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[CES 2020] Somfy präsentiert Smart-Home-Zentrale und Smartlock

Somfy kennt man hierzulande vor allem aus der Antriebs- und Steuerungstechnik für Rollläden und Sonnenschutz. Nach rund 10 Jahren spendiert Somfy mit dem TaHoma Switch seiner Smart-Home-Zentrale TaHoma ein neues Upgrade. Das Learning nach dieser Zeit? Man will mehr achtgeben auf Benutzerfreundlichkeit was die Einrichtung smarter Produkte, als auch die Steuerung betrifft.

Hierzu wird es im Laufe des Jahres dann auch eine neue TaHoma App geben. Zwei Knöpfe auf der Oberseite des Gateways sollen zudem konfigurierbar sein. Hier kann man beispielsweise einen Shortcut zur Routine beim Verlassen des Hauses auf Knopfdruck ablegen. Neben dem proprietären RTS- und io-Funkprotokoll von Somfy ist nun auch eine Zigbee-3.0-Funktionalität vorhanden. Neben Geräten mit diesen Funkprotokollen hat man wohl auch eine Anbindung an Sonos, als auch an die Sprachassistenten Alexa und den Google Assistant parat. Für einen Preis von 199 Euro wird der TaHoma Switch Ende des Jahres in Europa erhältlich sein.

Auch der Interoperabilität und weiteren Vernetzung zwischen Geräten möchte sich Somfy widmen. So ist man auch an Connected Home over IP mit Apple, Amazon und Google beteiligt. Des Weiteren möchte man mit der „So-Open-Initiative“ ein Partnerprogramm für das TaHoma-Ökosystem aufbauen und in der Zigbee Alliance an der Etablierung von einheitlichen Konnektivitätsstandards mithelfen. Da hat man wohl etwas dazu gelernt, denn Somfy war in der Vergangenheit eher dafür bekannt sich den eigenen proprietären Funkprotokollen zu verschreiben.

Mit dem Door Keeper möchte Somfy außerdem ein Smartlock auf den Markt bringen. Neben den klassischen Tätigkeiten eines smarten Türschlosses und einer Verschlusserkennung soll der Door Keeper außerdem in der Lage sein als Einbruchsmelder zu fungieren. So löst er bei durch Einbruchsversuche ausgelöste Vibrationen einen Alarm aus und informiert die Hausbesitzer. Ist die Haustüre beim Verlassen des Hauses nicht richtig verschlossen, erkennt das Smartlock dies und weist mittels eines akustischen Signals darauf hin. Der Somfy Door Keeper wird im Laufe des zweiten Halbjahrs 2020 in Deutschland erhältlich sein.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. coooool! die nächste Bridge, die man sich hinstellt…. ich hab ja nicht schon 454434532…
    Klasse Idee, statt halt einfach mal seinen Standard aufzumachen und andere die Geräte implementieren lassen…

  2. Nie wieder Somfy. Das hat aber nichts mit dem Produkt an sich zu tun, sondern eher damit, dass die keinen Support haben und das Forum ist mehr als tot. Über die Händler vor Ort verkneife ich mir jetzt meine Meinung. Hier bin ich nur froh, dass mein Vermieter den Spaß bezahlt hat.

  3. Ich sehe irgendwo nicht den Alltagsnutzen. Außer das man Dieben ermöglicht, komplett ohne Einbruchsspuren und DNA zu hinterlassen in eine Wohnung zu kommen, gewinnt man doch nichts hinzu. Ein Schlüssel braucht keine Batterie, keine Software und kann auch nicht kaputt gehen (rohe Gewalt aussen vor). Wenn er verloren gehen sollte, hat man in der Regel Ersatzschlüssel, die man dann einfach verwendet. Bei Smartgeraffel geht dann erstmal die Authentifizierung los, ein neues Smartphone muss man auch kaufen, denn das Altgerät liegt ja abgeschlossen in der Wohnung.

    Das ganze Smartzeugs hat für mich keine wirkliche Zukunft, die Anwendungsszenarien sind in der Regel lebensfremd und haben rational betrachtet ausschließlich Nachteile gegenüber den vorhanden und etablierten manuellen Lösungen.

    • Die manuallen Lösungen sind so gut, dass mir bei Wind und Böen die Markise über dem Wintergarten aus der Führung gerissen ist, weil die nicht zurück gefahren wurde. Und einmal ein überraschender Regen das Wohnzimmer durchnässt hat, weil das Dachfenster nicht zu fuhr.

      Es kommst doch schon drauf an, was man daraus macht.

      Ein Sinnvoller Nutzen, den du natürlich manuell umsetzen kannst, dann machst du aber nichts anderes und bleibst zuhause:
      Sonne scheint, Wettervorhersage gut und trocken, dann soll meine Heizung bitte herunter fahren, bis die Sonne über die nicht verschatteten Fenster den Raum auf 23 Grad erwärmt hat, danach mögen die Markisen runter fahren um die Temperatur zu halten. Sollte doch unverhofft zu viel Wolken ein aufwärmen des Raums verhindern kann die Heizung nach Latenz X immer noch anspringen.

      Ich gebe dir bzgl Haustür und Lichtsteuerung aber Recht, eher Spielerei als Nutzen.

    • Dein Vergleich ist identisch mit dem Papier und digitalen Dokumenten bei einem Einbruch.
      Auch hier siehst du nicht, dass jemand sich deine privaten Daten „kopiert“ hat. Wenn das System aber sicher ist wie inzwischen auch bei vielen die digitale Technik mit den entsprechenden Tools, warum in der Steinzeit bleiben?
      Nicht jedes SmartHome Gerät ist notwendig, da gebe ich dir recht. Aber alles über eine Kamm zu scheren ist falsch. Vor allem aufgrund des Sicherheitsaspekts.

  4. Tja, schön.
    Aber die seit Jahren versprochene Kompatibilität mit HomeKit lässt weiter auf sich warten…

  5. Somfy ist qualitativ schon sehr hochwertig. Zumindest alle Produkte die ich kenne. Der Artikel hier beschreibt es schon ganz gut. Die Programmierung war schwierig bisher und die Software und App veraltet und schwierig bedienbar. Ich freue mich über Updates. Wenn die am Ball bleiben statte ich mein Haus evtl. mit Somfy aus.

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