pro Monat. Verschafft einem die Nutzung der App beim Tanken einen Preisvorteil von einem Cent pro Liter, muss man also 17 Liter im Monat tanken, um kein Verlustgeschäft zu machen. Zu viel, eine Unverschämtheit, gar Größenwahnsinnigkeit wird den Entwicklern unterstellt. Das sieht dann so aus:

clevertanken_rezensionen

Nun muss man hier unterscheiden. Denn es gibt zwei unterschiedliche Clever Tanken-Nutzer. Die einen nutzen die kostenlose App, die anderen haben schon einmal für die App bezahlt. Dass sich diejenigen aufregen, die für die App schon einmal bezahlt haben, ist ein Stück weit nachvollziehbar, aufgrund der Höhe der Zahlung aber eben auch nur ein Stück weit. Sicher wäre hier – wieder einmal – eine bessere Kommunikation (und vielleicht ein Bonus für die Käufer der ersten Stunde) angebracht gewesen.

Nun wird den Nutzern die App kostenlos angeboten, kommt dafür mit Werbung. Heißt, man kann die App auch gut kostenlos nutzen. Stört man sich an der Werbung, kann man diese für 1,99 pro Jahr deaktivieren. Das Abo verlängert sich automatisch. Das ist der Sinn eines Abos. Wie die Rezensionen zeigen, offenbar ein absolutes No-Go für ein Produkt, dass jeden Tag mit aktuellen Daten aufwartet.

Eine einmalige Zahlung, für eine App, die logischerweise dauerhaft Pflege benötigt, das wäre den Nutzern genehm. Eine Nutzung mit angezeigter Werbung kommt für diese nicht zahlen wollenden Personen offenbar nicht in Frage. Warum auch? Andere Apps gibt es ja auch kostenlos. Furchtbares Verhalten, das leider immer populärer wird.

Absoluter Pro-Tipp an alle App-Nutzer, die mit dem Preis oder dem Leistungsumfang einer App nicht zufrieden sind: ladet sie nicht. Es ist ganz einfach. Kein Grund, um Entwickler anzupöbeln, bei 16,6 Cent im Monat von Abzocke zu sprechen oder die App nur auf dieser Basis mit einem Stern zu bewerten.

Natürlich ist es doof gelaufen, wenn man für etwas bezahlen soll, das man schon einmal bezahlt hat, aber man sollte doch in der Lage sein, das Ganze ein bisschen in Relation zu setzen. Schaffen offensichtlich nicht alle. Abos werden künftig nicht weniger, im Gegenteil, Entwickler sehen hier eine gute Möglichkeit der kontinuierlichen Einnahme. Gerade hier sollte man faire Abo-Modelle – dazu zähle ich 1,99 Euro im Jahr für Werbefreiheit – kräftigen anstatt sie auf diese Art und Weise kaputt zu rezensieren.

clever-tanken.de
clever-tanken.de
Entwickler: infoRoad GmbH
Preis: Kostenlos+
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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

71 Kommentare

  1. Scheiss Kostenloskultur! Immer diese Idioten… Alles haben wollen, nix dafür zahlen… Ich könnt jedes mal kotzen.

  2. Differenzierte Sichtweise im Netz fordern ist arg gewagt 😀

  3. Eins vorweg: Ich finde 1,99€ im Jahr kein Problem für ne App die ich oft nutze.

    Aber zur Berichtigung, du schreibst die Daten der App müssen gepflegt werden. Das müssen sie, diese kommen aber aus einer zentralen Datenbank der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe, die App selbst fungiert hier „nur“ als Wrapper. Was nicht bedeutet, dass die App nicht auch gepflegt werden muss – die Daten allerdings nicht.

  4. Mit irgendwelchen Bonusprogrammen (Payback) und Kreditkarten, die ein eigenes Bonusprogramm haben (z.B. Amazon Visa) spart man wesentlich besser und schneller als mit so einer App. Ich fahre ganz sicher nicht durch die halbe Stadt, um die billigste Tanke zu finden.

  5. Naja, dann sollte der Entwickler die App einstampfen und z.B. CleverTanken2 rausbringen oder so. Was auch geht, die Kostenpflichtige App nicht mehr anbieten, aber pflegen und zusätzlich das Abo Modell für Neukunden.
    Das gleiche zog übrigens auch Starmoney mit seinen Kunden ab. Hier gibt es aber die Möglichkeit eine alte „Sicherung“ einzuspielen, die einen als alten Käufer identifiziert.

    Klar, es sind Kleinbeträge, aber irgendwann fängt alles mal an. Wie würde man sich in Zukunft fühlen, wenn man z.B. ein Smartphone kauft und 3 Jahre später kommt plötzlich ein Abo das bezahlt werden möchte, sonst darf man nicht mehr ohne Werbung das Smartphone bedienen. Oder eine Bluray die ich gekauft habe aber später nur noch gegen Gebühr anschauen darf?

  6. Ich bin absolut Deiner Meinung!

    Die APP ist Super

    Ich habe die Wahl, was will ich mehr! Werbung oder nicht Werbung!

