CES 2014: Toshiba Chromebook offiziell vorgestellt

Toshibas Erstling in Sachen Chromebook ist heute offiziell auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt worden. Das Unternehmen setzt hierbei auf den Formfaktor mit 13,3 Zoll (33,8 Zentimeter). Das Display löst mit 1366 x 768 Pixeln auf, Toshiba setzt im Chromebook auf einen Intel Celeron ULT (Haswell-Architektur, Ultra Low Thermal Design Power) und 2 GB RAM.

toshiba-chromebook

Traditionell bekommt so ein Chromebook wenig Festspeicher, das Toshiba Chromebook macht hier keine Ausnahme. 16 GB Flashspeicher sind an Bord, 100 GB Cloudspeicher in Form von Google Drive-Speicherplatz gibt es für zwei Jahre on top. Toshiba verbaut ferner eine HD-Cam, HDMI, USB 3.0, einen SD-Kartenleser, WiFi nach 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 im 1,5 Kilo schweren Gerät mit den Abmessungen 328,6 mm x 227 mm x 13,75 (vorne) / 20,2 (hinten) mm. Laut Toshiba soll das Chromebook bis zu 9 Stunden durchhalten. Das Toshiba Chromebook ist in Europa ab dem ersten Quartal 2014 für um 279 Dollar verfügbar.

„Das Toshiba Chromebook kombiniert Unterhaltung, Produktivität und Mobilität“, erklärt Gabriel Willigens, Head Product Marketing, Digital Products and Services Central Europe, Toshiba Europe GmbH. „Es ist ein funktionsreiches, schnelles und benutzerfreundliches Gerät mit Chrome OS – somit ist es ideal für alle, von Nutzern, die nach neuen Möglichkeiten zu arbeiten suchen, bis zu Anwendern, die die Cloud bereits nutzen, und Studierenden, die ein leichtes, stylishes und erschwingliches Gerät wünschen. Jeder Kunde hat die Flexibilität, nahtlos zwischen dem Bearbeiten von Dokumenten, dem Surfen im Internet oder der Nutzung von Apps online oder offline zu wechseln. Das ist ganz einfach, wenn die Daten immer zugänglich sind, Upgrades automatisch erfolgen und alle Web Essentials jederzeit verfügbar sind.“

Meine Meinung: Interessante Geschichte allemal, wie sich das Computing entwickelt. Chromebooks sind günstige Rechner für den normalen Benutzer – damit lässt sich recht viel erledigen, auf der anderen Seite buhlen gerade Convertibles mit Windows 8.1 um den Nutzer. Man hat das Gefühl, als hätte der mobile Einstiegspreis mit halbwegs vernünftigen Lösungen noch nie so niedrig gelegen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Es gibt dafür bestimmt eine Zielgruppe! Mir fällt nur leider keine ein. Schön wäre, wenn jemand hier einmal kommentieren würde, der so ein Chromebook produktiv im Alltag seit ein paar Wochen oder Monaten verwendet!

  2. Und wieder einmal ein portable Gadget, das komplett auf Cloud ausgelegt ist. Damit sollen doch die Daten „überall“ verfügbar sein… Warum schafft es dann kaum ein Hersteller da mal nen SIM-Slot zu verbauen?
    Kostet doch fast garnichts und die Tarife werden auch langsam bezahlbar… So ist der Vorteil solcher Geräte in meinen Augen verpufft.

  3. Naja, denk mal an die älteren Herrschaften, die einfach nur ins Netz wollen. Emails usw…

  4. Ich!
    Seit fast 2 Jahren!
    tagsüber nutze ich dies für meine gesamten Internettätigkeiten, für Dokus (google docs) und für das ein oder andere Protokoll.
    Reicht 100%, ist leicht und Akkulaufzeit ist top.
    Abends sitze ich dann vor dem Gaming-PC 🙂

    Wer eh mit google Docs arbeitet und zusätzlich Chrome nutzt muss sich mal fragen was man sonst noch überhaupt benötigt. Viel bleibt da nämlich garnicht….

    Grüße

  5. ältere Herrschaften? Pffff 🙂
    Nö, Win-Schlepptop wäre bei mir unnötig

  6. @labdleben live Mir fällt sofort eine Zielgruppe ein. Meinen Eltern oder Großeltern würde sowas zum Beispiel völlig ausreichen. Und allgemein weniger technisch versierten Menschen reicht in der Regel der Browser und ein Office Paket, was ja beides im C-Book enthalten ist. Selbst zum entwickeln von Webapplikationen reicht das teil voll aus, wenn du die Plugins voll ausreizt.

