Chrome Supervised User: Google entfernt elterliche Kontrolle aus Chrome am 15. Januar

Elterliche Kontrolle ist bei Online-Aktivitäten von Kindern eine sehr wichtige Geschichte. Alle großen System-Anbieter bieten solche Kontrolle-Tools, nur verwendet werden müssen sie eben auch, damit sie Wirkung zeigen. Manch einer traut dies Eltern nicht einmal selbst zu und wendet sich gleich an den Hersteller, der das doch bitte in die Hand nehmen soll. Auch unter Chrome gibt es solche Tools, diese sind seit 2013 als „Chrome Supervised User“ seit über 4 Jahren verfügbar.

Aber nicht mehr lange, aktuell teilt Google Nutzern der Tools mit, dass diese entfernt werden. Google verweist in diesem Zusammenhang auf Family Link, das seit September in den USA für alle zugänglich ist und die Einrichtung von speziellen Kinder-Accounts ermöglicht. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich Family Link an Smartphone-Nutzer richtet, Chrome Supervised User aber an Desktop-Nutzer.

Während die E-Mail das nicht explizit nennt, kann man wohl davon ausgehen, dass Google im Laufe des Jahres Family Link auch auf den Desktop ausweiten wird, denn einen Unterschied macht das ja schon.

Hier noch die Mail, die Google an entsprechende Nutzer verschickt:

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Und Family Link lässt sich außerdem hierzulande nicht installieren. Danke Google.

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