    Selbst auf Sky bekommt man Werbung angezeigt und und bezahlt erheblich mehr!!! (OK, Äpfel und Birnen…)

  7. @Chris, viele regen sich auf weil die App eben NICHT Kostenlos war. Gibt viele Käufer

  8. Gut. Ich spare dadurch 5 cent im Schnitt. Hab gerade mal gerechnet. Bei meiner Fahrleistung ergibt sich dort eine Ersparnis von 84€ pro Jahr. Also 6,46 Schnitzel mit Pommes und ein Bier bei uns. Oder 10,51 Monate Netflix.
    Diese CleverTanken Abzockfüchse. Wenn die die 1,99€ von mir wollen, dann sollte sich meine Ersparnis schon bei 15 Schnitzel mit Pommes und ein Bier bewegen.

  9. Ich bezahle gerne dafür, dass eine App werbefrei angeboten wird. Von mir aus auch im Abo, wenn die Preise so human bleiben wie hier. Allerdings finde ich es schon frech, erst Geld für eine App zu verlangen, dann Werbung einzuführen und dann anzubieten, diese kostenpflichtig auszublenden. Da sollte für Käufer der ersten Stunde doch ein kostenloses Jahr drin sein.

    Den Vogel abgeschossen hat aber EA mit Bejeweled: Erst die App verkauft, dann Werbung eingeführt, Werbefreiheit einmalig 6,99 Euro, dann zweimal neue Funktionen für je 2,99 Euro eingeführt.

  10. Dazu muss man auch sagen, dass die angesprochene und zu Recht kritisierte „Kostenloskultur“ im Android-Universum wesentlich stärker verbreitet ist als Apple Nutzern. Dort sind die Kunden eher bereit, für gute Software einen angemessenen Preis zu bezahlen. Und ein Abo für 1,99€ / Jahr halte ich im beschriebenen Fall für legitim. Allerdings muss ich meinem Vorredner beipflichten, dass ich für ne Ersparnis von 1-2 ct / Liter nicht durch die halbe Stadt eiern würde, das lohnt sich definitiv nicht.

  11. Gibt ja auch Alternativen… wenn einen die 1,99 Euro umbringen und man lieber mit Payback spart (ich muss mich gleich weglachen):

    http://www.bundeskartellamt.de/DE/Wirtschaftsbereiche/Mineral%C3%B6l/MTS-Kraftstoffe/Verbraucher/verbraucher_node.html

  12. Japp. Diese „Ich will alles haben, aber gefälligst gratis!“ Mentalität kotzt an. Und zwar gewaltig.

  13. Das bzw. die AppStore Modelle sind derzeit einfach suboptimal. Gewinner sind große Häuser, die polierte Apps verschenken können, weil sie mit Hardware oder Daten ihr Geld verdienen. Kleine Entwicklungsstudios oder die vielen One Man Shows ächzen unter sinnlosen, aggressiven Negativbewertungen und kriegen so nicht die Anschubenergie, ihre App wirklich zu verbessern.

  14. Diese Abo-Masche im Software-Bereich ist einfach nur wiederwärtig.
    Ich war immer gern bereit, für die Software, die ich gerade benötige zu zahlen. Das ist eine einmalige Entscheidung und danach habe ich das Produkt. Wenn der Entwickler 2 Jahre später der Meinung ist, für zusätzliche Funktionalität eine Upgrade-Gebühr zu wollen, kann ich erneut entscheiden, ob ich das brauche oder nicht.
    Aber diese Mentalität, sich immer gleich den monatlichen Zugriff auf mein Konto sichern zu müssen ist das letzte. Allen voran Adobe mit ihrer wiederlichen CreativeCloud, wo ich eine Rechtsanwalt brauche um irgendwann mal wieder aus dem Knebelvertrag rauszukommen.

    CleverTanken hatte ich damals auch gekauft. Nutze es aber schon lange nicht mehr, da es unter den Spritspar-Apps eher zu den unübersichtlicheren gehört. Da gibt es wesentlich bessere inzwischen.

  15. Ich muss mich hier demjenigen mit dem Smartphone-Beispiel anschließen: Es geht ja hier gar nicht darum etwas kostenlos zu bekommen. Sondern dass etwas bereits bezahltes in der Funktion eingeschränkt wird wofür man dann erneut zahlen sollte. Und dies finde ich dann durchaus unverschämt.

  16. Fast mehr stört mich, dass seit einiger Zeit der Zoomfaktor sehr begrenzt ist. In einem Gebiet, in dem es nur relativ wenige Tankstellen gibt und in dem die Preisunterschiede eklatant sind, ist das eine wirkliche Einschränkung.
    Ansonsten nehme ich das bisschen Werbung gern in Kauf. Hängt natürlich auch vom Datenvolumen des Vertrags ab…

  17. Wenn man mal eine Weiterentwicklung der App sehen würde, ist das doch vertretbar.
    Die App liegt aber in einem gefühlten Schlafzustand und wünschenswerte Funktionen fehlen.

  18. Also wirklich, 16,6 Cent im Monat sind voll die Abzocke!

    Nur mal so: In einer Schachtel Zigaretten sind ca. 20 Stück drin und sie kostet ca. 5 EUR. Damit kostet eine Zigarette etwa 25 Cent…

    Ohne Worte!

