Chirp 2.0: Update beschleunigt und verbessert Twitter-Client für die Apple Watch

Vor beinahe zwei Jahren stellten wir euch den Twitter-Client Chirp vor, der für die Apple Watch konzipiert ist und seinerzeit bei Sascha vor allem darum nicht ganz so gut weggekommen ist, weil die Inhalte sich auf dem zum Smartphone recht kleinen Display der Apple Watch recht schwer konsumieren lassen. Nun, an der Displaygröße ändert das neue Update 2.0 nichts, dafür powert jene Aktualisierung die App noch einmal ordentlich auf.

Eines vorweg: Chrip bleibt auch in Version 2.0 grundsätzlich kostenlos nutzbar. Einen In-App-Kauf (3,49 Euro, optional mehr) könnt ihr dann tätigen, wenn ihr über die App auch Direktnachrichten und Tweets versenden können möchtet – lesen bleibt kostenlos wie gehabt. Allein dafür lohnt es sich aus meiner Sicht, die App mal auszuprobieren. Eingerichtet wird nach der Installation alles gemütlich am iPhone, die Bedienung inklusive der App-Einstellungen könnt ihr später auch direkt in Chirp vornehmen. Version 2.0 sorgt vor allem für Nutzer von WatchOS 6.0 für einen gehörigen Leistungsschub, außerdem kann eure Timeline nun unbegrenzt durchgescrollt werden.

Ebenfalls neu ist, dass ihr euren Benutzernamen einfärben könnt, wenn ihr das Feature dafür per In-App-Kauf freigeschaltet habt. Pro-Nutzer bekommen die Funktion für einen reduzierten Preis angeboten. Wofür das Ganze? Keine Ahnung. Andere Chirp-Benutzer können euren Namen dann farbig sehen, in anderen Clients wird der Name aber weiterhin ganz normal dargestellt – ihr könnt das also eher als Gimmick verbuchen. Was ich dagegen aber wirklich eine sinnvolle Neuerung finde, ist, dass ihr Direktnachrichten nun auch direkt aus dem Profil eines Nutzers heraus verfassen dürft. Das Schreiben in der App erfolgt über die üblichen Apple-Watch-Eingaben, zusätzlich könnt ihr auch das FlickType-Keyboard installieren, was es aber nicht wirklich handlicher macht.

Ich persönlich empfinde Chirp 2.0 wirklich als ideale Lösung für mich, da ich unterwegs eine hervorragend dargestellte Timeline abrufen kann, inklusive aller notwendigen Schaltflächen. Tweeten und Antworten per Chirp sind keine notwendigen Features, können aber eben zu einem fairen Preis hinzugekauft werden. Die App ist flott unterwegs auf meiner Apple Watch 4 mit WatchOS 6.0, ein Vergleich zur Performance auf „älteren“ Systemen fehlt mir allerdings. Ach, ganz vergessen: Wie auf den Screens zu erkennen ist, wurde Chirp nun auch auf Deutsch lokalisiert, was dem Benutzerkomfort sehr gut tut.

?Chirp for Twitter
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Entwickler: Will Bishop
Preis: Kostenlos+

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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