Chromebook: Microsoft ätzt wieder

Microsoft feilt wieder am eigenen Image und aus diesem Grunde hat man wieder eine neue Charmeoffensive gestartet. Moment – nicht ganz. Man ätzt wieder einmal gegen den Mitbewerber Google. Erst vor ein paar Tagen veröffentlichte man ein Video und verglich das Chromebook von Google mit unnützem Krempel, den man nicht einmal im Pfandhaus loswerden würde – ganz einfach, weil ein Chromebook keinen Wert habe. Und weil man auf einem Bein nicht stehen kann, hat man auch gleich einmal ein zweites Video im YouTube-Kanal veröffentlicht.

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In einer Straßenbefragung werden Menschen nach ihren PC-Bedürfnissen gefragt – diese nennen Desktop-Programme wie Office oder aber auch Photoshop. Dinge, die das Chromebook natürlich nicht bietet.

Bildschirmfoto 2013-12-06 um 21.00.24

Ebenfalls wird darauf eingegangen, dass das Chromebook zu großen Teilen nicht funktioniert, sofern keine Internetverbindung besteht. Wenn ich ehrlich bin – auf mich wirkt diese Kampagne langsam so, wie auch Windows 8 mit seiner Modern UI auf mich wirkt. Denkt euch euren Teil.

Wir hatten das Thema heute im Podcast: ich selber kann auch nichts mit einem Chromebook anfangen – viele Anwender aber schon, für die ist das völlig ausreichend. Microsoft sollte witzig werden oder eigene Produkte in den Fokus stellen.

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caschy

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51 Kommentare

  1. Klaus Dieter says:

    So langsam wirds lächerlich.

  2. Nächster Halt... (@Taunusanlage) says:

    Ein Chromebook ist ja auch… äh… nur ein Nexus-Tablet mit angefummelter Tastatur. Ich weiß nicht, wer sowas ernsthaft als Laptop-Ersatz in Erwägung zieht. Ja, sie sind billig, diese Chromebooks. Das ist aber auch schon alles. Die Tablets sind ja ganz okay. Kannste in der Bahn ein paar Filmchen gucken und surfen, wenn WLAN vorhanden ist. Aber sonst? Für produktive Arbeiten völlig unzureichend.

  3. Klaus Dieter says:

    Wer definiert eigentlich was für welchen User „produktive Arbeiten“ ist?

  4. Nächster Halt... (@Taunusanlage) says:

    @Klaus Dieter: Was kann man denn mit einem Tablet so anstellen? Ich meine, produktiv? Da wird ja schon das Mail-Schreiben zur Qual.

  5. Du sagst es doch, Hardware Tastatur, also Chromebook, und schon kann man wunderbar schreiben! Geht doch!
    Google Docs läuft auch offline! 😛

  6. Also wenn ich mir so vorstelle, wieviel Ärger man mit einem Windows PC hat, bis er produktiv läuft und wieviel Ärger man so übers Jahr hat, dann ist die erste Wahl das Chromebook. Da ist man sofort produktiv. Die erste Wahl für Leute, welche nicht basteln wollen. Und macht eigentlich alles was man braucht out of the Box und ohne Zusatzkosten für Software, Einrichtdienstleistungen und Support.

  7. Frag mach was Leute bei 100% UMTS Netzabdeckung fuer ein Problem haben. Mit dem Handy seid ihr ja auch DAUER online, so what? Geht heim mit offline….

  8. was 99% der Leute brauchen ist Internet + Email + Youtube + Musik + Office. All das kann das Chromebook.

    Produktiv arbeiten ist immer Ansichtssache, nicht jeder brauch MS Office, 99% der Heimnutzer wird noch nicht einmal AbiWord ausreizten !

  9. Das ganze wird nicht nur so langsam lächerlich, das war von Anfang an schon lächerlich.
    Microsoft als schwerfälliger alter Dinosaurier sollte sich lieber mal bedeckt halten. Ohne ihre Marktmacht wären sie schon sehr lange nicht mehr dort wo sie immer noch sind, trotz diverser Fehlschläge und Fehlentscheidungen.