    Wenn man für eine PC-Software mehrere Hundert Euro bezahlen soll, kann man ja schon mal darüber reden, dass das vielleicht zu teuer ist. Aber diese ganzen Jammerkommentare wegen wenigen Cent bzw. Euro kann ich auch nicht nachvollziehen. Da werden Smartphones für viele hundert Euro erworben und dann scheiterts an Centbeträgen. (kopfschüttel)

    Noch schlimmer finde ich allerdings diese Pöbelkommentare bei kostenloser Software ala „App läuft bei mir nicht richtig, fix den Fehler, dann gibts auch wieder 5 Sterne.“

  19. Wenn die App davor kostenpflichtig war, jetzt kostenlos ist und sie ein Abo wollen – dann ist das auf jeden Fall Bullshit.
    Die App muss genau 0,0 gepflegt werden, maximal an eine neue Android angepasst werden wobei das i.d.R. auch überflüssig ist weil triviale Geschichte ein paar Werte anzeigen zu lassen. Wenn die App läuft, dann kommen die Daten automatisch rein.
    Erinnert mich an ein Spiel, das ich mal für 3 Euro oder so gekauft habe. Nach ein paar Monaten bekam ich dann als Käufer sinnlose Ingamewährung als das Spiel kostenlos wurde; es tauchte Werbung auf und irgendwann fast unspielbar aufgrund von Hinweisen und Werbung, dass man Zeug kaufen soll. Insofern sind da alle Spiele für mich gestorben von dem Anbieter.
    Des Weiteren trackt Werbung, verbraucht Bandbreite und Strom. Das ist in diesen Rechnungen nicht drin.
    Wären die Leute tatsächlich böswillig, würden sie ihn nicht schlecht bewerten sondern (falls nie geplant ist selbst durch Google Werbeanzeigen Geld zu verdienen) seine Werbeanzeigen ständig klicken. Dann wird er nämlich bei Google rausgekickt wegen ungültiger Klicks.

  20. Abzocke ist das nicht. Und da die App einem täglich echtes Geld spart ist ein Abo auch gerechtfertigt – theoretisch. Ich finde eine Einmalzahlung trotzdem um einiges besser – und wäre dann auch bereit ca. 5-8€ zu bezahlen – immerhin spare ich ja damit längerfristig. Abos in dieser Größenordnung (oder eher Kleinenordnung?!) zeigen meiner Meinung nach dass der Entwickler kein sehr großes Potenzial in der App sieht (aka dass die Nutzer mehr werden), was trotz Abo meiner Erfahrung nach meistens zu einer ziemlich langsamen Weiterentwicklung führt (oder sogar andersherum – keine Weiterentwicklung → kein Nutzeranstieg → nutzen wir doch die alten noch mal aus). Also, liebe Entwickler: wenn ihr für euer Programm weniger als 5€ pro Jahr pro Nutzer braucht, macht es per Einmalzahlung. Ab da kann ich nachvollziehen dass ein Abo gerechtfertigt ist, vor allem wenn es laufende Kosten für den Entwickler gibt (viele Cloudanbieter handhaben das ja so); darunter gehöre auch ich zu den angepissten Leuten, die den Eindruck haben nur als Geldesel verwendet zu werden.

    Btw. ist bestehende Nutzer so derart zu verarschen der einfachste Weg für einen Entwickler, um bei mir völlig unten durch zu sein.

  21. Warum immer noch so ein Hype um Clever-Tanken? Weil die damals die ersten waren? Benutze ich schon lange nicht mehr.

    Die App „Richtig-Tanken“ ist längst um Klassen besser. Und kostenlos:

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.tekaris.richtigtanken

  22. Die, die schon einmal für die App bezahlt, ärgern sich durchaus zu Recht. Das spielt auch die Höhe des Betrages gar keine Rolle, sowas ist einfach unschön und meiner Meinung nach auch rechtlich schwierig durchsetzbar, wenn diese Kunden sich dagegen wenden. Schließlich wurden sie zu keiner Zeit darüber informiert, nehme ich jedenfalls an, dass irgendwann einmal trotz Kauf wieder Werbung eingeblendet werden könnte.

  23. Also ich muss sagen, dass mir der Artikel etwas einseitig geschrieben ist.
    „Natürlich ist es doof gelaufen, wenn man für etwas bezahlen soll, das man schon einmal bezahlt hat, aber man sollte doch in der Lage sein, das Ganze ein bisschen in Relation zu setzen.“
    Das ist meiner Meinung nicht „doof gelaufen“ sondern eine Frechheit und auch ein angemessener Grund eine schlechte Bewertung im PlayStore abzugeben, um andere vor derartigen Geschäftspraktiken zu warnen, und die App zu boykottieren.

    Und ich muss auch sagen, dass dieses Tendenz zu Abo-Modellen mich persönlich nicht gerade anspricht. Vor allem bei einer App die eben gerade Nutzer ansprechen soll, die bereits sind für 50 Cent Ersparnis extra eine App zu öffnen und zu einer passenden Tankstelle zu fahren, ist es vorhersehbar, dass diese dann ein Abo-Modell von fast 2€ im Jahr ablehnen werden.

    Und dass die Daten gepflegt werden müssen ist auch Unsinn und noch ein Punkt, der an diesem Artikel sauer aufstößt ( wollt ihr Werbung für die Entwickler machen? 😉 ). Diese kommen aus einer Datenbank vom Bundeskartellamts. Lediglich die App braucht Pflege und es sind ein paar nette Features drin. Dafür wären viele sicherlich bereit einmalig 2€ zu zahlen… Aber nicht dauerhaft im Abomodell.

