Chrome OS erhält neue Gesten für Touchscreen-Tastatur

Besitzer eines Chromebooks mit Touchscreen können von einem Update profitieren, das dem Dev-Channel von Chrome OS zur Verfügung steht. Dieses bringt der On-Screen-Tastatur neue Tricks bei. Es gibt zwei neue Gesten, die gerade für Vielschreiber interessant sind (wobei es durchaus fraglich ist, ob Vielschreiber dies auf einem Touchscreen erledigen). Tippt man auf die Backspace-Taste und zieht den Finger nach links, kann man gezielt ein oder mehrere Wörter auf einmal entfernen. Hierzu werden verschiedene Stufen angezeigt. Streicht man hingegen vom Rand der Tastatur, kann man den Cursor wortweise platzieren.

ChromeOS_Gesten

Die beiden Features, die den Umgang mit Textdokumenten unter Nutzung einer Touchscreen-Tastatur einen echten Mehrwert bieten können, stehen bisher nur der Dev-Channel-Version von Chrome OS zur Verfügung. In dieser können sie in den Einstellungen aktiviert werden. François Beaufort empfiehlt vorab die Aktivierung des TouchView Maximizing Modus, falls dieser nicht sowieso schon genutzt wird. Im Konfigurationsmenü der Tastatur-Einstellungen können die neuen Gesten dann über „Swipe from the edges“ aktiviert werden.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Slider-Override says:

    Nutze seit langem „Swipe Select“ auf IOS, könne nicht mehr ohne tippen.

    Sowas würde ich mir auch im Windows wünschen.

  2. Ich nutze derzeit neben meinem Windows Desktop ein Chromebook fürs Studium und muss ehrlich sagen, dass dieses billig Notebook technisch besser mit Beamer und Co. klar kommt, als Macbooks und moderne Vaio Geräte, die teilweise mit Adaptern und ohne HDMI Anschlüsse daherkommen. Meist gibt es sogar Probleme mit der Sound Übertragung. Das Chromebook macht hier nie Probleme.

    Ich hoffe gerade auch, dass Google schleunigst das Education Programm in Europa aus den vereinigten Staaten ausbaut. Viele Grundschulen decken sich derzeit ziemlich teuer mit iPads und Macbooks ein. Das Problem dieser Geräte sind aber vor allem die Mehrkosten und der schnelle Verfall der Geräte, sowie der Wert der Geräte, weshalb Schulen Schüler diese auch nicht mit nach Hause nehmen lassen können. Nicht zu vergessen, die damit verbundene Markenbildung.

  3. eisenheim says:

    @Tenograd, hör auf solche Scheisse zu verzapfen! Gerade auf der Arbeit haben wir testweise einen Mac, und weisst du was? Er ist mittlerweile um vielfaches günstiger geworden! Im Einkauf war er günstiger, aber in Konfiguration, Wartung, Service, Problembehebung haben die Windosen so viel IT Aufwand benötigt, dass diese den Mac kostentechnisch um einiges überholt haben (über 100%). Der Mac ist viel wirtschaftlicher. Wir haben die PCs mit sehe ähnlicher Konfiguration gleichzeitig gekauft wie den Mac.

    Und ChromeOS ist doch kein vollwertiges Betriebssystem! Ausserdem braucht die Datenkrake Google nicht auch noch die Schulen anzuzapfen.

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