  10. Ich denke sie haben einfach Angst vor der nächsten Generation der Nutzer. Vor allem an Schulen und Universitäten spielen Chromebooks und iPads eine immer größere Rolle. Wir sind noch damit aufgewachsen vieles lokal haben zu wollen, aber einer Generation die mit der Cloud aufwächst wird ein Windows oder Mac OS irgendwann total altmodisch und antik vorkommen.

    Leider läuft beim Microsoft Marketinig vieles falsch. Anstatt gegen die anderen zu Wettern sollten sie lieber etwas mehr investieren um ihre eigenen Produkte zu pushen. Gerade ein Surface Pro könnte meiner Meinung nach deutlich erfolgreicher sein wenn das Marketing stimmen würde.

    • @Leif
      Das Hauptproblem von Microsoft ist, sie sind nicht innovativ, und waren es noch nie.
      Und sie haben erschreckend wenig Gespür für Trends und Design. Dieser Punkt erstaunt mich immer wieder. Mit den erheblichen Ressourcen welche Microsoft zur Verfügung hat sollte es ein leichtes sein, fähige Entwickler und Designer zu beschäftigen und entsprechende Produkte auf den Markt zu bringen.
      Aber ich vermute, die Strukturen bei den obersten Entscheidern sind derart festgefahren, dass hier kein Spielraum mehr für Innovationen und wirklich gute neue Ideen ist. Microsoft wird sicher nicht so schnell pleite gehen, dafür sind sie zum einen zu groß und verfügen über zuviel Geld, und auf der anderen Seite halten sie einen Großteil der marktrelevanten Patente und verdienen sich alleine daran dumm und dämlich, aber sie werden es in der Zukunft immer schwerer haben, und immer mehr Marktanteile verlieren wenn der bisherige Kurs nicht vollkommen überdacht wird.

  11. Das kann man natürlich „ätzen“ nennen, aber Unrecht hat Microsoft ja nicht.

    Chromebooks sind nun mal p.d. Enteignungsmaschinen, das hat auch Richard Stallman schon des Öfteren klargestellt, und der ist ja nun nicht gerade Freund von Microsoft.

    @Leif, viele von denen, die einen Laptop freiwillig gegen eines dieser beschnittenen Hypegeräte eintauschen, sind sich nicht der Nachteile bewusst, die sie damit freiwillig in Kauf nehmen. Nur, weil etwas weit verbreitet ist, heißt das nicht, dass jeder, der es kritisiert, einfach nur keine Ahnung hat.

    Wer ernsthaft glaubt, er brauche die Vorteile eines Laptops gegenüber so einem Wischopädd nicht, der braucht vielleicht einfach nur auch keinen Computer, sondern ’n Daddelgerät mit Nachrichtenfunktion. Das lässt aber alle anderen noch lange nicht zu „Dinosauriern“ werden.

  12. @Elknipso… Google hat auch Ressourcen und dann bringen sie trotzdem sowas raus, wie das chromebook.
    MS hat Recht, es ist crap,… quasi zu nichts zu gebrauchen. Nur weil MS nicht auf alles „Neue“ aufspringt, hinken sie nicht hinterher. Google hat etwas eher „mieses“ rausgebracht, das muss MS nicht nachbauen. Alles was MS in dieser Kategorie rausbrachte, war/ist nun mal besser.

    Ein kastriertes OS aufm Markt zu hauen, das in einem billig-Notebook verbauen zu lassen, was eine gute Akku-Dauer hat, ist keine Leistung,… keine nennenswerte.

    Das ist fast so, als würde google nun behaupten, mit ihrem picassa sei nun photoshop obsolet… so ist der Vergleich zwischen ihren google docs und MS Office, zwischen ihrem Chrome OS und jedem bisherigen Windows, oder zwischen einem Cromebook und einem gewöhnlichen MS-Laptop.
    Es ist Augenwischerei, dass durch Marekting gehipet wird.

  13. Nachtrag: keine einzige Präsentation von neuen google-produkten wurde jeh auf einem chrome-book gehalten. Alle verwendeten für ihre Präsentationen Macs, oder normale Laptops… soviel zu „es bietet alles, was man braucht.“ Nicht mal deren eigenen Mitarbeiter verwenden es „professionell“,…

    (korrigiert mich, wenn ich falsch liege,..)