  24. Da nutz ich doch leiber http://www.ich-tanke.de/ weiter und muss nichts bezahlen. Gibt zwar noch keine App, aber auf dem Smartphone ist die Anzeige trotzdem optimal. Auch die Benutzerführung hab ich noch auf keiner anderen vergleichbaren Seite so einfach und intuitiv gesehen.

  25. @Caschy: Mal was anderes, ist die rechtliche Frage eigentlich geklärt, die Bewertungen hier als Screenshot reinzubringen? Ich bin keiner der Schreiberlinge, habe die App nicht mal, aber wäre es nicht angebracht, die Namen zu schwärzen? Gut, im Playstore sind sie öffentlich einsehbar; aber nur so lange, bis der Autor sie nicht löscht oder ändert. Hier bleiben sie immer und ewig.

  26. Nichts besser als ein Abo-Modell. Das verhilft einem die Anzahl der Apps auf seinem Smartphone zu reduzieren und gleichzeitig hat man dann auch immer was zu tun, denn seine Verträge muss man ja pflegen. Ein großer Spaß für die ganze Familie.

    Aber hey, Hauptsache man kann auf den bösen User schimpfen.

  27. George99 says:

    Kann die Käufer voll verstehen, die für das Versprechen dauerhafter Werbefreiheit bereits bezahlt hatten und nun feststellen müssen, dass sie belogen und betrogen worden sind. Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen, so galt damals schon auf dem Schulhof die Regel.
    Wenn ich für App bereits bezahlt hätte, würde ich die jetzt auch runtervoten. An sich wäre das ein Fall für die Verbraucherschützer, die das Unternehmen abmahnen sollten.

  28. Ich kaufe doch auch keine Betriebssystemlizenz, um das Betriebssystem dann nach xx Monaten in Form eines Abomodells neu zu lizenzieren! Geht in meinen Augen gar nicht …

  29. Heiko Bernhörster says:

    Ich fahre Autogas und suche eigentlich immer noch eine gute App, die mir da die Preise etc. zuverlässig anzeigt. Bisher ohne großen Erfolg…

    Hat jemand dazu eine Idee? Muss auch nicht kostenlos sein…

  30. Hier wurde eindeutig vom App-Entwickler festgestellt das es zu wenige neue Kunden gibt und da hat er/sie sich gedacht man muss die alten Kunden noch mal melken. Scheint bei Sascha ganz gut anzukommen.

  31. @Heiko:
    Autogas wird leider in der MTS-K Datenbank nicht erfasst. Deswegen gibt es dazu leider keine allgemeine Datenbank, die 100% zuverlässig ist.

  32. Heiko Bernhörster says:

    @lenni Das scheint in der Tat das Problem zu sein. Es gibt zwar Webseiten, die sich entsprechend spezialisiert haben. Aber dort werden die Preise meist durch Kunden gepflegt und das eher selten 🙁

  33. Ich muss in diesem Fall widersprechen.
    Wenn ich als Anbieter eine App verkaufe(!) und anschließend auf ein Abo-Modell umschwenke, brauche ich mich nicht wundern, wenn ein Shitstorm über mich hereinbricht. Ich unterstütze das sogar, damit erst gar kein anderer Anbieter auf die Idee kommt, sowas auch abzuziehen.
    Übertragen auf andere Güter würde das ja heißen: Man kauft ein Auto und nach 3 Jahren überlegt sich der Hersteller, dass er jetzt noch zusätzlich jährliche Zahlungen möchte, sonst aktiviert er eine elektronische Wegfahrsperre. Alternativ zur Zahlung kann man sich auch großzügigerweise vor jeder Fahrt einen Werbespot ansehen…

    Das die Kostenlos-Mentalität nicht unterstützt gehört, da bin ich bei dir. Aber das trifft hier in meinen Augen nicht zu. Zahlende Kunden zu hintergehen, geht gar nicht.

  34. Leider scheint sich die Mentalität unter den App-Herstellern immer weiter auszubreiten, dass man einen Kunden der schon gezahlt hat, ein zweites Mal melken kann. Zum Erbrechen sowas. Abo ist kein Problem, aber nicht nachdem man die App schon gekauft hat und zu der Zeit noch nichts von einem Abo bekannt war.
    Vielleicht sollte man mal eine Webseite aufmachen, wo solche Geschäftspraktiken in einer Datenbank gesammelt werden, damit man diese Anbieter in Zukunft meiden kann.

  35. ….kaufen sich Mobiltelefone für hunderte Euro und meckern über ein paar Cent für eine App. Immer wieder lächerlich.
    Klar, wer gekauft hat sollte weiterhin werbefrei sein, aber sonst sind mir die 2 Taler im Jahr nicht zu viel…

  36. Verträge sind einzuhalten. Wenn der Entwickler gegen eine einmalige Gebühr versprochen hat, die Werbung abzuschalten, dann ist er daran gebunden. Wenn er dann plötzlich das Vertriebsmodell ändert und ein Abo für die Werbefreiheit verlangt, handelt er gegenüber den Altkunden rechtsmissbräuchlich. Und der Chef der hinter der App stehenden Firma ist weder Anfänger noch verpeilter Entwickler. http://www.techboom.de/startups/43 Der weiß genau was er tut. Ich habe da keinerlei Mitleid. Im übrigen hätte er ja auch einfach besser kommunizieren können (Blogpost, 12 Monate ’neues‘ Premium kostenlos für Altkunden, zweite App für neues Geschäftsmodell, etc.). So ist es für ihn eine Erfahrung und für den Rest der Branche ein gutes und warnendes Beispiel in Sachen Kundenkommunikation.

