CES 2018: LG stellt neuen UHD-Projektor mit HDR10 vor

Wie so viele andere Hersteller wartet auch LG nicht auf den Beginn der CES in Las Vegas (9. – 12. Januar) und hat per Pressemitteilung sein neuestes Produkt vorgestellt. Es handelt sich um einen kompakten, tragbaren UHD-Projektor mit HDR-Support, der auf den Namen HU80KA hört und ein paar interessante Features mit sich bringt.

Das neue Modell aus dem Hause LG ist nur halb so groß wie vergleichbare Projektoren der Konkurrenz, die obendrein noch schwer, teuer und nicht einfach zu installieren sind, behauptet zumindest LG. Der HU80KA ist in der Lage ein 150 Zoll großes UHD-Bild mit HDR10 darzustellen, das mit 2500 Lumen auch entsprechend hell ist. Damit ist es der hellste Projektor von LG. Ob der Hersteller auch Dolby Vision unterstützen wird, ist leider unklar. Ich denke gerade diese Information hätte viele potentielle Käufer interessiert.

Im Gegensatz zu klassischen Projektoren kann das Modell auf den Boden gestellt werden oder an die Wand oder Decke gehangen werden, das Einsatzszenario ist also entsprechend flexibel gestaltbar. Im Inneren des Gerätes platziert der Hersteller zwei Lautsprecher mit 7 Watt Leistung, Audio kann aber auch über HDMI, Bluetooth oder ein optisches Kabel ausgegeben werden. Natürlich ist es ebenfalls möglich USB und Maus anzuschließen und Medien von einem USB oder Netzwerkgerät wiederzugeben. Mit dem webOS-Betriebssystem hat man ebenfalls entsprechende Features zum Streaming von Inhalten an Bord.

Bei dem HU80KA soll es sich um ein Premiumgerät zu einem erschwinglichen Preis handeln, der aktuell nicht bekannt ist, auf der CES nächste Woche aber sicherlich nachgereicht wird. Konkurrenzmodelle liegen aktuell bei 2000 Euro oder höher.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

2 Kommentare

  1. Hört doch bitte auf das nachzubeten was euch die Hersteller vorsetzen. Das ist KEIN UHD Projektor sonder 4K UHD was ein Euphemismus von Texas Instruments ist um zu verschleiern das es kein 4K nativ ist. Da wird über ein Pixelshift eine höhere Auflösung „simuliert“ aber es ist kein natives 4k, es kann nicht jedes Pixel adressiert werden. Zudem sind 2500 Ansilumen (ist eh nur Marketing Gewäsch) zu wenig um wirklich HDR zu machen wenn man nicht auf die Größe eines normalen Fernsehers runtergeht. Wenn man ein Kinogerechtes Bild haben will landet man in der Regel bei einem Drittel des Lichtstrom. Ich habe selber zwei Projektoren zu Hause und habe seit 15 Jahren Heimkino und weiß wovon in rede.

    • 3Daniel ….natürlich hast du Recht aber ein transportabler Beamer in der Größe mit Laser und fast 4k,
      dann noch 2500 ansi und diverse Schnittstellen …wird sofort gekauft und dürfte einigen Beamer-
      herstellern kopfzerbrechen bereiten. Ich denke da so an Epson mit ihrem 9300 für knappe 2900€.
      Der LG soll 2600€ kosten.
      Natives 4k kann immo nur Sonys 760 richtig hell und die Kiste kostet schlappe 15k.
      HDR am Beamer ist überbewertet und wird erst richtig nett wenn die Laser 4000 ansi
      machen , das wird aber noch dauern. Zwischdurch dürfte noch LED kommen.

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