    Der Unmut gegen MS ist ja fabelhaft,..

  14. Google nervt immer mehr. Die Chromebooks sind Notebooks-Light. Android ist ein einziges Chaos, die App-Entwickler bekommen es nicht hin eine Version rauszubringen, die mal nicht alle 2 Wochen ein Update erfahren muß. Die können nur billig. Und ihre „Cloud“ aka Google Drive ist das Grauen schlechthin. Da lobe ich mir Dropbox.

  15. Microsoft lädt also bei YouTube ein Video hoch um über Google zu lästern? Die sind ja nur noch lustig 😀

  16. Wenn man weiß, dass die eigenen Produkte nicht wirklich gut sind, kann man die anderen eben nur schlecht reden – Microsoft zeigt das momentan durch die gesamte Produktpalette. Das ist wie mit dem Lästern über andere Leute, um sich selbst besser zu fühlen.

  17. Das beste ist die implizit aufgestellte Behauptung, ein Chromebook könne kein PowerPoint – seit einiger Zeit (ich meine zeitgleich mit Office 2010) hat Microsoft mit Office 365 eine Onlinevariante des Großteils der Office-Suite im Angebot, auch PowerPoint. Ganz davon abgesehen gibt es unzählige Drittanbieter, die es ähnlich gut können.
    @Nächster Halt…
    Tablets? Ich sehe bspw öfters Tontechniker (mancherorts auch DJ genannt) mit Tablets rumlaufen – wie’n Mischpult, bloß zum mitnehmen.

  18. Oha ein Youtube Stream
    Nicht das dann noch eine Abmahnung reinkommt ;-)))

    Finde das ganze Rumgezicke einfach nur Affig. Die Kaffeetasse fand ich noch okay so als einmalige Aktion, aber inzwischen ist es nicht nur langweilig sondern auch nervig.

  19. Für alle, die es nicht verstehen wollen. Weshalb steigt “Everyone” (Durchschnitt) auf ein Chromebook um?

    Ein Beispiel:
    Alte Installation (Familie, nicht Einzelperson):
    2 Windows (8) Rechner (mittlerweile je 3,5 Jahre alt), ein NAS, 1 iPhone, 1 Android Telefon und 1 Tablet, 2x SmartTVs, 2 externe Backuplaufwerke für das NAS.

    Videos und Fotos aus der Kamera online stellen und für alle “Konsumgeräte” zur Verfügung stellen.
    Arbeitsablauf: Videos schneiden und Fotos optimieren mit Windows Live Foto bzw. Movie Maker. Anschließend Videos für das iPhone, die Android Geräte und SmartTV in diverse Formate und Auflösungen konvertieren. Im Endergebnis hatte ich jeweils 4 Versionen des selben Films.

    Die Fotos in diverse Auflösungen parat halten (je nachdem, ob ich sie auf dem jeweiligen Gerät habe, oder nur im Zweifel online abrufen wollte).

    => Insgesamt ein Zeit raubender Ablauf

    Neue Installation:
    1 Chromebook, 1 x Google Drive, 1 iPhone, 1 Android Telefon und 1 Tablet, 1 USB-Stick (für Smart TVs), 1 externes Backuplaufwerke, 1 Abo Spanning Backup, 1 Google Play Music Abo (Schweiz), 1 Teleboy Abo.

    Wieder ist das Ziel Videos und Fotos der Kamera online für alle Konsumgeräte zur Verfügung zu stellen.
    Arbeitsablauf: Videos und Fotos auf Google Drive hochladen. Videos mit WeVideo schneiden. => Fertig. Den Rest erledigt Google vollautomatisch. Google optimiert die Fotos in einer besseren Qualität als Windows Live Foto. Google hält die Videos und Fotos in diversen Auflösungen zur Verfügung. Ich muss auf dem jeweiligen Konsumgerät nur noch Play drücken.

    Das Teleboy Abo ist für TV Aufzeichnungen statt einer TV-Karte am PC. Einen Client gibt es für alle Endabnehmergeräte.

    Google Play Music ist wesentlich benutzerfreundlicher als Spotify oder iTunes und kann auf 10 Geräten offline genutzt werden.