  37. Sorry, aber dem Artikel kann ich nicht zustimmen.

    Es geht nicht um 1,99 oder 5,99 oder Kaufen vs. Abo, es geht darum, dass eine Ware, die ich einmal wie besehen gekauft habe, und die wird dann nachträglich verschlechert. „Dank“ Playstore ist nicht mal ein Rollback möglich.

    Beschiss ist:
    – Eine App war werbefrei und enthält plötzlich Werbung
    – Eine App war unlimitiert und wird plötzlich limitiert
    – Eine Leistung hat x Euro gekostet und kostet jetzt x+1 Euro

    OK ist:
    – Eine App wird in einer Pro-Version rausgebracht, die mehr kann
    – Die alte App bekommt nur noch Bugfixes

    Dieses verdammte „anködern“ muss aufhören. Konditionen müssen unverändert bleiben.

  38. @Sascha Top Bericht, gefällt mir super!

  39. Christian says:

    „Natürlich ist es doof gelaufen, wenn man für etwas bezahlen soll, das man schon einmal bezahlt hat, […]“

    Bitte geh nochmal in dich und denk drüber nach, was genau du geschrieben hast.
    „Doof gelaufen“ – Ach so nennt man das also.

  40. Mich hat damals TomTom (Die Navi Software) schon mit dem Abo vergrauelt (Wobei ich noch keine echte Alternative dazu gefunden habe (Stauumfahrung, Fahrspurassistent, aktuelle Karten). Knapp 40 Euro bezahlt und 3 Monate später wurde es ein Abo Model. Ich bin gerne Bereit, für eine Leistung was zu bezahlen, aber kein Abo. Ich denke ich werde 2 Optionen testen. Entweder gewöhne ich mich an die Werbung (Nutze die App ja nur ein Mal die Woche) oder suche mir eine Alternative.

  41. Ob eine App ein Abo-Modell rechtfertigt sollte ausschließlich davon abhängen wieviel Zeit regelmäßig für die Verbesserung der App aufgewendet wird und wieviel Zeit die Datenpflege kostet. In diesem Fall werden die Daten von der Markttransparenzbehörde kostenlos zur Verfügung gestellt und die App wird eher mittelmäßig weiterentwickelt – meiner Meinung nach rechtfertigt das kein Abo-Modell.

    Dass ich, durch die kostenlos von einem Drittanbieter zur Verfügung gestellten Daten, mehr beim Tanken spare als das Abo kostet spielt dabei absolut keine Rolle, da das größtenteils nicht der Verdienst des App-Herstellers ist!

  42. Naja seitdem Axel Springer die Firma dieses Jahr übernommen hat wollen die natürlich ordentlich Geld mit der App verdienen. Genug Werbung für die App wird in deren Wurstblättern ja schon betrieben.

  43. Ich miete generell keine Software.
    Gerne gebe ich Geld für gute Software aus, und kaufe mir bei Bedarf dann auch gerne einen Nachfolger der Software wenn dieser herauskommt. Aber ich schließe generell kein Abo mit laufenden Kosten für eine Software ab.

  44. Heinrich says:

    @Autor
    „Kein Grund, um Entwickler anzupöbeln…“

    Neben der Verarschung von Kunden, die die App bereits gekauft haben gibt natürlich noch einen ganz triftigen Grund die Entwickler anzupöbeln:
    http://www.axelspringer.de/presse/Axel-Springer-Auto-Verlag-GmbH-erwirbt-Mehrheitsbeteiligung-an-clever-tanken.de_25665351.html

    Falls dich Hintergründe interessieren kannst du ja mal bei den Blogger-Kollegen vom Bildblog vorbeischauen, oder du fragst mal Charlotte Roche, Andreas Türck, oder Jörg Kachelmann. Alternativ kannst du dir auch Bücher von Böll, Wallraff, oder Henschel besorgen.

  45. Das solche Fälle scheinbar seitens der professionellen Entwickler(studios) immer mehr werden, sollte auch bedacht werden. Scanbot, Camscanner. Zwei, die ähnliche Strategien gefahren haben, wo ich mich als Käufer der App ebenfalls geärgert habe.
    Das Problem bei dem Verhalten der Entwickler besteht hauptsächlich darin, dass die eben eine gewisse Leistung zu einem Preis anbieten und ggf später entweder den Preis oder die Leistung zu Lasten des Nutzers ändern können.

    Zu clever tanken selbst:
    Gekauft habe ich die App nicht. Ich habe sie trotzdem deinstalliert. Allein weil mir ein solches Gebaren nicht gefällt. Habe die App eh hauptsächlich auf längeren unbekannten Strecken genutzt, zeitnah eine Tankstelle für LPG (Autogas) zu finden. Der Vergleich der Preise war da sekundär. Und das hat clever tanken gut gemeistert. Mittlerweile ist das aber schon fast überflüssig, weil auf der Autobahn ein Hinweis an den Schildern der nächsten Tankstellen zu finden ist, ob man dort LPG tanken kann. Ob der Liter dann 51 oder 55 Cent kostet, ist mir da fast egal.

  46. Da die App auf Aktualisierungen nicht angewiesen ist (die Daten werden kostenlos zur Verfügung gestellt), rechtfertigt für mich nichts ein Abo-Modell.

  47. Über die „Geiz ist geil“- Mentalität hatte ich mir letztens auch Gedanken gemacht 🙂
    https://appkosmos.de/magazin/kommentar-geiz-ist-geil/

  48. DragonHunter says:

    Ich finds klasse, wie manche User hier ihr technisches KnowHow demonstrieren.

    Also ja, es ist doof, erst eine App zu kaufen und dann ein Abo „untergejubelt“ zu bekommen. Da ist CleverTanken aber nicht die erste App und wird bestimmt nicht die letzte sein.
    An die ganzen Abo-Verächter: Leute, habt ihr mal darüber nachgedacht, was an Service wirklich in einer App, einem Programm oder ähnlichem steckt? Da steckt meistens nicht nur die Entwicklung drin, auch die Bereitstellung steckt da drin. Kurz gesagt: die Server, die betrieben werden, um euch den Scheiß bereitzustellen, müssen auch bezahlt werden. Und Serverkosten sind nicht unbedingt niedrig. Das gilt auch bei CleverTanken. Ich zweifle an, dass jede App selbst direkt die MTS K anzapft. Das wird CleverTanken mit seinen eigenen Servern tun und die Daten für die Appkunden bereit halten, wenn dieser die braucht. Und wie gesagt: Server sind nicht billig.

    Und zu guter Letzt: Der Ton macht die Musik. Erfahrungsgemäß sind viele Supports recht freundlich, wenn man freundlich zu Ihnen ist. Wenn man sie anscheißt und ausrastet wegen einer Lapalie, wieso sollte ich als Support-Mensch noch freundlich bleiben? Wie es in den Wald hineinruft… und so eben… Denkt manchmal auch nur eine Sekunde daran, wie ihr euch ausdrückt. Und dann nutzt eure Energie sinnvoll und schreibt eine nette eMail an den Support, ob man euch nicht ein Jahr gratis werbefrei gibt, als Gegenzug dazu, dass ihr schon einmal bezahlt habt. Das dürfte deutlich erfolgversprechender sein, als die Bewertung im Play Store runter zu ballern… zumal jeder Horst dann sieht, welche Gründe ihr angebt und sich seinen Teil dazu denkt, nämlich „Man hat der Probleme.“

  49. Ich schließe grundsätzlich keine Abos auf Software ab. Entweder ich kann Sie zu einem (auch höheren) Betrag kaufen oder ich lasse es. Es sind hier zwar nur 1,99€/Jahr aber wenn das dann von 10-20 Apps so gehandhabt wird, verliert man schnell den Überblick. Und wenn man die App deinstalliert, muss man ständig prüfen, ob nicht noch ein nutzloses Abo im Hintergrund weiterläuft. Also auf mein Smartphone kommt keine Abo-App und gut ist es.

  50. @DragonHunter: Welchen Sinn soll es haben, die Daten auf den eigenen Server zu ziehen? Es sind Echtzeitdaten und sie werden normalerweise nicht gespiegelt, warum auch? Die Verteilung der App übernimmt Apple, demnach halten sich die Fixkosten im Rahmen.

  51. > An die ganzen Abo-Verächter: Leute, habt ihr mal darüber nachgedacht, was an Service wirklich in einer App, einem Programm oder ähnlichem steckt?

    Und? Weiter? Das gilt für alle Produkte, die in irgend einer Weise Service oder Support bekommen, und das finanziert sich dadurch, dass neue Kunden das Produkt kaufen und irgendwann „die neue Baureihe“ kommt.

    Software-Abo endet IMMER in der Abofalle.

  52. > Welchen Sinn soll es haben, die Daten auf den eigenen Server zu ziehen?

    Warum sollte man sich das entgehen lassen. Du kontrollierst den Zugang, du kannst tracken, du kannst Daten anreichern, du sitzt voll an der Schaltstelle.
    Bei den geringen Anforderungen der Applikation würde ich mir das als Betreiber nie im Leben entgehen lassen.

  53. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Gerade erst vor ein paar Tagen einen Kommentar gesehen: „5€ für eine App sind mir zuviel“. Bei so einer Mentalität zuckt mir der Mittelfinger. So ähnlich empfinde ich die Diskussion hier.
    Bei „CleverTanken“ hätten sie trotz dem geringen Preis den Bestandskunden ein Angebot machen können, selbst wenn 1,60€/Jahr eine dermaßen lächerliche Summe ist, dass für mein Empfinden das große Geschrei und die ganze Aggressivität absolut überzogen sind. Mir wäre eine so kleine Summe nicht so viel Energie wert, zumal die meisten Schreihälse Smartphones in zig-fachem Wert mit sich herumtragen und wohl auch noch ein Auto besitzen. Aber jeder darf seine Energie verschleudern wie er will.

    Das Modell einmal für eine App zu zahlen wird bald auslaufen. Es funktioniert nur so lange, wie der Markt immer weiter rasant wächst. Da wir uns stark der Sättigung nähern, geht das nicht mehr lang. Die Entwickler müssen zunehmen Zusatzeinnahmen generieren, sei es durch eine neue Version, sei es durch Abos oder In-App-Käufe.
    Wenn der Preis stimmt, zahle ich auch ein Abo. Beim Navi knausert auch niemand beim Abo für die Verkehrsvorhersage.

  54. @Heinrich: +1

  55. Auf der einen Seite haben wir die Dumpfbacken, welche nicht verstehen wollen, dass es auch mal ums Prinzip gehen darf, die würden wohl auch breitwillig 100€ an ihren Autohändler abdrücken, wenn der sich meldet und erklärt die Nutzung des Autos koste nun monatlich, schliesslich ist „Geiz ist geil“ voll böse.

    Auf der anderen Seite haben wir die Dumpfbacken, die sich über solche Verarsche aufregen (wie ich mich damals bei der Scanbot Sache über das Verhalten der Firma und der Frechheit des C-sowieso, oder wars gar der CEO? aufgeregt habe, auch nicht intelligenter), statt der App einfach den Rücken zu kehren und sich eine bessere Alternative, ohne solche Strategien, zu suchen.

  56. Geiz ist Geil und ich steh dazu. Ich habe nichts dagegen für eine Gute App EINMALIG zu bezahlen aber ein Abo werde ich niemals abschließen. Wenn alle wie du Sascha denken würden müsste man ja für alles ein Abo abschließen, dann gäbe es nun noch Abo-Apps und Paywalls im Internet. Mir geht diese Pro-Content-Mafia Mentalität gegen den Strich. Soll ich jetzt hunderte von Euros ausgeben im Monat ausgeben? Ganz bestimmt nicht. Ist nicht jeder ein Bonze.

  57. @Jörg R. Vollkommen richtig! So sehe ich das auch! Das ist die Weiterentwicklung der Klingelton-Abos nur auf Smarthphone-Apps bezogen. Der Einzelne kann das doch nur schwerlich nachprüfen, wer ihm da einmal im Jahr ein bisschen Klimpergeld abbucht.

  58. Ich kann die Argumente in dem Artikel voll nachvollziehen! Was mir allerdings auffällt ist, dass die Entwickler sich aufregen wenn Sie ihre Software nicht ordentlich bezahlt bekommen. Oft sind es aber die gleichen Leute die wenig für Filme und Musik bezahlen wollen und überall eine Flatrate haben möchten. Besonders schön in 2-3 Podcasts zu hören z.B. Bitundso

  59. Von Abzocke zu reden halte auch ich für Quatsch. Allerdings verstehe ich diejenigen, die den abrupten Schwenk zum Jahresabonnement nicht gut heißen, sehr gut. Werbung kann man hinnehmen, jetzt wird man zur Kasse gebeten, ohne einen Mehrwert zu erkennen. In der Regel wird mit der Einführung eines Bezahlmodells eine Funktionserweiterung gelauncht. Ich erinnere mich, dass die Telekom auch einen Tank-Monitor anbietet, gegen Geld. Die Telekom erklärte aber auch gleich die Gründe für ihren Dienst (und gegen kostenlose Dienste). So funktioniert das.

    Für mich ein Lehrstück von Marketing, wie es nicht laufen sollte. Die Anwenderkritik sollte der schlechten Kundenkommunikation „zugute“ kommen, nicht den Entwicklern. Auch absurd: Die Suche über http://www.clever-tanken.de scheint immer noch zu funktionieren, ohne die Hand aufzuhalten… wer ist angesichts solch eines Szenarios so „dumm“ und zahlt für die Benutzung der App Geld?

    Ich für meinen Fall bleibe bei billiger-tanken.de, das ist kostenlos.

  60. Korrektur: mehr-tanken.de natürlich 😉

  61. Das mittlerweile jeder 2te Entwickler die Hand aufhält und seine monatliche „Rente“ will, das nimmt schon groteske Züge an.

    Ist die App gut gemacht, wird regelmäßig weiterentwickelt, dann steh ich einem Update Preis auch sehr positiv gegenüber. Es muss ja nicht unbedingt ein Abomodell sein, meine (App-) Fixkosten sind auch so hoch genug.

    Aber sich über jeden Entwickler, der Entlohnung für seine Arbeit will aufzuregen, das führt dann doch zu weit.
    Viele der Smartphone-Kids vergessen einfach, das coden nicht einfach nur so eine Sonntags-Nachmittags-Beschäftigung, sondern echte Arbeit ist.

    In diesem Sinne….

  62. George99 says:

    +Blogga Ja, mehr-tanken finde ich, seitdem sie die Statistiken (Tages-, Wochenverlauf etc.) mit eingebaut haben, auch sehr gut!

  63. Ich habe kein Problem für eine wirklich gute App 5€ oder mehr zu bezahlen, aber einen Abo bin ich grundsätzlich Negativ gegenüber eingestellt.
    Da gib es bei mir aktuell ein einziges Abo (1€/mtl) – Bei nahezu allen anderen würde ich wohl eine alternative suchen.