  7. „Ältere Herrschaften“ treten ihre Privatsphäre nicht mit Füßen …

  8. Für die anvisierte Zielgruppe ist das ein durchaus attraktives und günstiges Gerät.

  9. @ landleben, ich hab eins. Der punkt ist aber nicht ein chromebook zu nutzen, sondern ALLES IM WEB, zu machen. Schau erstmal das du KEIN PROGRAMM mehr installieren musst , dann schmeiss dein windows rechner weg….gibt fuer alles eine webseite ;–)

  10. Sagt mal weiss einer wo ich das Hintergrundbild auf dem Bild finde?
    Danke ?

  11. Rainer Zufall says:

    Für produktives Arbeiten ist das Teil nicht zu gebrauchen. Es fehlt ein vernünftiges Office-Paket genauso wie ein Programm zur Bildbearbeitung, das Wort Videobearbeiten braucht man bei dem Gerät gar nicht erst in den Mund nehmen.
    Für mobiles Arbeiten ist es noch weniger zu gebrauchen, es sei denn man hat wirklich nur 16 GB an Dokumenten, Bildern, Musik und Videos.
    Für den „Gelegenheitsnutzer“ reicht es vielleicht zum E-Mails checken, im Web surfen und für elementare Office-Funktionen. Aber wenn ich beispeilsweise etwas ausdrucken will, fängt der Spass schon an: da kann ich nicht einfach meinen Drucker via USB anschließen. Es gibt zwar die Möglichkeit, über die Cloud zu drucken, aber das können nur die aktuellen Drucker-Modelle und wer will sich schon wegen so etwas einen neuen Drucker kaufen? Geschweige denn von dem damit verbundenen Aufwand, da ist schell schluss mit „einfacher als Windows“.
    Zum checken von E-Mails und zum Surfen im Internet kann ich auch ein Smartphone oder Tablet verwenden. Und wer macht schon Office, ohne jemals etwas davon auszudrucken?
    Fazit: Das Gerät ist viel, aber gewiss nicht günstig. Wohl eher rausgeschmissenes Geld und nur sehr eingeschränkt nutzbar.

    • @Rainer Zufall
      Du musst immer die Zielgruppe im Auge behalten. Für Dich und mich ist ein solches Gerät sicher nichts. Auch für niemand der damit ernsthaft produktiv arbeiten will.
      Aber für technisch weniger versierte Anwender welche wirklich nur im Browser surfen wollen und ihre Mails checken etc. sind diese Geräte absolut perfekt.

  12. Ahja, es geht wieder los. „Produktives Arbeiten“ geht nur mit Bildbearbeitung, einem 3-4 GB Officepaket, eine 20GB Betriebssystem und Videobearbeitung… aha. Ich finde es es lustig, wie schnell die Leute nicht nur von ihren eigenen Arbeitsweisen und Systemen auf die Arbeitsweise von anderen schließen, nein, die eigene Arbeitsweise ist natürlich die einzige wirklich produktive…

    Nicht erschrecken: produktives Arbeiten ist dann vorhanden, wenn du mit dem geringsten Aufwand das beste/angestrebte Ergebnis erreichst. Dass das bei den Menschen ganz unterschiedlich sein kann, kommt einigen hier wohl nicht in den Kopf. Aber keine Angst, der „gute, alte“ Desktop wird nicht sterben – er wird für den ein oder anderen für’s produktive Arbeiten nötig sein. Warum geht euch eigentlich der Satz „ICH kann damit nicht meine Arbeit produktiv erledigen“ so schwer über die Lippen… 😉

  13. Für um die 150 € würde ich damit meinen alten Küchenlaptop ersetzen, der nach 10 Jahren so labgsam fällig wird. Mehr als 200 € würde ich aber bei den Eckdaten nicht ausgeben.

  14. Office geht bereits sehr gut unter Android. Ich habe gerade einen 250 Seiten Roman geschrieben, den ich zwar noch am heimischen Pc nachbearbeite, aber nur, weil mir bei meinen Tablets eine ordentliche Tastatur fehlt.

    Dadurch wäre eine Chromebook eine gute Sache für mich. Will da aber erst einmal die CES abwarten.

    Ansonsten fällt mir ausser Videobearbeitung und Programmierung nicht viel ein, wofür ich unbedingt eine 1000 Euro Powermaschine brauche. Vielleicht noch Highend-Gaming, aber dafür ist ein Laptop auch nicht gerade die optimale Lösung.

  15. Ach ja. Ich gehöre nicht zu den „älteren Herrschaften“, sondern bin eigentlich sogar.NET Programmierer. Und ja. Dafür kann man ein Chromebook nicht gebrauchen. (Einen Laptop ohne Zusatzhardware (Tastatur, Monitor) aber auch nicht)

  16. Wer macht denn schon Video- und Bildbearbeitung… Unglaublich, dass ein paar Exoten uns immer wieder weismachen wollen, dass alle Leute solche zeitaufwendige Sachen machen. Auch wer meint, die Google Office Anwendungen seien kein richtiges Office, ist einfach schlecht informiert. Chromebooks sehe ich eher bei jungen Leuten. Denn wenn ich sehe, wie unsere jugentlichen Kinder sich mit ihren PC’s bewegen, dann sehe ich, dass lokal eigentlich nichts mehr gemacht wird, ausser bei unserem Sohn, der Spiele macht. Nein, die wollen kein lokales E-Mail Programm und keine lokal gespeicherte Bilder. Und Office Dokumente lokal zu haben sehen sie auch nicht sinnvoll. Das machen doch nur Groovties.

  17. Gibt es für dieses Chromebook auch eine genaue Typ-Bezeichnung, oder läuft das nur unter Toshiba Chromebook?

    Der Bezugstermin ist ja ebenfalls noch sehr vage. Gibt es da schon was genaueres, gerade auf den deutschen Markt bezogen? Ich finde das Gerät sehr interessant, gerade auch Aufgrund der Größe. Gibt es noch andere 13″ Chromebooks?

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