    Umgestiegen bin ich in den vergangenen Wochen nach und nach mit den Services.

    Und, bin ich zufrieden mit der neuen Lösung? Ja, sehr, da ich viel weniger Aufwand habe als vorher. Ich muss viel weniger Geräte administrieren und vor allem sind die aufwendigen Geräte verschwunden.

    Was mache ich am Chromebook produktiv?
    Balsamiq, Lucid, Mindomo, Google Drive “Office”, MS Office über Skydrive, wenn es denn zwingend sein muss. Ich werde die Tage noch diverse Editoren ausprobieren, wenn ich mal wieder in den Delphi, HTML oder Java Code der Programmierer schauen muss.

    … und Games? => Habe ich seit diversen Jahren nicht mehr gemacht und lockt mich nicht hinter dem Ofen vor.

    Und habe ich keine “Angst” vor der NSA und Kollegen? Was meine Familie und mich persönlich betrifft, nein, die geben einen S…..s auf meine Familienfotos.

    Gesellschaftlich halte ich es für eine Gefahr für die Demokratie.

  20. MS, und alle, die noch nie ein Chromebook benutzt haben, können ja mal schauen, wie zufrieden die Käufer mit den Geräten sind. Best Top Rated Laptop auf Amazon USA ist das Chromebook Acer C720, noch vor den ganzen Apple Laptops und weit vor irgendeiner Windows Kiste.

    http://www.amazon.com/gp/top-rated/electronics/565108/ref=zg_bs_tab_t_tr

  21. Und wie ist die billig Konkurrenz von MS bewertet?

    Naja, man kann damit im Websurfen und es ist unendlich langsam, g a n z l a n g s a m

    http://www.amazon.com/Transformer-T100TA-C1-GR-10-1-Inch-Detachable-Touchscreen/dp/B00FFJ0HUE/ref=zg_bs_565108_2

  22. 100% Netzabdeckung mit UMTS? In welcher Welt lebt ihr eigentlich? Ich hab hier einen Ort weiter noch nicht mal Handy Telefon von Internet ganz zu schweigen. Für mich ist dieses „geht nur online“ zeug nicgt zu gebrauchen

  23. Mit ein wenig Aufklärung würde die Masse MS meiden wie die Pest. Allein das Dateisystem gehört in die Steinzeit.

    Zum Glück bin ich auf GNU/Linux umgestiegen. Ist ja peinlich, was die Amis da machen …

  24. Als käme Linux nicht aus Amiland…

    • Wenn man es genau nimmt, kommt der Linux Kernel aus Finnland. Und Ubuntu wird von Canonical gefördert. Die haben ihren Sitz im good old United Kingdom.

      Doch das ist nicht, worauf ich hinaus wollte. Daher formuliere ich um: Schon peinlich, was MS da macht.

  25. @C.B
    „100% Netzabdeckung mit UMTS?“ – es wurde eine Straße getestet die 10m lang war, dort konnte man 100% UMTS festellen XD

  26. @Sergiu Longodor
    Google hat die Zeichen der Zeit schon länger erkannt. Was machen denn die meisten Anwender mit ihren Notebooks Zuhause? Primär Internet und E-Mail, und wenn es hoch kommt mal noch ein bisschen einfache Bildbearbeitung, oder drucken sich noch einen Artikel aus. Und genau für diese Zielgruppe sind die Chromebooks gedacht und erfüllen hier ihren Zweck. Sie sind ein einfacher „Zugang zur Internetwelt“ und das ohne, dass sich der Anwender um das einspielen von Updates, das installieren und aktuell halten eines Virenscanners usw. kümmern muss.

    Dass ein Chromebook sicher nichts für den üblichen IT’ler ist, sollte klar sein.

    Es hat übrigens nichts damit zu tun, dass Microsoft nicht „auf was neues“ aufspringt. Sondern es ist ganz allgemein zu beobachten, dass sie wirklich durch und durch absolut kein Gespür für Trends haben und für das, was die Kunden wirklich wollen. Schau Dir doch mal die Liste der Fehlentscheidungen und gescheiterten Produkte bei Microsoft an, diese ist sehr, sehr lang.

