Chromecast: Erweiterung im Store, mit Trick Abspielen lokaler Medien möglich

Der Streaming-Dongle Chromecast von Google ist in den USA bereits käuflich zu erwerben und ich habe mich ja schon zu einer Meinung hinreissen lassen. Wer sich das Teil mittels irgendeines Dienstes über den großen Teich schicken lässt, der kann sich ja schon einmal die Chrome-Erweiterung Google Cast an die Seite legen, die für das Streamen eines Browser-Tabs zwingend benötigt wird.

Google Cast
Google Cast
Entwickler: google.com
Preis: Kostenlos
  • Google Cast Screenshot

Kleiner Tipp: Silverlight und QuickTime soll nicht funktionieren. Da Chromecast zum jetzigen Zeitpunkt ein Cloud-only-Streamer ist, vielleicht mal ein weiterer Tipp: in einem Chrome-Browser lassen sich auch lokale Daten anzeigen, indem man zum Beispiel c:// in die Adressleiste eingibt. So könntet ihr wahrscheinlich Musik vom lokalen Rechner auf den Chromecast-Stick streamen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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16 Kommentare

  1. HEinz inge says:

    Die frage ist ja eher ob man so Filme von der Nas durchreichen kann. Musik auf dem Fernseher scheint ja eher eine Randerscheinung zu sein.

  2. Hab ich dann nicht das Problem dass ein Beispiel-Link file:///c:/film.avi (eben wie auf http://en.wikipedia.org/wiki/File_URI_scheme beschrieben) zwar auf meinem lokalen Rechner funktioniert, aber sonst auf keinem anderen – nicht auf einem Chromecast Device oder irgendeinem anderen Gerät. (solange die Ressource nicht genau an derselben Stelle liegt). Für http URLs (ausser localhost) gibts das Problem ja nicht. Oder spielt in diesem Fall der Chrome Browser Server und liefert das gerenderte Ergebnis und nicht nur eine URL an den Player?

  3. Heinz Inge says:

    @Pietro da hast du Recht, allerdings könnte man das ja mit externen Freigaben umgehen.
    Oder man setzt sich halt ein Webserver auf.
    Die Frage ist dann natürlich auch ob sich das ding dann überhaupt im Netz verbinden kann und nicht versucht den Content immer von aussen zu holen.

    Also in der Art: Inhalte -> Cloud ->chromecast

  4. So wie ich das verstanden hab kann man nichts von einem Gerät an Chrome Cast senden (wie es bspw. bei Airplay der Fall ist). Sondern nur spezielle Dienste, die jeweils ihre eigene „App“ haben bedienen. D.h. dann auch es ist weder möglich lokale noch entfernte Dateien abzuspielen, wenn dies nicht über einen dieser Dienste geschieht.

  5. Ja, Tab-Casting lässt den Chrome-Browser einen internen Webserver starten, der dann einfach einen Video-Stream des Tabs generiert. Der Stick verbindet sich mit dem lokalen Videocast-Server.

    Daher kommt auch der Komplessionseffekt und Lag.

    Im Endeffekt ist der Chromecast Stick ein Chrome-Browser-on-a-Chip, der Webseiten/Webinhalte rendern kann.


    Alle Infos nach lesen (und hoffentlich Verstehen) der API meinerseits.

  6. Ich glaube nicht dass das funktioniert caschy. der browser im stick selber hat nämlich kein c:/ von dem er es holen könnte. Mit entsprechenden Freigaben wird es aber mit auf jeden Fall mit http://192.168.0.XXX/movies/clip.avi funktionieren.

  7. Apache aufm Rechner installieren oder alternativ FTP auf nem Server(Synology etc), weil FTP müsste der Chrome im Browser öffnen und dann auch nach Auswahl im selbigen abspielen(Codec-Unterstützung vorrausgestzt)

  8. Sebastian says:

    Kann man denn damit zum Beispiel Flash Streams über den Chrome Browser auf dem Fernseher abspielen? Mir erschließt sich das noch nicht ganz

  9. gibt’s auch für firefox Google Cast Erweiterung? 🙂

  10. Lassen sich denn sonst alle Videoformate über den Browser wiedergeben?

  11. Definiendum says:

    Das wird vermutlich genauso gut funktionieren wie die Emails, die ich früher bekommen habe mit „file:///c/….“-Links.

  12. die frage ist ob das ding auf lokale netzwerkresourcen zugreifen kann, also ob ich zB schnell nen server auf meinem pc anwerfe und den chromecast mit ner 192.168… lokalen ip füttere, oder ob das ding immer raus ins weiter internetz will 😉

  13. Nach Rishi Chandra (director of product management for Chromecast) gibt es das beta feature „Chrome tab projection“, das den Browsertab direkt im lokalen WiFi per WebRTC auf den Fernseher überträgt. Also nicht übers web.
    Daher denke ich: jede Datei, die in Chrome lokal abgespielt werden kann, kann auf den TV übertragen werden.

  14. @schiri: ich las von mkv problemen.

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