Chrome-Apps schnell zu Desktop-Programmen machen

chrome artikel logoGoogle stellt den Chrome-Apps den Saft ab – zumindest unter Linux, macOS und Windows. Das ist zwar noch eine ganze Weile hin, man weiss aber, dass diese Apps irgendwann ein Ende haben. Das betrifft natürlich keine Erweiterungen, da muss man keine Angst haben. Und auch nach dem Ende der Chrome-Apps könnte es einen Fortbestand für diese Apps geben, die ja – vereinfacht gesprochen – einfach nur Web-Apps mit Vorzügen sind. Koushik Dutta, vielen vielleicht durch seine Android-Lösungen und den ClockworkMod bekannt, hat aber einen interessanten Beitrag für andere Entwickler veröffentlicht.

electron

In ihm geht es um den einfach Umbau der Chrome-Apps in klassische Desktop-Apps. Hierbei wird auf Electron gesetzt, ein Weg, den mittlerweile viele Entwickler gehen. Diese Apps benötigen keinen Chrome-Browser mehr, fühlen sich quasi so an wie klassische Apps. Koushik Dutta nennt seine Software-Lösung Electron Chrome und Entwickler machen so in wenigen Augenblicken ihre Chrome-App zur Electron-App. Electron Chrome ist Open Source.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

5 Kommentare

  1. Wolfgang Denda says:

    Der Chrome Browser wird immer unkomfortabler, ein Glück dass es noch den Firefox gibt. Auch wenn der ebenfalls nachgelassen hat.

  2. Ralf Kunzi says:

    Wolfgang, sehe ich auch so. Schade, denn Chrome war die letzten Jahre immer meine erste Wahl. Google scheint im Moment alles Gute und Nützliche einzustampfen.

  3. +Caschy:

    Wird in der ‚Szene‘ @ durch + ersetzt? Praktisch! Hier einführen.

  4. Bin auch erst durch den Beitrag von Koushik Dutta auf Electron aufmerksam geworden. Finde dass das sehr interessant aussieht und ich habe auch bereits eine Google Inbox App die mit Electron umgesetzt wurde im Einsatz! Funktioniert bisher einwandfrei!

  5. Das erinnert mich an das ehemalige Mozilla-Projekt „Prism“.

    Mit Prism war es möglich,  Webanwendungen auf der Desktop-Oberfläche zu integrieren. Dabei wurde direkt aus der Webapplikation eine Verknüpfungen auf dem Desktop angelegt (wahlweise auch im Startmenü oder in der Schnellstartliste). Sämtliche auf diese Weise angelegten Anwendungen wurden in einem eigenen Prozess (mit eigener Datenbank) gestartet, was letztendlich die gleichzeitige Nutzung mehrerer Accounts ermöglicht.

    Das Projekt wurde allerdings irgendwann eingestampft.