  27. Ich könnte nicht auf mein (vollständiges) Office, Photoshop, Lightroom und vieles anderes mehr verzichten. Ein Chromebook kann für mich ein herkömmliches Notebook definitiv nicht ersetzen. Nicht alles, was billig ist, ist in meinen Augen auch gut… auch wenn’s von Google kommt.

  28. Rainer Zufall says:

    Tja Microsoft hat ja in großen Teilen einfach recht.
    Das Konzept der Chromebooks ist ja an sich ganz interessant, aber bei heutiger Internetabdeckung einfach noch nicht effektiv einsetzbar. Wenn ich denke, dass wir daheim ein DSL mit 768 KBit/s haben, da brauche ich ja schon ein paar Minuten um beispielsweise ein Bild von meiner Kamera auf meinen Cloud-Speicher zu laden.
    Unterwegs hat man das Problem, dass es entweder gar kein schnelles Internet gibt, oder man dann nur 1 GB dieses schnellen Internets hat, was ich mir auch recht schwierig vorstelle.
    Dazu kommt bei MIR, dass diverse Programme, mit denen ich arbeite, darauf nicht vorhanden sind. Das ist auch der Grund, aus dem ich noch nicht auf Linux umgestiegen bin. Dazu zählen unter anderem:
    – Microsoft Office 2010 Pro Plus
    – Microsoft Viso 2010
    – PDF-XChange Viewer
    – Solid Works 2012/2013
    – Catia V5 R19
    – Lightworks Pro
    – MeGUI
    Wobei hier zugegebenermaßen CAD und Video ohnehin nicht für diese Geräteklasse von hoher Bedeutung sind, was aber nicht heißt, dass diese auf dem Gerät nicht laufen würden.
    Dazu kommen dann noch ganz andere Probleme, wie zum Beispiel die Unterstützung eines Druckers.
    Ganz allgemein ist natürlich auch nicht wirklich verständlich, wieso nicht beispielsweise wenigstens 100 GB Speicher eingebaut sind, wenn man doch alles lokal nutzen kann. Kann ja dann trotzdem daheim „geklaut“ werden. 😀
    Aber so stelle ich mir das ziemlich schwierig vor.

    • @Rainer Zufall
      Wobei DSL Light Zuhause eher die Ausnahme ist. Wir leben in Zeiten in denen es selbst in Kuhdörfern immer öfter DSL/Kabel mit 50 Mbit/s aufwärts gibt. Ich weiß, es gibt auch noch Orte welche mit einem DSL 2000 oder sogar noch weniger Anschluss aktuell klarkommen müssen, aber das wird sich mittelfristig auch noch ändern.

  29. FriedeFreudeEierkuchen says:

    @Land Leben Live: ich liebe ausdifferenzierte Betrachtungen wie „Android ist ein einziges Chaos, die App-Entwickler bekommen es nicht hin eine Version rauszubringen, die mal nicht alle 2 Wochen ein Update erfahren muß. Die können nur billig.“
    Manche Kommentatoren können nur schwarz oder weiß…

    Zurück zum Thema: ICH werde wohl immer ein Nutzer von „richtigen“ Rechnern bleiben. Für mich sind mein Notebook und mein PC Arbeitsmaschinen und Werkzeuge. Drei Monitore für effizientes Arbeiten (Webdev), Rechenpower für Sound- und Bildbearbeitung, die Ergonomie einer richtigen Tastatur und meiner Eingabegeräte (Maus, Wacom Tablet, Leap Motion) möchte ich nicht missen. Für MICH ist ein Chromebook ziemlicher Quatsch und allenfalls als ein billiges Gerät für Reisen denkbar.

    Im Gegensatz zu mir gibt es allerdings viele andere Menschen die schreiben gelegentlich einen Text, mailen, surfen und schauen Online-Filme. Und der größte Teil der Notebook-Nutzer die ich kenne nutzen das Gerät aus Platzgründen ohnehin ausschließlich daheim. Dort ist der Internetzugang normalerweise kein Problem. Also sehe ich für viele Nutzer kein einziges Argument, was gegen ein Chromebook sprechen würde.
    Manche argumentieren hier völlig gegen Chromebooks, ohne dass sie ihr Tablet oder Smartphone in Frage stellen, für die ohne Zweifel die gleichen Kritikpunkte gelten müssen: beschränkter lokaler Speicherplatz, Rest in der Cloud. Niemand sagt dass ein Tablet nutzlos ist, weil man nicht permanent Internetzugang hat, niemand behauptet das von einem Smartphone. 99% der Nutzer dieser Geräte haben keine Problem mit der Bindung an das jeweilige Ökosystem. Aber Chromebooks sind natürlich total doof, weil man an Google gebunden ist.
    Ehrlich: ich sehe den Unterschied nicht. Ein Chromebook unterscheidet sich für mich von einem Tablet nur durch die Größe und die Hardware-Tastatur. Natürlich ist ein CB kaum Game-tauglich. Aber das ist für MEINE Bedürfnisse (und der vieler, vieler anderer Nutzer) völlig unerheblich.

    Wie schon andere gesagt haben: Microsoft macht sich ziemlich lächerlich mit der Kampagne. Die sollen mal ihre Zukunftsvision und ihre aktuelles OS auf die Reihe bekommen und den Ball gaaaaaaaaanz flach halten. Wirkt auf mich alles wie ein Ablenkungsmanöver von der eigenen Orientierungslosigkeit.

  30. Desktop-Programme wie Office oder aber auch Photoshop. Dinge, die das Chromebook natürlich nicht bietet.

    chromebooks haben google docs… und naja, es gibt auch online paint zeug 😀 und „normale menschen“ brauchen auch kein PS

  31. porscheproletos says:

    @ Legend

    Jaja.. google docs und online paint zeug, Dinge, die die Realität natürlich nicht bietet.

    die realität hat Schulhefte und stifte…und naja, es gibt auch malkästen mit wasserfarben zeug… und „normale menschen“ brauchen auch keinen chrom browser…

  32. Der Witz ist doch, dass die beiden Geräte in komplett anderen Ligen spielen, also gar nicht vergleichbar sind. Würde man das MS Gerät mal mit Android Tablets vergleichen, zum Beispiel dem Asus Transformer Pad, dann könnte MS gar nicht mehr protzen.

  33. Diese Argument „Mehr brauchen die meisten doch nicht“ halte ich für sehr gewagt. Für wen soll das denn gelten? Die Oma? Die Überschneidungen im Bereichen „Mailen, Surfe, Youtube“ mögen groß sein, aber fast jeder PC-Nutzer hat irgendwo „diesen einen bestimmten Anwendungszweck“ wo die Chromebooks aktuell ausfallen. Warum dann nicht gleich ein 300€ Windowsnotebook. Die Tablets sind auch heute immer noch für die meisten Nutzer ein „Zweitgerät“. Aber wenigstens eins das Spaß macht.

  34. Genau davor hat doch Microsoft Angst: es wird auf einmal sehr vielen „normalen“ Leuten klar, dass sie eigentlich kein Produkt von Microsoft brauchen. Das war für viele bis dato mit teuer (Mac) oder komplizierter (Linux) nicht drin, dann eben doch der Windowsrechner. Und jetzt kommen da welche, die machen das eben ohne Windows, und selbst wenn noch nicht alles geht – es ist eine erstzunehmende Alternative, man sieht, es muss nicht immer Windows sein. Selbst wenn du es nicht so siehst, Microsoft scheint es so zu sehen, sonst hätten die sich die Kampagne wohl gespart…

  35. Rainer Zufall says:

    @Peterle
    Ganz richtig, genau so sieht es doch aus.
    Es steht eben in keinem Verhältinis, wieso man nicht 50 – 100 Euro mehr für ein „normales“ Netbook oder Notebook ausgeben sollte, auf dem man mit dem Browser genauso alle Dienste von Google nutzen kann, sofern man das will. Daneben hat man aber eben ein vollwertiges Windows, für das es mehr als genug Szenarien gibt, wo es nunmal zwingend erforderlich ist. Und man hat eine richtige Festplatte im Gerät. 😉

  36. Das ist doch kein Vergleich. Mit einem Chromebook bin ich 7 Stunden und mehr netzunabhängig, das Gerät ist in 1 Sekunde aus dem Standby einsatzfähig und bootet in 9 Sekunden, wenn es ganz ausgeschaltet war und hat eine SSD. Mein 1500 CHF teures Lenovo Windows 8.1 Notebook mit SSD ist dagegen richtig lahm und läuft nur 4-5 Stunden am Akku. Ein Windows Notebook, das 100 EUR mehr kostet als ein Chromebook ist doch richtige schwach vom Prozessor, kurze Akkulauftzeit und lange Bootzueiten. Da ärgert man sich doch nur. Besser nimmt man ein flinkes Chromebook!

  37. Rainer Zufall says:

    @Peter
    Naja also bitte.
    Als ob es so wichtig wäre, dass das Ding in einer Sekunde einsatzbereit ist.
    Bei der Akkulaufzeit gebe ich Dir recht.
    Aber im Betrieb würde ich nicht sagen, dass hier das Chromebook in irgendeiner Weise schneller wäre. Windows ist ab Version 7 recht ressourcenschonend, das läuft ja auf unserem 15 Jahre alten PC mit AMD Athon 64 3000+ wie am schnürchen.
    Und bei Deinem Notebook stimmt wohl was nicht.
    Mein Gerät startet in unter 15 Sekunden und ist extrem schnell.
    Windows 7 Pro SP1 (64-bit), Intel Core i7 3630QM, Nvidia GT 650M (2 GiB DDR3), 8 GiB DDR3 RAM, BD-ROM, 43.94 cm (17.3“) mattes Full HD-Display (300 Nit), 256 GB SSD (840 Pro), 1000 GB HDD (Spinpoint M8)

  38. Ein 15 Jahre alter Athlon 64? Is klar..

  39. Rainer Zufall says:

    Sorry meinte 10 Jahre.

  40. So langsam ist das einfach nur noch lächerlich. Wenn man sooooo überzeugt von seinen Produkten wäre hätte man solche billigen Spots nicht nötig.

  41. @Peterle: gut gesagt. Klar kommen 90% der User mit diesen Funktionen vielleicht in in 90% der Zeit aus…
    Das Problem sind nicht die 10% der „Pro“-User, sondern eher 10% der Fälle, in denen man ein richtiges OS bräuchte. Denn dann beißt man sich in den Hintern.

    Bei uns in der Firma werden ständig irgendwelche Produkte geändert, Farben reduziert, das Sortiment gestrafft. Aus genau diesen Gründen. Man erhebt eine Statistik, stellt fest, dass z.b. 12 aus 30 Farben 90% der produzierten Teile abdecken und cancelt dann einfach die restlichen Farben (10%) bzgl. setzt die auf Sonder und macht für diese Preiserhöhungen. (wir produzieren industriell Büromöbel)

    Jetzt ist aber das Gesamtbild nur dann gut anwendbar und nur dann erfolgreich, wenn man alles anbietet, Vielfalt und Möglichkeiten. Es ist dumm sich diese zu nehmen.
    Genau so argumentieren hier alle. Es ist irgendwie ein Trend, denn anscheinend Statistiker und Betriebswirte erzeugen, nie und niemals Leute, die etwas voran treiben. Anstatt Vorhandenes zu verbessern, speckt man ab mit dem Argument „eigentlich brauchen das die meisten gar nicht.“
    Aber genau die Fälle, wo man es braucht, machen einen als Anbieter fraglich, wenn ma es nicht bieten kann.
    Google drängt in der Markt, mit mageren Funktionen, nach Jahren, bis sie auch so weit sind, werden sie auch mit ihrer Funktionsvielfalt argumentieren.

    @elknipso: es sind nicht die Zeichen der Zeit. Diese Riesenunternehmer setzen diese trends… es doch nicht die user, die trends machen. Es ist außerdem kein Zeichen der Zeit, jeder BEquemlichkeit eines Anwenders hinterherzu laufen. Beispiel: (unfähig Drucker zu installieren und zu nutzen, seine Fotos zu archivieren, seine Dateien zu sortieren, komplexere Programme zu bedienen, schwerere Spiele zu spielen….)
    Die machen die Leute dumm….

  42. @Sergiu Longodor: in 10% meiner Zeit benötige ich Transportkapazitäten für Möbel. Darum kaufe ich mir auch nur Laster als Fahrzeuge…

  43. Sysadmin Margarethe says:

    Natürlich ist das Chromebook ein reines Consumer-Gerät. Dür Content-Creation eignet es sich nicht, das möchte es auch gar nicht abdecken. Dieser Spot ist sehr amerikanisch. Die Befragten, man merkt es offensichtlich- sind Schauspieler oder wenigstens Menschen, die gezielt rausgepickt wurden. Kein Mensch sagt in einem graden Satz „I am using Microsoft Office. Für mich ist der Spot unglaubwürdig, wenngleich ich aus dem Grund Produktivität auf MS Seite stehe und keine Verwendung fürs Chromebook habe. Immerhin sind die Probanden im Gegenlicht hübsch am Set mit Licht aufgehellt worden, gute mobile Dreharbeit 😉

  44. Als ob hier jemand im Thread das Chromebook dem Windows Gerät vorziehen würde.

  45. @Stefan: der Vergleich hinkt. Es ist eher so, dass man einen Smart oder einen überdachtes VW-Motorrad einem normalen PKW vorzieht. LKWs sind dann ganz andere Preisklassen…
    Wenn man ein Chromebook mit einem normalen Notebook vergleicht, hat man es zur Oberliga der Notebooks/Ultrabooks noch weit.

  46. Auf Webseiten wie Caschys Blog sind wohl eher PC Interessierte anzutreffen, sei es nun Windows, Linux oder Mac. Wie viele Menschen kennt ihr in eurem Umfeld, die sich ebenfalls so intensiv mit der Technik auskennen? Von meiner Verwandschaft und Freundeskreis sind die meisten mit Software wie Photoshop hilflos überfordert. Die sind froh, wenn sie es überhaupt schaffen die Fotos von der Kamera auf den PC zu übertragen. Trotzdem sind sie auf Facebook oder schreiben mal ’ne Email oder kaufen online ein. Excel ist für sie ein Buch mit sieben Siegeln. Für diese Zielgruppe sind Chromebooks gedacht. Und diese Gruppe ist die absolute Mehrheit. Vom Bauchgefühl würde ich behaupten mehr als 90 Prozent.

    Grundsätzlich bin ich nicht gegen MS. Ich finde Win 8 gar nicht einmal so schlecht. Es ist mir nur zu zeitaufwendig. Wenn ich vergleiche, wie viel Zeit ich damit verbringe ein Problem am PC mal wieder zu lösen gegenüber der Zeit, die ich mit mit echtem Arbeiten (also nicht im Web surfen, so wie jetzt) verbringe, dann steht der Nutzen in keiner Relation zum Aufwand.

    Um es mit Autos zu vergleichen. Mit Windows habe ich ein tolles Auto an welchem ich jedesmal erst einen ganzen Service machen muss, bevor ich weiter als zum Bäcker fahren möchte. Ich muss auch andauern aus dem Küchenfenster schauen, damit es keiner klaut (Virenscanner usw.). Ein Chromebook entspricht da eher dem normalem Auto. Es startet und ich fahre sofort los, wenn ich eingestiegen bin. Es läuft dabei zuverlässig diverse Stunden ohne an die Tanke zu müssen und kostet nur ein Bruchteil vom Boliden Windows.

    Ich persönlich bin gespannt, wie sich Chromebooks in Zukunft weiter entwickeln und ob MS außer negative Werbekampagnen zu starten auch bereit ist Produkte für diese Zielgruppe anzubieten. Würde es Windows RT nicht nur auf Tablets geben, sondern auch auf Notebooks könnte ich es mir gut als Alternative zu einem Chromebook für Everyone vorstellen, denn der Windows RT Rechner hätte dann wohl einen lokalen Speicher.

    Der Markt dafür ist vorhanden, ansonsten würde sich nicht viele mit einem Tablet zufrieden geben anstatt ein neues Ultrabook zu kaufen.

  47. @Sergiu Longodor: es soll ja auch wirklich Leute geben die einen Smart oder einen überdachtes VW-Motorrad einem normalen PKW vorziehen. Ändert also auch nicht 😉 Die kaufen auch keinen standard PKW, nur weil sie in 10% der Fälle ihn benötigen.

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