
Die neueste Generation der Ryzen-Desktop-Chips kommt mit einer integrierten Grafikeinheit, die auf der Radeon-Vega-Architektur aufbaut. Der Ryzen 5 2400G oder Ryzen 3 2200G kann dafür genutzt werden, einen preiswerten Rechner zusammenzubauen, denn mit 169 US-Dollar bzw. 99 US-Dollar sind sie nicht gerade teuer.
Der Ryzen 5 2400 G besitzt vier Kerne, acht Threads und kommt auf Taktraten von bis zu 3,9 GHz. Die Vega-GPU kann auf 11 Recheneinheiten und einer maximalen GPU-Taktrate von 1250 MHz zurückgreifen.
Der kleinere Ryzen 3 2200G besitzt dagegen vier Kerne mit nur vier Threads und eine maximale Taktrate von 3,7 GHz. Die GPU ist mit 8 Recheneinheiten mit 1100 MHz entsprechend langsamer. Beide Desktop-Prozessoren sollen ab dem 12. Februar verfügbar sein.
Natürlich hat man auch neue Prozessoren für die Notebooks vorgestellt. Der Ryzen 7 (Pro) ist das Topmodell und kommt mit 4 Kernen, 8 Threads und besitzt eine Taktfrequenz von bis zu 3,8 GHz, die integrierte Vega-GPU verfügt über 10 Recheneinheiten (1300 MHz). Hier sind die Modelle noch einmal in der Übersicht:
Neben den Ankündigungen gibt man auch einen Ausblick, was in den folgenden Monaten auf uns zukommen wird. So wird es eine Vega-GPU geben, die speziell für Machine Learning konzipiert ist und das erste Produkt ist, welches im 7nm-Verfahren hergestellt wird. Die Arbeiten an dem nächsten Zen-Kern, Zen 2, sind ebenfalls auf einem sehr guten Weg. Wir können davon ausgehen, dass wir im nächsten Jahr um diese Zeit mehr Details dazu bekommen.
Um die Attraktivität der AMD-Chips weiter zu steigen, werden die Preise der Ryzen-7- und Ryzen-5-Linie nachhaltig gesenkt. Der Threadripper 1900X wird in Zukunft statt 549 US-Dollar nur noch 449 US-Dollar kosten. Der Ryzen 7 1800X fällt von 499 US-Dollar auf 349 US-Dollar. Die komplette Liste der Preise könnt ihr euch hier anschauen: