Clementine: Musikplayer für Windows, Linux und Mac OS X

Mal wieder unzufrieden mit iTunes, Foobar,  AIMP, Billy, 1by1, XMPlay, Songbird, WinAMP & Co? Dann solltet ihr euch vielleicht mal Clementine anschauen, einen freien Musikplayer der für Windows, Linux und Mac OS X gerade in Version 0.5 erschienen ist. Clementine überwacht auf Wunsch eure Ordner und hält so immer den aktuellen Musikstand zu eurer Verfügung. Dürfte vielleicht für Mac OS X-Benutzer interessant sein, die iTunes nicht mögen – denn iTunes aktualisiert keine externen Quellen automatisch.

Natürlich könnt ihr nicht nur die eigene Musik hören und verwalten, auch der Zugriff auf Last.fm ist möglich. Einfach mal ausprobieren und reinfummeln, macht auf mich nach den ersten 10 Minuten einen guten Eindruck.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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43 Kommentare

  1. Also ich hätte das ganze ja gerne am iMac ausprobiert und die Musikstücke von meinem NAS eingebunden, aber da ist leider Schluss.

    Die Clementine verabschiedet sich hoffnungslos sobald sie auf das NAS zugreifen soll. 🙁

  2. Ist das nicht ein Klon vom guten alten Amarok 1.4? Nur eben lauffähig auf allen Plattformen? Habe damals Amarok 1.4 sehr gern genutzt, mal testen wie gut Clementine mit der Musiksammlung umgehen kann…

  3. @a-aut: Richtig, Clementine ist eigentlich ein Amarok 1.4 Klon. Imho ein sehr gelungener. 🙂 Nutze Clementine seit ich wieder auf Windows bin und bin zufrieden.

  4. CarpeDraconis says:

    Ich bin ja bisher eingefleischter MediaMonkey Nutzer, werde aber der Clementine mal ne Chance geben.

  5. mich frustriert dieses thema!

    was machen eigentlich user, die ausgesprochene kollektionisten sind?
    für mich das allerwichtigste: datenbank anbindung, und zwar hochperformant.

    kaum eines dieser standardprogramme weisst darauf hin, das lediglich sqlitelösungen (wenn überhaupt)eingebunden sind, progs wie songbird, mediamonkey, winamp brechen gnadenlos ein wenn’s über die magische 20.000 geht, und bei mir sind das mittlerweile 63.000.

    mit winamp und napster habe ich 94/95 angefangen, wo 128k noch ’ne besonderheit darstellten und ich meine ersten vinyls rippte.

    jetzt liegt hier eine ausgefeilte sammlung von 117 stilen wie(rock/prog/blues/folk/canterbury/psych und co.) mit sorgfältigen subgenres angelegt nach genre/band/jahr/album in 320 oder flac auf 2 teras im raid vor.
    beispiel meines aufbaus:

    jazz/fusion/beck, jeff/2003 – jeff
    rock/progressive rock/yes/1973 – yessongs
    rock/psychedlic rock/spookie tooth/1969 – spooky two

    helium ist zwar der goliath unter den verwaltungen, aber auch ein aufgeblasenes monster das den selben weg geht wie dieser nerokrampf.
    dafür spricht es aber Mysql sowie MSSQL. auschlaggebend.

    zum reinen hören, und ich weiss immer noch genau wo meine sachen sind benutze ich den liebgewordenen schlanken AIMP (free)album reinwerfen und gut ist, zum taggen den unschlagbaren MP3TAG (free), zum checken von altlasten AUDIOMOVES (free), zum cleanen der files MP3TRIMPRO (kostet), zum covern den klasse ALBUMARTDOWNLOADER (opensource), zum basteln und konvertieren FOOBAR (free)der noch halbswegs flott daher kommt und für mich durch das kernelstreaming (plug) punktet. lyrics machen bei mir MINILYRICS (kostet)die die lrc’s direkt ins file schreiben, wenn der text dann mal interessant ist.

    playlists brauche ich in meiner koll nicht, ich kenne meine sachen, und zum bewerten hab ich meine ohren, was die nicht mögen ist nicht auf den platten.
    überfrachtet mit überflüssigen funktionen sind sie alle, ausgefeilte suchfunktionen hab ich bisher nur bei helium entdeckt.

    das deutsche programm HITBASE wird irgendwann vielversprechend werden, als reiner CD verwalter konzipiert mit ribbon oberfläche werden die nächsten betas mit datenbank und ausgefeilter MP3 suche kommen.
    propietären kram wie itunes und co leiden bei mir unter festplattenallergie, die ach so tollen shopfunktionen..mein jahrgang kann dort nicht einkaufen und will es auch gar nicht!
    ausser flac und 320 kommt mir nichts auf die plattern.

    nein ich bin nicht ver-rückt, ich bin musikliebhaber.