    Kunden die aber schon mal „gekauft“ haben, ebenfalls zum Abo zu zwingen sehe ich aber auch als ein No-Go

  64. Aber für 4 Euro einen Kaffee bei Starbucks trinken.

  65. @Timo Du verstehst es einfach nicht. Wenn ich für 4 Euro bei Starbucks einen Kaffee trinke, dann habe ich 4 Euro bezahlt und fertig. Und bin keine weiteren Verpflichtungen eingegangen. Dieser Abo-Kram nervt.

  66. Hier hat wieder einer den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden.

    Auf Schild steht: „Kaffee: 4 Euro“.
    Kaffee für 4 Euro gekauft.
    Hingesetzt, getrunken.

    Becher halb leer.

    Bedienung kommt: „Der Rest im Becher kostet noch mal 2 Euro, haben wir uns gerade neu ausgedacht. Müssen Sie aber auch nicht zahlen, ersatzweise tun wir Spüli rein, dann bleibt der Rest kostenlos.“

    Erster Kommentar: „So ein Aufstand um die 2 Euro!“

    Zweiter Kommentar: „Das war ja zum Zeitpunkt des Abholens! Überlegt mal, dass der Betreiber ja auch danach noch Strom für die Kaffeemaschine zahlt!“

    Dritter Kommentar: „Luxusproblem. Viele Kinder in Afrika wären froh, wenn man ihnen von 6 Euro nur 2 wegnehmen würde!“

    Vierter Kommentar: „AHA! Wenn Du nicht plötzlich und unerwartet mehr Geld zahlen willst als vertraglich abgemacht, dann zahlst Du wohl nirgends irgendwas! Geizhals! Dieb! Mörder!“

    Ich wüsste zu gern, wie die Leute reagieren würden, wenn ihnen das bei Starbucks, oder sonstwo, tatsächlich passieren würde, dass plötzlich eine Nachforderung oder Produktverschlechterung passiert. Ach so, OK, klar, kein Problem?

    @Heinrich: +1 , Springer enteignen jetzt.

  67. Das Problem an allen App Stores ist, dass wir letztlich alle Apps nur mieten, ob einmalig gekauft, oder nicht, denn wie oft sind mir in all den Jahren in denen ich bereits Apps regelmäßig kaufe, Apps einfach wieder weg genommen, da sie aus dem Store plötzlich verschwunden sind. Da bezahlt man teilweise viel Geld und dann ist die App irgendwann einfach weg. Eine Neuinstallation ist dann nicht mehr möglich. Adobe Photoshop (Android Version) zum Beispiel.

    Ansonsten finde ich auch, dass man eine bereits bezahlte App nicht einfach zum Abo machen können sollte. Da gibt es genügend andere Möglichkeiten Geld zu verdienen. Ich bezahle gerne für Dinge die mir helfen, aber bei z.B. StarMoney bekam ich auch das Kotzen. Seit sie auf das Abo Modell umgeschwenkt sind, benutze ich sie – trotz meiner damaligen Bezahlung von 4,99 Euro – nicht mehr. Das Entwickler bezahlt werden wollen, kann ich verstehen, aber so ein Verhalten ist modernes Raubrittertum.

  68. napfekarl says:

    Ich zahle gerne für gute Apps und Inhalte, aber lieber dann, wenn ich sie nutze. Ich mag keine Abos, deshalb kommt mir kein Amazon Prime, Netflix, Apple Music, oder sonstiger Quatsch ins Haus. Ich zahle lieber für genau das, was ich nutze (z.B. einen Film übers Apple TV oder eine Serie als Bluray) und nicht einen Durchschnittspreis, der sich für mich mal lohnt, mal nicht. Abos sind i.d.R. Abzocke.

  69. Man stelle sich vor, der Handwerker kommt und verlegt einen Boden. Du zahlst die Rechnung und ein halbes Jahr später will der Handwerker eine monatliche Gebühr von dir, wenn du den Boden weiterhin begehen willst. Der Aufschrei wäre groß!

    Der Traum der App-Entwickler ist doch, sich einen schönen Tag zu machen und für nicht richtig gepflegte Software Geld zu kassieren. Deswegen die Abo-Modelle, aber das ist doch nicht neu. Das wollte man schon mit Kaffee-Kapseln machen, mit Rasierklingen, so leben Fitness-Studios etc. Die Einkaufs-App „Bring!“ hat das auch mal versucht, zuerst die App verkauft und dann auf Abo-Modell umgesattelt – ging aber schief.

    @Jörg: Das wäre ein Zusatznutzen für den Anbieter, für den Betrieb der Software wäre es nicht erforderlich, deswegen ist es auch kein Argument für den Abo-Preis.

  70. SunsetBan says:

    Die App ist keine 1,99 jährlich Wert.
    Generell wäre ich als Android User bereit Geld für Apps zu zahlen sofern sie denn genauso gut gebaut wurden wie die iOS Version.
    Und da der eigentliche Verdienst von Apps wie clever-tanken einer zentralen Leitstelle entstammen habe ich auch alternative Apps denen ich eine Chance geben kann.
    Ab 5 Cent Ersparnis nehme ich einen Umweg von Max. 500m in Kauf.