Chromebooks und Android Tablets sorgen für Wachstum auf dem Computermarkt

Die NPD Group trackt Verkaufe von diversen technischen Gerätschaften in den USA. Hersteller nehmen diese Zahlen gerne, um Entscheidungen bezüglich des Marktes zu treffen. die NPD Group hat nun wieder einmal Zahlen zu PC-Verkäufen veröffentlicht. Diese zeigen einen starken Anstieg an Verkäufen von Chromebooks und Android Tablets. Zusammen konnten diese beiden ihre Verkäufe mehr als vervierfachen.

PC_Chromebook_Tablet_2013

Insgesamt stiegen die Verkäufe von Desktop-PCs, Notebooks und Tablets 2013 um 25,4% gegenüber dem Vorjahr. 2012 wurde nur eine Steigerung von 3,1% beobachtet. Desktop-PCs steigerten ihre Verkäufe um 8,5%, Notebooks 28,9% und Tablets konnten sogar ein Wachstum von 49% verzeichnen. Windows Desktops konnten um knapp 10% zulegen, Apples kombinierte Verkäufe für Desktops und Notebooks fiel um 7%.

Die Chromebooks machen 21% aller Notebook-Verkäufe aus und sind immerhin für 8% aller Computer- und Tablet-Verkäufe bis November dieses Jahres. Tablets sind für 22% aller Computer-Verkäufe verantwortlich, Windows Tablets konnten dreimal so oft verkauft werden als im Vorjahr, liegen allerdings weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Android Tablet-Verkäufe stiegen um 160%, Apples iPad macht allerdings immer noch 59% der Tablet-Verkäufe aus.

Bei den Herstellern ist HP weiterhin führend. Und obwohl man 6% mehr Notebooks verkaufen konnte, sorgt die schwache Präsenz im Tablet-Bereich dafür, dass der Gesamtmarktanteil von HP auf 30,4% schrumpft. Lenovo ist mit 23,4% auf Platz zwei, Apple mit 16,1% auf Platz drei. Beeindruckend sind Samsungs Zahlen. Dank Chromebooks und Tablets konnten die Koreaner ein 678% Wachstum im Jahresvergleich erreichen. Insgesamt sind sie nun für 10% der verkauften Geräte verantwortlich.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. den zusammenhang zwischen der grafik und dem schriftlichen zahlenwerk kann ich nicht herstellen.

  2. anzensepp1987 says:

    Was heißt, dass HP „weiter führend“ sein soll. Hatte nicht Lenovo HP längst überholt?

  3. Mir fällt auf dem Chart ins Auge das Apple bei iPads und Notebooks nachlässt.

  4. Bei Desktops und Notebooks ist doch längst eine Marktsättigung erreicht. Und bei den Tablets war Google mit Android einfach zeitlich früher präsent als Microsoft. Wobei Google & Co. die Sachen auch noch deutlich preiswerter anbieten als Microsoft. Das ist der ganze Trick. Ich denke, die Tablets werden sich als aufgeblasene Smartphones im Markt verankern. Für wirklich produktive Tätigkeiten – und sei es auch nur die alljährliche Steuererklärung – wird man sich dennoch lieber an den PC setzen. Der vorhanden ist, aber eben in die Jahre gekommen.

  5. @holgi
    nachlassen in form von marktanteil verlieren, da immer mehr tablets auf den markt kommen (und dies oft im unteren preissegment). zudem sind die 15% vom ipad der gesamtanteil am computermarkt.

  6. Man darf nicht vergessen, dass das der US-Markt ist, der die letzten Jahre ziemlich am Boden lag. Daher gibt es das starke Wachstum bei den Gesamtzahlen und die teilweise etwas andere Hackordnung. Bei den Notebooks kommt allerdings fast alles Wachstum von den Chromebooks, während die Windows- u d Apple-Notebooks praktisch auf der Stelle treten.

  7. In dem Beitrag wurde leider ein wesentlicher Hinweis vergessen: „Preconfigured desktop and notebook sales only.“ Die NPD-Statistik erfasst also nur Consumer-Geräte, die Verkäufe an Unternehmen sind nicht berücksichtigt.

  8. Heise hat die Geschichte heute (erstaunlich spät) aufgegriffen und richtiggestellt, was mir hier vor ein paar Tagen schon sehr seltsam vorkam:

    „Diese Zahlen gelten für den „Commercial Channel“ in den USA, also Industrie, Behörden und Schulen“

    …NICHT also der gesamte Consumer-Markt, wie im Beitrag zuvor falsch angenommen.

    Heise hat dafür die Amazon-Pressemitteilung falsch interpretiert und das Samsung-Chromebook als meistverkauftes Notebook 2013 bezeichnet..

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