  6. Schön vom guten Amarok hier lesen zu können. Amarok war damals DAS Musik-Programm unter Linux, das mich davon überzeugt hat, bei Linux zu bleiben. Clementine allerdings kann noch nicht ganz an die Qualitäten von Amarok ranreichen, zumindest nicht unter anderen Betriebssystemen. Denn unter KDE war das Schöne ja auch die nahtlose (optische) Integration in den Desktop. Leider haben die Amarok-Entwickler eine neue Version – Version 2 – auf den Markt geworfen, die immer noch an einigen Stellen krankt und nicht an den Feature-Reichtum von Version 1 heranreicht. Deshalb gibt es ja auch Clementine.

    @Frank: Evtl. könnte für dich Amarok 2 interessant sein, zumindest, sobald ein brauchbarer Windows-Port rauskommt. Dort kannst du nämlich eine eigene MySQL-DB anbinden: http://amarok.kde.org/wiki/MySQL_Server. Link: http://amarok.kde.org/

  7. Stalinallee Nordseite says:

    wie kann man mit Billy unzufrieden sein?

  8. @beatmaster2k,

    sicher kenn ich amarok, dachte nur die wären tod….
    schön, das die sich so nahtlos in kubuntu eingepflegt haben, ich wollte sowieso die 10.10 maverick testen, wenn sie dann im oktober kommt.

    schade, der windows link führt ins nirwana, hätte das gerne getestet…
    hat jemand nen link zur hand?

    # The requested URL /Amarok-2.3-git-win32-10092010.exe was not found on this server. #

    liest sich ganz vielversprechend, was sie da alles entbugt haben usw..

  9. @Frank: http://myriam.kollide.net/Windows/
    Wie ich in meinem vorigen Post jedoch schon angedeutet habe, ist Amarok unter Windows nicht wirklich zufriedenstellend. Wäre trotzdem schön, mal dein Feedback lesen zu können 🙂

  10. Clementine ist echt gut.
    Nur was mir aufgefallen ist, die Titel werden in der Sammlung nicht alphabetisch sortiert. Das macht es umständlich Lieder zu suchen.

  11. Danke für den Tip.
    Bin immer noch auf der suche nach einem ersatz für eitunes und werde heute clementine antesten.
    Am liebsten wäre mir ein clone von mediamonkey für macosx. MediamonkeyGold läuft auf meinem thinkpad schon seit gefühlten ewigen zeiten problemlos.

    Bis demnächst … Hackintoshi

  12. …ich vermisse in den Optionen die Dateizuordnungtypen, und leider lassen sich links (Sammlung,Dateien,Internet) keine Spalten abwählen, wenn man alles in der Liste nicht benötigt. Weiterhin kann man unten die Abspielleiste/Buttons nicht verschieben bzw.in der Reihenfolge verändern. Schön ist, das der Player Multilanguage ist. Aber was ist unter „Extras“ mit REGEN gemeint ?? Und leider kann man die Musiksammlung nicht nach „Folder-Struktur“ anzeigen lassen, wie es in Foobar der Fall ist, das ist für mich ein KO Kriterium. Schade

  13. Nach deinem Posting hier ist Clementine gleich zu meinem favorisierten Mediaplayer geworden! Hatte vorher schon dutzende andere ausprobiert, aber keiner hat mir bisher so gefallen wie Clementine. Liegt wohl an der Amarok-Herkunft, welches mir doch zu vollgepackt und KDE-lastig ist.;)

  14. Gibt’s eine Möglichkeit, das Programm portabel zu machen?

  15. Ist für Leute, die zwischen unterschiedlichen System springen sicher interessant. Ich setze bei Musik auf den schlanken und auch portablen XMPlay, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

    Gruß Adam

  16. Also nach Test auf Netbook, hab ich ihn wieder deinstalliert. Der Player türzt oft ab, und man muss seine Musikordner alle einzeln in die Bibliothek aufnehmen lassen. Den Hauptordner , z.B. „Musik“ nimmt er zwar an, scannt jedoch Stunden und es erscheinen keine Ordner. Nimmt man jedoch jeden Ordner einzeln auf, funktioniert es. Das ist umständlich, wieso kann man nicht nur den Musikhauptordner angeben. Bin zurück zu Foobar. Schaue mir nun auch mal den hier erwähnten XM Player an.

  17. Ich glaube nen guten Player ausfindig gemacht zu haben (Multilanguage)
    Winyl Player. Schaue ich mir mal an.
    http://vinylsoft.com/

  18. Ich wage es ja beinahe gar nicht mehr zu sagen nach all dem Expertenwissen, dass ich mit AIMP2 auch Musik hören kann.
    Ob das allerdings auf anderen Systemen als Windows läuft?

  19. @Alfons:

    Ach was! Viele von den Experten hören Bumsmusik aus Winzlautsprechern! :mrgreen:

    Wenn man gescheite Musik hören will, dann gibts nur eins: gescheite Stereoanlage mit Standlautsprechern, Quelle CD oder doch so gut, das ein „Normalmensch“ keinen Unterschied hört.

    Und nich irgendwas gestreamtes auf´m Comp – das is Geräusch, keine Musik. Als Berieselung geignet, mehr nich. Ab und zu hör ich auch Internetradio – da erwarte ich ja gar keine Superqualität. 😛

  20. nein, ich als musikgrosserwaltungsheini nenne den AIMP2 doch auch als meinen erklärten lieblingsplayer.

    aimp ist nur win.

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