Chromebooks: Google veröffentlicht Liste der Modelle, die Meltdown-Fix erhalten

Meltdown und Spectre, zwei Begriffe die man aktuell ständig in den Medien liest und die für viel Aufsehen sorgten. Nach und nach veröffentlichen die Software-Hersteller Updates für ihre Programme oder informieren über anstehende Fixes. Google hat nun eine Liste der Chromebooks im Chromium Wiki bereitgestellt, die einen Fix gegen Meltdown erhalten.

In der Liste findet sich der Codename des Gerätes, der Marketingname und Informationen, ob ein Meltdown-Patch notwendig ist bzw. der entsprechende Status dazu. Der Großteil der Modelle ist bereits gegen die Sicherheitslücke abgesichert. Modelle, die sowieso keine Updates mehr erhalten, werden auch keinen Fix mehr bekommen.

Die Absicherung gegen die Spectre-Lücke ist etwas komplizierter, das sogenannte Site-Isolation-Feature, welches in Chrome verfügbar ist, sollte allerdings schon viel abdecken. Caschy hat euch HIER erklärt, wie ihr die Funktion aktiviert.

Die komplette Liste der Chromebooks findet ihr HIER. Sollte bei eurem Modell in der Spalte „CVE-2017-5754 mitigations (KPTI) on M63?“ ein „Yes“ oder „Not Needed“ zu finden sein, seid ihr bereits abgesichert.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

7 Kommentare

  1. Gibt es eigentlich irgendwo eine Liste, welches Modell wie lange Updates bekommt?

  2. Zeigt das die Tabelle oben nicht auch in der Spalte „Auto update ends“?

  3. @JaDz Ha! Wie doof! Danke, du hast natürlich recht.

  4. @Oliver Posselt Eine genauere Berichterstattung wäre wünschenswert. Die Liste sagt nichts darüber aus, ob ein Gerät den Patch bekommen wird oder nicht, sondern zeigt lediglich den aktuellen Stand. Und die meisten Geräte die den Patch noch nicht haben, warten noch auf einen Backport für den Kernel.

  5. Eigentlich bin ich von den Chromebooks und ChromeOS ein großer Fan, aber sowas zeigt natürlich auch die Probleme : EOL und man muss das Gerät eigentlich entsorgen. Bei normalen Notebooks kann man eine Linux Distribution aufspielen oder sofern Treiberversorgung existiert eine neue Windows Version kaufen. Ein Handy, das EOL ist, aktualisiert ja wenigstens noch den Browser und kann noch etwas weiter verwendet werden… Aber soweit ich weiß heißt bei Chromebooks EOL dass auch keine neue Chrome Browser Version kommt…
    Entweder die Update Zyklen müssen länger als 5 Jahre werden oder nach 5 Jahren werden wenigstens solche dramatischen Lücken gefixt plus der Browser aktualisiert… Den gibt es ja auch separat für Linux, sollte also machbar sein.
    Für 200eur ist ein Wegwerfgerät (ohne Betrachtung von Umwelt Aspekten) noch OK, aber ein höherwertiges Gerät bei bei den Aussichten kaufen will wohl überlegt sein…

  6. @Eddie Da stimme ich dir voll zu. Stehe gerade vor dem selben Problem. Habe ein Chromebook von 2013 mit EOL im Februar. Mein Chromebook ist noch voll funktionstüchtig, Geschwindigkeit ist ausreichend und ChromeOS finde ich klasse.
    Mit ein bisschen Aufwand läßt sich aber ein vollwärtiges Linux installieren. Mit den neueren Modellen ist das sogar noch etwas leichter geworden. Aber grundsätzlich empfinde ich es auch als problematisch mit den Support Zeiträumen.

  7. Ein ‚yes‘ bedeutet also, bereits gefixt. Aha, deswegen gab’s für mein Swanky (Toshiba Chromebook 2) in Dezember ein Firmware Update… Hut ab!

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