CATAN – World Explorers: Standortbasiertes Multiplayer-Spiel setzt auf prominente Grundlage

Wie still kann eine Vorabregistrierung für ein doch spannend klingendes Spielkonzept ablaufen? „CATAN – World Explorers“ zeigt es eindrucksvoll. Haben die meisten wahrscheinlich bisher nie gehört, ist auch noch recht frisch. Dennoch behaupte ich mal, dass zahlreiche unserer Leser – genau wie ich – unzählige Stunden mit dem Brettspiel „Die Siedler von Catan“ hinter sich gebracht haben. Hinter dem Spiel steht Klaus Teuber, Baujahr 1952. Durch die Siedler von Catan und den Erweiterungen wurde er zu einem der bekanntesten Spieleautoren.

Nun die sehr stille Ankündigung von „CATAN – World Explorers“. Die Ankündigung selbst lief über die Webseite der Catan GmbH ab, hinter der Klaus Teuber steht. Wie wird „CATAN – World Explorers“ denn beschrieben?

Macht euch bereit für CATAN – World Explorers, ein neuartiges, standortbasiertes Multiplayer-Spiel, das die ganze Erde in ein gigantisches CATAN-Spiel verwandelt. Es wurde gerade auf der SPIEL’19 in Essen, der weltweit größten Verbrauchermesse für Brettspiele, angekündigt und befindet sich zur Zeit in der Entwicklung. Erntet, handelt und baut in der realen Welt, während Städte und Sehenswürdigkeiten sich in Möglichkeiten zum Sammeln von Rohstoffen und zum Bauen von Siedlungen verwandeln.

So, das Spielkonzept selber hört sich klasse an. Doch wie will man das realisieren? Und nun kommt der entscheidende Part, warum wir überhaupt darüber berichten. Das Ganze ist ein Spiel auf dem Smartphone und standortbezogen. Wer steht denn hinter den Standorten? Wie will man das Ganze groß aufziehen? „CATAN – World Explorers“ verrät es selber, aber in keiner Ankündigung. Die offizielle US-Seite hat im Footer die Nutzungsbedingungen verlinkt. Diese, wie auch die Datenschutzbestimmungen, verweisen wohl auf die Firma und die Technik, die genutzt wird.

Niantic!

Nun dürfte es klingeln – Niantic bietet die Niantic Real World Platform an. Beispiele? Pokemon Go, Harry Potter Wizards Unite und natürlich Ingress. Niantic macht eben die Welt zum Spielball.

Und etwas offtopic: Spiele sind nicht der erste Streich von Niantic gewesen, die Firmengeschichte ist interessant. Im Jahr 2001 wurde  Keyhole von einem Team aus Informatikern, Gamern, Kartographen und KI-Forschern entwickelt, die sich für AR-Technologien und Anwendungen begeistern. Keyhole wurde 2004 von Google übernommen und in Google Earth umbenannt. Niantic selber wurde dann 2010 als Startup innerhalb von Google gegründet. 2015 spaltete man sich dann als unabhängiges, privates Unternehmen ab. In einer Series A-Finanzierung sammelte man 35 Millionen US-Dollar von The Pokémon Company, Google und Nintendo ein. Ende 2017 wurde der Firmenwert von Niantic auf über zwei Milliarden US-Dollar geschätzt.

Ob er weiter steigen kann, wenn 2020 „CATAN – World Explorers“ an den Start geht? Ich sage mal so: Ich werde sicher dabei sein und mir das Spiel sofort anschauen.

  • Danke Benjamin

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Interessiert bin ich ja, aber nachdem ich das Gameplay sowohl bei PoGo als auch bei Wizards Unite sehr schnell sehr eintönig fand hab ich nicht viel Hoffnung

    • Hast du auch ingress gespielt? Das ist die eigentliche geheime Perle von Niantic! Bei pogo und HarryPotter gebe ich dir sehr recht. Sehr schnell sehr monoton!

      • Hatte es mal angespielt. Leider gabs damals quasi nichts in meiner Gegend zu tun, bin inzwischen aber umgezogen. Müsste ich also mal wieder reinschauen!

  2. Wo kann man sich denn nun vorregistrieren?

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