
Während sich durch die Übernahme nichts für Supercell ändern wird – sowohl Standort als auch Mitarbeiter bleiben bestehen und agieren unabhängig – kommt diese doch nicht ganz freiwillig. Softbank wollte die Anteile nämlich verkaufen, Supercell machte sich daraufhin auf die Suche.
Tencent war dann offenbar der perfekte Partner, der die Struktur von Supercell nicht nur versteht, sondern auch akzeptiert und die einzelnen Teams von Supercell weiterhin auch als solche handeln lässt. Gleichzeitig bringt Tencent aber eine tolle Möglichkeit, in China noch populärer zu werden. Zu guter Letzt hilft die Investition auch dabei, Supercell keinem finanziellen Druck durch Märkte auszusetzen.
Das klingt alles sehr schlüssig, was Ilkka von Supercell da in diesem Blogpost schreibt. Ich habe zwar lange keine Games von Supercell gezockt, damals fielen sie mir aber bereits auf, da sie unfassbar faire In-App-Käufe hatten, die überhaupt nicht an die Abzocke bei anderen In-Game-Währungen erinnerten. Ob dies immer noch so ist, kann ich nicht beurteilen, aber selbst wenn nicht, der Erfolg, der seit Jahren anhält, gibt ihnen ja recht.